Garage auf Kellernhöhe

Diskutiere Garage auf Kellernhöhe im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, Ich hätte mal eine Frage, ich habe eine geschalte, betonierte Garage, die mit einer "schwarzen Wanne" beschichtet und 4cm Styrodur...

  1. Erwin

    Erwin Gast

    Hallo,

    Ich hätte mal eine Frage, ich habe eine geschalte, betonierte
    Garage, die mit einer "schwarzen Wanne" beschichtet und
    4cm Styrodur aufgetragen wurde, auf Höhe meines ebenso erichteten Kellers. (dieser jedoch 10cm isoliert).

    Nun wollte die Grube um die Garage verfüllen und habe noch
    massenweise normales weisses Styropor (teilweise Hart wlg35, und weich wlg 40) über, das ich eigendlich entsorgen müsste.

    Kann ich dies (da es ja nur Garage, und isol. eig. so genügend)
    noch vor die Styroporplatten setzten, vielleicht will ich ja, da grosse Doppelgarage ev mal ne Bastelwerkstatt machen?

    Das es eigendlich nicht dafür ist, weiss ich, nur würde es schaden, bzw gar nix bringen, weil ich hätte das "Zeug" dann ja
    auch gleich vom Hals ;-)

    Ev. allseitig mit Bitumen umstreichen? Oder doch am besten
    wegwerfen :-(

    Im Fall das es gar nicht geht, bin ich am überlegen, halt doch noch
    4cm Styrodur zu besorgen, ist es besser, die Platten nur gegen
    die vorhandenen zu stellen und Erde verfüllen, oder besser verkleben?


    Mit freundlichen Grüssen

    Erwin

    PS Ich habe hier viel über lehmige Böden, wie er auch bei mir ist, gelesen. Ich wollte eigendlich am Eingang entlang des Hauses, einen Bodenablauf bzw. Rinne mit Gitter setzten und alles bepflastern, was haltet ihr davon?
     
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  3. Erwin

    Erwin Gast

    hab ich was falsches geschrieben

    Hallo,

    warum antwortet mir denn keiner ? Hab ich was falsches
    geschrieben oder ist die Frage zu banal?

    Ich bin noch neu im internet, mein Enkel hat mir grad erst "alles"
    erklärt, wenn ich also irgendwas falsch aufgesetzt habe,
    dann tut es mir leid, mir wurde es so erklärt,
    ich könne hier Bautechnische Fragen stellen.

    Mir kommt es nur komisch vor das jeder Antwort bekommt,
    nur ich nicht... :-(
    Das mit diesen Smilies ist eigendlich auch das einzige was ich
    mir richtig merken konnte...

    Aber falls ich hier nen Formfehler gemacht, oder ich mich vor
    der Frage registrieren müsste, dann bitte ich um Entschuldigung.

    Gruß Erwin
     
  4. #3 Carden. Mark, 14. August 2004
    Carden. Mark

    Carden. Mark

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    Hallo Erwin - Nett von Ihrem Enkel.

    Ich will mal vorsichtig sein.
    Mit der Frage kann keiner wirklich was anfangen. Als Firma dürfte man auf keinem Fall das machen was Sie da vorhaben. Für diesen Zweck sind die PS Platten weder zugelassen noch geeignet.
    Sie haben schon Richtig festgestellt, dass in Sachen Dämmwirkung hier nichts besser wird. Das Zeug wir einfach Durchnässt werden und hin ist es mit der Dämmung. Als Schutzschicht gegen die Perimeterdämmung taugt es nun auch nicht wirklich. Erstens braucht die Perimeterdämmung keine weitere Schutzschicht sonder, je nach Anfüllboden höchstens eine Gleitschicht. Diese Forderung erfüllt das weiße Zeug nun auch wieder nicht.

    Ev. allseitig mit Bitumen umstreichen? Oder doch am besten
    wegwerfen :-(

    Ich schlage vor letzteres. Wenn noch Original verpackt, dann zurück zum Händler – idR nehmen die das Zeug zurück, vielleicht -10%

    PS Ich habe hier viel über lehmige Böden, wie er auch bei mir ist, gelesen. Ich wollte eigendlich am Eingang entlang des Hauses, einen Bodenablauf bzw. Rinne mit Gitter setzten und alles bepflastern, was haltet ihr davon?

    Wie sieht es bei Ihnen aus mit Dränungen. Bei Lehmigen Boden staut sich das Sickerwasser auf und Ruckzuck sind sie im Lastfall 6 und müssten nach DIN 18195-6 „Bauwerksabdichtungen; Abdichtung gegen von außen drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser; - 2000/08“ abdichten. Aber irgendwie sagt mir mein Gefühl dass Sie dieses nicht haben.

    Meine Fragen.
    - Ist eine Dränung erstellt oder geplant worden – wenn ja, wie?
    - Wie wurde genau abgedichtet? Gegen Bodenfeuchtigkeit, Zeitweise aufstauendes Sickerwasser oder gegen drückendes Wasser.
    - Wie wurde der Betonkeller hinsichtlich der Wasserdurchlässigkeit geplant und konstruiert? (ich bin ein wenig verwirrt hinsichtlich einer Kellergarage, aber trotzdem Schwarzer Wanne bei Betonbauweise und dann noch Wärmedämmung außen vor – warum diese?)
    - Womit wurde abgedichtet.
    - Wurde die Abdichtung geplant? Wer hat diese ausgeführt und überwacht?
    - Mit was für ein Boden wird verfüllt?
    - Gibt es einen Ansprechpartner / Bauleiter oder Architekten oder anderen Sonderfachmann vor Ort?
    - Warum wollen Sie die Garage noch weiter dämmen??
    Bentley / Ferrari in beheizter Garage? Wenn ja, dann finden Sie sicherlich jemandem im Forum der unentgeltlich vorbeischaut was Sie so treiben, kostenlose Probefahrt inbegriffen.
    :smoke
     
  5. Erwin

    Erwin Gast

    Vielen Dank für Ihre Antwort,

    Ok, das Styropor werde ich bis auf ganze Packen entsorgen,
    wenn es nichts bringt, macht es ja keinen Sinn.
    Die Garage ist getrennt vom Haus, wurde als Sonderwunsch
    ausgeführt, mehr od weniger der Garten bzw Terasse ist darüber.
    (Platzgründe, Sondergenehmigung da Garagen der Reihenhäuser
    zu weit und Frau behindert ist)

    Da der Garten in Eigenleistung erbracht wurde, ist um Garage noch frei, das Haus wurde ringsum vom Bauträger verfüllt.

    Es würde für Fundament erst Folie, dann eine ausgesprochen dicke Schicht (Altglas od so denke ich) darüber mit
    frostsicherem Streifenfundament erstellt. Oberkante Kellerboden
    ist glatt, ursprünglich ohne Estrich geplant.

    Kellerwände vor Ort geschalt, gegossen, grundiert und mit Bitumenartiger Masse u. Gewebe beschichtet. anschliessend
    wurden 12cm Styrodur (4cm normal, +8cm Sonderwunsch)
    aufgebracht.
    Leider hatte ich mich für die Dämmung des Fundaments zu spät entschieden, als ich anrief, war das Fundamen fertig...
    Nun wird der Boden innen gedämmt, auf den ursprünglich
    Fliesenfertigen Boden, kommt nun Estrich auf die Dämmung,
    Ist zwar wenn fertig nur 2,35 hoch, aber besser als ungedämmt.

    Ja, die Grube ist sehr lehmig, Boden nimmt fast nix auf, Die Grube
    wurde in 2 Schritten aufgefüllt und gestampft.

    Probleme hatte ich nur mit dem Lichtschacht, da sich das Wasser
    staute und durchs Fenster lief. Da man den Bauträger ohne Anwalt nich zu Gesicht bekommt, und ich keine Lust auf Stress habe, habe ich vorsichtig mit ner kelle durch den Ablauf soviel Erde rausgenommen wie mein arm reicht und mit Kies gefüllt.
    seitdem langt es (grad so) das nichts überläuft.
    Deshalb wollte ich die Sache mit der ablaufrinne machen, dann
    dürfte sich erst gar nicht soviel wasser anstauen.
    Die Zementierte Abwasserdurchführung war undicht, wurde aber
    da die Abnahme noch nicht Vollzogen war von innen irgendwie abgedichtet und scheint nun dicht zu sein

    Gruss Erwin

    PS, In der Garage hab ich als Sonderwunsch 2 Grosse Elektroheizkörper setzen lassen, bastle seitdem ich Rentner bin
    gerne, da die garage (noch) frei ist kamen mir hintrerher Zweifel bezüglich Isolierung. Ich werde wohl nochmal 4 od 6cm Styrodur kaufen, wahrscheinlich besser nur anlehnen, Folie davor und beifüllen, um keine Feuchtigkeit einzuschliessen, oder besser festkleben?
     
  6. Erwin

    Erwin Gast

    hatte einen Punkt Ihrer Antwort übersehen

    hab was übersehen.

    Das Haus wurde von einer relativ grossen Firma im Auftrag des
    Bauträger erstellt. (Fa Bauwens, ich denke seriös)

    Es gab einen Bauleiter. bis zum Rohbau wurde alles sehr gut
    überwacht u kontrolliert. Dann löste ein sehr junge Dame
    den Bauleiter ab, der auf eine andere Baustelle musste.

    Von da an lief es nicht mehr ganz so gut, da die Handwerker nicht
    mehr kontrolliert wurden.
    Während der erste Bauleiter sogut wie immer auf dem Bau war,
    man musste ihn immer erst 20 min suchen ;-), war sie den
    ganzen Tag ausschliesslich im Baukontainerbüro.

    Dies gab zum schluss etliche "Kleinmängel" Fenster unten ohne
    RALmontage, Folie im Spitz nicht eingeputz, auf ungrundiertem Ytong geklebt usw.

    Mitlerweile ist fast alles erlidigt, zwar das ein od andere auf eigene Rechnung, aber egal hauptsache kein Stress.

    Gruß Erwin
     
  7. #6 Carden. Mark, 15. August 2004
    Carden. Mark

    Carden. Mark

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    Durch Ihre Antwort sind bei mir noch mehr Fragen bezüglich der Konstruktion aufgelaufen. Da Ihre Frage scheinbar beantwortet ist, lasse ich dass weiter nachhaken.
    Nur noch eins:
    Der Lichtschacht muss sich selbständig und sicher entwässern können. Ihre Lösung erscheint hierfür denkbar ungeeignet. Bei Lehmboden, ohne Dränung wäre der Lichtschacht Rückstausicher an die Regenwasserentwässerung anzuschließen.

    PS, In der Garage hab ich als Sonderwunsch 2 Grosse Elektroheizkörper setzen lassen, bastle seitdem ich Rentner bin
    gerne, da die garage (noch) frei ist kamen mir hintrerher Zweifel bezüglich Isolierung. Ich werde wohl nochmal 4 od 6cm Styrodur kaufen, wahrscheinlich besser nur anlehnen, Folie davor und beifüllen, um keine Feuchtigkeit einzuschliessen, oder besser festkleben?

    Ob eine Dämmung Vollflächig verklebt werden muss, oder nur punktweise angepapt werden muss, ergibt sich aus dem zu erwartenden Wasserandrang. Bei Lehmboden ohne Dränung, muss die Dämmung Vollflächig mit dem Wandbildner verklebt werden um hinterläufiges Wasser zu vermeiden. Hinterläufiges Wasser würde die Wärme von der Wand ableiten.

    Für mich ergibt sich aber auch folgende Frage:
    - Sie haben scheinbar keine Dränung.
    - ES wurde scheinbar (lt. Ihrer Beschreibung) mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtung Abgedichtet.
    - Sie haben Lehmboden – also mindestens zeitweilig aufstauendes Sickerwasser. – Bodengutachten????
    - Wie wurden die Betonsohle und die Betonwände (Bewehrung, Maße) ausgeführt. Nur als Wandbildner oder als Echte Wasserundurchlässigekonstruktion?
    - Wie wurde der Bereich aufgehende Betonwände zur Sohle abgedichtet. Nur über die Außenabdichtung, oder gibt es hier noch Fugenbänder , oder ähnliches?
    - Wie wurden die kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen erstellt, mit Gewebe?


    Ja, die Grube ist sehr lehmig, Boden nimmt fast nix auf, Die Grube
    wurde in 2 Schritten aufgefüllt und gestampft.

    Wurde mit selbigen Boden verfüllt?
    - Lehmboden + 2 x verdichten auf was für eine Höhe???

    Mitlerweile ist fast alles erlidigt, zwar das ein od andere auf eigene Rechnung, aber egal hauptsache kein Stress.

    Nette Einstellung – nur damit kommen Sie selten zu Ihrem Recht.
     
  8. Erwin

    Erwin Gast

    Details

    Hallo,

    meinen Sie das etwas nicht ok ist? Vom System her müsste es dicht werden, ;-) von ingesamt 8 Reihen Reihenhäuser ist
    meiner Kenntnis nur unsere Reihe mit Feuchtedurchdringung im
    Keller. Ich hab noch Glück, lediglich die Abwasserdurchführung (und mittlerweile des Nachbars Feuchte durch die 2x 17,5 Sandkalkstein im Kellereck).
    Bei den ganzen Nachbarn sind die andauernd im Keller am (von innen) bohren und verpressen.

    Aber Bauwens ist doch eine ziehmlich grosse Firma, bauen viel für Bauträger, die müssten doch wissen wie man baut.
    Gibt es denn eine Vorschrift das der Schacht entwässert werden muss? Bodengutachten, gehe ich von aus wurde gemacht, jedoch weiss ich es nicht, muss sowas gemacht werden?

    Hab grad vor ner Stunde 1 Eimer wasser vor`s Haus gekippt, das
    wasser steht genausohoch wie vor 1Std.
    Ich denke von stehendem Wasser kann also geredet werden.

    Die Leistungsbeschreibung sagt folgendes:
    Streifenfundament , wo erforderlich bewehrt nach statischer Ber.
    bzw. Stahlbetonplatte auf PE, einschl. erforderlicher Bewehrung, auf Frostfreiem Boden. Betongüte nach berechnung. Die Oberfläche wird geflügelt.
    Kanal für Entwässerung u Regenwasser mit PVC an Hauptkanal und verfüllen mit geeigneten Material.
    Keller , Stahlbeton (geschalt, Bewehrung, und ausgegossen, 20cm)

    Das wars. Zur abdichtung, es wurde grundiert, Gewebe eingelegt,
    und beschichtet, sah eigendlich sauber aus. Ob am diese Manschette von der Sie sprachen reinkam oder nur gestrichen, hab ich nicht drauf geachtet. Ursprünglich 5cm Styrodur, da Keller normal Hobbyraum, unbeheizt dafür Kellerdecke 4cm. da habe ich als Sonderwunsch dann 12cm draufbekommen.

    vor das Styrodur kam nix mehr, Erde bei, gestampft und fertig.
    Das Styrodur ist auch leider nicht so gut gemacht, viele Platten weisen 1cm und mehr Fugen auf, wo man die schwarze Beschichtung sehen kann. Man sagte mir aber das dies nicht so schlimm ist, wenn sich die Spalte mit Erde verfüllen.

    was mich mehr ärgerte war, nach Rohbau, waren an allen 4 Kellerecken 100er Rohrdurchführungen für Regenrinnen.
    Dies hat den Hintergrund, das die Wege zwischen den einzelnen Hausreihen privat ist, quasi uns gehören. Die zur Garten gewannte Seite konnte also nicht 3m weiter bis zum Kanal, da dies ja der Weg der nächsten Reihe ist. Der eigene ist immer auf der Eigangsseite. Um nun sein Regenwasser in der eigenen Hauptkanal zu bekommen, fuhren Sie im Garten, kurz unter der Kellerdecke ins Haus, durch den komletten Keller, um auf der Eingangsseite wieder raus in den eigenen Hauptkanal.

    Seltsamerweise, wurde nach Rohbau und Abwasserdurchführung incl Abwasserdurchführung + Gas/Wasser, alles zugeschüttet, ohne was anzuschliessen, Rohre mit Band zugeklebt.
    Dann, 2 Mon. später als alles fertig war, alle wieder aufgegraben und Rohre angeschlossen??

    Ärgerlich für mich, da ich ein Endhaus habe, und den Keller als Wohnraum mitnutze, wäre die Entwässerung aussen ums Haus möglich gewesen bzw auch gemacht worden.
    Heizung/Sanitär habe ich als einzigstes aus dem Vertrag genommen, da ich hier meinen Heizmann wollte, der mir schon im alten Haus seit 15 Jahren die Heizung wartet.
    Trotzdem hatte ich dann 4 unnütze KG durchführungen in der Kellerwand, deren Abdichtung mein Problem wurde.
    Nun denn, ein Gutachten vorzulegen, wäre sicher nicht deren Problem. Ich hoffe nur das diese Abdichtung(Manschette) gemacht wurde. 3 Leute aus meiner Reihe sind nun wegen des Feuchten Kelles beim Anwalt. Ich hoffe nur, das mein fertiger Eingang, Platten usw nicht nochmal wegkommt und ich wieder auf ner Baustelle wohne;-(.
    Falls das mit dem Keller nicht klar war, dieser hat einen glatten Kerzengeraden Boden, der normal fertig ist. Aussen wie erwähnt 12cm auf Sonderwunsch, bei der Bodenplatte rief ich zur Bestätigung der Dämmung von unter 1 Tag zu spät an, da stand das Fundament, daher jetzt Dämmung des Bodens innen+Estrich.

    Estrich kam ubrigens ürsprünglich nirgendwo rein, Ytongwände, die gespachtelt wurden. Auf Sonderwunsch habe ich alle Türen 10cm Höher setzen lassen da mir mein Heizmann FBH einbaute.
    Nun habe ich das einzige von 50 Häusern mit Estrich, selsamerweise hat dies niemand gestört?

    Entschuldigung ist viel Text, als Renter merkt man die Zeit oft nicht, die ich Ihnen aber nicht stehlen will.

    Meinen Sie ich sollte nochetwas Bemängeln?, weil, Freiwilig machen die nichts mehr.

    Gruß Erwin
     
  9. Erwin

    Erwin Gast

    ev hinweis bezüglich Manschette?

    Hallo,

    ein Nachtrag, vielleicht ist es ja ein Hinweis bezüglich der Abdichtung.
    Von nässe im Keller verschont, ist ausser meinem Endhaus,
    das Endhaus auf der anderen Seite, alle dazwischen (5) haben Probleme, bei einem ist sogar ein Riss im Fundament (geht über die kompletten 12m Haus, vorne bis hinten!)
    Jedoch ganz feiner Riss, der Bauträger meinte es wäre nur oberflächlich, nass ist es auch nicht.
    Seltsam, da das Fundament meines Erachtens gut gemacht wurde, die Glasschotterschicht war ausgesprochen dick(nicht gemessen, hab aber schon öfter zugeschaut)
    Auch das Fundament ist sehr kräftig ausgeführt. Wenn ein Fehler ist, denke ich eher das gut geplant wurde, und ev durch fehlendes Wissen der (nicht deutschsprachigen) Leute beim Rohbau was vergessen wurde. Hab jedoch natürlich keine Ahnung
    um ein Urteil zu bilden.

    Gruß Erwin
     
  10. #9 Carden. Mark, 15. August 2004
    Carden. Mark

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    Sie schreiben die ganze Zeit was von Fundament und verwirren mich ein wenig. Meinen Sie eine Betonbodenplatte, oder wirklich Streifenfundamente.
     
  11. Erwin

    Erwin Gast

    Fundament

    Hallo,

    Streifenfundament schrieb ich nur deshalb weil es in der Baubeschreibung so steht. Diese ist aber so allgemein gehalten, das der Bauträger mehrere Optionen hat, zB "Kessel Vaillant oder vergleichbar.. usw".

    So steht wörtlich: " Streifenfundament, wo erforderlich, bewehrt nach statischer berechnung bzw Stahlbetonplatte auf PE Folie einschl. erf. Bewehrung. Die Fundamente werden auf Frostfreiem Boden gegründet u statisch berechnet. Oberfläche der Bodenplatte wird geflügelt"

    So, an dem Tag als der Beton reinkam war ich nicht da, aber gesehen habe ich den Aushub, verlegung der PE Folie, den Glasschotter der eingefüllt wurde, und die Eisen die reinkamen.

    Wie ein Streifenfundament erbaut wird weiss ich nicht, aber der Betonboden wurde sehr kräftig, hab hier im Forum teilweise von 15 cm gelesen, hier wurde mindestens 20cm (Augenmass) gegossen. Und der Keller, wirklich wundberbar glatt u gerade,

    was mir ja leider nichts bringt.

    Gruss Erwin

    PS, der Boden ist ja auch bei niemand nass, nur Wände.
     
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  13. Erwin

    Erwin Gast

    Verwirrung

    Hallo Herr Carden,

    jetzt verwirren Sie mich ein wenig, bzw verängstigen....

    Meinen Sie es wäre irgendwas nicht in Ordnung?
    Wegen der minimalen Leckage am Durchgang Abwasser kommt in 2 Wochen angeblich jemand, und würde es von innen dichten.

    Und beim Schacht, wollte ich zur sicherheit, da es wenn es länger Regnet doch noch droht überzulaufen, etwas die Kiesschicht unter`m Schacht zu erweitern.

    Oder hört sich sonst irgendwas faul an? :-((

    Bitte antworten Sie mir, ich bin jetzt doch verunsichert...


    Gruß Erwin
     
  14. #12 Carden. Mark, 17. August 2004
    Carden. Mark

    Carden. Mark

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    Sie bitten…………
    Bitte antworten Sie mir, ich bin jetzt doch verunsichert...

    kann sein, dass ich durch meinen Beruf etwas zu skeptisch bin, aber ohne weitere „fundierte „ Angaben kann ich aus der Entfernung nichts machen.
    Fakt ist, es hört sich an als ob bei Ihnen die Abdichtung nach DIN 18195-6 „Bauwerksabdichtungen; Abdichtung gegen von außen drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser; - 2000/08“ erstellt wurde.
    Dieses ersehe ich aus Ihren Angaben zum Einbau des Gewebes. Nur Lehmboden, wie von Ihnen beschrieben, fast Wasserundurchlässig, lässt mich bezüglich der Abdichtung ins Grübeln kommen. Wenn nun dauern Wasser ansteht, kann nicht mehr von „nur Zeitweilig“ aufsteigendes Sickerwasser geredet werden, sondern von außen drückendes Wasser. Hierfür erlaubt die DIN eben nicht die Dickschicht. Es gibt zwar eine Richtlinie für kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen, aber diese darf nur zur Anwendung kommen, wenn der AG ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass diese Ausführung nicht DIN gerecht ist.
    Ohne zu DIN gläubig zu klingen, Druckwasser und Dickschicht funktioniert schon, hierfür ist aber „Äußerste“ Sorgfalt und mehr als nur ein bisschen mehr Dickschicht und Gewebe erforderlich. Wenn ich aber schon höre, dass die Dämmplatten nicht ordentlich angebaut wurden (Lücken, Punktweise) und die Nachbarhäuser undicht sind…… werde ich Skeptisch, dass hier alles OK ist.

    Sie fragen…………….
    Und beim Schacht, wollte ich zur Sicherheit, da es wenn es länger Regnet doch noch droht überzulaufen, etwas die Kiesschicht unter`m Schacht zu erweitern.

    Oder hört sich sonst irgendwas faul an?

    Ich kenn den Geländeverlauf nicht. Aber wenn in irgendeiner weise eine Gefahr besteht, dass hier Oberflächenwasser in den Lichtschacht eindringen kann, dann reicht diese Maßnahme auf keinem Fall aus. Wenn es nur das Regenwasser ist, welches direkt in den Lichtschacht eindringen kann, kann dieses in Verbindung mit einer hierfür erhältlichen, schrägen Glasabdeckung ausreichen. Wichtig ist nur – das hier kein Schichten- Sicker- und / oder Grundwasser eindringen kann.

    ES ist egal, wie Allgemein die Baubeschreibung gehalten wird. Der AN ist gezwungen nach den anerkannten Regeln der Technik zu bauen.
    Frei von Sachmängel ist ein Bauwerk dann, wenn
    1. wenn sie sich für die nach dem Vertrag vorausgesetzte,
    sonst
    2. für die gewöhnliche Verwendung eignet und eine Beschaffenheit aufweist, die bei Werken der gleichen Art üblich ist und die der Auftraggeber nach der Art der Leistung erwarten kann.
    Am meisten macht mir aber die Beschreibung Ihrer Sohlenplatte Sorgen
    Sie schreiben etwas con Folie, von Glasschotterschicht (wahrscheinlich soll dieses eine kapillarbrechende Schicht darstellen ??) und von 20 cm Betonsohle.
    Mir fehlt hier aber die Betonsauberkeitsschicht zur korrekten Aufnahme der Bewehrung, ohne diese liegt die Bewehrung „Irgendwo“ aber nicht da wo sie hingehört und die hier einwirkenden Kräfte aufzunehmen.
    Dann ist 20 cm dicke auf keinem Fall eine ausreichende dicke für eine Wasserundurchlässigekonstruktion. Selbige gilt für die Wände – aber hier wurde ja eine Schwarze Wanne erstellt.

    Ferner können Sie mir den Tatsächliche Belastungsfall hinsichtlich vom Grundwasser nicht mitteilen – ohne diesen, kann auch keine Aussage getroffen werden

    usw…….

    sie schreiben, im LV steht…. Kanal für Entwässerung u Regenwasser mit PVC an Hauptkanal und verfüllen mit geeigneten Material.

    Nur wurde die Baugrube mit Lehm verfüllt ….. Dieses ist kein geeigneter Boden hierfür, da nicht verdichtbar.
     
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