Gastherme: Heizwert o.Brennwert für Einzelwohnung?

Diskutiere Gastherme: Heizwert o.Brennwert für Einzelwohnung? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, Ich bin gerade beim Ausbau einer (meiner späteren) Wohnung, ca.70qm, Dachgeschoss, in unserem Altbauhaus. Die Wohnung wird von Grundauf...

  1. Nippon

    Nippon

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    Hallo,
    Ich bin gerade beim Ausbau einer (meiner späteren) Wohnung, ca.70qm, Dachgeschoss, in unserem Altbauhaus. Die Wohnung wird von Grundauf saniert.
    Nun stellt sich mir die Frage nach der Heizung. Es soll eine Gastherme werden, vorzugsweise Junkers.
    Ich bin in der Materie nicht ganz unbedarft, hab schon 2 ähnliche Heizanlagen selbst installiert incl. aller Rohrleitungen, Heizkörper und Schornsteinsanierung. Nur den Gasanschluss hat selbstverständlich ein Fachmann ausgeführt.
    Nun gibt es ja verschiedene Möglichkeiten. Heizwerttherme mit indirekt beheiztem Speicher, eine Kombitherme oder das Ganze auch in Brennwerttechnik. Was ist nun die beste Lösung?
    Brennwert soll ja Energie sparen aber da hört man auch die verschiedensten Meinungen. Zahlt sich Brennwert also wirklich in barer Münze aus?
    Noch eine Anmerkung:
    Ich bin in der glücklichen Lage, in dieser Wohnung an der Wand zwischen Küche und Wohnzimmer einen Schornstein mit 2 Zügen zu haben (ehemalige alte Ofenheizung) ein Zug wird für die Gasheizung saniert (Therme in der Küche) der andere wird später für einen Kaminofen genutzt, der im Wohnzimmer stehen soll und als Zuheizer auch genutzt werden soll. Holz fällt auf unserem Grundstück immer an.
    Also zusammengefasst: Ein teures Brennwertgerät kaufen, das vielleicht nicht den wahren Spareffekt bringt oder lieber Heizwert, das ist günstiger und es bleibt ja noch der Kaminofen.....
    Und dann die Frage der Warmwasserbereitung. Kombigerät oder Speicher?
    Danke für Eure Antworten.
     
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  3. R.B.

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    Wenn es schon Gas sein muß, dann nur Brennwert. Ich fahre ja auch kein Auto mit Vergasermotor.
    So hoch sind die Preisunterschiede nun auch wieder nicht, daß man auf Technik von vor 50 Jahren setzen muß...

    Wegen der WW Aufbereitung stellt sich die Frage des WW Bedarfs bzw. der Nutzung. Bei einer EInzelwohnung könnte man eine Kombitherme einsetzen. Bei einem ext. Speicher ist man flexibler, auch hinsichtlich Leistungsauslegung usw. usw.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Nippon

    Nippon

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    Mit einem Speicher hat man aber diese Bereitstellungsverluste, da auch WW bereitet wird, wenn gar keins gebraucht wird, ist es nicht so? Somit müsste eine Kombitherme etwas sparsamer sein oder liege ich da falsch?
     
  5. OldBo

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    Ein Speicher kann auch so eingestellt werden, dass er erst kurz vor der üblichen Entnahme erwärmt wird. Eine zusätzlich Dämmung bewirkt auch Wunder. Ein DLE kann Schwierigkeiten bereiten, wenn mehrere Zapfstellen gleichzeitig benutzt werden.

    Gruß

    Bruno
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Die Kombitherme hat einen kleineren integrierten Speicher. Dieser ist auch nicht frei von Verlusten. Bei Thermen die WW im Durchlaufprinzip bereitstellen, muß die benötigte Zapfmenge berücksichtigt werden.

    Bei einem ext. Speicher kann ich durch zusätzliche Dämmung die Verluste weiter reduzieren. Verluste minimieren ist wichtig, aber irgendwo ist eine Grenze wo weitere Maßnahmen unwirtschaftlich werden.

    Gruß
    Ralf
     
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