Frage zur Ausführung KfW 70er Mehrfamilienhaus. Wohung OG mit unbew. Deckenflächen.

Diskutiere Frage zur Ausführung KfW 70er Mehrfamilienhaus. Wohung OG mit unbew. Deckenflächen. im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Guten Tag. Wir hätten eine Frage zum Bau eines Niedrigenergie-Mehrfamilienhaus (6 Parteien EG,OG,Dachgeschoss) in KfW 70er Bauweise....

  1. frankg

    frankg Gast

    Guten Tag.
    Wir hätten eine Frage zum Bau eines Niedrigenergie-Mehrfamilienhaus (6 Parteien EG,OG,Dachgeschoss) in KfW 70er Bauweise.
    Fussbodenheizung mit Pelletheizung, Massivbauweise, Fensterlüftung.

    Unsere Wohnung im OG besitzt kaum bewohnte Deckenflächen.
    Sprich, entweder sind unsere Stahlbetondecken Dachterassenböden oder unter einer kleinen Dachfläche.
    Wir haben nun die Befürchtung, dass wir uns deswegen "zu tode heizen" werden.
    Oder sind unsere Befürchtungen unbegründet,wenn die Dämmarbeiten (welche?) ordnungsgemäß ausgeführt werden?

    Besten Dank
    tom
     
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  3. mastehr

    mastehr

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    Demnach müssten sich alle Bewohner von EFH zu Tode heizen, weil niemand über ihnen wohnt. Ich habe das bisher überlebt.
     
  4. macmike771

    macmike771

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    Also wenn nicht geradea alles total schief gelaufen ist sollte sich oberhalb der STB-Decke (Innen) darüber eine Dämmung unterhalb der Dachfläche bzw. des Dachterrassenbelages befinden. Gibt es denn irgend einen Grund dass diese Befürchtungen auftreten? Kalte Decken an denen das Wasser kondensiert? Sonst messt doch mal mit nem IR-Thermometer die Oberflächentemperaturen der Decken...

    Bei einem modernen Neubau - und dann noch als KfW-xx-Effizienzhaus - sind nahezu alle Außenbauteile bereits ausreichend gedämmt. Ich hätte da eher Bedenken was den Mindestluftwechsel mittels Fensterlüftung angeht...
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Man sollte immer unterstellen können, dass die Arbeiten ordnungsgemäß ausgeführt wurden, alles andere wäre doch Unsinn, dann könnte man sich die Planung doch gleich sparen und einfach drauf los bauen. Also gehen wir davon aus, dass so gebaut wurde wie es geplant war.

    Die Heizkosten hängen primär von der Heizlast Deiner Wohnung ab, und dann kommt noch das Nutzerverhalten hinzu. d.h. Wenn Deine Wohnung eine Heizlast von 3kW hat, die Nachbarwohnung eine Heizlast von 4kW, dann kann man wohl davon ausgehen, dass der Nachbar höhere Heizkosten haben wird so lange Ihr Beide Eure Räume entsprechend nutzt (beheizt). Für einen echten Vergleich müsste man dann noch die beheizte Fläche der jeweiligen Wohnung mit einbeziehen.

    Bei einem hoch wärmgedämmten Haus sollte der Wärmebedarf überschaubar bleiben. Deine Sorge hinsichtlich der Decke (Dachterrasse) teile ich nicht, denn wenn Du in die Bauunterlagen schaust, wirst Du feststellen, dass dieser Bereich mit Sicherheit sehr gut wärmegedämmt ist. Aus dem Aufbau kann man den U-Wert ermitteln, und darüber auch den zu erwartenden Wärmestrom nach draußen. Natürlich wird dieser etwas höher sein als wenn sich direkt darüber eine beheizte Wohnung befinden würde, aber den Unterschied wirst Du bestenfalls messtechnisch feststellen können. Hinsichtlich "Heizkosten" gibt es andere Faktoren die einen höheren Einfluss haben werden.

    Ich würde mir hier keine Sorgen machen, sondern darauf vertrauen, dass ordentlich geplant und auch ordentlich gebaut wurde (Bauüberwachung etc.).
     
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