Gedanken zur neuen Heizung - Ideensammlung

Diskutiere Gedanken zur neuen Heizung - Ideensammlung im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, Wir haben letztes Jahr ein Haus gekauft. Baujahr 1994 mit 125m2 Wohnfläche. Split Level Aufteilung. Erdgeschoss alles offen und oben drei...

  1. Zersch

    Zersch

    Dabei seit:
    16.11.2019
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    1
    Hallo,

    Wir haben letztes Jahr ein Haus gekauft. Baujahr 1994 mit 125m2 Wohnfläche.
    Split Level Aufteilung. Erdgeschoss alles offen und oben drei Zimmer plus Bad mit Türen.

    Momentan werkelt noch ein alter Buderus Gaskessel der in ein paar Jahren seine 30 Jahre voll hat. Beheizt werden Heizkörper.

    Außerdem steht im EG im Wohnzimmer noch ein Kaminofen. Diesen haben wir täglich laufen und der macht uns das EG schon gemütlich warm und durch die offene Split Level Aufteilung zusätzlich noch die Zimmer oben und das Bad wenn wir die Türen offen lassen.

    Was wäre jetzt am sinnvollsten mit was wir den alten Gaskessel ersetzen. Fakt ist das wir erstmal keine Solaranlage auf dem Dach wollen/leisten können (wegen schlechtem Sonnenverlauf und Abschattungsproblemen).

    Desweiteren ist eine WP mit Erdkollektor auf dem Grundstück platztechnisch nicht machbar. Eine Luft WP möchte meine Frau nicht unbedingt wegen dem Geräuschpegel bzw. ein adäquater Platz schwierig herauszufinden ist.

    Jetzt haben sich so ziemlich zwei Ideen herauskristallisiert die für uns in Frage kommen würden auch in Hinblick des EEG von BaWü im Blick.

    Energieverbrauch haben wir rechnerisch circa 110-120 kWh/(m²*a). Das stützt sich jetzt auf ein Jahr Verbrauchswerte. Die Werte davor kann man nicht nehmen da im Energieausweis ein Energieverbrauch von 210 kWh/(m²*a) ausgewiesen war. Eine genaue Heizlastberechnung haben wir noch nicht durchführen lassen. Wird dann aber unser Anlagenbauer hoffentlich im Vorfeld machen.

    1. Den Kaminofen ersetzen durch einen wasserführenden Pelletofen plus Hygienespeicher im Keller plus eine Gastherme im Keller.

    2. Gastherme mit Brauchwasserspeicher unten im Keller dran. Den Kaminofen im EG ersetzen durch einen Pelletofen luftführend.

    Platz für einen Pelletbunker im Keller gibt es leider nicht. Das heißt ein Pelletkessel kommt auch nicht in Frage.

    Was wäre denn bei solch einer Konstellation die günstigste/wirtschaftlichste Lösung? Ich denke da auch was in Zukunft hinsichtlich der CO2 Steuer auf uns zukommt.
     
  2. #2 driver55, 16.11.2019
    driver55

    driver55

    Dabei seit:
    22.02.2008
    Beiträge:
    3.437
    Zustimmungen:
    254
    Beruf:
    Dipl.-Ing.
    Ort:
    Pforzheim
    Erstmal garnicht ersetzen, solange dieser funktioniert. Bei einem Defekt kann man dann mal drüber nachdenken, über eine neue Gasheizung.
    Weshalb Kaminofen ersetzen? Das kostet nur zusätzlich Geld und bringt keinen wirklichen Mehrwert.
     
  3. Zersch

    Zersch

    Dabei seit:
    16.11.2019
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    1
    Der Kaminofen muss ersetzt werden um die Auflagen des EEG Baden-Württemberg zu erfüllen. Mit einem Pelletofen im EG erfülle ich die Anforderungen.
     
  4. #4 simon84, 16.11.2019
    simon84

    simon84

    Dabei seit:
    11.11.2012
    Beiträge:
    9.400
    Zustimmungen:
    1.610
    Beruf:
    Schrauber
    Ort:
    Muenchen
    Wenn du die Gastherme nicht tauscht dann müssen auch keine Auflagen erfüllt werden

    warum muss die Therme getauscht werden ?
     
  5. Zersch

    Zersch

    Dabei seit:
    16.11.2019
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    1
    Müssen tun wir das nicht. Nur wollte ich den alten Energiefresser auch nicht mehr so lange betreiben oder macht das wirtschaftlich gar keinen Sinn einen funktionierenden Kessel tauschen zu wollen gegen was effizienteres?
     
  6. #6 simon84, 16.11.2019
    simon84

    simon84

    Dabei seit:
    11.11.2012
    Beiträge:
    9.400
    Zustimmungen:
    1.610
    Beruf:
    Schrauber
    Ort:
    Muenchen
    Ach auf die Masche bist du reingefallen. Kann dich beruhigen mit einer neuen Therme sparst du vermutlich effektiv keine 10%
     
    Fabian Weber, Jo Bauherr und Bauer85 gefällt das.
  7. #7 Fabian Weber, 16.11.2019
    Fabian Weber

    Fabian Weber

    Dabei seit:
    03.04.2018
    Beiträge:
    5.392
    Zustimmungen:
    1.391
    Naja wirtschaftlich wahrscheinlich kaum, alles neue kostet ja erstmal.

    Ansonsten mal im rosa Forum unter Ringgrabenkollektor suchen.
     
  8. #8 simon84, 16.11.2019
    simon84

    simon84

    Dabei seit:
    11.11.2012
    Beiträge:
    9.400
    Zustimmungen:
    1.610
    Beruf:
    Schrauber
    Ort:
    Muenchen
    Wenn man wüsste welcher Buderus Gaskessel und Steuerung es genau ist könnte man mehr dazu sagen. Bei WW + normalen Heizkörpern bezweifle ich dass man effektiv sehr viel mit Brennwert spart.
     
  9. #9 Bauer85, 16.11.2019
    Bauer85

    Bauer85

    Dabei seit:
    03.01.2014
    Beiträge:
    111
    Zustimmungen:
    38
    Beruf:
    Chemiker
    Ort:
    Wien
    In den meisten Fällen nicht, die Amortisationszeiträume sind gerne mal länger als die meisten Geräte leben und insbesondere bei nicht niedertemperaturgeeigneten Heizflächen ist die Ersparnis sehr gering. Gaskessel gegen neuen Gaskessel rentiert sich nur sehr selten.

    Welche Heizflächen hat das Haus, FBH? Niedertemperaturgeeignet?
    Welches Modell ist der Buderus Kessel? Wir haben noch einen älteren der seit nun knapp 35 Jahren zuverlässig seinen Dienst tut, gut gewartet leben die eine halbe Ewigkeit.
     
    Fabian Weber und simon84 gefällt das.
  10. #10 simon84, 16.11.2019
    simon84

    simon84

    Dabei seit:
    11.11.2012
    Beiträge:
    9.400
    Zustimmungen:
    1.610
    Beruf:
    Schrauber
    Ort:
    Muenchen
    Eine Gasheizung ist so primitiv die kann man eigentlich IMMER reparieren.

    Und für die Steuerung gibts auch Nachrüstlösungen mit Mischer falls der Kessel keinen Außentemperatur Sensor hat was ich stark bezweifle .
     
  11. Zersch

    Zersch

    Dabei seit:
    16.11.2019
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    1
    Gaskessel ist ein G124 von Buderus. Also schon witterungsgeführt. Heizflächen sind Flachheizkörper. Keine FBH vorhanden.

    Platz auf dem Grundstück für einen Ringkollektor haben wir auch nicht.
     
  12. #12 Fabian Weber, 17.11.2019
    Fabian Weber

    Fabian Weber

    Dabei seit:
    03.04.2018
    Beiträge:
    5.392
    Zustimmungen:
    1.391
    Du könntest in diesem Winter mit der Gastherme beginnen, diese mit so niedrigen Vorlauftemperaturen zu fahren, wie es geht und einen Wärmemengenzähler installieren.

    Dann wüsstest Du im nächsten Jahr genau, welche Größe einer Wärmepumpe gebraucht wird.
     
  13. Zersch

    Zersch

    Dabei seit:
    16.11.2019
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    1
    Und wie soll ich das dann mit dem Kaminofen machen zum messen? Oder den dann einfach aus lassen diesen Winter?
     
  14. #14 Fabian Weber, 17.11.2019
    Fabian Weber

    Fabian Weber

    Dabei seit:
    03.04.2018
    Beiträge:
    5.392
    Zustimmungen:
    1.391
    Da zählt Du mal wieviel Holz Du so verbraucht hast.
     
  15. Taust

    Taust

    Dabei seit:
    01.04.2019
    Beiträge:
    212
    Zustimmungen:
    75
    Fabian: Deine Vorliebe für WP in allen Ehren, aber hier in Richtung WP zu schreiben ist fahrlässig.

    Eine WP unter diesen Rahmenbedingungen (Dämmstandard, Heizkörper) wäre nicht nur ein großer Invest, sonder sie würde die Heizkosten grob verdoppeln (LWWP) !

    @ TE: überhaupt keine Frage: solange die aktuelle Therme tut, einfach alles so lassen wie es ist. Wenn denn mal eine größere Reparatur anstehen sollte, dann kann man überlegen auf eine moderne Brennwerttherme umzustellen.
    WP würde nur ansatzweise Sinn ergeben, wenn Du den Dämmstandard sehr deutlich verbesserst und auf Flächenheizung oder mindestens Niedertemperatur Heizkörper umstellst.
     
  16. Zersch

    Zersch

    Dabei seit:
    16.11.2019
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    1
    Danke für deine Meinung. Und welche Option wäre dann ratsam um das EWärmeG zu erfüllen? Nen Kaminofen haben wir ja von den Vorbesitzer übernommen. Meine Frau aber möchte einen Pelletofen haben. Des Komfortabel wegen und wegen dem Aufwand da sie öfter vergisst nachzulegen.

    Da war halt die Überlegung wenn schon nen Pelletofen dann einen wasserführenden? Weil erstens Bafa gefördert und zweitens unterstützt der die Zentralheizung. Allerdings bin ich mit nicht so sicher ob der Aufpreis (Puffer plus Einbau Pelleter) Sinn macht oder ein normaler da auch reichen würde.

    Und mit einem Ofen im EG kriegen wir 30 Prozent der Gesamtfläche beheizt. Würde also wunderbar die Anforderungen des Gesetzgebers Genüge tun.
     
  17. #17 Fabian Weber, 17.11.2019
    Fabian Weber

    Fabian Weber

    Dabei seit:
    03.04.2018
    Beiträge:
    5.392
    Zustimmungen:
    1.391
    Ich hab geschrieben, dass er das mal testen soll, mehr nicht. Ich habe z.B. bei meinen Eltern die 15Jahre alte Gas-Heizwertterme von VL 70Grad auf 45Grad gesenkt. Einfach mal umgestellt.

    Da war einfach nur die Einstellung die letzten Jahre falsch. Das Heizung schafft den niedrigen Vorlauf.

    Das soll der TE einfach mal testen. Alle Drosselungen aufmachen und dann mal Heizkurve anpassen. Ich wette da geht dann was. Und dann sieht man auch, ob das für einen wirtschaftlichen Betrieb einer Wärmepumpe reicht.
     
  18. #18 simon84, 17.11.2019
    simon84

    simon84

    Dabei seit:
    11.11.2012
    Beiträge:
    9.400
    Zustimmungen:
    1.610
    Beruf:
    Schrauber
    Ort:
    Muenchen
    Pelletsofen für Luft reicht völlig. Die Einbindung in die Wasser Heizung ist aufwändig und rentiert sich nicht
     
  19. Zersch

    Zersch

    Dabei seit:
    16.11.2019
    Beiträge:
    16
    Zustimmungen:
    1
    Wenn der Kaminofen an ist dann muss der Kessel überhaupt nix mehr zu heizen. Höchstens wenn es draußen -15 Grad kalt ist.

    Bei der Heizkurve kann ich nicht viel spielen. Der Kessel moduliert ja seine Leistung nicht und er trifft auch die Heizkurve nicht wirklich die ich ihm vorgebe. Er taktet dann sehr häufig und überheizt dann den Abschaltpunkt.

    Das Teil im Keller ist halt gnadenlos für unseren Bedarf überdimensioniert aber damals war das halt Stand Technik die Dinger großzügiger auszulegen.
     
  20. #20 simon84, 17.11.2019
    simon84

    simon84

    Dabei seit:
    11.11.2012
    Beiträge:
    9.400
    Zustimmungen:
    1.610
    Beruf:
    Schrauber
    Ort:
    Muenchen
    hast du denn einen Mischer ?
     
Thema:

Gedanken zur neuen Heizung - Ideensammlung

Die Seite wird geladen...

Gedanken zur neuen Heizung - Ideensammlung - Ähnliche Themen

  1. Gedanken zu Flüssigboden im Kanalbau

    Gedanken zu Flüssigboden im Kanalbau: Servus in die Runde. Immer häufiger sehe ich die Verwendung von Flüssigboden im Kanalbau. Wir selber setzen diesen ein, wenn Kabellagen keine...
  2. Ein paar Gedanken zu Luft- und Erdwärme

    Ein paar Gedanken zu Luft- und Erdwärme: Hallo zusammen, wir stehen derzeit mit 2 Baufirmen in Verhandlungen, eine spricht sich für Luftwärme (Split-Gerät) aus, der andere findet...
  3. Ein paar Gedanken zu Poroton / Porenbeton

    Ein paar Gedanken zu Poroton / Porenbeton: Hallo zusammen, wir stehen derzeit mit 2 Baufirmen in Verhandlungen, eine spricht sich für Poroton T8 aus, die andere baut mit Porenbeton 0,09....
  4. Gedanken zur Regelung Festbrennstoff und Pufferspeicher

    Gedanken zur Regelung Festbrennstoff und Pufferspeicher: Hallo, ich mache mir gerade Gedanken zur Verschaltung Festbrennstoffkessel und Pufferspeicher. Normal hat man ja eine Rücklaufanhebung auf...
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden