Fußbodenaufbau für FBH (Problem Aufbauhöhe)

Diskutiere Fußbodenaufbau für FBH (Problem Aufbauhöhe) im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo Forum, mein Name ist Johannes und ich habe Ende letzten Jahres mit meiner Frau ein Haus gekauft (Erbaut 1959, Massivbauweise). An dem Haus...

  1. #1 lumpel, 09.01.2020
    Zuletzt bearbeitet: 09.01.2020
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    Hallo Forum,

    mein Name ist Johannes und ich habe Ende letzten Jahres mit meiner Frau ein Haus gekauft (Erbaut 1959, Massivbauweise).

    An dem Haus soll eigentlich alles modernisiert werden was so geht, also Elektrik, Heizung, Sanitär, Fußboden, Wandfließen, später Dach und Fassade……

    Zurzeit befinde ich mich noch voll im Rohbau und habe das Haus zunächst entkernt. Ich würde gern das gesamte Haus mit einer Fußbodenheizung beheizen, dies hat auch echt eine hohe Priorität, muss also irgendwie gehen…


    Um die Fußbodenplanung soll es hier auch kurz gehen.

    Der Fußboden war mit Dielung belegt, davon habe ich in jedem Raum ca. 1m² rausgenommen um zu schauen, welche Aufbauhöhe ich ca. zur Verfügung habe.
    Als Endresultat konnte man von ca. 9cm ausgehen.

    Meine Betondecken in beiden Etagen sind für eine Last von 80kg/m² ausgelegt. Nach Rücksprache mit dem Estrichbauer und auch Recherche im Internet fällt eine Fußbodenheizung mit Nassestrich raus, da das Flächengewicht zu groß wird.
    Also soll es ein Trockenestrichsystem werden. Gefällt mir in meiner technischen Vorstellung auch bessern, da der Trockenestrich nicht so träge sein sollte.
    Dazu habe ich mich schon belesen und mein Heizungsbauer verlegt sowas auch bzw. hilft mir dabei.

    Mein Fußbodenaufbau sollte von unten (also Betonboden) nach oben (also Fertigbodenbelag) folgendermaßen aussehen:

    1) Betonboden
    2) Fermacell Rieselschutzvließ
    3) Fermacell trockene Ausgleichsschüttung (um schiefen Betonboden zu begradigen)
    4) Knauf 9,5mm Gipskartonplatte (stand bei der Fermacellschüttung dabei, dass über die Schüttung und unter
    die Systemplatte eine Gipsplatte soll……)
    5) Roth Clima Comfort Systemplatte (25mm) mit 16er Laserflexrohr in 15er Verlegeabstand mit den
    entsprechenden Wärmeleitlamellen
    6) Trennfolie
    7) Fermacell Trockenestrichplatte in 25mm Stärke
    8) oberer Fußbodenaufbau (PVC, Fließen, Vinyl, Laminat), je nach Raum (Oberbelag steht noch nicht endgültig
    fest. Bei Fließen rechne ich mit 15mm Aufbauhöhe, bei dem Rest mit max. 10mm Aufbauhöhe)

    Damit komme ich auf eine Mindestaufbauhöhe von ca. 85mm (bei 10mm Schütthöhe)

    Gestern bin ich mit dem Linienlaser durch die Bude, und habe die vorhandene Treppe (Stufenhöhe) als Referenzmaß für meinen Meterriss genommen. Dann bin ich in jeden Raum und habe mit dem Zollstock mal gemessen, wie viel Aufbauhöhe ich in den einzelnen Räumen wirklich habe (Dielung ist jetzt komplett raus).
    Dabei bin ich meistens bei 8,5 – 10cm rausgekommen, leider habe ich 2 Räume in denen die Aufbauhöhe nur 7cm bzw. 7,5cm beträgt (zumindest stellenweise). Hier lag anscheinend die Dielung nicht ganz gerade (jedenfalls im Bezug zur Treppe).


    Jetzt meine Fragen:

    1) Muss über die Schüttung zwingend die Gipskartonplatte, oder kann ich auch direkt die Systemplatte der FBH auf die Schüttung legen? Somit könnte die Schütthohe etwas angehoben werden, denn 10mm Schüttung werden sich auch richtig kacke abziehen lassen……

    2) Muss die Systemplatte bzw. auch die eventuell darunter liegende Gipsplatte zwingend bis ganz an die Wand herangeführt werden?
    Die Trockenestrichplatte muss ja definitiv bis ganz an die Wand (damit dort keine Lücke entsteht), aber könnte unter dieser Trockenestrichplatte z. B. 10cm seitlicher Abstand im Wandbereich sein? Also quasi ein Hohlraum????

    Hintergrund ist folgender:
    Mein Schwiegervater (Elektrikermeister) macht die Elektrik und möchte die Kabel gern auf dem Betonboden verlegen (selbstverständlich in Wandnähe) und dann in einem nicht genutzten Schornsteinzug in den Keller führen.
    Wenn dem so ist, braucht er ca. 25mm Höhe für die Kabel und vielleicht 10cm Breite (inkl. Befestigungsschellen). Die Kabelhöhe würde mir dann allerdings in meiner Aufbauhöhe vom Fußboden fehlen. Gerade in dem Raum mit 70mm Aufbauhöhe würden zusätzliche 25mm Höhe für Kabel ein Problem darstellen.

    Darum dachte ich: Kabel ganz an die Wand, Schüttung, Gipsplatte (sofern nötig) und Systemplatte nicht bis ganz an die Wand (da ja die Kabel im Weg sind), Hohlraum mit Schüttung füllen und Trockenestrichplatte wieder ganz an die Wand ran.

    Mir fällt sonst leider keine praktikable Lösung ein, wie ich die Fußbodenheizung realisiert bekomme in Zusammenhang mit einem komplett ebenen Boden auf jeden Etage, der ab der Treppe schon beginnt.

    Vielen Dank schonmal an die, die bis hier her gelesen haben!

    Wie würdet ihr die Sache lösen?
     
  2. SvenvH

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    Hallo.
    Also ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber rein Theoretisch könntest du die beiden Räume in denen der Aufbau zu gering ist auch ausnivelieren. Dann hättest du einen Ebenen Boden und könntest dort auf die Schüttung und Gipsplatte ganz verzichten.
     
  3. #3 simon84, 09.01.2020
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    Der nicht genutzte Schornstein muss auch offiziell stillgelegt werden, nicht vergessen
     
  4. lumpel

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    Danke für deine Antwort!

    Das mit dem ausnivellieren mit selbstverlaufender Bodenausgleichsmasse hatte ich auch schon kurz überlegt....

    Wenn die Höhe nicht zu groß wird, sollte das auch mit der Deckenlast noch gehen. Eignetlich wollte ich ins ganze Haus Bodenausgleich reinkippen, aber stellenweise muss ich 5cm ausgleichen und dann haben beide Etagen auch zusammen 160qm Bodenfläche, das würde auch ordentlich ins Geld gehen.....

    mal sehen was noch so für Meinungen kommen.

    @simon84:

    Der Schornstein hört im Fußboden vom Dachgeschoss auf, den gibt es also auf dem Dach nicht mehr, insofern läuft der als Stillgelegt.

    Aber danke für den Hinweis!
     
  5. #5 simon84, 09.01.2020
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    Wenn du nur 1 qm geöffnet hast und schon Unterschiede von 5cm hast, woher weißt du dann wie der Rest der Beton Decke aussieht ?

    erstmal alles raus dann Bestandaufnahme. FBH Ist doch eh ein Muss oder ? Warum eigentlich ?
     
  6. SvenvH

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    Ich würd sonst auch nur die Beiden Räume so ausgleichen. Je mehr Dämmung da rein geht desto besser
     
    simon84 gefällt das.
  7. lumpel

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    @ Simon84:

    zunächst war nur 1qm in jedem Raum offen, jetzt ist die komplette Dielung in allen Räumen raus. Und FBH ist für uns ein muss, wenn wir schon den gesamten Boden neu machen, dann möchten wir gern FBH haben.

    @SvenvH:

    Das mit der Dämmung ist eher untergeordnet, wichtig ist, dass die FBH überhaupt klappt.
    Ansonsten sehe ich die Schüttung als Dämmung an und nat. auch die Systemplatte der FBH.
    Die Räume mit wenig Aufbauhöhe sind aber eh im 1. OG und im EG darunter ist die Stube bzw. Küche und geheizt wird sowieso überall. Unter dem EG ist ein Vollkeller, der ist nicht gedämmt, das würde aber zur Not auch an der Kellerdecke noch gehen. Im EG habe ich allerding im Schnitt 10cm Höhe, sodass ich da auch ein bissel was schütten kann......
     
  8. #8 simon84, 09.01.2020
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    Warum wollt ihr unbedingt FBH haben bitte expandiere diesen Punkt

    inklusive der getroffenen Annahmen und Erwartungen
     
  9. #9 Fabian Weber, 09.01.2020
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    Wozu jetzt bitte die Rieselfolie bei Betondecke?
     
  10. SvenvH

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    Ich würde meine Fbh auch nicht missen wollen. Der auf Aufwand ist zwar größer, aber die darauf folgenden Vorteile liegen ganz klar auf der Hand.
    Mal eben zur Perlite. Hast du das schonmal verarbeitet? Du scheinst ziemlich angetan davon zu sein :mega_lol:. Perlite sollte man eigentlich nur zum Ausgleichen verwenden. Das Teufelszeug rieselt überall hin und eine noch dickere Schicht macht die Verarbeitung nicht einfacher. Die Gipsplatten dienen als ebener und schwerer Untergrund damit die Perlite da bleiben wo sie sollen.
    Wie Wäre es noch mit der möglichkeit alle Räume separat mit nivellierspachtel auszugleichen. Und dann die noch vorhandenen Höhenunterschiede mit Zusatzdämmung auszugleichen.
    Das mit der FbDämmung im Altbau spielt für mich auch eher eine untergeordnete Rolle. Man kann ja sowieso nur das Dämmen was man hat.
     
  11. SvenvH

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    Ich hab gerade nochmal nachgeschaut um welches System es sich bei dir handelt. Das scheint echt verdammt teuer zu sein. Möchtest du das aus reiner Überzeugung verbauen oder einfach so aus dem Bauch heraus?
     
  12. lumpel

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    @simon84:

    Keine Heizkörper mehr an den Wände, keine Heizungsrohre mehr, angenehme Wärme über die Füße (meine Tochte liegt gern auf dem Boden und wir haben jetzt schon eine FBH im Bad und auch einige Freunde, die im ganzen Haus FBH haben), niedrigere VL Temperatur


    @Fabian Weber:

    Zwischen Betondecke und Wandansastz (dort wo verputzt ist) gibt es kleinere Fehlstellen und ich habe keine Lust, dass mir dann was von der Schüttung wegrieselt und plötzlich der Bodenaufbau wackelt oder knarrt


    @SvenvH:

    Nein, habe ich noch nie verarbeitet. Schätze mich aber als handwerkklich nicht ganz ungeschickt ein und würde es prinzipiell (mit Unterstützung) erstmal probieren.
    Naja was heißt angetan..... War für mich erstmal die einzige wirtschaftliche Möglichkeit den Boden gerade zu bekommen. Ich würde nat. lieber Nivelliermasse reinkippen, das sollte deutlich unaufwendiger sein, aber das kostet bei der Höhe und Fläche ein kleines Vermögen und meiner Meinung nach dämmt die Schüttung auch gleich ein bissel (gerade im EG im Bezug zur Kellerdecke)

    Das mit dem Spachtel und der Dämmmung kannn ich mir nicht ganz vorstellen:
    Größere Vertiefungen werden zugespachtelt bzw. ausgegossen, so das der Höhenunterschied vielleicht insg. noch 1-2cm beträgt und wie gleicht die Dämmung diesen Rest dann aus???? Wie ist sichergestellt, dass mit der Dämmung dann alles in Waage ist????

    Nein, das mit dem System von Roth hat mir ein bekannter Heizungsinstallateur empfohlen (bzw. hat er mir einfach mal diese Firma genannt und ich habe mich darüber mal belesen).
    Mir ist die Firma prinzipiell egal und ich weiß auch noch nicht, welche Marke mein Heizungsinstallateur verbauen würde.
    Aber danke fürs schauen und für den Hinweis. Ich fand das System von den Systemplatten allerdings sehr durchdacht aufgebaut.
     
  13. SvenvH

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    Ok. Ich wollte nur damit sagen, dass Zusatzdämmung im Vergleich zur Perlite nochmal um einiges Günstiger ist. Ich weiß auch nicht genau inwiefern sich Perlite mit der Zeit noch verdichtet. Das heißt das der Boden durchaus noch abgesackt wenn Zuviel davon verwendet wird. Eps oder xps Platten sind dagegen Formstabiler. Ich kann dir nochmal über ein Projekt aus der Vergangenheit erzählen. Vielleicht wäre das sonst noch eine Option. Und zwar haben wir vor einigen Jahren eine Lagerhalle mit 2 Stockwerken im Rüttelverfahren Fliesen müssen. Der Aufbau hat gute 20 Cm betragen. Komplett mit Beton auffüllen ging nicht wegen des zu hohen Gewichts und Dämmung drunter war wegen der Gefahr das der Estrich bei zu hoher Last bricht auch keine Option. Also haben wir als tragschicht Eine Mischung aus Perlite, Zement und noch irgendeinem Zusatzmittel eingebracht. Da konnte man nach zwei Tagen ohne Probleme drauf laufen. Ist richtig hart geworden und war trotzdem megaleicht. Damit könntest du vielleicht auch alles auf eine Höhe bringen. Hat aber weniger Gute Dämmeigenschaften.
     
  14. #14 Feyerabend, 10.01.2020
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    Perlite oder sonst. Trockenschüttung ist relativ einfach zu verarbeiten. Schwieriger ist es bloß bei geringen Aufbauhöhen, wo keine Leisten zum waagerechten Abziehen vorgelegt werden können. Aber auch so mit Laser + Wasserwaagen und ein bisschen Übung machbar.
    Wichtig ist aufjedenfall das anschließende Verdichten der Schüttung, da diese sonst bei Punktlasten ( z.B. beim drüber laufen) sehr stark nachgibt, bei Flächenlasten hast du etwa 10-20% Komprimierung in der Höhe, wenn nicht vorher verdichtet.

    Anstelle der GK über der Schüttung tuts auch eine Papierbahn. Gibt's auf der Rolle. Muss der Heizi / du beim Verlegen der Systemplatten für die FBH halt ein bisschen aufpassen. Sobald der Trockenestrich drauf liegt passiert da nichts mehr.

    Wenn dein Keller nicht beheizt wird, muss der aufjedenfall gedämmt werden. Dämmst du deine Kellerdecke nur von unten, so hast du enorme Verluste und ein ähnlich träges System wie bei einer FBH mit Fließestrich. Es muss vorher praktisch erstmal deine Betondecke warm werden bevor der Raum an sich beheizt wird.
     
  15. lumpel

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    @ SvenvH:

    Danke für deine Hinweise! Mir wäre XPS bzw. EPS auch lieber als die Schüttung, aber wie bekomme ich damit den Boden gerade, wenn die Ausgleichsmasse nicht alles begradigt hat.....
    Das was du beschreibst hört sich für mich wie eine gebundene Schüttung an.
    Herstellerangabe zur Nachverdichtung der Trockenschüttung sind 5%, also bei meiner Aufbauhöhe eigentlich fast nix.....


    @Feyerabend:

    Auch für deine Hinweise vielen Dank!!!
    Das mit der Verarbeitung bei geringer Höhe ist mir auch bewusst, betrifft mich ja quasi komplett, da ich auch 30mm als sehr geringe Höhe ansehe.

    Das es gut wäre die Kellerdecke zu dämmen ist mir klar, allerdings sehe ich es nicht so kritisch wie du, denn
    1) steigt Wärme prinzipiell nach oben und wird ja auch durch die Alulamellen an den Trockenestrich abgegeben und die Systemplatte dämmt ja nach unten hin auch noch.



    Vielleicht sollte ich mein Problem mal kürzer umreißen:

    Wie kann ich eine Betondecke in der Höhe von 5mm - 35mm mögllichst einfach und kostengünstig ausgleichen bzw. nivellieren, wenn das Flächengewicht der Ausgleichsschicht max 25kg-30kg betragen darf. Dabei sind die 35mm aber schon ein Höchstmaß, in der Regel sollten wir von 15mm - 25mm Höhenausgleich reden, aber es müssen auch 5mm gehen und auch 35mm
     
  16. SvenvH

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    Ja das wäre dann eine gebundene Schüttung. Der Vorteil ist einfach, dass du die dann ähnlich wie Estrich einziehen kannst und somit überall die gleichen Voraussetzungen hast. Die wird dann auch so hart dass da hinter nichts mehr nachsackt und eine Dämmende Wirkung hat die auch. Einen Altbau muss man auch immer als solches betrachten. Wenn man Optimale Bedingungen will muss man neubauen aber ich bevorzuge auch Grundsätzlich Alte Häuser.
     
  17. SvenvH

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    Ein weiterer Vorteil wäre sonst auch noch dass du dann das Anfangs beschriebene Problem mit der Elektroinstallation umgehen kannst. Die Gipsplatte würde dann ja weggefallen. Somit kannst die gebundene Schüttung direkt drüberziehen und hast da kein rumgefrickel.
     
  18. #18 simon84, 10.01.2020
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2020
    simon84

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    Das mit der angenehmen Wärme über die Füße hat man meistens nur bei schlecht geplanten FBH , schlecht gedämmten Häusern oder im
    Tieften Winter .

    welcher Wärmeerzeuger wird denn verwendet und wie ist die Heizlast bzw. die u-Werte der Außenwände, Fenster und des Dachs (ungefähr)

    Ich will keineswegs eine FBH ausreden aber bitte informiere dich genauestens darüber
     
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  19. #19 opferdernatur, 10.01.2020
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    Wir haben bei unserer Altbausanierung das komplette Treppenhaus ausgetauscht, sodass die Aufbauhöhe der FBH egal war, bzw. man optimal die Kellerdecke dämmen konnte. Ist das keine Option für euch? Damit wird wahrscheinlich auch das Hochsetzen aller Türstürze einhergehen.
     
  20. lumpel

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    @SvenvH
    "Ein weiterer Vorteil wäre sonst auch noch dass du dann das Anfangs beschriebene Problem mit der Elektroinstallation umgehen kannst. Die Gipsplatte würde dann ja weggefallen. Somit kannst die gebundene Schüttung direkt drüberziehen und hast da kein rumgefrickel."

    Das trifft es eigentlich auf den Punkt! Die gebunden Schüttung muss als Minimalhöhe ca. 20mm abdecken können. Laut Fermacell Datenblatt geht es erst bei 30mm los, aber ich denke ich werde es damit probieren, sonst muss ich mir für die Bereiche mit geringer Schütthöhe was einfallen lassen...

    @simon84:

    Prinzipiell wird der Fußboden mit einer Fußbodenheizung aber wärmer sein als ohne, irgendwo muss die Heizwärme ja herkommen. Außerdem will ich keine Heizkörper mehr sehen. Von daher wird es eine FBH werden. Wärmeerzeuger wird erneuert, da bin ich mir aber noch nicht sicher welches System. Spiele mit dem Gedanken einer Wärmepumpe, mit Solarthermieunterstützung und entsprechendem Speicher im Keller. Dafür wäre die niedrige Vorlauftemp der FBH ideal.

    @opferdernatur:

    Nein, das ist keine Option, der Tischer meinte, er gibt unserer Treppe eine 2+ bis 1- vom Zustand her, die wird also definitiv erhalten, alles andere wäre rausgeschmissenes Geld. Die Aufbauhöhe wird sich nach der Treppe richten müssen. Aber das wird schon irgendwie werden!
     
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