Fußpunkt bei neuer Haustür

Diskutiere Fußpunkt bei neuer Haustür im Baumurks in Wort und Bild Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, nachdem ich schon seit geraumer Zeit während der Sanierung unseres Hauses hier lese habe ich nun eine Frage, auf die ich keine...

  1. #1 Faikodeluxe, 10.03.2020
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    Hallo zusammen,
    nachdem ich schon seit geraumer Zeit während der Sanierung unseres Hauses hier lese habe ich nun eine Frage, auf die ich keine Antwort gefunden habe.

    Bei uns wurde in einer Wand aus einem Fenster durch Herausstemmen der Brüstung eine Öffnung für die neue Haustür geschaffen.
    Das Haus ist unterkellert, allerdings mit Hochparterre, sodass das Erdgeschoss ca 40cm über dem Erdreich liegt.
    Die letzte Steinreihe, die für die Türöffnung entnommen werden musste, ist die auf der alten Bitumensperrbahn gewesen.

    Nun war das Maß der Öffnung, vor allem das Niveau relativ zum Estrich und den Fliesen im Hausflur nicht mehr passend und die Türmonteure haben unter die Tür eine Dachlatte gebaut und wie auf dem Foto zu sehen geschäumt.

    Meine Frage ist nun: Gibt es irgendeine Möglichkeit, das Holz sinnvoll vor Verrottung zu schützen?
    EPDM-Folie vom Trittschutz an das Mauerwerk unter und neben der Tür kleben bzw. ein Flüssiganstrich?

    Nachdem ich den Türbauer mit der Situation konfrontiert habe, hat er gesagt dass das so natürlich falsch ist und da ein Profil aus einem nicht verrottenden Stoff drunter muss. Leider ist das erst aufgefallen, nachdem die Tür von Innen angeputzt wurde.
    Nun wollen wir uns natürlich das rausstemmen der Tür und erneute verputzen gern sparen, weil dadurch auch alle folgenden Arbeiten verzögert werden. Aber natürlich nicht auf die Gefahr hin, dass uns irgendwann die Schwelle durchbiegt, weil dort kein Support mehr vorhanden ist.

    Danke und Gruß
    Faikodeluxe


    PS:
    Da das Erdgeschoss wie erwähnt im Hochparterre ist, soll dort im Nachgang noch eine zweistufige Treppe angemauert werden und in dem Zuge natürlich auch der Anschluss bis an die Tür erfolgen. Solange würde das an der Stelle erst mal offen bleiben.
     

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  2. #2 Faikodeluxe, 11.03.2020
    Faikodeluxe

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    Oder wäre es eher ein Fall für die Praxisfragen, wie ob man das Holz zuverlässig schützen kann? Bzw. ob man das Holz gegen etwas anderes tauschen kann, ohne die Tür auszubauen?
     
  3. BaUT

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    Sicher hätte es sowas wie ein Aufstockelement oder eine Rahmenverbreiterung auch für die Schwelle gegeben, um die Höhe auszugleichen.
    Dachlatte aus Kiefernholz ist da keine dauerhafte und gleichwertige Ersatzlösung. Schicken Sie dieses Foto mal an den Bereich "Technische Beratung" des Türenherstellers. Das nimmt der sicher in sein dot-do-that-Bildband für die nächste Handwerkerweiterbildung auf.
     
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  4. #4 Faikodeluxe, 23.03.2020
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    Moin,

    der Tischler hat mittlerweile die Latte gegen ein Phonotherm Profil ausgetauscht und neu eingeschäumt.
    Nun stehen wir aber vor folgender Zwickmühle:

    Der Tischler sagt, er macht die untere Abdichtung nicht, weil die Bausituation das nicht hergibt. Das müsse jemand anderes machen und es war auch im Angebot ausgeklammert (von einer Version hat sich der Text "evtl. bauseits" zu "bauseits" geändert, ohne dass uns das als Laie aufgefallen ist. Flachdachverordnung bla bla bla, es müsse ein Klempner machen.

    Der Mauerer sagt, es müsste an der Tür unten eine EPDM Folie angebracht sein, die dann am Mauerwerk überlappt und dort verklebt wird. Das gehöre zum Job des Tischlers und muss durch ihn erfolgen. Er und auch kein anderer Mauerer würde die Garantieansprüche für die Dichtheit an der Tür übernehmen, weil es ganz einfach Job des Tischlers ist. Und dass häufig diese Folie bereits direkt ab Werk an der Tür ist.


    Was tun sprach Zeus?
     
  5. #5 Andreas Teich, 23.03.2020
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    Für Wasserdichtigkeit ist tatsächlich eher der Dachdecker/Gebäudeabdichter zuständig-
    für die Schlagregendichtigkeit und Luftdichtigkeit und Dämmung der Fenster-/Türenmonteur.
    Dieser müßte allerdings bei der Montage die Abdichtungsmöglichkeiten berücksichtigen-
    zb eine EPDM-Folie vor der Türmontage auf dem Profil befestigen.

    Das Gefälle außerhalb sollte mögl. auch schon vor der Montage hergestellt werden, um Beschädigungen auszuschließen.

    Ich würde je nach aktueller Situation überstehenden Schaum und Dachpappe bündig mit dem Rahmen wegschneiden, das Gefälle aufspachteln, mit Dichtungsschlämme wie MB 2K o.ä alles bis in Höhe des Spritzwasserbereichs abdichten inkl Türprofil.

    Ggf eine dünne EPDM Folie zur Sicherheit darauf kleben oder eine Alufensterbank darauf schrauben
    etc- wobei es vom Anschluß des umgebenden Geländes oder Terrasse etc abhängt.
     
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  6. #6 Fabian Weber, 23.03.2020
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    Ich sehe es wie der Maurer, der Fensterbauer haftet erstmal für die Dichtheit seiner Bauteile.

    Aber hilft ja nix, er wird es sowieso nicht können.
     
  7. #7 Faikodeluxe, 23.03.2020
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    Moin, danke für die Einschätzung.
    Mein Gedanke, wenn sich hier keine der Firmen irgendwie bewegt, war schon das so ähnlich selbst zu machen.
    Pappe wegschneiden, mit Zementmörtel ein Gefälle auf dem Mauerwerk schaffen und seitlich etwas in die Laibung hoch glatt mörteln. Dann dort eine EPDM Folie bis unter die Schwelle und 10cm an der Wand hoch einkleben mit einem Überlapp nach draußen.
    Dann kann dort im Sommer wenn wir den Keller von außen versiegelt haben der Treppenaufgang zum Hochparterre vernünftig angemauert werden.
     
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