Gartenmauer am Hang

Diskutiere Gartenmauer am Hang im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo, unser Hausbau wurde Anfang des Jahres fertig gestellt und nun geht es mit den Garten weiter. Da wir am Hang wohnen, werden wir eine...

  1. woce82

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    Hallo,

    unser Hausbau wurde Anfang des Jahres fertig gestellt und nun geht es mit den Garten weiter.

    Da wir am Hang wohnen, werden wir eine Terrasse ebenerdig raus machen und die Terrasse mit einer Mauer begrenzen. Diese wird 1m hoch von einer Seite angefüllt.
    Die halbe Mauer steht bereits, allerdings mache ich mir Sorgen ob das wirklich im Laufe der Jahre hält.
    Es wurde ein Graben ausgebaggert (ca. 80cm tief) und mit Schotter aufgefüllt und verdichtet.
    Darauf wird jetzt die Mauer errichtet. Als "Fundament" wurde ein 30cm Hoher Beton benutzt, in der die unterste Steinreihe eingedrückt sind. Die Mauer wurde vertikal mit Bewehrungseisen ausgestattet und mit Beton ausgegossen. Terrasse Oberkante ist ca. 4cm unter der untersten Steinreihe Oberkante.
    Hinten wird Drainagen mit Flies, eine Noppenbahn und direkt an der Wand eine Folie angebracht und dann aufgefüllt mit Schotten.

    Nach einer Geburtstagsfeier meinte ein bekannter GaLaBauer, dass die Mauer so nicht halten wird. Evtl. die ersten Jahre, aber dann wird sie aufgrund des Hanges und des Druckes wandern, da Sie kein tiefes Fundament hat.

    Jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll, die Firma so weitermachen lassen, oder den Rest mit einen Fundament mit Tiefe 60cm oder ähnlich erstellen lassen und die vorhandene erstellte Mauer irgendwie vom Druck schützen? Oder meint ihr, dass dies halten wird.

    Wäre über Tipps dankbar.

    Vielen Dank.
     

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  3. Diamand

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    Als ich angefangen habe deinen Beitrag zu lesen fragte ich mich als Laie was das soll. 80 cm Tiefer graben und dann nur 30 cm Beton und der Rest ist Schotter. Gut ich kenne die Bodenverhältnisse bei dir nicht aber ich hätte den ganzen graben mit Beton gefüllt.
    Ist das Eisen in den Steinen im Fundament verankert oder ist das nur in den Steinen? Wenn es nur in den Steinen ist so kann ich mir vorstellen das die Befürchtung des GaLaBauer mal eintreffen.

    Habe so was Ähnliches bei einem Nachbarn gesehen. Da war es allerdings ein Pfeiler wo ein kleines Tor dran befestigt war. Dort hat die „Fachkraft“ auf dem Erdreich etwas Mörtel verteilt und darauf den Pfeiler gemauert. Und nach ein paar Jahren ist er umgefallen. Zum Glück ist niemand zu schaden gekommen.
     
  4. woce82

    woce82

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    Hallo,

    der Graben wurde wegen der Frosttiefe mit Schotter aufgefüllt, dann verdichtet und auf dem verdichteten Schotter nur ein "Betonfundament" wie es in den Bildern zu erkennen ist, gemacht. Das zu sehende Fundament geht also nicht noch tiefer in die Erde...
     
  5. woce82

    woce82

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    Kann mir keiner helfen?
     
  6. simon84

    simon84

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    L-Steine in ähnlicher Dimensionierung (Höhe, Fundament usw.) sind für solche Belastungen laut Herstellerfreigaben schon am Limit.

    Eine "einfache Mauer" wird es noch weniger aushalten, da ihr der breite Fuß fehlt.
     
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  8. Diamand

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    Ich habe dir beschrieben was bei einem Nachbarn dessen Pfeiler so ähnlich erstellt wurde geschehen ist und da gab es keine Dauerbelastung durch Erde von einer Seite.

    Man hätte es z.B. so machen können.

    Graben mit Beton und Eisen füllen. In den Beton senkrecht Eisen stecken. z.B. dickes Moniereisen oder Eisenrohre und dann Mauern. Wobei es sicherlich schwierig wäre die Steine so zu setzen das das Eisen dann immer schön in den Löschern der Steine sich befindet. Ich kann mir aber vorstellen das es einem Stein nicht so viel ausmacht wenn von einem Steg mehr oder minder viel entfernt wird. Da der Hohlraum ja verfüllt wird.
     
  9. Berndt

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    ich hätte zu dieser Konstruktion auch kein Vertauen
     
Thema: Gartenmauer am Hang
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