Frage zur Bodenplatte

Diskutiere Frage zur Bodenplatte im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo an alle! :biggthumpup: Vielleicht könnt ihr mir ja hier noch ein paar Tips geben. Ich habe nun einige Angebote von Baufirmen erhalten....

  1. bobby81

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    Hallo an alle! :biggthumpup:

    Vielleicht könnt ihr mir ja hier noch ein paar Tips geben.

    Ich habe nun einige Angebote von Baufirmen erhalten. Zum Teil ergeben sich da erhebliche unterschiede. Z.B. bei der Bodenplatte.

    Ein Bauunternehmer sagt das ich unbedingt eine Bodenplatte mit 22cm benötige ein anderer sagt es reicht doch eine mit 16cm.

    Nun weiß ich genau so viel wie vorher. :motz
    Ich denke doch das dies mit der Statik und Bodenbeschaffenheit zusammenhängt und nicht einfach willkürlich bestimmt wird.

    Wer hat jetzt recht?
     
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  3. RMartin

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    Ääääähhhh...grübel....also....was ist denn da wie angefragt?!
    Ein stück Haus inklusive Planung und allem PiPaPo? Somit soll das eine Vergabe an einen GU/GÜ werden?
     
  4. #3 Thomas B, 16. Mai 2011
    Thomas B

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    ..und was sagt die Planung dazu (Bodengutachten - Statik)??????? Oder darf jeder anbieten, was er aus dem Bauch heraus für geeignet hält?????

    Thomas
     
  5. #4 Baufuchs, 16. Mai 2011
    Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Das hast Du richtig erkannt. Hast du den Unternehmern denn die Statik ausgehändigt?

    Anders gefragt: Auf Basis welcher Unterlagen wurden von den verschiedenen Unternehmern die Angebote erstellt?
     
  6. RMartin

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    Wenn Komplettleistung angefragt wird, dann gibts ja noch keine Statik... Anders kann ichs mir auch nicht erklären, dass die Firmen da zu so untersch. Aussagen kommen.
     
  7. bobby81

    bobby81

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    Also ein Bodengutachten wurde (noch) nicht erstellt und wird vermutlich auch nicht erstellt. Es handelt sich um ein Siedlungsgebiet in einer Ebenen Fläche. Es wurden bereits mehrere Häuser hier gebaut. Von den Bauunternehmen wird gesagt, dass es sich um einen normalen Boden handelt. Ich habe auch schon mit ansässigen gesprochen und die sagen das hier beim Boden keinerlei bedenken seien.

    Den Firmen wurde der Eingabeplan gegeben und so wurden die unterschiedlichen Angebote erteilt.
    Die Firmen mit einer Dicke von 25cm sind natürlich teuerer als die mit 16cm. Diese führen jedoch als Argument das ich diese benötige.
    Die anderen Firmen sagen das diese nur den Preis heben wollen!

    Klar kann ich jetzt sagen nehm ich eine Bodenplatte mit 25cm oder sogar mit 30cm dann bin ich auf der sicheren Seite.
    Aber das ist doch nicht Sinn und Zweck. Wir reden hier von 10.000EUR Unterschied.
    Natürlich nicht nur für die Bodenplatte. Aber auch die anderen Leistungen.
     
  8. #7 Baufuchs, 16. Mai 2011
    Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Zusammengefasst:

    Du hast verschiedene Angebote, die nicht wirklich vergleichbar sind, weil jeder nach seinem Gusto angeboten hat.

    Der mit der 16er Sohle haut dir später die Statik um die Ohren und berechnet nach, weil die Statik eine stärkere Sohlplatte fordert.:mauer

    Du glaubst aber im Moment er sei der Günstigste. Genau darum bietet der so an.

    Außerdem ist dessen Argument:
    "Die wollen ja nur den höheren Preis haben" ziemlich blödsinnig, denn die liefern dafür ja auch eine höhere Leistung als er.

    Angebot nach Eingabeplan ist zwar bedenklich, aber zu diesen Zeichnungen gehörte ja auch ein Gebäudeschnitt. Welche Bodenplattenstärke ist denn da eingezeichnet?
     
  9. bobby81

    bobby81

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    Genau so ist es! Ich kann die Angebot nur sehr schlecht vergleichen! Jeder sagt natürlich er hat was anderes und besseres in seinem Angebot als der Andere.

    Im Eigabeplan sind 20cm!
     
  10. RMartin

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    Eingabeplan ist jetzt eine Vorplanung? Also gibt es noch keine Statik? Firmen haben angeboten inkl. Planungsleistungen?
     
  11. Thomas B

    Thomas B

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    Na dann mal los und wird schon gutgehen. Solche Infos können natürlich stimmen (=Glück gehabt) oder sie stimmen schlichtweg nicht. Ich hatte es auch schon, daß innerhalb des Baufeldes, also innerhalb des Bereichs, in welchem ein Haus errichtet wurde, gänzlich unterschiedliche Böden angetroffen wurden......

    Wenn dies der Fall ist (=Pech gehabt), hat der Bauunternehmer bzw. der GU freie Hand bei der Gestaltung seiner Nachträge (mehr Geld für evtl. notwendigen Bodenaustausch, mehr Geld für evtl. notwendige Weiße wanne...usw. usf.)

    Dann und erst dann reden wir wahrscheinlich von einigen tausende oder zehntausen d Euro. Und dann sind Deine Verhandlungschancen gleich Null, weil Vertrag unterschrieben und Zusatzkosten technisch belegbar sind. Deren Höhe obliegt dann eher der Höhe der zu erzielenden Gewinne des GU.

    Wie gesagt: Kann alles glatt gehen oder eben auch nicht. Wie man aber bereits in der Angebotsphase sieht, wird von anscheinend gänzlich unterschiedlichen Voraussetzungen ausgegangen. Da fehlt es zum einen an der Vergleichbarkeit und zum anderen kannst Du (ich übrigens auch nicht!!!) nicht mal ansatzweise beurteilen, was Du eigentlich brauchst...wie auch?!

    Kann nun jeder, frei von Zwängen (Baugrundgutachten, Statik, Planung) anbieten was und wie er will, wirst Du immer zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Was dann wirklich eingebaut werden muss, zeigt sich später. genauso wie dann einschlagenden Nachträge (=Zusatzkosten).

    Das ist daher die gänzlich falsche Herangehensweise!

    Grüße

    Thomas
     
  12. #11 Carden. Mark, 16. Mai 2011
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    Ich würde erst einmal damit anfangen die rauszuschmeißen, die mit geringeren Dicken als 20 cm angeboten haben.
    Vorgabe lag ja vor. Die wollen betrügen.......
    Dann würde ich mal ein paar € in die Hand nehmen und ein LV erstellen lassen. Dann klappt das auch mit der Vergleichbarkeit.
    Ganz ehrlich.
    Man soll ja nicht von den Berufen auf die Menschen schließen, aber als Bankbetriebswirt........
     
  13. Baukram

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    ich denk mal eher resultiert der Unterschied zwischen der 16 cm und 22 cm Bodenplatte
    aus der Tatsache das die 16er mit Streifenfundamenten ausgeführt wird,
    und die 22er halt ohne auf Schotterbett
    Möglichkeit des Unterschiedes??
     
  14. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    @Baukram

    Denken kann man viel.

    Wenn dem BU für das Angebot ein Plan mit 20er Sohle vorgelegt wird, dann hat er sich dran zu halten.

    In diesem Punkt ist dem Fragsteller die Abweichung aufgefallen.
    Wo ist der noch abgewichen?
     
  15. #14 Bauigel85, 16. Mai 2011
    Bauigel85

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    So würde ich das nicht unbedingt sehen. Wenn es ein normales Wohnhaus ist, das auf tragfähigem Boden ohne Grund- oder Schichtwasserprobleme erstellt wird, dann wüsste ich keinen vernünftigen Grund, weshalb man da nicht mit einer Bodenplatte von 16cm Stärke auskommen sollte. Die 20cm im Eingabeplan sind ja zunächst mal keine verbindliche Vorgabe, sondern einfach nur die geschätzte Annahme des Planers.
    Es muss deshalb nicht zwangsläufig eine Betrugsabsicht dahinter stecken - es könnte auch einfach die Bemühung sein, die Kosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben.
    Aber man kann sich ja auch von diesen Billiganbietern zu Vergleichszwecken zusätzlich noch den Preis für eine 20cm starke Bodenplatte geben lassen.
     
  16. ecobauer

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    Das haben die Bänker ihren Kunden auch erzählt, als die denen die Lehmann-Zertifikate verkauft haben................:offtopic:
     
  17. #16 Carden. Mark, 16. Mai 2011
    Carden. Mark

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    Wenn das eindeutig und auf dem ersten Blick im Angebot erkennbar war / ist, dann gebe ich Dir Recht.
    Ich kenne aber meine Pappenheimer........
     
  18. PeMu

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    Eine 16cm Bopla, nach den aktuellen Randbedingungen- cv, Kellerausbau als hochwertige Nutzung, geringer Preisunterschied, usw. - nicht ernsthaft?
     
  19. #18 Carden. Mark, 16. Mai 2011
    Carden. Mark

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    Keller?
    Wo kommt der der Keller mit einem Mal her :)
     
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  21. #19 gunther1948, 17. Mai 2011
    gunther1948

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    hallo

    das ist wie beim kochen da braucht man ein rezept mit den zutaten und mengen.
    am bau braucht man eine leistungsbeschreibung mit allen massen/mengen, baustoffen und dann kocht jeder die gleich suppe und nicht der eine rindfleischsuppe und der ander wassersuppe, die man dann kräftig nachwürzen muss - sprich euronen nachschiessen um das gewünschte ergebnis zu kriegen.
    übrigens das gleiche spiel gibts dann bei den verbauten betonstahlmengen.

    gruss aus de pfalz
     
  22. bobby81

    bobby81

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    Hallo nochmal!

    Also bei einem Anbieter lautet das Angebot mit Streifenfundament und einer Stahlbeton Bodenplatte C25/30 16cm Stark

    Ein anderes Angebote sind mit Glasschaumschotter 10/75L in einer Stärke von 24cm, einschl. Geotextil 200g/qm und einschl. PVC Folie. Stahlbeton Bodenplatte C25730 25cm stark.

    Das dritte Angebot ist auch mit Fundament.
    Also Fundamentbeton C12/15 mit Fundamenthals Höhe 50cm Breite 25-36cm
    Fundamentpfeiler C 16/20 ca. 30/30-40/40 Höähe 1,20m
    Bodenplatte mit Stahlfaserbeton C25/30 ca. 25cm stark.

    Es liegt der Gemeinde ein Bodengutachten vor. Darin heißt es das es sich um einen tragfähigen Boden handelt. Schichtwasser und Grundwasser gibts keine Probleme.
     
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