Giebelwand dämmen ?

Diskutiere Giebelwand dämmen ? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir haben vor einem Jahr eine Doppelhaus-Hälfte aus den 50er Jahren gekauft. Die Bausubstanz des Hauses, das einem Hang liegt und damals...

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  1. alberto

    alberto

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    Hallo,

    wir haben vor einem Jahr eine Doppelhaus-Hälfte aus den 50er Jahren gekauft. Die Bausubstanz des Hauses, das einem Hang liegt und damals für die englischen Offiziere gebaut wurde, ist recht solide.
    Bislang gibt es nirgendwo Schimmel oder Feuchtigkeit. Auch der Keller ist trocken. Vor dem Kauf wurde uns ein Energieausweis ausgehändigt, der die Dämmung der Geschossdecke, der Kellerdecke, der Fassade und den Austausch der Thermopen-Fenster empfiehlt.

    Da die Zinssätze der KfW zurzeit niedrig sind, beabsichtigen wir, im Rahmen des Programms 152 (Einzelmaßnahmen) mit einem Darlehen in Wärmedämm-Maßnahmen zu investieren. Die Geschoss-Decke und die Kellerdecke sind – ob mit oder ohne KfW - bereits fest eingeplant. Umfangreich ausgebessert werden müsste auch die Giebelwand, da der Schlagregen, grob/unfachmännisch ausgeführte Ausbesserungen von (Setz-?) Rissen, fehlende Farbe am Putz und ein nicht vorhandener Dachüberstand haben dieser West-Wand ziemlich zugesetzt haben. An dieser Wand befindet sich auch ein Kellerabgang und eine große Buche.

    Die Frage ist jetzt, was genau gemacht werden soll/kann: einerseits soll sich das Ganze rechnen, andererseits schreiben die Energiesparverordnung und insbesondere die KfW die Einhaltung bestimmter U-Werte vor. Eine komplette Fassadendämmung und Austausch der Fenster kommen aus finanziellen Gründen nicht infrage. Die Fassadendämmung ist nach meinem Eindruck vielleicht auch nicht unbedingt ein Muss: Nord und Südseite bestehen aus im Vergleich zur Giebelwand West verhältnismäßig wenig Mauerwerk, aber viel Fensterfläche.
    Auf der Südseite befinden sich auf halber Länge ein in das Haus integrierter/eingezoger Balkon bzw. Hauseingangsbereich. Nord- und Südseite sind im ersten Geschoss mit Lerchenholz verkleidet. Die Giebelwand hat eine Länge von 9,35m, die Nord. bzw. Südwand 8,68m davon knapp 3m Eingangsbereich. Das verputzte Mauerwerk der Giebelwand besteht aus 2 Lagen Hohllochziegel mit einer schmalen Luftschicht (1,5 – 2cm). Im Sockel-/Kelleraußenabgangsbereich wurde auch Kalksandstein verbaut. Der Boden ist wegen geringer Stehhöhe nicht ausgebaut.

    Für den Fall einer Wärmedämmung mit KfW (U-Wert:0,20) für die Giebelwand favorisiere ich eine Außendämmung mit Multipor und einen mineralischen Wärmedämmputz, sofern das realisierbar ist, aus fachmännischer Sicht Sinn macht und unseren Kostenrahmen nicht sprengt. Wenn doch, gibt’s keine Dämmung. Styropor und Co oder Mineral-/Holzfaserplatten kommen wegen ihrer geringen Wärmespeicherkapazität , Durchfeuchtungsgefahr, Brennbarkeit nicht infrage.

    Würde mich freuen, wenn jemand Erfahrungen mit einem ähnlichen Dämmvorhaben gemacht hat und davon berichten würde oder uns sagen kann, ob unsere Überlegungen bezüglich Dämm-Maßnahme bzw. Wandaufbau insbesondere der Giebelwand sinnvoll ist
     
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  3. R.B.

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    Was interessiert die Wärmespeicherkapazität bei einer Dämmung? Oder die Durchfeuchtungsgefahr (die bei Multipor auch gegeben ist)?
    Brennbarkeit könnte man andenken, aber da erfüllt eine gute Dämmung problemlos B1.

    Ich glaube, Du siehst Probleme wo es keine gibt.

    Wenn Dein Mauerwerk tatsächlich einen U-Wert von 0,2W/m2K erreichen muss, dann hast Du mit den Multiporplatten in WLG045 ein Problem. Die gibt es m.W. nur bis 18cm Dicke und das reicht je nach Mauerwerk nicht um die 0,2W/m2K zu erreichen. Vom Preis mal ganz zu schweigen. Der liegt grob bei Faktor 3-4 im Vergleich zu "normalen" Dämmplatten.

    Bei den Empfehlungen im Energieausweis sollten doch Details stehen, was, wie zu "sanieren" empfohlen wird. Ansonsten wäre das nachzuholen. Dabei kann man auch gleich die verschiedenen Maßnahmen detailliert durchrechnen und prüfen, ob diese wirtschaftlich sinnvoll sind.

    Deine Bemerkung mit der Luftschicht im Wandaufbau gibt mir aber zu denken. Die kann jegliche Dämmwirkung ruinieren.

    Gruß
    Ralf
     
  4. alberto

    alberto

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    Hallo Ralf,
    vielen Dank für deine Rückmeldung.

    Du schreibst

    Schön, wenn es so wäre. Es interessiert mich schon, wie sich ein Dämmstoff bei sich ständig ändernden Wettverhältnissen verhält, zumal wenn es sich um eine dem Schlagregen ausgesetzte Wand handelt und wie sich Dämmstoffe ökologisch verhalten. Nebenbei bemerkt: Was nützt mir (trotz Beigaben von Chemie zur Erreichung von) B1, wenn es die Brennbarkeit nicht ausschließt ?

    Der U-Wert von 0,2 wird – wie ich bereits schrieb – von der KfW vorgegeben.
    Laut U-Wert-Rechner kann ich diesen Wert für die beschriebene Wand mit 16cm Multipor und einem Wärmedämmputz von 3cm erreichen. Die Multipor-Platten gibt es -wenn ich das richtig erinnere – bis zu 30cm.

    Von welchem Preis gehst du aus ? Grundsätzlich gilt: Dämmen um jeden Preis
    kommt nicht in Frage.

    Stimmt: 10cm WLZ 040. Damit komme ich laut U-Wert-Rechner lediglich auf einen U-Wert von 0,28. Damit habe ich noch nicht einmal die Vorgabe der Energiesparverordnung eingehalten. Materialempfehlungen gibt es keine.


    Was genau gibt dir zu denken ?

    Freue mich über Antwort

    Gruß
    Alberto
     
  5. #4 ReihenhausMax, 20. Januar 2012
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    Wenn/falls sich das Lärchenholz auch auf der Nordseite bewährt hat, warum bleibt
    Ihr dann nicht dabei und macht eine vorgehängte hinterlüftete Fassade draus? Ich
    hab das Multipor an der Kellerdecke, aber an der Fassade wäre mir der Platz bei
    WLG 045 wirklich zu schade.
     
  6. #5 Hundertwasser, 20. Januar 2012
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    Lerchenholz kann brennen
    Buche vor dem Haus kann brennen
    Sofa kann brennen
    Teppich kann brennen
    Parkett kann brennen
    Bücher können brennen


    Aber die Dämmung soll nicht brennbar sein. Ist dann ja soooo sicher. Manchmal frag ich mich echt ...

    Sei mir nicht böse, aber momentan grenzt die Debatte um die Brennbarkeit von WDVS an Hysterie.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Dann brennt die Hütte ab aber die Dämmung bleibt stehen? Wo ist da die Logik? Was glaubst Du was mit den Multipor passiert wenn die mal ein paar Stunden im Feuer stehen. Danach kannst Du die Hütte sowieso abreißen.

    Ich kenne die mit WLG045 nur bis 18cm. Über diesen "Wärmedämmputz" sage ich jetzt besser nichts.

    Ich habe einfach mal den Preis für 14cm Neop. mit den von Dir genannten Platten in 18cm verglichen.

    Dann sind das keine echten Empfehlungen, sondern ein Nachweis Marke Standard 08/15.

    Über große Flächen gelingt es kaum eine wirklich ruhende Luftschicht herzustellen.

    Gruß
    Ralf
     
  8. alberto

    alberto

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    1. Ist die hinterlüftete Fassade „schlanker“ als Multipor (incl. Putz
    ca. 20cm) ?
    2. Lässt sich auf einer hinterlüfteten Fassade ein Putz aufbringen ?
    Etwas Anderes als Putz wäre optisch daneben.

    Warum soll ich mir ein zusätzliches Risiko an’s Haus holen, wenn es nicht sein muss.
    Sei mir nicht böse, aber die Vehemenz, mit der die Problematik der Brennbarkeit von der anderen Seite wiederum heruntergeredet wird, macht genauso „nachdenklich“ wie der Filmbericht.

    Siehe oben !

    Zu deiner nochmaligen Information: Für WLG045 wurden 16cm berechnet. Wer es dicker haben möchte, kann sich wie - ebenfalls schon erwähnt und bei ytong-silka nachzulesen - Multipor bis 300cm an die Wand kloppen.
    Entscheidest du eigentlich lediglich nach WLG und Preis, ob ein Dämmstoff gut ist oder nicht ?
    Schade, dass du zum Wärmedämmstoff nichts sagen willst. Andeutungen helfen nicht weiter, im Gegenteil.

    Wieder was dazu gelernt !

    Und was soll mir das jetzt als Laie in Dämmangelegenheiten sagen ?

    Gruß
    Alberto
     
  9. #8 Hundertwasser, 20. Januar 2012
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    Aber ein WDVS ist ja kein zusätzliches Risiko. Wie ich schon öfters in diesem Forum dargelegt habe besteht nartürlich die Möglichkeit das ein WDVS zu brennen beginnt. Allerdings sind dann die Umstände so das entweder bei einem Brand von außen ausgehend, kein höheres Brandrisiko für die Bewohner besteht als ohne WDVS. Oder der Brandherd entsteht im Inneren des Gebäudes. Dann hast du ein viel größeres Problem als dein WDVS.

    Nach Brandversuche der MPA Leipzig ergibt sich bei einem Zimmerbrand in der Regel folgender Ablauf (Kurzform):

    In einem Zimmer beginnt etwas zu brennen, Gase entwickeln sich. Die Gastemperatur unter der Zimmerdecke steigt dramatisch an und es kommt zum Flashover. Das Gasgemisch explodiert und die Fenster fliegen raus. Erst jetzt bekommt das WDVS etwas ab. Wenn es so weit ist dürfte sich inndem betroffenen Zimmer keine lebende Person mehr aufhalten.

    Im Übrigen habe ich lange gezögert auf deinen Post zu antworten. Dein Satz: "Sei mir nicht böse, aber die Vehemenz, mit der die Problematik der Brennbarkeit von der anderen Seite wiederum heruntergeredet wird, macht genauso „nachdenklich“ wie der Filmbericht." impliziert ja eigentlich, womöglich unbeabsichtigt, das ich als "Verteidiger" von WDVS wieder besseren Wissens eine Gefahr verharmlose. Dies ist definitiv nicht der Fall.
     
  10. alberto

    alberto

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    Hallo Hundertwasser,

    die Brennbarkeit eines WDVS im allgemeinen kann wegen unterschiedlichster Materialien, die sich ganz unterschiedlich verhalten, kein Thema sein. Da muss man sich schon die Mühe machen, das Brennverhalten - wie geschehen - für einzelne Materialien zu untersuchen.

    Auch die Brennbarkeit eines EPS-WDVS könnte ich verschmerzen, wenn es nur darum ginge. Weitere Gründe, die es mir nicht ratsam erscheinen lassen, mir auf eine im Kern sehr haltbare und im Hinblick auf Feuchtigkeits- und Wärmeregulierung funktionierende Wand, Plastik-Kügelchen zu kleben, habe ich genannt.
    Das Geld, das ich für eine Dämmung ausgebe, nehme ich nicht aus der Portokasse. Aus diesem Grund und weil ich den Erhalt (und schon gar nicht in den Abriss) möglichst wenig Geld stecken möchte, überlege ich mir genau, was ich mir da auf die Wand klatsche.

    Ich hatte mir schon überlegt, ein Verblendmauerwerk vor die Wand zu setzen.
    Mal davon abgesehen, dass das ziemlich dick auftragen würde, was aber vielleicht noch zu verschmerzen wäre, würde diese verblendete Giebelwand durch ihre große Fläche im Verhältnis zu den anderen Wänden den optischen Eindruck des Hauses erheblich stören (habe das am PC mit unterschiedlichen Klinkern simuliert).
    Hier ist nicht ohne Grund von vornherein für alle Wände Putz zum Einsatz gekommen.
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Da würde ich mich zuerst einmal mit der Thematik der Wasserdampfdiffusion auseinandersetzen, anscheinend hast Du da noch Nachholbedarf.

    Letztendlich geht es aber nicht nur um den Dampfdiffusionswiderstand einer einzelnen Schicht, sondern man muss den kompletten Wandaufbau betrachten.

    Gruß
    Ralf
     
  12. alberto

    alberto

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    Ralf,
    Ich frage mich mittlerweile, wer von uns beiden hier Nachholbedarf hat.

    Genauuuuuuuuuuuuuuu !

    Gruß
    Alberto
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Ich kenne die Antwort bereits, und ich bin es nicht.

    Also schau nach, das µ der einzelnen Baustoffe ist ja kein Geheimnis. Dann den Wandaufbau zusammensetzen, verhält sich an sich wie eine el. Serienschaltung, und dann reden wir weiter.

    Gruß
    Ralf
     
  14. alberto

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    ???????????????

    Den habe ich dir bereits gepostet.

    Gruß
    Alberto
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Nö, Du hast nur von 2 Lagen HLZ und 1,5-2cm Luftschicht geschrieben. Das reicht natürlich nicht aus um den Wandaufbau zu rechnen.

    Gruß
    Ralf
     
  16. alberto

    alberto

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    Ralf,
    ok, hier der Wandaufbau:

    Das verputzte Mauerwerk der Giebelwand (EG,OG,Giebel) besteht aus 2 Lagen Hohllochziegel (je 12cm stark)mit einer schmalen Luftschicht (1,5 – 2cm). Im Bereich des Kellerabgangs sind auch Kalksandsteine verbaut. Hinter dem Giebel befindet sich der ungenutzte/ungedämmte Boden.

    Putz innen: 2cm (Kalkgips ?)
    Putz außen: 1,5cm Kalkzement

    Mit Multipor (WDVS), 16cm, Wärmedämmputz (Wärmeleitzahl:0,056 W/mK), 3cm komme ich mit meinem U-WErt-Rechner auf 0,20 W/m2K.

    Ob sich das finanziell rechnet, werde ich mit meinem Baustoffhändler klären.
    Wenn ja, hoffe ich, dass ich hier auf dem Lande (Wiehen-"Gebirge", Region zwischen Minden und Osnabrück) Fachkräfte finde, die damit umgehen können und sich nicht nur mit EPS oder Mineralwolle auskennen.

    Gruß
    Alberto
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Immer vorausgesetzt die Luftschicht ist wirklich ruhend, und es stellt sich nicht aufgrund von Temperaturunterschieden o.ä. eine Zirkulation/Konvektion ein, dann könntest Du mit 14cm Neop. in WLG035 die 0,2W/m2K erreichen. Preislich im Vergleich zu Deiner Multipor (18cm oder 16cm + Dämmputz) deutlich günstiger.

    In beiden Fällen ist Taupunkt und Wasserdampfdiffusion kein Thema, Wärmedämmung vergleichbar. Mit dem WDVS kriegst Du zudem den etwas schlankeren Wandaufbau.
    Masse spielt hier keine Geige, dafür ist das Mauerwerk da.

    Gruß
    Ralf
     
  18. #17 Hundertwasser, 21. Januar 2012
    Hundertwasser

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    Entschuldige das ich dein hervorragenden Kenntnisse der Brandsicherheit von WDVS und der richtigen Prüfung derselben in Zweifel gezogen habe.
     
  19. alberto

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    das Thema "Brandsicherheit von WDVS" (je öfter man es erwähnt, um so leichter geht einem das von der Hand :D) scheint dir sehr am Herzen zu liegen. Deswegen hier noch etwas, was dich interessieren könnte: einfach oben auf die Werbung klicken. Du findest dann einen Link mit einer Zusammenstellung von Fernsehberichten zu diesem Thema. Ich hoffe, es ist etwas dabei, was du noch nicht kennst. Viel "Spaß" damit :winken

    @Ralf: Danke für die Info's. Dann werde ich mich mal wegen der Preise umhören.
    Wünsche allen noch ein schönes Wochenende und viel Erfolg beim Dämmen.

    Gruß vom Wiehen-"gebirge"
    Alberto
     
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  21. #19 Hundertwasser, 21. Januar 2012
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    Abgesehen davon bevorzuge ich Quellen aus erster Hand.
     
  22. R.B.

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    Es ist schon erstaunlich was so ein paar unqualifizierte Fernsehberichte bei Laien anrichten können.

    Gruß
    Ralf
     
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