Fundament / Bodenplatte / Kellerabdichtung

Diskutiere Fundament / Bodenplatte / Kellerabdichtung im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir planen ein Fertighaus mit Keller. Weder Grundwasser noch drückendes Wasser sind zu erwarten. geplant sind: Streifenfundamente...

  1. luxlex

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    Hallo,

    wir planen ein Fertighaus mit Keller. Weder Grundwasser noch drückendes Wasser sind zu erwarten.

    geplant sind:

    Streifenfundamente ohne Bewehrung
    Standard-Ausführung für 200 KN/m2 zugelassener Bodenpressung.
    Betongüte nach DIN 1045-1.
    Stärke: 15 cm.
    Abmessungen:
    Unter Außenwänden b = 40 cm
    Unter tragender Mittelwand b = 50 cm

    Bodenplatte Stahlbeton nach DIN 1045-1,
    Stärke ca. 15 cm mit einlagiger Mattenbewehrung Q 188-A, Zerrbewehrung, Folie und ca. 15 cm grobkörniger Schüttung.

    Dazu ist eine Dränung rundum vorgesehen und Abdichtung gegen normale Bodenfeuchtigkeit mit Bitumen-Dickbeschichtung oder Ähnlichem – Trockenschicht-Stärke 3 mm.

    Entsprechen diese Massnahmen dem Stand der Technik ? Müsste nicht auch die bodenplatte nach unten abgedichtet werden ?

    Mit freundlichen Grüssen,

    Alex
     
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  3. #2 VolkerKugel (†), 17. Januar 2007
    VolkerKugel (†)

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    Was sagt denn ...

    ... das Bodengutachten dazu?
     
  4. luxlex

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    die Frage war allgemein...

    Es gibt kein Bodengutachten, daher habe ich die Drage auch allgemein gestellt. Die Hausbaufirma meint ein Gutachten sei nicht nötig, im schlimmsten Fall, falls beim Ausheben der Baugrube Probleme auftauchen, würde sich der Bau etwas verzögern.
     
  5. #4 VolkerKugel (†), 22. Januar 2007
    VolkerKugel (†)

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    Ein Bodengutachten ...

    ... ist immer erforderlich. Schon um die oben erwähnten evtl. Probleme auszuschließen.
    Und auch festzustellen, ob bei den oben erwähnten Wasserverhältnissen eine Drainage überhaupt Sinn macht.

    Noch ne Frage: gibt´s wenigstens einen Statiker?
     
  6. #5 Olaf (†), 22. Januar 2007
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    Es ist ...

    zum Mäusemelken.:mauer :mauer :mauer
    @Luxlex: Ma ganz ehrlich - was nutzt DIR das, wenn hier von den Fachleuten irgendjemand was aufschreibt und was hilft Dir das, wenn Du "gefühlsmäßig" weißt was richtig ist. Du verstehst es doch eh nicht (ich und die meisten anderen, deren Profession das nicht ist, auch nicht) - und schon gar nicht kannste kontrollieren, ob das aufgeschriebene auch so und richtig gemacht wird von Deiner Firma.
    DU BRAUCHST einen Fachmann IM VORFELD, der unabhängig vom Ausführenden ist und von Dir bezahlt wird!!! Der kann Dir diese Fragen dann auch beantworten und die Ausführenden auch überwachen.
    Ich streite mich doch auch nicht in einer Amtsstube rum, wenns um viel Geld geht, ohne mir nen Verwaltungsrechtler an die Seite zu holen.
    Irgendwann beantrage ich bei Josef ein Werbebanner für diese Seite, wo draufsteht, dass ein Bauherr einen eigenen, höchstselbst bezahlten, ihm persönlich verpflichteten Baufachmann braucht, damit die Wahrscheinlichkeit, dass alles passt, höher ist als das Gegenteil.
     
  7. luxlex

    luxlex

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    @Olaf
    Du hast ja vielleicht Recht, aber wo finde ich den Fachmann meines Vertrauens ?
    Ich habe ein Angebot eines mir empfohlenen Bauingenieurs. Der würde etwa 5000 € verlangen nur für das Bodengutachten und das Nachprüfen der Fundamentberechnungen und der Bodenplatte. Für die Überwachung beim Hausbau dann nochmal ca. 100 € / Stunde. Nachher hab ich eine Rechnung von 10.000 € nur damit mit bestätigt wird "Die Firma hat korrekt gearbeitet" und das bei einem Gesamtbudget von 250.000 €. das steht dann wohl nict mehr im Verhältnis. Desweiteren habe ich mich auf der Internetseite der Architektenkammer in Luxemburg schlau gemacht um einen Fachmann zu finden... Fehlanzeige... dann hab ich da angerufen und nur als Antwort bekommen "wir dürfen niemanden persönlich empfehlen" na danke !
    Das ist so als ob man einen guten Arzt braucht... wie kann man das im Vorfeld wissen ?
    Anders gefragt : Kann mir jemand einen Fachmann im Bereich Trier/Luxemburg nennen ?
     
  8. #7 Olaf (†), 23. Januar 2007
    Olaf (†)

    Olaf (†)

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    Naja,...

    dann rechne mal den Ärger zusammen, den hier diverse Bauherren im Nachhinein haben, da sind dann ganz schnell die 10.000,00 Penuts. Nur mal als Anregung.
    Sicher kann man auch ganz schnell danebengreifen (Schorsch). Aber wenn Du mit jemanden persönlich einen Vertrag hast, der die entsprechende Beauftragung auch enthält, dann haftet der auch Dir gegenüber für den Mist, den er gegebenenfalls nicht korrigiert/erkennt. So, und jetzt sollten ggf. mal die SV, Architekten und ähnliche übernehmen, um Dich auf den Weg der tugend zu führen:biggthumpup:
     
  9. Robby

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    Der Ärger bahnt sich doch schon an!

    1. Woher weiß jemand das kein drückendes Wasser, egal aus Grundwasser oder aufstauendem Sickerwasser vorhanden ist??? Und das OHNE Bodengutachten!!

    2. Keine Sauberkeitsschicht??? Wieso nicht???
    Die Kapillarbrechende Schicht ist nur ausreichend bei Bodenfeuchtigkeit (Lastfall 4 der 18195 woher wissen die das ohne Baugrundgutachten?)
    und nicht höherwertig (wohnraumähnlich) genutzten Räumen oder reine Lagerkeller für nicht Feuchtigkeitsempfindliche Gegenstände und das für die Zeit des bestehen des Gebäudes auch bei Verkauf! Dann kann bei Lastfall 4 (ist das so?) die Abdichtung der Bopl. enfallen!

    3.) Was ist denn ähnlich?? und auch das ist nur ausreichend bei Lastfall 4 (wer weiß es?)

    4.) Wo soll die Dränung angeschloßen werden???
    und wenn es doch Grundwasser gibt, ist diese eh nicht machbar!
     
  10. #9 VolkerKugel (†), 23. Januar 2007
    Zuletzt bearbeitet: 23. Januar 2007
    VolkerKugel (†)

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    Was ist denn das ...

    ... für ein toller Bauingenieur, der sowohl ein Bodengutachten machen und dann den Hausbau überwachen kann (über die Honorarforderung wollen wir jetzt mal nicht reden) :confused: ?
    Du brauchst hier einen Architekten, der sich mit allen Details beim Bauen auskennt und weiß, welcher Fachingenieur für welche Aufgaben hinzugezogen werden muss (ist keine Bewerbung - ist mir zu weit).

    Wie Du den findest? Wenn keine weiteren Empfehlungen vorliegen bleibt nur das Branchenbuch aus der Umgebung und abtelefonieren.
    Abfragen nach einschlägigen Referenzen und persönliche(s) Gespräch(e) mit den "Kandidaten" ist unerlässlich - schließlich muss auch die Chemie stimmen :konfusius .
     
  11. John

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    Wie ist das zu verstehen? Du meinst also, dass diese Fähigkeiten/Fertigkeiten einander ausschleißen.
    Und dies erst recht wenn es sich bei der betreffenden Person um einen Bauingenieur handelt?

    Nur ein Architekt ist deiner Meinung nach in der Lage, die überdimensionale Komplexität eines EFH-Bau´s zu bewältigen?
    Ach man, wenn es nur mehr von euch großartigen Architekten geben würde, wäre die Welt mit Sicherheit ein ganzes Stück besser. :cry
     
  12. Robby

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    Nee

    das meint er sicher nicht, aber ein Fachmann auf einem Gebiet und das im 4 Augen Prinzip alleine wirkt schon Wunder!
     
  13. #12 VolkerKugel (†), 23. Januar 2007
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    Nochmal Nee ...

    ... ich meine dass etwas faul ist, wenn für ein Bodengutachten für ein EFH und das Nachprüfen(!) der Fundament- und Bodenplattenberechnung satte € 5.000 verlangt werden und für die Überwachung ein Stundensatz von € 100,00 berechnet wird.

    Ein separat in Auftrag gegebenes Bodengutachten würde so um die € 1.000 kosten :konfusius .
     
  14. Robby

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    yepp

    hydrogeologie ausführlich dabei dann das doppelte!
     
  15. luxlex

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    nun also doch...

    Die Baugrube ist nun ausgehoben... und... es muss doch ein bodengutachten her... nur Schluff, so tief der Bagger gräbt :Brille

    850 €

    Mal kucken was dabei rauskommt
     
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  17. #15 VolkerKugel (†), 8. März 2007
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    Das hättste einfacher haben können ...

    ... jetzt muss der Statiker mit Sicherheit auch seine Fundamente/Bodenplatte umrechnen.
    Gibt nen schönen Nachtrag für den Bauunternehmer :mauer .
     
  18. luxlex

    luxlex

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    Bodengutachten / Kellerabdichtung

    Nee, ist nicht so tragisch ist es nicht... es gibt unterschiedliche Bodenverhältnisse und das Streifenfundament muss zwischen 15 und 80 cm Stark sein. Dies ist aber weiter kein Problem, da eh an der Stelle wo es am stärksten sein muß 80 cm vorgesehen waren, da sich genau dort die Garageneinfahrt befindet uns das Fundament "frostsicher" ausgelegt wurde.

    Nun habe ich noch eine Frage zum Aufbau der Kellerwand. Vorgesehen ist eine Dränung...

    -Betonkellerwand
    -Schwarzanstrich
    -Styropor-Dränplatten
    -Vlies

    alternativ sind Sickersteine vorgesehen für die Stellen die mit schluffigem Boden verfüllt werden.

    Ich frage mich nun... ist eine Noppenbahn sinnvoll oder sogar notwendig ? oder vielleicht eine Gleitfolie beim Verfüllen und Verdichten ? oder reicht das Vlies aus ?
     
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