Fundament für Mantelsteinschornstein

Diskutiere Fundament für Mantelsteinschornstein im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Moin, wir planen einen Ofen nachträglich einzubauen und dafür ist ein 12m 3-schaliger Schornstein beginnend im Keller notwendig und somit zwei...

  1. ramaOWL

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    Moin,

    wir planen einen Ofen nachträglich einzubauen und dafür ist ein 12m 3-schaliger Schornstein beginnend im Keller notwendig und somit zwei Deckendurchbrüche mit 40x40 cm. Die Modalitäten sind mit dem Schornsteinfeger geklärt der 160mm reicht aus und das ausgesuchte Mantelstein-System ist genehmigt. Schornstein wird bis 1,50m unter das Dach erreichtet, Schornsteinfeger nimmt das dann ab und der Dachdecker macht den Rest und schließt das Dach wieder und verkleidet den Kopf mit Zinkblech.

    Parameter sind folgende DHH Bj 1974 massiv, Decken Stahlbeton BN250, Gewicht des Schornstein: ca. 1200kg

    Nun ging es an die "Ausschreibung" mit Besichtigung für die Errichtung des gestellten Systems bis knapp unters Dach, mit zwei deutlich abweichenden Angeboten trotz "örtlicher und alter" Betriebe und zwar um ü1300EUR... Beide Herren wirkten jetzt nicht unerfahren, so dass mich dier Unterscheid schon verunsichert.

    Unterschiede von billig zu teuer sind folgende:

    1. teurer: Kernbohurngen 4 x 200mm verankert, billiger: Betonkreissäge freihand gesägt
    (Vorteil von billiger ist imho, dass trocken gearbeitet wird und nur 4 Schnitte notwendig sind (denn Dreck ist eh schon da) im Gegensatz zur ziemlich nassen vierfach Kernbohrung mit vier Ankern im Boden)

    2. teurer: 50x50x30 Betonfundament gegossen auf Rohkellerboden, billiger kein Fundament sondern direkt auf Rohkellerboden einbetoniert auf Estrichniveau, Kondensatabfluss entfällt dabei.
    (vorteil billiger neben dem Preis auch die Dauer, da das gegossene geschalte Fundament erstmal erstellt wird und dann trocknen muss... der billigere sagte Fundament sei bei nur 1200kg auf 40x40 nicht notwendig, da der Rohboden aus diesen Baujahren das tragen würde, man könnte aber auf Nummer sicher gehen und 6 Gehwegbetonplatten als Fundament nehmen die einbetonieren und so auch das lange Trockenen sparen - teurer sagte das Gegenteil)

    Nunja jetzt bin ich natürlich sehr geneigt das günstige Angebot zu nehmen, denn 1300EUR sind schon eine gewaltige Ansage und die Aktion ist komplett in einem Tag durch, so das eine Woche später der Dachdeker das Teil durchs Dach schieben kann...

    Eh ich nun wen Drittes frage möchte ich vorher noch etwas Input haben in welche Richtung ich nachbohren muss, damit es auch passend ist für die Gegebenheiten. d.h. soll ich eher in Richtung trocken gehen, oder ist eine nasse Kernbohung besser für die Substanz? Ebenso mit dem Fundament, ist es notwendig, oder nur ein Weg dass es sich lohnt weil kein Schornstein mit verkauft wurde? Wie ist das Angstfundamet (ich vermute das mal) zu werten?

    Vielen Dank schon mal!
     
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  3. bernix

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    ...das ist so eine Anfrage, die ein unabhängiger Fachmann vor Ort beurteilen sollte.

    Der sagt vielleicht: Keine Schneid-oder Kernbohrarbeiten, Kleines Fundament (vielleicht gehts auch ohne..) und dann einen Leichtbaukamin draufsetzen....

    Und wenn er schon mal vor Ort ist, kann er sich die Deckendurchbrüche auch mal ansehen usw...
     
  4. ramaOWL

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    Moin bernix,

    oh das ist nicht die Antwort die ich erhofft hatte, zumal alle die selben Infos hatten, d.h. wie schwer der Schornstein wird und was es für Decken sind :/

    Dann lass ich den Termin mit der Dritten Firma stehen und werde dann einen Statiker bitte zu prüfen wer von den "Fachkräften" denn richtig liegt, oder ob gar keiner ins Schwarze getroffen hat und ich neu mischen muss damit der Auftrag nicht nur für das Handwerk lohnend ist... Aber wenigstens verdient der Statiker dann noch was :mauer

    Grüße!
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 26. Juni 2012
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    Ich würde beide zum Teufel jagen, wenn die nicht hinterfragt haben, ob die Deckenöffnungen und die Bodenplattenbelastung überhaupt statisch zulässig sind!

    Stell Dir vo, an der Stelle, an die der Schornstein soll, leigt ein deckengleicher Balken und kappen die Nasen "mal eben". Da darfst Du dann :mauer machen, falls Du noch eine Wand dafür findest!
     
  6. ramaOWL

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    also in wie weit die, die Statik anhand des Grundsrisses, der Bauakte und der selbst gemessenen Werte der Stahlbetondecken geprüft haben weiß ich nicht, beide Betriebe sind Meisterbetriebe und somit "sollte" doch die notwendige Kompetenz vorhanden sein zu wissen, ob überhaupt sowas geht und was zu beachten ist, damit es kein großes Puzzel wird...


    Holzbalken gibt es nur auf dem Dachboden und dort geht der Schronstein knapp zwischen druch inkl. der 5cm Abstand und im Dachstuhl muss dummerweise ein Wechsel eingesetzt werden, damit die 5cm eingehalten werden.

    Eure Aussagen hier stärken aber nicht grade mein Vetrauen in das örtliche Meisterhandwerk...
     
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  8. Julius

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    Ähm, da war kein Holzbalken gemeint, sondern ein in die Betondecke eingearbeiteter, aber besonders tragfähiger Abschnitt.

    Schornsteinbauer müssen etwas von Kaminen verstehen, aber nicht unbedingt von Deckenstatik.
    Das sollte man ihnen besser vorgeben! Also Planer.
     
  9. ramaOWL

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    dann ists ja beruhigend, dass die Experten die Löcher in meine Decke und in mein Dach machen möchten um einen Schornstein zubauen, wenigstens Ahnung von dem Ding haben können, das sie einbauen werden...

    wenn beide keine Ahnung von Statik haben, sollten se mir dies gefälligst sagen und nicht so tun, als wenn alles kein Problem sei und wir nächste Woche starten könnten, denn wenn ich grünes Licht gegeben hätte :yikes

    es kann doch nicht sein, dass es in Deutschland notwendig ist, sich im Internet zu informieren, ob das was ein alt eingessener Meisterbetrieb!! für teures Geld plant, auch wirklich Hand und Fuß hat und nicht nur teuer verkaufter Pfusch ist, den jeder 1 Mann Hausmeisterservice auch könnte...
     
Thema: Fundament für Mantelsteinschornstein
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