FInanzierung jetzt oder erst Sparen

Diskutiere FInanzierung jetzt oder erst Sparen im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, Wir (beide 31 verheiratet ,1 Kind) spielen mit dem gedanken ein Haus zu bauen. Nun haben wir aber leider kein Eigenkapital. Nun fragen...

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  1. #1 Unregistriert, 16. September 2006
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    Hallo,

    Wir (beide 31 verheiratet ,1 Kind) spielen mit dem gedanken ein Haus zu bauen. Nun haben wir aber leider kein Eigenkapital. Nun fragen wir uns ob wir uns erst Eigenkapital ansparen solten weren dann aber auch "nur" in circa 2 jahren ~10 000 €uro. Solten in den 2 Jahren aber der Zinssatz für die Finanzierung steigen so were es am ende ja wesentlich teurer.
    Gesamt kosten inkl. Grundstück weren ~ 160 000 - 180 000 €

    zusammen haben wir 2100 €uro netto .

    was meint ihr ?
     
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  3. RolSim

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    Bauherr mit schmalem Buget aber hohen Ansprüchen
    Ich will euch ja nicht die Illussion rauben aber bei Kosten zwischen
    160.000 und 180.000.-- EUR und einem Nettoeinkommen von 2.100 EUR
    würde ich nicht im Traum daran denken zu bauen.

    Geh doch mal ins Internet und lass dir mal deine monatliche Finazierungsrate
    bei der Summe ausrechnen. Selbst bei 1% Tilgung (was viel zu wenig ist)
    wird das meines Erachtens nie und nimmer funktionieren.

    Sorry wenn das jetzt hart klingt, ist aber meine persönliche Meinung.
     
  4. #3 Unregistriert, 16. September 2006
    Unregistriert

    Unregistriert Gast

    wieso denn nicht ? wenn ich mir mal durchrechne was wir in 25 Jahren an Miete zahlen (gerechnet habe ich wesentlich weniger als wir zur zeit an Miete Zahlen. Und die Mieten werden sicher nicht mehr sinken ...


    Risiko besteht immer .. Arbeitslos kann man auch ständig werden. Aber versuchen wollen wir es trotzdem. Möchten ja keine Villa bauen :D
     
  5. John

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    Rechnen SIe sich doch das mal durch!

    Kapitalbedarf von 160.000€
    Zinsen 6 %
    Tilgung 1% (besser natürlich 2-3%)
    und Verwendung einer Michmädchenrechnung als überschägige Betrachtung

    Daraus resultiert eine monatliche Belastung von ca. 933 €.
    Dazu kommen dann noch die "normalen" Nebenkosten wie Strom, Kommunikation, Wasser, Abwasser, Müll, Versicherung ...bla bla bla...,

    und schon sind Sie bei ca. 1000-1100 € pro Monat für das Häuschen.
    Und bei einem Einkommen von 2100 € im Monat bleibt somit nicht viel übrig für die Familie.

    Zum Thema Arbeitslosigkeit: Als Mieter kann man in diesem Fall eine günstigere Wohnung nehmen. Beim eigenen (eigentlich ja Bank) Häuschen wird das ungleich schwerer. Um schlimmsten Fall ist es weg und sie haben den Ärger an den Backen.

    Ergo: nicht 2, sondern 6-8 Jahre sparen. Sicher ist sicher

    Schönen Gruß
     
  6. #5 Robin H....d, 16. September 2006
    Robin H....d

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    Unregistriert (ein Name wäre auch schöner zum Ansprechen):
    Woher kommt der genannte Betrag? Geschätzt, Angebote, oder????

    Um an Wohneigentum zu kommen, gibt es ja viele Möglichkeiten. Das muss nicht unbedingt der Neubu auf der grünen Wiese sein. Gebraucht geht doch auch. Und wohnen kann man/frau in einer Eigentumswohnung (muss ja nicht gleich ein 100 Wohnungen-Block sein) ebenfalls. Sogar in einer "alten".

    Damit würde sich, beim Kauf, der Finanzierunsbedarf evtl. nochmals nach unten bewegen.


    John:
    Wenn (an-)sparen, dann wie? Vorschlag? :shades


    Robin
     
  7. #6 Rene', 16. September 2006
    Zuletzt bearbeitet: 16. September 2006
    Rene'

    Rene'

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    Hi!

    Bitte nicht übel nehmen, aber wer mit 31 Jahren 0 (null!) Euro gespart hat der wird es auch in den nächsten 20 Jahren nicht schaffen auch nur einen cent zurückzulegen.

    Ein Haus zu finanzieren fordert ein wenig Disziplin, 10 Jahre vor und 25 Jahre nach Unterschrift des Kreditvertrages. ;)

    Wie hoch ist eure jetzige Kaltmiete?

    Du sagt Ihr könntet in 2 Jahren 10000 euro zusammen bekommen. Also 416€/Monat. Rechne deine jetzige Kaltmiete, die 416€ und 3€/qm Nebenkosten/Monat fürs neue Haus zusammen. Dann weisst Du was ,ohne einen Pfennig Luft zu haben, (Waschmaschine kaputt, neues Auto,Urlaub....) machbar ist.



    Gruß Rene'
     
  8. John

    John

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    Der Hinweis zum Sparen respektive zum Zeitraum des Sparens bezog sich auf die Informationen aus der Fragestellung von "unregestriert".

    Vorschlag? Ja, vielleicht die Vorstellung bei einer Bank oder vergleichbarem Institut mit dem Ziel einer persönlichen Beratung, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt
     
  9. Andreas666

    Andreas666 Gast


    Also das ist doch pauschaler Blödsinn.
    Heutzutage ist doch nichts mehr so linear wie noch vor 50 Jahren.
    Ich habe früher auch mein Geld nur so rausgerotzt für allen möglichen Blödsinn und Party und so. Dann habe ich die richtige Freundin kennengelernt und in 6 Jahren (bin jetzt 36) haben wir 180.000 Euro angespart und jetzt bauen wir eine schicke Hütte.

    Unregistriert muss (und kann sicherlich auch) sich in Zukunft disziplinieren. Ich sehe da nicht pauschal ein Problem. Natürlich muss man die Umstände sehen.
    Bei seinen Zahlen sollte das bei nicht so exquisiten Ansprüchen schon reichen, wenn er eine vernünftige Bank findet, die das finanziert.
     
  10. Quelle

    Quelle

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    ihr habt pro jahr mehr ANSPAREN können, als bei ihm beide zusammen überhaupt netto haben.

    was willst du hier eigentlich vergleichen?
     
  11. Vince P.

    Vince P.

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    Die 10.000€ Eigenkapital in 2 Jahren werden euch nicht weiterhelfen. Der bis dahin wahrscheinlich höhere Zins frisst das wieder auf.
    Eine realistische Finanzierung wäre im Moment bei 0% Eigenkapital ca. 4,7 - 5% % Hypozins und 15 Jahren Laufzeit 950- 1000€ Belastung im Monat. Die Tilgung ist dann 2%. Darunter ist lebensgefährlich. Die Restschuld nach der Zeit wäre dann immer noch 97000€.
    Wenn ich weiterhin das Gesamtvolumen von 170.000€ betrachte, frage ich mich, wo und was ihr eigentlich bauen wollt. Vielleicht gibt es ja Gegenden in Deutschland, wo das für ein kleines Reihenhäuschen reicht. Wir sind in einer ähnlichen Lage wie ihr, haben deutlich mehr Geld und Eigenkapital und sehen bei realistischer Betrachtung trotzdem wenig Chancen zu bauen.
    Was mir noch einfällt. Könnt ihr es euch leisten ein Häuschen in eurer Umgebung zu mieten? Wenn nicht, wird es für ein Eigenes erst recht nicht reichen!
     
  12. S.Oertel

    S.Oertel

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    Tach auch!

    Es gibt Gegenden, wo man für die Summe einen kleinen Palast bauen kann - oder auch ein einfaches Häuschen für 120-130 T (incl. Grundstück!).
    Unabhängig davon würde ich ohne Eigenkapital und mit 2100 EUR/Monat für drei Personen nicht anfangen zu bauen. Zwei Jahre ansparen hilft sicher auch nicht signifikant weiter - realistisch sollten das wohl eher 10 Jahre sein...

    Gruss
    Sven
     
  13. Klaus

    Klaus Bauexpertenforum

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    Miete / Eigentum

    Hallo
    Es ist ja nicht so, dass alles, das Sie an Miete überweisen, beim Vermieter auch als Gewinn verbleibt. Das wird immer wieder vergessen, in solche Vergleiche mit zu berücksichtigen. Ohne die Dinge, die nicht im Voraus monetär zu bewerten sind (z.B. Risiko Mietausfall) oder die Steuer oder die nicht auf den Mieter umlegbaren Ausgaben.

    Aus der täglichen Praxis weiß ich, dass es oft Kollegen/Nachbarn/Kumpel usw. sind, die einem einreden wollen, doch endlich mal was zu machen und in diesem Zusammenhang auf die Miethöhe hinweisen, als Argument, sich jetzt -endlich- Eigentum zuzulegen.

    Nur: Zahlen, liebe(r) Unregistriert, müssen Sie! Nicht die Kumpels, Kollegen usw.

    Mir wäre das Verhältnis von Ausgaben für die Immobilie (Zins, Tilgung, Nebenkosten ca. 23 € je Quadratmeter Wohnfläche im Jahr) zum Wissen, es gehört mir, zu weit auseinander. Sie könnten das zwar schaffen, doch dabei wird gleichzeitig Ihre Lebensfreude u.U. gewaltig darunter leiden. Monatlich will die Bank ihr Geld. Nebenbei sind andere Ausgaben zu tätigen. Das heißt, Sie stehen morgens schon nicht gerne auf, weil Sie wissen, Geld auszugeben (das Sie nur beschränkt zur Verfügung stehen haben) und am Abend lassen Sie die Geldsorgen nicht gut einschlafen. Wie lang geht das gut? Dann kommt der Familienkrach usw. Ist es das wert?

    Klopfen Sie sich selbst auf die Schulter, wenn Sie die Entscheidung getroffen haben, für sich und Ihre Familie ist es ganz gut so, wie es jetzt ist. Nicht jeder muss Eigentum haben. Für manche kann es zur Plage werden, und Sie werden mit einer Mietwohnung (was ist daran negativ?) auch glücklich.

    Hören Sie nicht auf Verkäufer, die Ihnen etwas verkaufen wollen, was Sie in der Form (Eigentum) nicht brauchen, weil es auch anders (Miete) geht. Legen Sie sich lieber neben der Miete einen Grundstock fürs Alter an. Dort wird wesentlich weniger Einkommen/Rente auf eine gestiegene Miete treffen. Aber lieber ne höhere Miete, als neue oder gar weitere Schulden für Reparaturen machen müssen und diese noch mit der Rente abzahlen zu müssen....

    Gruß
    Klaus
     
  14. Klaus

    Klaus Bauexpertenforum

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    @ Rene'

    Hallo Rene'
    ich kenne Leute, die haben 6stellige Schulden in relativ kurzer Zeit abbezahlt. Und damit gezeigt, dass vieles machbar ist. Man sollte, bevor solche Aussagen getroffen werden, schon hinterfragen, weshalb derzeit kein Eigenkapital vorhanden ist. Das Leben ist vielschichtiger, als so manche Foren(ausgangs-)frage vermuten lässt....

    Die anderen Aussagen kann ich unterschreiben.

    Gruß
    Klaus
     
  15. Andreas111

    Andreas111 Gast

    Erstaunlich ist es, daß so oft von einem Bauen ohne Eigenkapital abgeraten wird.
    Erst am Samstag war ein Artikel zu dem Thema in der Zeitung "Die Welt", Titel: "Eigenkapital ansparen kostet Familien nur Zeit und Geld".

    Folgendes wurde gesagt:
    Die Vollfinanzierung eines Immobilienkaufs kann sich rechnen
    Berlin - Junge Menschen, die mit dem Immobilienkauf warten, bis sie 20 Prozent Eigenkapital angespart haben, zahlen oft drauf: „Die Regel, nach der Eigenkapital eine Voraussetzung für einen Hypothekenkredit ist, kostet Zeit und Geld", meint Bernd Klosterkemper vom Baugeldvermittler Hypothekendiscount: „Erstens verschiebe sich durch die Ansparphase der Zeitpunkt der Schuldenfreiheit nach hinten. Zweitens setze man sich durch die Ansparphase dem Risiko höherer Hypo-Zinsen aus."
    Verbraucherschützer kritisieren diese Argumentation nicht: „Von der Tendenz her ist das nicht falsch - wenn man weiß, wohin die Zinsentwicklung geht", sagt etwa Baufinanzberater Peter Dirk von der Berliner Verbraucherzentrale - der selbst schon Ratsuchenden diesen Weg empfohlen hat.
    Ob sich ein Kunde einen Kredit leisten kann, hängt heute vor allem von der Bonität ab - die eigentlich erst ab 2007 amtlichen neuen Kreditregeln von „Basel II" lassen grüßen. Da sich Kreditinstitute jetzt vor allem das Kreditausfallrisiko bezahlen lassen müssen, bekommen junge Darlehensnehmer lediglich einen höheren Darlehenszins. Fehlendes Eigenkapital kann einen Kredit laut Klosterkemper um durchschnittlich 0,4 bis 0,8 Prozent verteuern.
    Dieser Zinsaufschlag sei aber
    besonders für junge Menschen die bessere Alternative: Wer kein Eigenkapital hat und seine 700 Euro Miete sofort für eine Immobilienfinanzierung einsetzt, habe nach einem Jahr bereits 8400 Euro in Zins und Tilgung gezahlt. Diese Summe entspreche in etwa den Mehrkosten, die beim Darlehen ohne Eigenkapital durch den Zinsaufschlag entstehen.
    Wer auf die Ansparphase für sein Eigenkapital verzichtet und seine Miete sofort in die eigene Immobilienfinanzierung investiert, befindet sich nach Klosterkemper bereits in ein bis drei Jahren im Vorteil: „Nur wenn das fehlende Eigenkapital schon in zwei Jahren bereitgestellt werden kann oder die Baufinanzierungsrate deutlich über der bisherigen Monatsmiete liegt, lohnt es sich eventuell, mit der Kreditaufnahme zu warten." Dann aber bleibe das Risiko, dass die zukünftigen Hypothekenzinsen dann über dem heutigen Niveau liegen und sich dadurch der Kredit verteuert. Er rät jungen Menschen deshalb, eine Immobilienfinanzierung frühzeitig zu prüfen.
    Verbraucherschützer Peter Dirk würde dieses Modell aber nicht uneingeschränkt und nicht jedem empfehlen. Auch er betont die Frage der Bonität. Wer zu einer „jungen Baufamilie" gehört, sich gera-
    de erst als Berufsanfänger in der
    Probezeit befindet oder noch auf seine Verbeamtung warten muss, der würde dieses Modell nach Dirks Ansicht wohl kaum anwenden dürfen. Oder derjenige müsste einen deutlich höheren Zins als Risikozuschlag seiner Baufinanzbank akzeptieren. „Wenn eine Bank dabei noch den Abschluss einer privaten Arbeitslosenversicherung erwartet, die beispielsweise 3000 Euro in zehn Jahren kosten soll und auf einen Schlag sofort mitbezahlt werden muss, dann sollte man das Vollfinanzierungsmodell schon sehr genau durchrechnen", sagt der Berliner Verbraucherschützer.
    Inzwischen gibt es sogar schon 110-Prozent-Finanzierungen, bei denen der Anbieter noch Raum für Immobilienbezogene Anschaffungen lässt. Der Finanzdienstleister Dr. Klein (Lübeck) etwa wirbt damit, dass in seinem Vollfinanzierungsmodell nicht nur der Kaufpreis und die Erwerbsnebenkosten, sondern sogar bis zu 10 000 Euro zur freien Verfügung enthalten seien. „Damit lässt sich im neuen Eigenheim gleich eine ansprechende Küche einbauen", wirbt man dort. Verbraucherschützer Dirk: „Das würde ich mir schon sehr überlegen, ob ich solch einen Kauf unbedingt über eine Fremdfinanzierung abwickeln muss." tr
     
  16. Quelle

    Quelle

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    alles vermutlich richtig - während der niedrigzinsphase.
     
  17. djmoehre

    djmoehre

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    Ich denke, das keine der hier abgegebenden Berechnungen einer evtl. Rate vollständig sind.
    Was ist mit Fördermitteln? Gerade für Familien wird sowas oft angeboten.
     
  18. Robin H....d

    Robin H....d

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    Reihenfolge / Fördermittel

    Da sich „unregistriert“ nicht mehr meldet :( ,nur soviel:

    Fördermittel sind ja meist nur eine auf eine kurze Zeit gewährte Zinsverbilligung (oft auch mit steigendem Zins versehen). Nach der „Subvention“ (die wahren Werte immer hinterfragen und mit Marktangeboten vergleichen) geht aber das Leben, sprich Schulden abbezahlen, weiter. Mit was? Oft gaukeln Subventionen auch nur vor, dass es so (billig) weitergeht.

    Aber es ist selten weit, bis zum nächsten Amtsgericht....

    Die Frage einer Förderung steht, nach meiner Meinung, erst dann zur Prüfung an, wenn die Berechnung ergibt, dass es auch „ohne“ machbar wäre, seinen Traum zu erfüllen. Aber das ist Ansichtssache. Viele denken nur an das Heute, vielleicht noch Morgen, aber selten an Übermorgen....

    Gruß
    Robin
     
  19. Rolf

    Rolf

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    baute mit Bauträger
    Es gibt doch auch gerade für Familien mit geringem Einkommen günstigere Kredite, oder nicht mehr? Die Investitionsbank Schleswig-Holstein hat mich dazu (vor längerer Zeit) sehr ausfühlich beraten.

    Normale Banken werden bei diesen Bedingungen vermutlich keine Finanzierung machen.
     
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  21. Klaus

    Klaus Bauexpertenforum

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    Rolf,
    von Bundesland zu Bundesland verschieden gibt es -meist- verschiedene Angebote an Familien, die an der Schwelle zu Wohneigentum stehen. Diese Hilfen zu kennen ist wichtig zur guten Finanzierung/Beratung. Unabhängig davon gibt es auch Programmteile der KfW, die zutreffen könnten. ("Bundes"-Förderung)

    Hilfen (also Förderungen) sind jedoch zeitlich immer kürzer, als die Gesamtlaufzeit der Darlehen. Und daher finde ich es schon richtig, darauf hinzuweisen, dass (ohne Förderung) das Darlehen eine höhere Belastung darstellt, und, dass die Förderung (so ist es zumindest in Baden-Württemberg) regelmäßig teurer wird. Sprich: Die Zinsverbilligung nimmt ab und verteuert dadurch in regelmäßigen Abständen meine Belastung. Wenn einem das bewusst ist, ist ja ok. Ich finde das Prinzip sogar gut, führt es die Familie doch langsam aber sicher an die spätere Realität (=die Zeit nach der Förderung) heran.

    Klaus
     
  22. Klaus

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    Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht.

    Danke für den lieben Hinweis, den ich gerade bekam. Die Ausgangsfrage ist beantwortet und selbst ich hab mich mal wieder verleiten lassen, auf die Fördersprache zu kommen. Dann lassen wir es hier sein und schließen den Thread.

    Fazit:
    Ohne oder mit zu wenig Eigenkapital, grenzt es an Wahnsinn, sich in solche Schulden zu stürzen. Seriöse Berater, die Ihre Aufgabe ernst nehmen, raten ab. Eine Förderung würde den Leidensweg nur verlängern.

    Klaus
     
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