Gästehaus beheizen

Diskutiere Gästehaus beheizen im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Guten Tag, ich würde mich freuen wenn ich hier einen Rat bekäme der die Beheizung eines Gästehauses betrifft. Wir haben ca 10m entfernt vom...

  1. ateo

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    Guten Tag,

    ich würde mich freuen wenn ich hier einen Rat bekäme der die Beheizung eines Gästehauses betrifft. Wir haben ca 10m entfernt vom Haupthaus ein zweites kleines Häuschen stehen (alles ebenerdig, 2 Räume, Bad, insgesamt ca 50qm Fläche). Es ist ein Flachdachhaus kaum gedämmt (Flachdach selbst ist gedämmt, ansonsten klassisch Backstein gemauert mit geputzter Fassade, Fenster noch mit alter 2-fach Isolierung). Früher wurde dieses Haus einmal mit einem Ofen beheizt, weshalb noch ein kleiner Schornstein vorhanden ist (ein Zug und recht schmal). Später ist der Vorbesitzer auf Beheizung mit Propangas umgestiegen, diese Installation (mehrere Gas-Heizkörper, Außenkasten etc.) haben wir stillgelegt. Momentan ist der Zustand so, dass wir dieses Haus im Winter nicht nutzen, das Wasser aus den Leitungen ablassen etc. . Nun würden wir es aber gern ganzjährig nutzen und zwar so, dass zumindest das Wasser nicht abgestellt werden braucht (frostfrei), Dinge dort gelagert werden können ohne klamm zu werden und ein richtiges Einheizen für Gästeübernachtungen möglich wird. Wir wollen also kein komplett warmgeheiztes Haus das ganze Jahr aber ein frostfreies, dass man auch mal Übernachtungsgästen zur Verfügung stellen kann.

    Unser Gas-Wasserinstallateur den wir bereits zu Rate gezogen haben plädiert dafür es an das Haupthaus anzuschliessen. Unsere jetzige Heizanlage müsste dann jedoch durch eine modernere leistungsfähigere ersetzt werden (wir heizen mit Erdgas).

    Gibt es eine relativ preisgünstige Variante für unsere Bedürfnisse? Das hochheizen für Besuch wäre ggf. durch einen Kamin zu bewerkstelligen, fehlt uns noch der Frostschutz?

    Vielen Dank schonmal.
     
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  3. R.B.

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    Wie alt ist diese Anlage?
    Ich halte jede Wette, dass die Leistung dieser Anlage nicht das Problem ist.

    Wie hoch ist der bisherige Gasverbrauch?
    Wird sonst noch irgendwie zugeheizt? (Holzofen o.ä.)

    Gibt´s noch Infos zum "kleinen Häuschen"? Wandaufbau? Fenster?
    Meine Glaskugel sagt, die paar m2 sollte man mit 3-5kW problemlos durchheizen können, und soviel Reserve dürfte die Anlage im Haupthaus sicherlich noch haben.

    Gruß
    Ralf
     
  4. ateo

    ateo

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    Die alte Anlage hat 18kw und beheizt ein 110qm 50er-Jahre Altbau. Bislang reicht die Heizungsanlage und arbeitet erstaunlich sparsam. Wir heizen im Haupthaus auch noch mit Kamin zu. Nur bin ich nicht sicher ob man an dieses alte System (Junkers ZWR ist es glaube) noch einen weiteren Heizkreis anschliessen kann. Für das Warmwasser im Nebenhaus ist bereits gesorgt das wäre nicht damit abzudecken.
    Zum Wandaufbau usw. da bin ich ehrlich überfragt, aber man muss von schlechten Dämmwerten ausgehen, da das Häuschen damals als Sommer-Quartier gedacht war. Die Wände sind allerdings so dick wie beim Haupthaus, denke die üblichen ca 40cm.
     
  5. OldBo

    OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    In diesem Fall wird wohl eine Verbindung mit dem Haupthaus durch gedämmte Erdleitungen die einfachste Lösung sein. Reserven sind ja vorhanden. Wie es dann in dem Nebenhaus gemacht wird, hängt von den Gegenheiten ab.

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  6. ateo

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    Vielen Dank!
     
  7. R.B.

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    Sehe ich auch so. Das dürfte die beste Lösung sein, und auch von der Kostenseite her die attraktivste.

    Gruß
    Ralf
     
  8. ateo

    ateo

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    Ich ergänze hier mal ein paar Informationen,

    die Heizungsanlage (Baujahr 1996) ist derzeit kaum kostenvernüftig in der Lage das Haupthaus zu heizen. Es ist ein Durchlauferhitzer, ohne Zwischenspeicher. Nur durch das tricksen an den Zugangsrohren (verringerung der durchlaufenden Wassermenge) ist es halbwegs möglich Temperaturen am Heizungswasser von 40Grad zu erreichen. Derzeit wird das Haus tagsüber mit 16 und zu Stoßzeiten mit 18Grad beheizt, was zu einem jährlichen Verbrauch von ca. 2500m3 (incl. Warmwasser) geführt hat.

    Insoweit bitte ich auszuführen, wo Sie hier noch Ausbaureserven sehen.

    Mit freundlichen Gruss
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Das klang hier aber noch ganz anders.

    Wenn die Heizung nicht richtig funktioniert, dann liegt der Grund nicht immer am "Heizkessel" selbst, sondern oft auch an den nachgeschalteten Heizflächen.

    Ich wüßte jetzt keinen Grund, warum eine 18kW Therme nicht in der Lage sein sollte eine Vorlauftemperatur von mehr als 40°C zu erzeugen. Ansonsten ist was an der Hydraulik faul, oder die Betriebsweise passt hinten und vorne nicht.

    Die Kiste kann mal locker 1.500 Liter/h um 10K in der Temperatur anheben. Wenn das nicht für 110m2 ausreicht, dann weiß ich auch nicht.

    Gruß
    Ralf
     
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  11. ateo

    ateo

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    Dass es Diskrepanzen zwischen den beiden Posts gibt liegt daran, dass mein Mann den letzten aus Versehen mit meinem Log in verfasst hat. Was man als kostengünstig ansieht oder nicht ist offenbar Ansichtssache. ;-)

    Nichts desto Trotz sind die Ergänzungen meines Mannes sinnvoll, nächstes mal bemühen wir unterschiedliche Nicknamen um Verwirrungen auszuschließen ;-)
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Ja, sie sind sinnvoll, je mehr Infos man hat, um so besser kann man die Lage einschätzen.

    Wie gesagt, ich glaube nicht, dass die Leistung der Therme ein Problem ist. Meist passt irgendwas anderes nicht.

    Oft ist die Betriebsweise nicht optimal, da wird beispielsweise noch abgesenkt, und dann hat die Kiste zu kämpfen. Bei sehr tiefen Außentemperaturen, wie in den letzten Tagen, müsste ich auch die Absenkung rausnehmen damit es warm blieb in der Bude. Man denkt dann schnell an fehlende Leistung, dabei ist es nur die Betriebsweise. Bei -10°C AT kann ich halt nicht mehr 7 oder 8 Stunden absenken, ohne dass die Räume an Temperatur verlieren.

    Das soll aber nur ein Beispiel sein.

    Gruß
    Ralf
     
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