[GARTENBEWÄSSERUNG] Alternative zur Zisterne: Brunnen?

Diskutiere [GARTENBEWÄSSERUNG] Alternative zur Zisterne: Brunnen? im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hi! Ich habe gerade in einem anderen Forum geposted, stelle meine Frage aber auch hier noch einmal... Meine Verlobte und ich bauen gerade...

  1. Paddo

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    Hi!

    Ich habe gerade in einem anderen Forum geposted, stelle meine Frage aber auch hier noch einmal...

    Meine Verlobte und ich bauen gerade ein Haus (Land: S-H). Grds. haben wir geplant, eine Zisterne (4000l) zu verwenden; vorausgesetzt, am Ende des Baus ist noch genug Geld für eine Zisterne übrig (die Zisterne wäre das erste, was "am Ende des Geldes über die Klinge springt"). Einsatzzweck: Nutzung des Regenwassers für die Gartenbewässerung.

    Gestern wurde uns empfohlen, sich mal über einen Brunnen als Alternative zu informieren. Mein erster Gedanke: "Mensch! Laut Bodengutachten ist das Grundwasser sehr nah!".

    Laut Gutachten gibt folgendes aus: "Unter einer bis zu max. 80cm Mutterbodenschicht stehen bis zu den Endaufschlusstiefen t<6m durchgängig Sande an. Echtes Grundwasser wurde bei etwa 3,3m angetroffen. Das Wasser kann auf ca. 1,8m ansteigen".

    Ich vermute einfach mal, dass die Voraussetzungen generell gut wären, aber ehrlich gesagt: ich verstehe nur Bahnhof... Keinen der Begriffe, die ich bisher gelesen habe, verstehe ich.

    Nun meine Frage an Euch: Was für ein Brunnenart bietet sich an (wie gesagt: Zweck ist Gartenbewässerung)??? So würde es mir einfacher fallen, mich da ein bisschen reinzulesen...

    Sind die Voraussetzungen wirklich su gut, wie ich vermute?!?

    Kann man (grob geschätzt!) sagen, was sowas kosten wird wenn es von einem Profi gemacht wird???

    Ok, das war's für's Erste!
     
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  3. #2 ReihenhausMax, 24. Januar 2012
    ReihenhausMax

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    Wir haben uns mit den Reihenhausnachbarn zusammen einen Brunnen spülen lassen.
    Kosten mit bis zum Gewindestück wo man die Pumpe anschließen kann 240 Euro,
    in der Nebensaison 220. Sollte bei Euch mit Sandboden auch gut gehen. Wir haben uns
    gleich noch eine Schwengelpumpe (für die Kids und wenn man mal nur schnell ne
    Kanne voll braucht) mit Rohrgedöns und Bohle dazu anbringen lassen, in
    Summe dann 420 Euro. Kleine aber ordentliche Pumpe dazu nochmal 160 Euro.

    Eine Zisterne könnte man natürlich auch für Toilette und ggf. Waschmaschine nutzen.
    Da kommt dann natürlich noch einiges mehr an Investition dazu. Kann aber ggf.
    rentabler sein als die "obligatorische" WW-Solaranlage, zumindest bei unseren
    Wasserpreisen.
     
  4. Paddo

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    Ok! Im Brunnenbau-Forum habe ich auch Antwort erhalten - stimmt mich alles recht zuversichtlich! Ich werde mich mal weiter informieren.

    Zum Thema Zisterne für Nutzwasser: Ich denke, das wäre für uns unwirtschaftlich. Die Zisterne würden wir (wenn denn noch Geld über ist) über das Darlehen finanzieren - unter Berücksichtigung der Finanzierungskosten wird die Zisterne dann ja nochmal deutlich teurer (für die Armortisation muss man ja auf ziemlich lange Sicht rechnen...) und evtl. entstehende Betriebs-/Wartungs-/Instandsetzungskosten machen das IMO nicht rentabel. Bei uns kostet der m³ Wasser übrigens 1,61 EUR.

    Naja, wie gesagt: Ich werde nun ein bisschen in Richtung "Rohrbrunnen" lesen. Einen Brunnenbauer habe ich in der Nähe übrigens auch schon gefunden! :)

    Wenn noch jemand Infos o.ä. hat: Immer her damit!
     
  5. #4 ReihenhausMax, 25. Januar 2012
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    Bei dem Wasserpreis würde ich auch nicht über Zisternenwasser fürs Haus nachdenken.
    Wir sind sowas bei 4,6 Euro
     
  6. ThomasMD

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    Fürs Trinkwasser oder für TW und Schmutzwasser?

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  7. #6 ReihenhausMax, 25. Januar 2012
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    Wenn Du mich ansprichst: Beides zusammen, Aufteilung etwa halbe/halbe
     
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  9. ThomasMD

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    @ReihenhausMax

    Ja. Dich meinte ich.

    Du darfst natürlich nur den reinen Trinkwasseranteil als mögliche Einsparung rechnen.
     
  10. #8 ReihenhausMax, 25. Januar 2012
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    Ist klar. Für uns würde sich der Aufwand wohl auch nicht lohnen, aber bei
    einem Neubau und ähnlichen Preisen könnte es anders aussehen, andererseits
    haben neue Toiletten und Abwasserinstallationen sicherlich auch einen
    geringeren Wasserbedarf.
     
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