Frage zur Verfüllung eines Lochs an Außenwand

Diskutiere Frage zur Verfüllung eines Lochs an Außenwand im Spezialthema: Wärmebrücken Forum im Bereich Bauphysik; Hallo zusammen, kann mir ein Fachkundiger bei folgender Frage helfen: Im Außenbereich unserer Hauses von 1999 haben die Vorbesitzer an 2 Stellen...

  1. #1 BenBing, 07.09.2023
    BenBing

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    Hallo zusammen,

    kann mir ein Fachkundiger bei folgender Frage helfen:

    Im Außenbereich unserer Hauses von 1999 haben die Vorbesitzer an 2 Stellen der Hauswand Steckdosen angebracht, die nur für den Innenbereich zulässig sind. Diese möchte ich nun entfernen und eine der beiden Stellen durch eine geeignete Außensteckdose ersetzen. Eine der Steckdosen habe ich bereits entfernt und das hinterlassene Loch mit Zement verfüllt und noch einen Rest Platz gelassen um einen weißen Außenputz aufzubringen. Ich frage mich nun, bevor ich die zweite Stelle angehe

    - ob dieses Vorgehen bautechnisch korrekt ist/war?
    - Können hier Wärme-/Kältebrücken entstehen?
    - Muss das Loch anders verfüllt werden?
    - Wenn ja wie?

    Die Hauswand besteht soweit ich weiß aus Ytong. In dem Loch welches ich verfüllt habe, habe ich nur ein einheitliches Material feststellten können (wie gesagt Yton?).

    Ich wäre euch sehr dankbar über fachkundige Tipps und Hinweise! Im Anhang findet ihr Bilder.

    20230907_192257.jpg 20230907_192307.jpg


    Beste Grüße und vielen Dank im Voraus!
     
  2. #2 chillig80, 11.09.2023
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    Das kann passieren, aber derart kleine punktuelle Wärmebrücken bleiben oft schadfrei und den Effekt beim Energieverbrauch muss man mit der Lupe suchen, das ist so erst einmal "unverdächtig". Das "Loch" das da vorher war, war übrigens auch schon eine Wärmebrücke.

    Ich hätte das wohl nicht anders gemacht, irgendeinen (zementären) Mörtel genommen der gerade zufällig noch irgendwo herumsteht, vorzugsweise einen Leichtmörtel, aber wenn gerade kein alter Rest davon im meinem Bauschuttlager steht, dann halt was anderes...

    Du solltest die Sichtweisen die man beim modernen Passivhaus zwangsweise haben muss, nicht auf den 1999er-Porenbeton-Massivbau übertragen, ansonsten hast nämlich auch ganz andere Probleme als die zwei Steckdosen da...

    Das ganz ganz geringe Restrisiko ist, es bildet sich im tiefsten Winter ein kleiner Wasserfleck mit geringer Schimmelbildung. Aber bevor dieser unwahrscheinliche Fall nicht eintritt, würde ich das so lassen wie es jetzt ist...

    Was mit der alten Zuleitung passiert ist frage ich jetzt lieber nicht...
     
  3. #3 BenBing, 14.09.2023
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    Vielen Dank für deine Antwort chillig80! Was du schreibst klingt für mich schlüssig. Sei mir nicht böse, aber darf ich fragen, wie du deine Beureilung rechtfertigst? Hast du Erfahrungen in diesem Bereich gemacht? Arbeitest du in diesem Bereich? Ich würde gerne einschätzen können, ob ich deinem Rat bedenkenlos folgen kann. Zu deiner Frage mit der alten Zuleitung: Diese habe ich ins Hausinnere herausgezogen und von der Steckdose, von welcher sie abgezweigt war getrennt. Also alles fachgerecht ;)
    Falls noch jemand hier eine fachkundige Meinung zu meiner Anfrage hat, lasst mich diese gerne hören :)
     
  4. #4 chillig80, 14.09.2023
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    Überhaupt nicht, es ist eine einzige Steckdose, glaub es oder lass es.
     
  5. #5 Fridolin77, 14.09.2023
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    Ich denke, dass - ob nun angeschlossen oder nicht - die Steckdosen besser aussehen werden als das angestückelte Stück Putz.

    Dass das bauphysikalisch kein Drama ist, haben doch die letzten Jahre gezeigt. Oder haben die Vorbesitzer die Dosen erst vorgestern reingemacht?
     
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