Fundament nachträglich erstellen

Diskutiere Fundament nachträglich erstellen im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Ich bin heute zum ersten Mal in dieses Forum gelangt und ich habe das Gefühl, dass es hier doch ziemlich oft sinnvolle Anregungen und Hilfen gibt....

  1. peerle

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    Ich bin heute zum ersten Mal in dieses Forum gelangt und ich habe das Gefühl, dass es hier doch ziemlich oft sinnvolle Anregungen und Hilfen gibt. Bin mal darauf gespannt, ob mir auch jemand helfen kann.
    Ich würde gerne mein Haus verblenden. Dazu würde ich ja ein Fundament benötigen. Mein Haus ist vor vielen Jahren (vor dem Krieg) insgesamt ohne Fundamente erstellt worden, wenn man von ein paar wenigen "Steinchen" absieht. Das würde ich nun gerne nachträglich ändern und unter mein Haus einbringen.
    Ist das für mich als Laien machbar oder benötige ich eine Fachfirma? Hat jemand eine Idee was das kosten könnte?
     
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  3. Yilmaz

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    Hallo,
    schön das sie bis hierher gefunden haben.
    Auch um 2 uhr nachts wird man versuchen Ihnen zu helfen.Dazu müßen sie aber mehr angaben über Ihre anliegen machen.

    Wollen sie das bestehendes haus nachträglich unterfundamentieren oder nur für die nachträglich zu erstellendes Verblendung eine fundament erstellen?

    Mfg.
    Yilmaz
     
  4. butterbär

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    da rate ich dir zu einem architekten zu gehen und den mit den entsprechenden leistungsphasen für dein vorhaben zu beauftragen. sowas sollte man gut vorbereiten und planen, da du von einer fachfirma in der regel nur deren leistung bekommst und die sich auch nicht über weitere aspekte gedanken machen.

    ein planer wird dir die möglichkeiten (riemchen, klinker, kommt noch ein wdvs hinzu? etc...) aufzeigen und die preis dazu einholen. im schlimmsten fall hast du halt das honorar für den planer vergeigt, wenn der dir sagt, dass das mit einem für dich nicht akzeptablen finanziellen aufwand verbunden wäre.

    bei einer fachfirma hast du dann evtl. einen vertrag und musst mit nachträgen leben, die "frei" kalkuliert sind. kündigst du den vertrag musst du in der regel recht hohe stornogebühren zahlen für nichts.
     
  5. peerle

    peerle

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    Ich möchte mein Haus nachträglich unterfundamentieren. Dabei möchte ich das Fundament dann so wählen, dass ich mit Klinkern vorblenden kann.

    Ich sehe, hier werden Sie geholfen.................
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 6. Januar 2007
    Ralf Dühlmeyer

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    Wozu datt denn..

    Das Haus hat doch ein (der Bauzeit entsprechendes) Fundament.
    Also muss "nur" geklärt werden, wie die Verblender zu gründen sind oder ob sie z.B. auf einem Winkel aufgelegt werden können.
    MfG
     
  7. #6 susannede, 6. Januar 2007
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    ..lesen, Ralf!:D ;)

    Peerle, so Häuser, die nur auf eine "Lage Beton" gestellt worden sind, kenne ich auch. Das kannst Du nicht selbst machen. Was das kosten wird, kann man erst dann sagen, wenn man die Örtlichkeit geprüft hat, die Bodenverhältnisse kennt (bei dieser Ausführung hat es oft direkt Fels drunter...dann geht's fast gar nicht), die Massen gezogen und alle weiteren Maßnahmen abgeschätzt hat.

    Pi mal Daumen geht das nicht.

    Es handelt sich um einen Eingriff in die tragenden Bauteile, muss also auch mit Statik und Bauantrag gemacht werden.

    Grüße!

    Susanne

    Nachtrag: Über die Schaffung eines Hilfsfundament für Deine Verblendung kann man nachdenken. Dazu muß man sich aber auch erst mal anschauen, wie's bei Dir so ist.
     
  8. Yilmaz

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    also ich denke wen ein so alte gebäude bis heute ohne einsturzgefahr steht würd der auch die nächste 50 Jahre stehen,nachträglich ein fundament erstellen ist mit sehr viel aufwand verbunden,man kann es nur in 1,0-1,25 m schritten machen.

    Ich würd mich von ein statiker vorort beraten lassen und nur für die verblendung ein fundament erstellen,natürlich unter der voraussetzung das die nicht tiefer geht wie die hauptmauer des hauses:yikes

    Mfg.
    Yilmaz
     
  9. #8 butterbär, 7. Januar 2007
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    was erwartest du denn... eine allumfassende, kostenoptimierete (kostenlose natürlich) beratung.

    lass die bude freibuddeln, dann sieht der architekt oder statiker, den ich dir wärmstens an herz lege was da ist und was man daraus machen kann.

    ansonsten greif gleich zur abriss birne, weil so hoppla hopp was machen vertragen die alten häuser oft nicht und geben dabei meist den löffel ab.

    alte bausubstanz zu sanieren bedarf besonnenes und sensibles vorgehen.
     
  10. #9 butterbär, 7. Januar 2007
    butterbär

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    mit winkel wäre auch meine bevorzugte lösung gewesen, aber es kommt ja schon einiges an last dazu.

    er schreibt ja gerade das haus hätte keine fundamente. ich würde da schon empfehlen vorher nachzuschauen ob die fundamentierung (falls was vernünftiges überhaupt vorhanden ist) die mehrbelastung überhaupt veträgt.
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 8. Januar 2007
    Ralf Dühlmeyer

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    Hab ich susanne. :konfusius
    Aber jetzt definifere bitte mal Fundament :p .
    Auch eine Reihe nebeneinander gelagerter (nicht vermörtelter) Kalksandsteine ist ein Fundament (selber schon gesehen, bei 30er Jahre Häusern).
    Die Tragfähigkeit ist ein anderes Thema.
    MfG
     
  12. Ryker

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  13. fk132

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    Hallo zusammen, da ich zufällig über Google auf Eure Seite und diesen Beitrag gestoßen bin, würde ich hier auch gerne meine Frage zu diesem Thema anfügen.

    Ich habe vor 4 Jahren ein Haus (Erdgeschoß - Baujahr ca. 1920, oberer Stock - ca 1950) gekauft, dieses habe ich oben bereits renoviert.

    Nun ist es an der Reihe, den unteren Bereich herzurichten, was mich dazu brachte, die alten Böden herauszureißen, und daraufhin mal einen halben Meter runter zu graben (zwecks zukünftiger Isolierung und Bodenheizung). Hierbei ist mir aufgefallen, dass unter den Wänden (bis zu 65 cm Wandstärke) kein Fundament darunter ist. Desweiteren ist auf der Außenseite auch keine Drainage oder ähnliches vorhanden. Der Boden ist auf dem ersten halben Meter Tiefe nur Lehm mit einigen geringen Steinvorkommen gewesen.

    Jetzt meine Frage, Ist es sinnvoll, die Mauern mit einem Fundament zu unterlegen? Wenn ja welche Kosten würde dies nach sich ziehen? Die Gebäudegröße ist 9 x 19 Meter. Wäre es Ratsam eine Drainage zu machen? Wenn ja welche Kosten ca? (Ja die Wände waren teilweise Feucht). Was ist Eurer Meinung höherer Priorität, Fundament oder Drainage?

    Es gibt Setzungsrisse an den Hauswänden Hofseitig, diese wurden zu Beginn der Renovierungsarbeiten vor 4 Jahren von einem Statiker begutachtet, welcher meinte das diese die Keine Einsturzgefahr darstellen. Daraufhin wurde oben eben renoviert. Jetzt kamen allerdings wieder einige Risse in einem Raum des Obergeschoß, dass würde ja heißen, dass sich das Mauerwerk erneut gesetzt hat. Sollte dies nicht nach so langer Zeit endlich mal abgesessen sein oder geht das immer so weiter?

    Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

    MFG.
     
  14. fk132

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    Nachtrag, ich habe einige Bilder hinzugefügt:

    <a href='http://www.bauexpertenforum.de/vbimghost.php?do=displayimg&imgid=2369' border=0><img src='http://www.bauexpertenforum.de/imagehosting/thum_18911496f80b603ab1.jpg'></a>

    <a href='http://www.bauexpertenforum.de/vbimghost.php?do=displayimg&imgid=2370' border=0><img src='http://www.bauexpertenforum.de/imagehosting/thum_18911496f80b627ccd.jpg'></a>

    <a href='http://www.bauexpertenforum.de/vbimghost.php?do=displayimg&imgid=2371' border=0><img src='http://www.bauexpertenforum.de/imagehosting/thum_18911496f80b69338d.jpg'></a>


    Und eine weitere Frage, kann eine Neue Fassade (Vollwärmeschutzfassade) bei diesen Setzungen angebracht werden? bisher ist diese mit Eternitplatten auf einem Holzvorsatz ausgeführt.

    Danke für Eure Hilfe.
     
  15. #14 netrafting, 2. März 2009
    netrafting

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    Sehr geehrter fk132,
    es sind eindeutig Setzungsriße.
    Erst Ursache lokalisieren (Bodengutachten in Verbindung mit Setzungen und alle Leitungsgräben). Statik mit einbeziehen, wieweit innere Teile auch mit betroffen sind. Dann Ursache unterbinden und Haus anheben, so daß sich die Riße im OG auch schließen. Ob Drainage eine Lösung ist, kann nur über Bodengutachten bestimmt werden.
    Dies ist die günstigste Lösung.
    MfG Netrafting Beck GmbH
     
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  17. #15 Anfauglir, 2. März 2009
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    Haus anheben???
    Also ich bin ja nicht vom Fach, würde allerdings empfehlen, die Bude zu stabilisieren wo sie steht. Durch das Heben kann zusätzlicher Schaden entstehen, dann lieber nach den Fundamentarbeiten die Risse kraftschlüssig schliessen.
     
  18. Diplomasi

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    Guten Morgen ich möchte das Thema nachträgliches Fundament auch gleich einmal aufgreifen.

    Zur Situation:

    Meine Oma hat ein Wochenendhaus, dieses steht auf Feldsteinen als Fundament, weder wurde eine Feuchtugkeitssperre verbaut noch sind dei Feldstein miteinder fest verbunden. Statisch habe ich kein Problem, also keine Risse, nur mit der Feuchtigkeit habe ich ein starkes Problem. Der Grundwasserspiegel liegt recht hoch und wird noch durch Tonschichten (oder auch sehr lehmhaltiger Boden) davon abgehalten zügig zu versickern. Das Regenwasser tut sein übriges. Jetzt würde ich gern eine zusätzliche Mauer um das Haus ziehen. Eine Art Wanne (Stahlbeton), 1.5m tief mit Bitumen und Schweissbahn nach aussen abgedichtet, sowie mit einer Dampfsperre nach unten hin absichern. Eine Drainage legen, und die Mauer auch soweit hoch ziehen, dass ich über das Fundament der Feldsteine drüber komm und direkten Anschluss an das bestehende Mauerwerk bekomme. Oberhalb der Bodenlinie würde ich den Anschluss an die bestehenden Aussenmauern anfügen.

    Wie wahrscheinlich ist es, ob ich das Gebäude trocken legen kann? Welche Problematik ergibt sich aus dem Vorhaben und welche Probleme habe ich nicht bedacht?

    Danke für Euer Feedback Tobias
     
Thema: Fundament nachträglich erstellen
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