Fussbodenheizung Kupferrohre

Diskutiere Fussbodenheizung Kupferrohre im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, Bekannte bauen ein Haus und haben gehört, dass man die Fussbodenheizung mit Kupferrohren machen soll, vor allem wenn man...

  1. Laura

    Laura

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    Hallo,
    Bekannte bauen ein Haus und haben gehört, dass man die Fussbodenheizung mit Kupferrohren machen soll, vor allem wenn man Ölbrennwerttechnik macht.
    Wir bauen nächstes Jahr und unser Bauunternehmer meinte, Kupferrohre wären nicht mehr Stand der Technik und stehen in keinem Zusammenhang mit Fußbodenheizung.
    Was stimmt jetzt. Kann jemand helfen?
    Danke
     
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  3. bauworsch

    bauworsch Gast

    G´schmarri

    Kupferrohre sind genauso gebräuchlich wie Kunststoffrohre.

    Diese Diskussion hilft Dir hoffentlich ein klein wenig weiter bei Deiner Meinungsfindung.
     
  4. Pinball Z

    Pinball Z

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    Bei einer Fußbodenheizung ist die Leitung in einem Estrich eingeschlossen oder unter einer Nutzschicht verborgen.
    Werden diese Leitungen durch Metallrohre gebildet, kommen zwangsläufig immer wieder Stöße vor, die nicht zugänglich sind.
    Bei Kunststoffleitungen ist das in der Regel ausgeschlossen, da diese von der Rolle geliefert werden und in einem Stück verlegt werden. Somit gibt es eventuelle Undichtigkeiten nur an den Ventilen, die wiederum zugänglich sind.
     
  5. Laura

    Laura

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    Brennwerttechnik und Kupferrohr

    An Pinball,
    wenn ich es richtig verstanden habe, ziehen Sie Kunststoffrohre vor.
    Gibt es aber einen Zusammenhang zu kupferrohren, die besser sind für Ölbrennwerttechnik?
    PS: Habe Link gelesen, ist aber für mich als Bauunerfahrene nicht leicht zu verstehen, was jetzt so die Probleme sind.
     
  6. MarkusS

    MarkusS

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    Ich verstehe nicht warum Du auf der Ölbrennwerttechnik rumreitest. Durch die FBH wird kein Öl gepumt sondern Wasser - und dem ist es wahrscheinlich ziemlich egal ob es per Gas, Holz, Öl oder Sonne erwärmt wird.

    Was verwendet wird hängt zum grossen Teil von der Präferenz des Handwerkers ab der das ausführt.

    Es gibt zig Varianten Kunststoffrohr von zig Herstellern, oftmals hat der Installateur sein "Haussystem", hat dafür die Schulungen und das Spezialwerkzeug, wieder andere schwören auf Kupfer oder auf Edelstahl.

    Warum man gerade eine FBH aus Kupfer bauen will weiss ich nicht - das Stangenmaterial passend biegen, Übergänge löten oder verpressen - warum nicht ein flexibles "Endlos"-Kunststoffrohr nehmen wo man all diese "Probleme" nicht hat.

    Irgendwelche Informationen müssen Deine Bekannten doch haben warum Kupfer bei Öl angeblich besser sein soll? Oder glauben die auch dass eine FBH nur bei Vollmond verlegt werden darf?

    Gruss
    Markus
     
  7. #6 Jürgen V., 11. Dezember 2003
    Zuletzt bearbeitet: 14. Dezember 2003
    Jürgen V.

    Jürgen V.

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    Ich hab da ....

    einen Bekannten von dem der Kumpel und davon der Freund,
    die Schwester die kennt einen, der hat gehört das......

    Iss doch Halbwissen von deinen Bekannten!!!
    Genau nämlich, hat mit Öl-Brennwert, oder Gasbrennwert oder
    Wärme aus Pferdemist nichts zu tun.
    Nein!!! Das ist ein Cu -Rohr , extra für FBH
    ( zb. Cuprotherm) 12 oder 14 mm Durchmesser 50mtr auf Rolle. Mal Googeln
    Nein das dürfen nur Widder geborene Hanwerksmeister in Begleitung und unter Mithilfe von mindestens 10 Weisenkinder :lock
    Die bei fachgerechter Verlegung und Verarbeitung auch 30 Jahre halten. Ich sehe das nicht als Nachteil.
    Bingo !! :D
    Genau nämlich.

    Deshalb rate ich, als erstes und wichtigstes, mußt du dir einen Handwerker suchen, von dem du gut beraten wirst und dem du vertraust. (Empfehlungen geben dir Freunde, Bekannte mit Fachwissen oder Nachbarn (alte und neue), eventuell wird dir auch von einem bestimmten Handwerker abgeraten.

    Aber jetzt hast du einen Handwerker gefunden, dieser verbaut mit Sicherheit ein bestimmtes System, über das er dich gerne berät.
    Sollte sein System dir nicht zusagen, kannst du dich mit Ihm über andere Möglichkeiten unterhalten.
    Dein Handwerker weiß schon warum er das eine oder andere System bevorzugt. Ein schlechter Handwerker verbaut auch das beste und einfachste System mit Sicherheit schlecht ein. Es liegt auch nicht unbedingt im System, sondern im Fachwissen um z.B.: die richtige Dämmung, die richtige Wärmeleistung, Berechnungen usw.
    Ein Heizungsbauer sollte nicht einfach eine Heizung, sondern BEHAGLICHKEIT einbauen. Die Wärme sollte nicht nur hergestellt, sondern auch richtig verteilt werden.

    Kunststoffsysteme sind nie 100% diffusionsdicht, aber führende Hersteller bieten sicherlich auch sehr gute Produkte und vor allem Sicherheit falls es Regreßansprüche geben sollte.
    Mehrschichtverbundrohre sind eventuell diffusionsdichter, aber auch teurer und etwas steifer in der Handhabung.

    Welches System ist für die Installation einer Fußbodenheizung zu empfehlen, Tackersystem oder Noppenplattensystem? Wo liegen die Vor- und Nachteile?
    Zeitlich betrachtet hat keines der beiden Systeme einen deutlichen Vorteil, da bei der Noppenplatte systematischer und überlegter gearbeitet werden muss, während beim Tackern die Dämmung wesentlich unkomplizierter zu verlegen ist, vom geringeren Verschnitt mal abgesehen, der sich gerade bei größeren Bauten natürlich kostenmäßig bemerkbar macht.
    Möchte ich mich mit einer optisch angenehm aussehenden Fußbodenheizung für weitere Aufträge empfehlen, würde ich mich auf jeden Fall für das Noppensystem entscheiden. Bin ich dem Kostendruck meiner Mitbewerber ausgesetzt, entscheide ich mich immer für das Tackersystem, da hier die Materialien wesentlich günstiger zu beschaffen sind.
    Wir vertreiben beide Systeme seit vielen Jahren. Mir persönlich ist das Tackersystem viel sympathischer. Es ist viel schneller zu verlegen (vorausgesetzt Sie arbeiten mit einer Rollbahn)und Sie haben fast keinen Verschnitt. Das Noppensystem hat allerdings den Vorteil, daß es die Ein-Mann-Verlegung ermöglicht, das geht beim Tackersystem nicht.
    Vieles im Leben ist Geschmacksache. Ob Tackersystem, Noppenplattensystem oder Schienensystem, jedes System hat seine Daseinsberechtigung und je nach Anwendungsfall auch Vor-oder Nachteile. Wichtig ist jedoch, das Systeme ist zugelassen!

    Unter Einbeziehung der Einbausituation und einer ordentlichen Planung wird BH mit dem einen oder anderen System sicherlich eine gute Fbhz zu einem vernünftigen Preis bekommen.

    Noch ein Tip zum Schluß:
    Was die meisten nicht wissen...Planungsleistungen sind Sache des Bauherren oder dessen Erfüllungsgehilfen. Schaltet der Bauherr keinen Erfüllungsgehilfen ein gibt es oftmals auch keine Planung.....
    Der Handwerker ist der Fachmann und sollte seinen Bauherrn (leider auch manchmal den Architekt, obwohl der es eigentlich wissen sollte) auf die o.g. Dinge bezüglich Planungsleistung des Bauherrn usw. hinweisen.Planungsleistungen sind Bauherrensache,wobei nicht immer klaar ist weer Bauherr ist und wer nicht. Bauherr kann der Bauträger sein der , ein Stück Haus verkauft, an den Hauskäufer. :shades
    So dann hier noch mal lesen , spätestens jetzt solltest du Fit sein für ne Fußbodenheizung.
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?s=&threadid=1850

    So nu hab ich die Finger dick.
    Noch fragen? Nurzu, beantworte ich gern
     
  8. Jürgen V.

    Jürgen V.

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    Oben ein Noppensystem ( schlecht verlegt )


    Unten ein Tackersystem
     
  9. Jürgen V.

    Jürgen V.

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    Tacker in der Praxisverlegung
     
  10. Jürgen V.

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    und Cuprotherm in Noppen..
     
  11. Jürgen V.

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    Nochmal Noppen Super verlegt
     
  12. Pinball Z

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    Das es Cu-Leitungen als Rollenware gibt, war mir nicht bekannt. Habe mich überzeugen lassen. Hier noch ein Link.
     
  13. Jürgen V.

    Jürgen V.

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    Mann

    wird so alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu. :Brille
     
  14. Laura

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    Danke + nähere Informationen

    Hallo,
    vielen DAnk an alle, die sich die Mühe mit mir machen und alles so genau erklären.
    Ich habe jetzt auch nochmal bei unseren Freunden nachgefragt. Sie meinten, da die Kunststofffussbodenheizung ja nicht ganz diffussionsdicht sei, könnte im Laufe von Jahren Sauerstoff (?) bzw. eben Luft (?) ins System gelangen und dass wäre ganz arg schlecht für die Brennwerttechnik. Sie haben die Information von ihrem Architeten und einem Heizungsbauer.
    Ist da was dran oder kann das gar nicht passieren?
     
  15. Jürgen V.

    Jürgen V.

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    Alles eine Glaubenssache

    Anfang der 80er Jahre bekamen dann Fußbodenheizungsrohre eine sog. Sauerstoffsperrschicht, die bei der Extrusion direkt im Verbund aufgebracht wurde.

    Später kam die DIN4726, die zulässige Grenzwerte für Diffusion festlegte. max. 0,1g Sauerstoff pro Tag je cbm Wasserinhalt der Rohre.
    Das Ganze, ich glaube bei 40°C Temperatur.

    Sie werden mit dem Wert nicht viel anfangen können. Deshalb hier ein besserer Vergleich. Der Sauerstoff der durch ungesperrte Rohre in das Wasser gelangt, kommt in etwa einem 100 maligem Wasserwechsel der Anlage duch Befüllung mit frischem Leitungswasser gleich.

    Sauerstoffdichte Rohre nach DIN4726 entsprechen bei Einhaltung des zulässigen Grenzwertes von 0,1g etwa einem 0,5 fachen Wasserwechsel pro Jahr. Hinweis: die meisten Rohre haben heute eine Restdurchlässigkeit,
    die sehr weit unter dem Grenzwert von 0,1g liegt.

    Somit dringt an anderen Stellen wie Pumpen, Schnellentlüftern, Stopfbuchsen, Schiebern, Ventilen etc. im Laufe eines Jahres weit mehr Sauerstoff in die Anlage ein als durch die gesperrten Kunststoffrohre.

    Wenn die Diffusion heute immer noch ein Theme wäre, dann würden jahrlich wohl kaum 50..60 Mio Meter reines Kunststoffrohr in Fußbodenheizungen eingebaut.

    Ich persönlich kenne keine einzige Anlage, wo die, nach 1985 hergestellte, sauerstoffdichte Rohre, zu einem Problem geführt hätten.

    Noch eine Anmerkung zur Anwendung als Sanitärleitungen: Wenn die Rohre aus Kunststoffen, egal welche, eine DVGW-Zulassung besitzen, dann
    ist auch keine Beeinträchtigung des Wassers ( Geschmack etc.) zu erwarten, denn zur Prüfung gehört auch das Hygienezertifikat. Eindringender Sauerstoff spielt hier keine Rolle, da alle Bauteile aus korrosionsbeständigen Werkstoffen bestehen.

    Alterung: Bei PEX-Rohren liegen z.B. Langzeiterfahrungen bei 90°C Dauerbetriebstemperatur von weit mehr als 30 Jahren vor. Fußbodenheizungsanlagen erreichen im Winter vieleicht an einigen Tagen mal 40° Vorlauftemperatur, im Jahresschnitt aber wohl kaum mehr als 28°.
    Also: kein Grund zu irgend einer Besorgnis!
     
  16. MarkusS

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    Es gibt AFAIK Normen / Vorschriften in denen die Diffusionseigenschaften von Rohren geklärt werden - DIN 4726 wenn ich mich nicht irre.

    Die Argumentation halte ich für daneben:

    - Keine Heizung mag es wenn anstelle von Wasser Luft durch den Heizkreislauf gepumpt werden muss - abgesehen davon dass der Wirkungsgrad zum Teufel geht. Das ist keine spezifische Eigenschaft eines Brennwertgerätes - ein mit Luft gefüllter Heizkörper ist nunmal kalt. Deswegen baut man ja auch Entlüftungsventile ein.
    - Meine mittlerweile drei Monate alte Gasbrennwertheizung hat einen Druckmesser und einen Anschluss durch den nach Bedarf (Druckmesser unterhalb eines bestimmten Wertes) ganz einfach Wasser nachgefüllt werden kann - ganz so neu ist das Prinzip nicht, der athmosphärische Brenner meines Vaters hatte vor gut 30 Jahren schon so einen Druckmesser und ein Ventil zum Nachfüllen, anscheinend gab es sowas auch schon bei Kupferinstallationen :D

    Meiner ganz persönlichen Meinung nach ist diese Argumentation contra Kunststoff in Verbindung mit Brennwerttechnik schwachsinnig.

    Ich würde es mir noch einigermassen gefallen lassen wenn die Herren mit Sauerstoffkorrosion argumentiert hätten, aber davon war ja anscheinend nicht die Rede.

    Ich habe das Gefühl dass da vielleicht nur für teuer Geld eine angebliche Edellösung aus Kufer verkauft werden soll die im Vergleich zu einer modernen Lösung aus normkonformem Kunststoffrohr wenig - wenn überhaupt - Vorteile bietet.

    BTW: Ohne dass ich irgendeinem Handwerker den Umsatz wegnehmen möchte: Mit etwas Geschick kann man eine FBH aus Kunststoff auch in Eigenregie verlegen, der Unterschied: EUR 4.700,-- billigstes Handwerkerangebot zu EUR 1.700,-- Material incl. Werkzeugmiete zzgl Eigenleistung - hat ein Bekannter von mir vor drei Wochen in seinem Haus selbst eingebaut.

    Ups, der Heizer war wieder schneller, so ein Sermon dauert :D

    Gruss
    Markus
     
  17. Jürgen V.

    Jürgen V.

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    Da gebe

    ich dir recht.
    Auch das nur bei Stahlkessel!
     
  18. C. Schwarze

    C. Schwarze

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    Ein Schwachpunkt der nie genannt wird, sind die flexiblen Gummischläuchen unter der Spüle und Waschbecken.
    http://www.bhks.de/aktuell/fach4.pdf

    Apropos Kunststoff in all seine Formen,
    wenn der so toll (geschmacksneutral und werbeblabla) sein soll, bin ich für flächendeckenen Einsatz für Tetra-Packs für Wein und PET-Flaschen für Bier. *jetztaufschreierwarte*
     
  19. MarkusS

    MarkusS

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    Bei dem verlinkten Dokument geht es um GUMMI-Schläuche, daraus wird hoffentlich nicht mal der debilste denkbare Heimwerker / Heizungsbauer eine FBH oder Trinkwasserinstallation herstellen. Die beschriebene Problematik dürfte bei den in Installationen verwendeten PE/PEX-Rohren kein Problem sein weil die nicht vulkanisiert sind.

    Welchen Vorteil soll auch eine "Kupferinsel" beim Vebraucher haben wenn die Wasserwerke in Neubaugebieten durchweg Leitungsnetze aus Kunststoff verwenden, Stahl kommt da ziemlich aus der Mode.

    OffTopic:
    Wein in Tetrapacks gibt es seit Jahren, diese Diskussion ist genauso müssig wie jene ob auf eine Weinflasche ein "richtiger" Korken gehört oder ein Schraubverschluss. Bei den Gastronomieflaschen sind mittlerweile Schraubverschlüsse gängig - und trotzdem gibt es noch genügend Vollen die meinen dass der daraus ausgeschenkte Wein "einen Zapf" hat.

    Beim Bier sieht es ähnlich aus. Wer Bier aus Plastikflaschen will braucht nur ins benachbarte Ausland zu reisen, da gibts das. Als in DE in den 90er Jahren die grosse Plastikwelle anrollte gab es umfangreiche Untersuchungen zu Bier in Plastikflaschen - das ist nur deswegen gestorben weil 99% der marktforscherisch Befragten der Meinung waren dass Bier in eine Glasflasche gehört - keiner von denen hatte jemals Bier aus einer Plastikflasche getrunken. Also haben die Brauereien alles beim alten gelassen.

    Das waren wahrscheinlich auch die 99% die auch glauben dass Bier immer noch in Kupferkesseln gebraut wird weil das so einen tollen Geschmack gibt (in den Kupferkesseln der Schaubrauereien steckt meistens Edelstahl, ist unempfindlicher, haltbarer und hygienischer, Braukessel waren früher nur deswegen aus Kupfer weil es ein guter Wärmeleiter und leicht zu bearbeiten ist, Grossbrauereien verwenden heute durchweg Edelstahl).

    Gruss
    Markus
     
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  21. C. Schwarze

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    Deshalb ist die Diskussion auch eigentlich überflüssig.
    Nur die flexiblen Gummischläuche sind in jeder Hausinstallation vorhanden, nur es spricht keiner drüber.
    Und außerdem hat jede Installation gewisse Mengen an verschiedenen Metallen verbaut. Wenn es nicht die Leitung selbst ist, dann die Armaturen, Erdungsschellen, Halterungen oder Potentialausgleichsleitung.
     
  22. Jürgen V.

    Jürgen V.

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    Und Bier wird in Kunststoff-Fässern verkauft.
    Falsche oder fehlende Erdung, bei Gummischläuchen?
    Kunststoff rohre werden gar nicht geerdet.

    Desweiteren sind die "Gummischläuche" meist im Baumarkt zu finden, in der Trinkwassertechnick für den Fachhandwerker,
    findend sich dieses nicht.
     
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