gedämmte Außenwand von innen verkleiden?

Diskutiere gedämmte Außenwand von innen verkleiden? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Im späteren Wohnzimmer sind auf der Außenwand Wasser- und Heizungsrohre verlegt. Leider nicht in der Ecke, sodaß man sie nicht einfach mit einem...

  1. djwitwe

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    Im späteren Wohnzimmer sind auf der Außenwand Wasser- und Heizungsrohre verlegt.
    Leider nicht in der Ecke, sodaß man sie nicht einfach mit einem Eckkanal verkleiden könnte, sondern erst Senkrecht und dann Waagerecht durch den Raum (um im Heizungskeller zu laden)

    Der Vorbesitzer hatte dort eine Querlattung angebracht und das ganze mit Holzpanele verkleidet.
    Zwischen Außenwand und der Panele war deshalb ein Hohlraum. (das ganze stand so von 2005 bis September 2013)
    Die Außenwand ist mit Styropor gedämmt und verputzt.
    Die Wand selbst ist mit Gasbetonsteinen gemauert und soll eine Stärke von 30cm haben (laut Bauzeichnung)
    Wie stark die Außendämmung ist weiß ich nicht.

    Auf der Querlattung kann man ganz leichte Schimmelansätze erkennen, beim Rückbau war aber alles trocken!

    Wie verkleidet man das ganze nun am besten?

    Relativ einfach wären ja Gipskartonplatten davorzuschrauben, aber was macht man mit dem Hohlraum? Dämmen? oder Hinterlüftungen?

    Ich habe mal zwei Bilder beigefügt:
    DSC_0514.jpg DSC_0674.jpg

    Viele Grüße
    Hannes
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Den genauen Wandaufbau ermitteln und dann rechnen. Es ist sehr gut möglich, dass man 2 oder 3cm Innendämmung gefahrlos einsetzen kann.

    Wie alt ist das Haus bzw. die Fassadendämmung? Vielleicht kann man daraus Rückschlüsse auf die Dämmstärke ziehen.
     
  4. djwitwe

    djwitwe

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    Hallo zusammen!

    wir haben uns ein EW65 Haus Bj 87 gekauft, welches wir seit September renovieren.
    (Elektrik, Dachdämmung, Fussboden, Fliesen, Tapezieren usw.)

    An einer Stelle komme ich jedoch nicht weiter, ich habe mich gestern schon den halben Tag durch das Forum gelesen, konnte auf meine Frage jedoch keine passende Antwort finden.
    Im späteren Wohnzimmer sind auf der Außenwand Wasser- und Heizungsrohre verlegt.
    Leider nicht in der Ecke, sodaß man sie nicht einfach mit einem Eckkanal verkleiden könnte, sondern erst Senkrecht und dann Waagerecht durch den Raum (um im Heizungskeller zu laden)

    Der Vorbesitzer hatte dort eine Querlattung angebracht und das ganze mit Holzpanele verkleidet.
    Zwischen Außenwand und der Panele war deshalb ein Hohlraum. (das ganze stand so von 2005 bis September 2013)
    Die Außenwand ist mit Styropor gedämmt und verputzt.
    Die Wand selbst ist mit Gasbetonsteinen gemauert und soll eine Stärke von 30cm haben (laut Bauzeichnung)
    Wie stark die Außendämmung ist weiß ich nicht.

    Auf der Querlattung kann man ganz leichte Schimmelansätze erkennen, beim Rückbau war aber alles trocken!

    Wie verkleidet man das ganze nun am besten?

    Relativ einfach wären ja Gipskartonplatten davorzuschrauben, aber was macht man mit dem Hohlraum? Dämmen? oder Hinterlüftungen?

    Ich habe mal zwei Bilder beigefügt:
    Den Anhang 41531 betrachten Den Anhang 41532 betrachten

    Viele Grüße
    Hannes
     
  5. djwitwe

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    sorry, hatte den Kopf der Nachricht vergessen:mauer
     
  6. R.B.

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    Versuche mal die Wandstärke an einem Fenster zu messen. Daraus müsstest Du erkennen wie dick das WDVS ist. Die "Steine" sind ja bekannt.
    Außerdem Abstand Wand zu den geplanten GK Platten. Aus den Bildern ist das schwer abzuschätzen, könnte irgendwas um 5-6cm sein.
     
  7. djwitwe

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    Ich habe grad nochmal nachgefragt, die Außenwand soll mit 20 gedämmt worden sein und das gleich nach der Wende.
    Das Haus selbst ist wie gesagt Bj 87
     
  8. djwitwe

    djwitwe

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    ok, das mach ich mal, danke!
    5-6cm kommt schon gut hin.
    ich messe heute abend mal nach :)
     
  9. R.B.

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    20 was? Millimeter oder Zentimeter? Wenn Zentimeter, dann wäre die Wand ja über 50cm dick (ca. 54cm inkl. Kleber, Putz und Innenputz). Jetzt noch einmal 5-6cm von innen, dann hätte die Wand eine Gesamtstärke von 60cm?
     
  10. djwitwe

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    hab grad nochmal nachgemessen, inkl putz und dämmung komme ich auf 40cm.
    also können da keine 20cm dämmung drauf sein.

    die wand der gegenüberliegenden seite des hauses ist noch ungedämmt und hat inkl putz 33cm.
    also wären es 7cm dämmung.
    die querlattung hat eine stärke von 8cm.
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Vermutlich 6cm zzgl. Kleber, Armierung etc.

    Die "alte" Wand hatte ein Lambda von 0,18W/mK, U-Wert also irgendwas um 0,54W/m2K. Durch die Dämmung darauf wurde der U-Wert in Richtung 0,31W/m2K verringert. Aufgrund des dämmenden "Steins" ist die Konstruktion für sich schon nicht ganz unkritisch, kommt darauf an was für Kleber bzw. Putz verwendet wurde. Wenn Du da jetzt 80mm Innendämmung machst, beispielsweise mit MiWo in WLG 035, dann ist es gut möglich, dass die ganze Konstruktion versagt. Der U-Wert wird zwar sehr gut, aber Feuchte (Stichwort Taupunkt, Kondensat) könnte zu einem echten Problem werden. Vermutlich genügt schon eine dünne Innendämmung um die an sich schon kritische Konstruktion kippen zu lassen.

    Ich würde hier zuerst einmal jemanden ran lassen der Ahnung hat UND sich das vor Ort anschaut. Der sollte die Daten vor Ort aufnehmen und dann mal rechnen. Das ist besser als mit vermuteten Eigenschaften den Taschenrechner zu quälen, nur um dann zu hoffen, dass es funktioniert. Im Zweifelsfall würde ich hier immer auf Nummer sicher gehen und auf eine Dämmung verzichten.

    Wie eine Lösung mit Dämmung aussehen könnte, darüber könnte man jetzt spekulieren. Denkbar wäre beispielsweise eine Art Dampfsperre, aber da wird die Verarbeitung nicht ganz einfach, insbesondere die Anschlüsse an Boden, Decke und Seitenwände müssten ganz penibel ausgeführt werden, und es bleiben trotzdem die Flanken als Schwachstelle. Man könnte auch über andere Dämmstoffe nachdenken, wobei dann sicherlich auch der Preis eine Rolle spielen wird. Eine Hinterlüftung wird so wie auf den Bildern gezeigt nicht funktionieren, und selbst wenn sie funktionieren würde (Anpassung der Konstruktion) müsste man überlegen, ob man sich dadurch nicht erst Probleme in´s Haus holt. Evtl. kann man das Problem auch entschärfen, wenn nur minimal dämmt, oder was weiß ich. Es gibt so viele Möglichkeiten die man hier mal durchdenken sollte.

    Auf jeden Fall würde ich zum aktuellen Zeitpunkt nichts unternehmen bevor nicht geklärt ist, wie mit der Wand weiter verfahren werden kann.
     
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  13. djwitwe

    djwitwe

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    ok, vielen Dank für die Auskunft!
    Also wäre eine Gipskartonwand ohne Dämmung auch nicht das Wahre, oder?

    Am idealsten wäre wohl die Leitungen komplett in der Ecke zu verlegen, denn bekäme man das ganze mit einem Eckkanal erschlagen und muss sich um die Wand keine Gedanken machen.

    Eine Gipskartonwand war für mich eigentlich auch nur das geringere Übel, jedoch bekommt man dort dann später auch kein Bild mit nem Nagel oder nen Hängeschrank vernünftig befestigt.
    Ich muss mir das ganze nochmal durchdenken.

    In welche Richtung muss ich gucken um jemanden mit Ahnung zu finden?
    Es gibt da sicher auch nen Haufen Leute denen das egal ist und einfach was vorzimmern würden, nach dem Motto: "das machen wir überall so" :)
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Es gibt Sachverständige, Bauphysiker, Architekten die sich auf die Sanierung von Gebäuden spezialisiert haben, die Auswahl ist groß. Den Richtigen zu finden ist aber nicht so einfach, da stimme ich Dir zu. Man könnte mal bei den Kammern nachfragen, ob die einen Fachmann in der Nähe nennen können. Dann schauen ob derjenige auch Erfahrung damit hat und auf jeden Fall VORHER das Thema Kosten abklären.
    Und ganz wichtig, nicht auf Verkäufer-Experten reinfallen die Dir nur ein bestimmtes Produkt verkaufen wollen. Da rennen eine Menge selbsternannter Experten durch die Gegend, die Dir dann zu der Dämmung auch gleich noch Fenster, Heizung und eine Waschmaschine verkaufen wollen.
     
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