Gebäude bei Erdarbeiten für Hausanschluss bedenklich untergraben?

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  1. #1 TempusBauherr, 08.09.2025
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    Hallo,

    vor kurzem wurde bei uns der Hausanschluss durch den Netzbetreiber bzw. durch dessen beauftragten Subunternehmer gemacht.
    Das Haus hat keinen Keller und steht auf einer Bodenplatte. Unter der Bodenplatte befindet sich eine zweilagige verlegte Dämmung mit 2 x 6 cm.

    Ich war bei den Arbeiten fast ganztägig dabei, nur den Aushub habe ich nicht gesehen.

    Folgende Fragen habe ich dazu:

    1. Ist das bedenklich, das beim Aufgraben der Mehrspartenhauseinführung das Haus für ein Stück mituntergraben wurde? Siehe Bild 1 - Bild 7.

    Das zuschütten am Haus habe ich nicht beobachtet. Der Arbeiter hat mir allerdings gesagt, das er das "Material" wieder unter das Haus reingestopft habe, nur verdichten konnte er es seitlich logischerweise nicht mehr.

    Was sagt ihr zu der Sache, passt das so oder bedenklich?
    Sollte ich meinen Statiker kontaktieren? Sollte ggf. jemand prüfen ob das Material tatsächlich wieder seitlich unters Haus "reingestopft" wurde? Ich habe es ja leider nicht gesehen.

    2. Der Hausanschlusskasten (HAK) wurde zuerst an falscher Stelle angeschraubt. Das eingeführte Kabel wurde dann bereits gekürzt.
    Der HAK wurde dann an der richtigen Stelle nochmal neu montiert und das Kabel musste nochmal ins Haus nachgezogen werden.

    Jetzt hat sich mir die Frage gestellt, ob das Kabel eventuell auf Spannung reingelegt wurde, weil es ja bereits gekürzt war und dann durch die Neumontage mehr ins Haus gezogen wurde.

    Sieht es für euch so aus, als würde das Kabel auf Bild 1 und Bild 8 auf Spannung liegen oder ist das Kabel allgemein so starr? Denkt ihr das passt so?

    Danke schonmal für eure Antworten.

    Bild 1:
    Bild 1.jpg

    Bild 2:
    Bild 2.jpg

    Bild 3:
    Bild 3.jpg

    Bild 4:
    Bild 4.jpg

    Bild 5:
    Bild 5.jpg

    Bild 6:
    Bild 6.jpg

    Bild 7:
    Bild 7.jpg

    Bild 8:
    Bild 8.jpg
     
  2. #2 meisterLars, 08.09.2025
    meisterLars

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    Da hat der (vermutlich) Hochbauer, der die Medienrohre verlegt hat, wohl etwas zu kurz verlegt... Ich verstehe sowieso nicht, warum bei Neuanschlüssen nicht grundsätzlich komplette Mehrspartenanschlüsse genommen werden. Da sind dann von Haus aus 4m Rohr dran und somit kommt es auch nicht zu solchen Problemen.
    Verdichten lässt sich das sehr wohl, wenn man weiß wie. Für solche Fälle nehmen wir nen 30kg-Stampfer. Damit kriegt man das schön unterstopft..
     
  3. #3 chris84, 09.09.2025
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    Völlig absurd, dass die Leerrohre da so kurz sind. Die gehören in den allermeisten fällen bis zur Grenze vorgezogen, mindestens jedoch so weit, dass nich unmittelbar am Haus aufgegraben werden muss.
    Die Rohre sehen nach Hateflex aus - das ist vermutlich eine fertige 3-sparten-Einführung. Da waren die Rohre sicherlich min. 4m Lang und wurden gekürzt...
    Ob das Kabel zu kurz ist oder nicht lässt sich augenscheinlich nicht einschätzen - da muss eigenltich nur der Mindestbiegeradius eingehalten werden. Um den rauszufinden müsste man den Kabeltyp kennen.
     
  4. #4 Wieland, 09.09.2025
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    Ich persönlich halte es für unbedenklich!

    Grüße
     
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