Foliendach Erker - wo Unterspannbahn?

Diskutiere Foliendach Erker - wo Unterspannbahn? im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo Forum, wir bauen mit einem GU und der hat unseren Erker als Flachdach mit Foliendach wie folgt geplant: [img] Der Dachaufbau ist...

  1. #1 schokowuerfel, 13. August 2011
    schokowuerfel

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    Hallo Forum,

    wir bauen mit einem GU und der hat unseren Erker als Flachdach mit Foliendach wie folgt geplant:

    [​IMG]

    Der Dachaufbau ist also:

    Foliendach , Trennlage, Unterspannbahn, Vollverschalung, etc...

    Nur wurde die Unterspannbahn jetzt unter der Vollverschalung angebracht:

    [​IMG]

    Ansicht von Innen:

    [​IMG]

    Da die Dachdecker jetzt im Urlaub sind, konnte das Foliendach noch nicht fertiggestellt werden und es hat jetzt eine Woche lang auf das Dach bzw. die Unterspannbahn geregnet. Ergebnis: das Wasser steht mehrere Zentimeter hoch auf der Unterspannbahn und die Bretter der Vollverschalung stehen im Wasser und saugen sich voll. Auch ist die Unterspannbahn für diese Belastung wohl nicht ausgelegt - an mehreren Stellen ist die Bahn undicht (z.B. an der Seite, an den Klammerungen und an den Klebungen) und es tropft überall durch (hab schon Wannen und Eimer aufgestellt).

    Der GU meint, dass man die Unterspannbahn schon auch unter die Vollverschalung machen könnte (da gab es angeblich Diskussionen mit dem Dachdecker welche Variante besser wäre) und näheres soll in einem Termin mit dem Dachdecker vor Ort nächste Woche geklärt werden.

    Damit ich als Laie bei dem Termin "wie gehts da weiter" nicht ganz so ahnungslos dastehe bin ich um jede Meinung/Einschätzung zu folgenden Fragen dankbar:

    • 1. Ist der Dachaufbau so generell in Ordnung?

    • 2. Ist es wirklich egal wo die Unterspannbahn hinkommt oder hätte man die nicht gleich über die Vollverschalung anbringen sollen?

    • 3. Sollte man die mittlerweile mit Wasser vollgesaugten Bretter der Vollverschalung durch neue ersetzen - oder werden die schon wieder trocken? Ich hab da arge Bedenken dass die nicht mehr trocknen werden wenn man die zwischen Foliendach und Dampfsperre etc. einschließt. Sollte ich darauf bestehen, dass da neue (trockene) Bretter hinkommen?

    Danke für Eure Antworten und allen ein schönes und hoffentlich nicht verregnetes Wochenende! ;)

    Viele Grüße, Ralf
     
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  3. Reitmeier

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    quellschalung

    zu 1) Nö
    zu 2) Nö, aber ja
    zu 3) 1 x neu bitte

    auch hier regnet`s gleich wieder...

    Grüße
     
  4. #3 Pruefhammer, 13. August 2011
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    warum Gefälle zum Satteldach hin? Wo soll das Wasser hinfliessen? Ist da ein Ablauf? Oder soll das Wasser seitlich weg??
     
  5. #4 schokowuerfel, 13. August 2011
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    Was genau ist denn am Aufbau nicht in Ordnung?
    Was sollte/kann man da ändern?

    Ich seh schon das rächt sich jetzt, dass ich das Thema Dach/Erker nicht wirklich auf den Schirm hatte - bzw. mich da vorher nicht kundig gemacht hatte :mauer. Aussage GU: haben wir schon zig mal so gemacht, ist erprobt.

    D.h. die Unterspannbahn wenn dann AUF die Vollverschalung und nicht wie aktuell ausgeführt darunter?

    Danke - das mit Punkt 3 sehe ich auch so.

    Ja seitlich weg: das Wasser soll erst zum Satteldach hin und dann seitlich weglaufen. Am Satteldach soll ein Gefälle von der Mitte des Erkers zu den Seiten hinkommen.

    Aber aktuell läuft da gar nix weg und ich hab einen verschalten Teich auf dem Erker... :(
     
  6. Reitmeier

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    Eine Unterspannbahn hat AUF der Schalungsebene auch nichts zu suchen.
    Hier hätte direkt mind. eine NOTABDICHTUNG vorgesehen werden müssen.

    Die UDB an der Steildachfläche muss bei der Konstruktion über den Kehlanschluß
    der Dachabdichtung geführt werden.

    3% Gefälle nach Innen, Dachränder und Ablauf/Notablauf entsprechend
    berücksichtigen.

    Grüße
     
  7. #6 schokowuerfel, 15. August 2011
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    Danke für die Bestätigung - sehe ich auch so!

    Zum besseren Verständnis:

    heißt "über den Kehlanschluß" dann Variante A oder Variante B?

    [​IMG]

    Spricht dann noch was dagegen, dass man ab dem Fragezeichen (siehe Skizze) die Unterspannbahn so wie aktuell ausgeführt (siehe Foto Innenansicht) zwischen Vollverschalung und Dammung so anbringt?

    Danke!
     
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  9. #7 Gast360547, 15. August 2011
    Gast360547

    Gast360547 Gast

    beide zum mond schießen

    Moin,

    blinder Aktionismus auf der Baustelle seitens des "Kollegen" und des GÜ. Beide haben, mit Verlaub geschrieben, echt keine Ahnung. Der Übergang kann nicht in der vorhandenen und auch nicht in der geplanten Art ausgeführt werden.

    Der Kollege sollte sich die zuständigen Regelwerke kaufen, lesen, verstehen und fachgerecht umsetzen. Der GÜ kann dann gleich Nachhilfestunden nehmen.

    Grüße

    stefan ibold
     
  10. #8 schokowuerfel, 15. August 2011
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    Danke für die Einschätzung - auch wenn ich gerne etwas anderes gelesen hätte.
    D.h. für mich: Beratung durch einen Sachverständigen vor Ort.
     
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