Fußbodenheizung an alten Heizkessel

Diskutiere Fußbodenheizung an alten Heizkessel im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Fußbodenheizung an alten Heizkessel? Liebes Forum, im Dezember 2005 habe ich ein 30 Jahre altes Haus gekauft, im EG 130 m2 Wohnfläche, Keller...

  1. #1 Althaus, 10. März 2006
    Zuletzt bearbeitet: 13. März 2006
    Althaus

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    Fußbodenheizung an alten Heizkessel?

    Liebes Forum,

    im Dezember 2005 habe ich ein 30 Jahre altes Haus gekauft, im EG 130 m2 Wohnfläche, Keller 150 m2, unausgebautes und ungedämmtes Dachgeschoss mit noch einmal 130 m2 Fläche. Haus selber ungedämmt mit ca. 30 cm Ziegelwänden. Heizung ist 30 Jahre alter kombinierter
    Öl-/Festbrennstoff-Kessel incl. Warmwasserbereitung von Hoval.

    Das Dachgeschoß soll heuer ausgebaut und natürlich gedämmt werden. Im Zuge dessen würde ich gerne im OG eine Fußbodenheizung einbauen lassen und diese an den alten Kessel anschließen. Lt. Auskunft einer Oberösterreichischen Firma ist dies wie folgt möglich:

    Zitat: "Der Anschluss unserer Euroval Fußbodenheizung und der Hitherm-Klimawand an einen bestehenden Heizkessel ist grundsätzlich möglich. Da in der bestehenden Heizungsanlage Ablagerungen und Verunreinigungen sein können empfehlen wir den Einbau einer Systemtrennung.

    Zusätzlich ist eine witterungsgeführte Mischerkreisregelung erforderlich, die das "Heizungswasser" im Kessel auf das gewünschte Niedertemperaturnivau regelt."

    Wenn ich mich davon dann finanziell erholt habe würde ich das gesamte Haus warm einpacken und erst nach dem folgenden finanziellen Kollaps würde ich den alten Kessel endgültig rauswerfen und gegen eine WP-Anlage tauschen lassen.

    Ich bin absoluter Laie und wollte das geschätzte Forum fragen ob das so wie ich das vorhabe sinnvoll ist?
     
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  3. Althaus

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    :confused: :winken Liebes Forum,

    keine/keiner eine Meinung dazu?
     
  4. #3 Achim Kaiser, 7. April 2006
    Achim Kaiser

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    Üblicher Weise wird eine Systemtrennung zum (Korrosions-) Schutz des Kessels vor den *bösen* ( :) ) alten - noch nicht diffusionsdichten Kunststoffrohrleitungen eingesetzt.

    Das man eine Fußbodenheizung per Systemtrennung von nem *bösen* alten Kessel schützt ist grundsätzlich möglich, halte ich jedoch für etwas überzogen, da der Kessel in den nächsten Jahren wahrscheinlich sowieso *dran glauben* wird.

    Die Hoval-Kessel sind Stahlkessel mit weiten Wasserwänden und dort lagert sich regelmäßig der meiste Schlamm und die Korrosionsprodukte ab. Alt-Anlage gut durchspülen und es dürften keine gravierenden Probleme zu erwarten sein.

    Das einzige was die *alten* Hovalkessel nicht vertragen ist eine zu kalte Kessel- und Anlagenrücklauftemperatur, dann fangen sie an zu schwitzen und der Exodus ist nur eine Frage der Zeit.

    (Wenn die Kiste als noch *bizzli* halten soll, dann immer schön die Kesseltemperatur auf min. 65 Grad belassen und *nicht* anfangen zu sparen und die Kesseltemperatur in den Keller drehen, sonst kommt die Investition *garantiert* sehr schnell).

    *Grundsätzlich* ist das angedachte zeitliche Vorgehen m.E. schon ok, die Frage wird sein obs der Kessel noch so lange machen wird. Vielleicht sollte mangels *finanzieller Erholungsphase* noch ein Plan B angedacht werden.

    Die Mischerregelung brauchts auf jeden Fall.

    Die Systemtrennung ist beim späteren Einsatz einer WP eher kontraproduktiv, da sie ein höheres Temperaturnevau auf der Wärmeerzeugerseite voraussetzt.

    *Ich* (persönliche Meinung) würde auf die Systemtrennung verzichten,
    dafür einen Mikroblasenabscheider, nen großzügigen Schlammfang und ein *fettes* Ausdehnungsgefäß einbauen. Verkürzt die notwendige Erholungsphase *etwas* :)

    Für den späteren Einsatz der WP ist sowieso zu prüfen, ob die jetzt vorhandene Altanlage vom erforderlichen Temperaturniveau nachher (insbesondere nach den Dämmaßnahmen) *passt*.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
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