Glasswolle im Innenraum - Brauch ich eine Dampfsperre?

Diskutiere Glasswolle im Innenraum - Brauch ich eine Dampfsperre? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo! Ich habe eine 25cm dicke Betonwand zum Nachbarn, dann kommen 10cm Styroporplatten und dann seine Mauer. Im Wohnraum habe ich auf dieser...

  1. MikeMc30

    MikeMc30 Gast

    Hallo! Ich habe eine 25cm dicke Betonwand zum Nachbarn, dann kommen 10cm Styroporplatten und dann seine Mauer.

    Im Wohnraum habe ich auf dieser Wand ein Profilsystem mit Glaswolle von Rockwool und darauf mit Vermazellplatten installiert.

    1. Ist eine Schimmelgefahr möglich?
    2. Können Mineralfasern in den Wohnraum gelangen?
    3. Hätte ich eine Dampfsprerre vor den Vermazellplatten geben sollen bzw. kann ich einfach eine Dampfsperre auf den Platten und darauf eine 2. Schicht Vermazellplatten legen, oder muss ich die Platten wieder entfernen?
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Mike

    Mike

    Dabei seit:
    15. März 2006
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Hochbauzeichner
    Ort:
    Zürich
    Schimmel gibts dort wo es warm und feucht ist.
    Feuchtigkeit entsteht durch Kondenswasser und Kondenswasser bildet sich nur dort wo es ein merkliches Temperaturgefälle gibt.

    Da anscheinend direkt nach dem Styropor die Mauer des Nachbarn kommt wird es wohl nicht allzu kalt werden. (Wenn im anderen Raum geheizt wird)
    Möglich ist es aber schon....

    Eine Dampfsperre oder Dampfbremse sollte immer warmseitig (direkt) auf die Dämmung angebracht werden. Falls eine Notwendig ist.
    Damit der Dampf durch die Konstruktion entweichen kann, gilt von innen nach aussen Dampfdiffusionsoffener.
    Zuerst war Beton (sehr dicht) dann die Dämmung (weniger dicht) und dann wieder die Mauer.... Ich denke die Polysteroldämmung in der Mitte ist mittlerweile ziemlich durchnässt und unbrauchbar...

    Die jetzige Situation erfordert ne Dampfsperre ganz klar (zuerst dampfdurchlässigere Dämmung, dann ne dichte Betonwand) und ja bei 25cm Beton kann in der Dämmung Kondenswasser entstehen.
    Vermacell weg, Holzlattung (oder was da an dem Profilsystem hängt) weg. Dampfsperre drauf und alles wieder draufschrauben.

    Mineralfaasern lösen sich nur wnen man daran arbeitet (sägen etc). Von selbst fallen die nicht raus....
     
  4. Laermi

    Laermi

    Dabei seit:
    17. Juli 2005
    Beiträge:
    147
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Diplom Kaufmann
    Ort:
    NRW
    was Mike hier antwortet

    kann ich mir als Laie kaum vorstellen: Woher soll denn das Temperaturgefälle stammen, wenn die Wand, die wärme (oder Schall?-) gedämmt wird ans Nachbarhaus grenzt? Ausserdem kann ich aus Fermacell-Platten doch auch eine luftdichte Schicht erstellen??
    Aber hier müssen die Luftdichtexperten was zu sagen.

    Gruß Lärmi

    PS: MikeMC30: mich würde interessieren, wieso Sie diese Fermacell-Wand überhaupt gebaut haben?
     
  5. MikeMc30

    MikeMc30 Gast

    @Lärmi
    Aus Gründen der Schalldämmung zum Nachbar. Wieviel Sinn dieser Wandverbau hat weiss ich allerdings nicht.
     
  6. Mike

    Mike

    Dabei seit:
    15. März 2006
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Hochbauzeichner
    Ort:
    Zürich
    Die Dämmung zwischen den beiden Häusern hat den schönen effekt das die Feuerschutzvorschriften eingehalten werden und neben der Schallschutz verbessert wird.

    Mein Statement bezog sich auf die Frage ob das Nachbarshaus der Raum dahinter (auf dieser Etage) auch beheizt ist. Wenn ja, dann ists kein Probleme.

    Allerdings ist die Neue Konstruktion von Innen nach Aussen nicht Diffusionsoffener (oberstes inoffizielles Gesetz) sondern das Gegenteil.
    Nach der Dämmung (die neue Dämmung aus Mineralfasern) stösst der Dampf auf den dichten Beton. Und dann kann es zu Kondenswasser kommen.

    Fermacellplatten sind als Deckschicht über die Dämmung bzw. dem Profilsystem gedacht. Direkt auf Metall oder Dämmung (Mineralfasern) kann man zB. nicht verputzen aber Platten an den Metallständern befestetigen.

    Wandaufbau wie folgt ist mein Rat:

    Fermacellplatten - 10 bis 18mm
    Holzlattung waagrecht/Installationsraum 45/50mm (oder 50/55)
    Dampfbremse oder Dampfsperre (Folie)
    Mineralfaserdämmung (Profilsystem)
    Beton - 250mm
    Polysterol - 100mm
     
  7. MikeMc30

    MikeMc30 Gast

    Jetzt stellt sich für mich die Frage ob auch diese Variante möglich ist, da sie für mich momentan den wenigsten Aufwand darstellt, nämlich auf den vorhanden Vermazellplatten die Folie drauf und danach wieder Vermazellplatten.

    Das wäre dann:

    Fermazellplatten
    Folie
    Fermazellplatten
    Glaswolle
    Betonwand
    Polysterol
    Nachbarwand
     
  8. #7 Bugs-Bunny, 19. März 2006
    Bugs-Bunny

    Bugs-Bunny

    Dabei seit:
    14. März 2006
    Beiträge:
    52
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Homburg
    Mike hat FAST überall recht.

    Eigentlich hat Mike fast überall recht.
    Ich drück es noch mal einfacher auf.
    Es darf weniger Wasser in die Wand als wieder heraus kann.
    Sonst wird die Dämmung nass. (siehe auch Glaserdiagramm)

    Mike irrt nur in 2 Punkten
    1.) Je weiter innen deine Dampfsperre sitzt, desto besser.
    Du kannst also beruhigt die Dampfsperre über die Platten legen und eine zweite Lage darüber beplanken.
    2.) (Eigentlich nur für Mike) Die PS-Platten im Kern der Gebäudetrennwand bringen Schalltechnisch doch etwas.Sie verhindern dass während der Bauphase oder später sich schwere Körper zwischen die Wände setzen, und so eine Körperschallbrücke entsteht. ( Im Prinzip sind ist das PS nur eine reine "Konstruktionshilfe")
    Ansonsten hat das PS KEINE Wirkung (nicht für Schall, Wärmedämmung oder Brandschutz. Sollte jemand interresse haben erläutere ich das auch.)
     
  9. Josef

    Josef Bauexpertenforum

    Dabei seit:
    15. Mai 2002
    Beiträge:
    13.416
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Bauunternehmer
    Ort:
    Freising
    Benutzertitelzusatz:
    Bauunternehmer
    "hmmm"

    um was geht es eigentlich ???
    .
    .
    Betonwände und 10cm Dämmung ich tipp auf nen Keller ??? ... die Betonwand
    einseitig gegen den Nachbarn betoniert ... klingt alles gut wenn´s so wär ...
    wären da bloss ned die angesprochenen EPS Platten (Styroporplatten) ...
    bitte mal genauer beschreiben ... momentan iss des alles noch arg dunkel (!)
    .
     
  10. Eric

    Eric

    Dabei seit:
    8. Juli 2003
    Beiträge:
    5.056
    Zustimmungen:
    0
    Ich verstehs auch nicht.

    Offenbar gehts um eine Vorsatzschale zur zusätzlichen Schalldämmung vor einer Betonwand zum Nachbargebäude, die frei vor der Betonwand stehen müßte, damit sie überhaupt was gegen Schall bringt. Der Fragesteller hat die " Vorsatzschale " hingen offenbar direkt an die Betonwand geklatscht.

    Außerdem gehts darum, ob die gedämmte " Vorsatzschale " eine Dampfbremse oder gar eine Dampfsperre ( Alufolie ! ) benötigt, um zu verhindern, daß Wasserdampf aus dem Wohnraum an der Betonwand kondensiert und hierdurch die in die Vorsatzschale eingebrachte Mineralwolle durchfeuchtet wird. Da es sich um zwei Betonwände mit zwischenliegenden Styroporplatten

    .

    handelt, müßte man das vermutlich rechnen.

    Wäre nach der Berechnung eine Sperre oder Bremse erforderlich, müßte diese kompromißlos luftdicht an alle angrenzenden Bauteile angeschlossen werden, was mit der vorgeschlagenen zusätzlichen Lage Fermacell auf flächig angebrachter Alu-Folie auf der ersten Lage nicht ginge ( Anschluß zu Wänden und Decke ist damit nicht luftdicht auszuführen ). Habe ich erst vor 2 Monaten in einem ähnlichen Fall bei der Hotline von G+H Isover geklärt. Es muß mit zusätzlicher Installationsebene gearbeitet werden. Kompribänder und Folie werden dann mit der zweiten Lattenlage an alle angrenzenden Bauteile angepreßt. Darauf wird dann gegebenenfalls mit zweiter Dämmlage beplankt ( Ausführung im Prinzip wie am Dach ).

    Murks ist und bleibt der vorhandene Aufbau allemal > Styroporplatten zur Schallentkopplung zwischen Nachbarwänden. Offenbar gehts um eine Pseudosanierung mit ( falsch ausgeführter ) Vorsatzschale nach Ablauf der Gewährleistungsfrist.
     
  11. MikeMc30

    MikeMc30 Gast

    Danke für eure zahlreichen Kommentare.

    Um ehrlich zu sein, bin ich ziemlich verwirrt, da ich schon die unterschiedlichsten Meinungen gehört habe.

    Zur besseren Erklärung:

    Das Haus wurde letztes Jahr errichtet. Dieses Jahr möchte ich einziehen. Von Anfang an sagte ich meinen Baumeister, dass ich gerne laut Musik spiele. Desshalb wurde das Haus nicht direkt an die Mauer zum Nachbarn gebaut, sondern mit Styropor-Platten dazwischen. Soweit ich weiss wurde zuerst gemauert und dann nach und nach die Platten eingelegt.

    Ob die Platten einen Sinn haben oder ob mehr die Entkopplung (sofern es mit den Platten eine ist?) einen Sinn hat weiss ich leider nicht. Das war die Idee des Baumeisters. Selbiger hat auch diese "Vorsatzschale?" im Keller empfohlen, wo lauter Musik gespielt wird.

    Mich würde natürlich interessieren:

    1. wie sehr die beiden Massnahmen einen Sinn haben
    2. was ich jetzt tun soll

    Die Lösung von Bugs-Bunny wäre für mich am einfachsten. (Folie und 2. Schicht Platten). Dann hätte ich evtl. noch zusätzliche Dämmung? bzw. mehr Schutz vor Mineralfasern?

    Wie kann ich errechnen, ob ich eine Dampfbremse oder Sperre oder überhaupt etwas brauche?

    @Eric "Es muß mit zusätzlicher Installationsebene gearbeitet werden." - sorry das versteh ich nicht - Wieso kann ich nicht einfach die Folie auf die vorhandenen Platten geben und an der Mauer/Decke befestigen und dann eine 2. Schicht legen?
     
  12. Laermi

    Laermi

    Dabei seit:
    17. Juli 2005
    Beiträge:
    147
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Diplom Kaufmann
    Ort:
    NRW
    Haben Sie denn ein Schallproblem?

    Sie haben doch eine Rohdichtestarke Mauer.
    Wenn die Nachbarwand ähnlich gut ist, benötigen Sie ja gegebenenfalls gar keine weiteren Schalldämmmaßnahmen!

    Gruß Lärmi
     
  13. Eric

    Eric

    Dabei seit:
    8. Juli 2003
    Beiträge:
    5.056
    Zustimmungen:
    0
    PHP:
    Mich würde natürlich interessieren:

    1. wie sehr die beiden Massnahmen einen Sinn haben
    2. was ich jetzt tun soll
    zu 1. Macht so keinen Sinn und ist Murks. Zwischen die Betonwände hätte eine weich federnde Dämmung, z.B Haustrennwand-Platten Akustic HWP 1 von G+H Isover ( = Steinwolle ) gehört und keine starren Styrporplatten, die den Schall leiten > keine Schallentpopplung der beiden Betonwände.

    Vorsatzschale steht frei vor einer Wand > hierzu bei Knauf im Internet nachsehen. Ob es wegen der Musik überhaupt und zusätzlich einer Vorsatzschale bedurft hätte, wenn zwischen den Haustrennwänden mit den richtigen Platten gedämmt worden wären, ist zu prüfen.

    zu 2. Der Murks sollte von einem SV begutachtet werden, nachdem jetzt klar ist, daß die Gebäude erst vor einem Jahr erstellt wurden.

    Anmerkung: Im ersten Beitrag war von Betonwänden zum Nachbarn die Rede. Im letzten Beitrag redeste von gemauerten Wänden. Was haste jetzt? Kannste Beton von Mauerwerk nicht unterscheiden?
     
  14. Josef

    Josef Bauexpertenforum

    Dabei seit:
    15. Mai 2002
    Beiträge:
    13.416
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Bauunternehmer
    Ort:
    Freising
    Benutzertitelzusatz:
    Bauunternehmer
    "hmmm"

    .
    na hoffentlich iss wenigstens die Haustrennwandfuge Außen- und Unten dicht :D
    .
     
  15. MikeMc30

    MikeMc30 Gast

    @Eric
    Im Keller Beton, oben gemauert, und ja ich kanns unterscheiden...
    Was ist ein SV?
     
  16. BTopferin

    BTopferin

    Dabei seit:
    24. Juni 2003
    Beiträge:
    953
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    business
    Ort:
    Other side of a pond
    Benutzertitelzusatz:
    Profi-Benutzerin?
    Hi MikeMc30

    ein "SV" ist ein Sachverständiger/Gutachter.

    Grüßle
    Amy
     
  17. MikeMc30

    MikeMc30 Gast

    Nun weiss ich mehr wegen den Dämmplatten zwischen den Häusern. Laut Baumeister handelt es sich um Styrodur. Auf den Platten selbst steht "Steinodur". Die sind angeblich Wasserabweisend.
     
  18. Eric

    Eric

    Dabei seit:
    8. Juli 2003
    Beiträge:
    5.056
    Zustimmungen:
    0
    Kommst aus Österreich??

    Steinodur wird in Tirol hergestellt und ist eine Hartschaumplatte. Kannste Dir im Internet unter google: < Steinodur > ansehen. Als Trennwandplatte ist sie da nicht angegeben.

    Also hier in Deutschland darfste sone Platte aus Schallgründen ( DIN 4109 ) nicht zwischen zwei Haustrennwänden verlegen. Wie es in Österreich ist ????Keine Ahnung.

    Kommt demnächst ins Österreich-Forum, sobald der Josef dort seinen Maurermeister gemacht hat :wow
     
  19. MikeMc30

    MikeMc30 Gast

    Ja ich bin aus Wien.

    Ein weiches Material zum dämmen wäre sicher besser gewesen, aber es muss ja wasserbeständig sein.

    @Eric
    Kannst du mir das bitte genauer und so erklären, dass auch ich es verstehe, warum ich keine 2. Schicht Fermacell-Platten verlegen kann. Ich hätte mir das so vorgestellt:

    - Acrylkleber auf die Seitenwände/Decke/Boden (als Hilfe damit Folie hält)
    - Folie auf die Platten und ums Eck auf die Wand legen
    - 2. Schicht Fermacell-Platten
    - Folie abschneiden und mit Acrylkleber verfugen
     
  20. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. Eric

    Eric

    Dabei seit:
    8. Juli 2003
    Beiträge:
    5.056
    Zustimmungen:
    0
    Die Akustic HWP 1 ( für Betonwände im Keller ) und die Akustic HWP 2 ( für die gemauerten Wände ab EG ) von G+H Isover ( die gibts auch in Österreich und die Firma hat dort eine Internetseite ) sind " durchgehend wasserabweisend ", wären also genau das richtige gewesen!!!

    Geh zum Bauanwalt in Wien und laß Dich beraten, ob man gegen den Murks des Bauunternehmers etwas machen kann.

    Zu der Vorsatzschale, wenn Du Dir das antun willst, statt zu klären, ob nicht die falsche Dämmung zwischen den Haustrennwänden in Österreich ebenfalls ein gewährleistungspflichtiger Mangel ist:

    Die Vorsatzschale muß von Deiner Haustrennwand entkoppelt werden. Insofern stellste die Ständer 2-3 cm vor der Wand auf und zwar auf dem Rohbeton. Estrich also vorher rausschneiden. Am besten nimmste Holzständer. Gefach dämmste voll mit Glas- oder Steinwolle. An die Holzständer tackerste die Folie ( ob und welche Du brauchst, müßte ein Fachmann rechnen !! Unter Umständen brauchste ne Alufulie; gibts von ALUJET. Die ist sauteuer ). Die Tackerstellen überklebste sicherheitshalber. Die Folie haste an den Wand-, Decken- und Bodenanschlüssen 10 cm überstehen lassen. Klappste zurück und klebst ein Kompriband ( meinetwegen von G+H Isover ) in der Flucht von den Holzständern an Wände, Decken und Boden. Danach klappste die Folie über die Kompribänder und drückst mit Dachlatten die Folie und die Kompribänder an Decke usw. Die angedrückten Dachlatten verschaubst Du gegen die Holzständer, gegebenfalls noch mit Schlagdübeln an Wand, Boden und Decke. Dann bringste waagerecht weitere Dachlatten als UK für die GKB an den Holzständern an. In dem durch die Dachlatten gebildeten Gefach kannste die von der Seite ( nicht durch die Folie) eingeführten Elektrokabel verlegen, falls Steckdosen in die Vorsatzschale kommen sollen ( sog. Installationsebene ). Zwischen den Dachlatten baust Du eine Zusatzdämmung ein ( meinetwegen Integra UKF von G+H Isover ). Dann beplankste die Wand und zwar möglichst mit 2 Lagen Gipskartonplatten.

    Die Idee mit dem Acryl kannste gleich abhaken. Acryl ist kein geeigneter Kleber zur Verklebung von Folien; die Klebestellen gehen wieder auf. Außerdem haste kein genügendes " Fleisch " zum luftdichten Ankleben der Folie. Bei einer GKB hätteste nur 12,5 mm zum Kleben an Decke, Wand und Rohbetonboden. Bei 2 Platten hätteste 25 mm. Wäre mir zu wenig und zu unsicher. Wenn Du unbedingt Folienkleber statt Anpresslatten mit Kompriband verwenden willst, dann nimm Siga Primur oder Isover Vario DS für PE-Folie; ob damit auch, falls erforderlich, Alu-Folie geklebt werden kann ????? Weiß ich nicht. Ich arbeite nur mit Anpreßlatte.

    Ist eine Menge Arbeit ( über alle Etagen ? ) und Du verlierst einiges an Wohnfläche.

    Du solltest in jedem Fall einen Archi hinzuziehen. Der müßte auch was zu der Hartschaumdämmung sagen können und kann berechnen, ob und was für ne Art Folie verwandt werden muß.
     
  22. Mike

    Mike

    Dabei seit:
    15. März 2006
    Beiträge:
    28
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Hochbauzeichner
    Ort:
    Zürich
    Es geht also um den Luftschall?!

    Es gibt doch Schalldämm-Schwerfolien?
    Die könnte man natürlich anbringen um einen besseren Luftschallschutz zu erreichen ohne eine Mauer hochziehen zu müssen oder das viel Wohnfläche verloren geht.

    http://www.perakustik.ch/ und http://www.siegfried-keller.ch/ stellen solche produkte in der Schweiz zur verfügung. Wie es in Deutschland aussieht weiss ich nicht.

    Einfach mal googeln...


    Was die Dampfsperre angeht, diesbezüglich wurde wohl genug geredet.


    EDIT:
    Habe folgende Seiten in DE gefunden.
    http://www.henkel-teroson.de/int_henkel/technologies_de/index.cfm
    http://www.plastocell.de/cgi-bin/kxc/index.pl?lang=de
     
Thema:

Glasswolle im Innenraum - Brauch ich eine Dampfsperre?

Die Seite wird geladen...

Glasswolle im Innenraum - Brauch ich eine Dampfsperre? - Ähnliche Themen

  1. Wie schnell bemerkt man undichte Dampfsperre

    Wie schnell bemerkt man undichte Dampfsperre: Wie schnell bemerkt man, das die Dampfsperre nicht dicht ist und was sind die direkten Fogen? Ich habe Sorge, dass unsere Dampfsperre vor 9 Jahren...
  2. Dampfbremse und Dampfsperre im Keller bei Laminat?

    Dampfbremse und Dampfsperre im Keller bei Laminat?: Hallo, Ich möchte in unseren Keller (mit Fussbodenheizung) Laminat legen. Der Estrich (Zementestrich) würde am 28.Juli 2016 gegossen, also ein...
  3. Lattung & Dampfsperre wenn kein Sparren im Randbereich

    Lattung & Dampfsperre wenn kein Sparren im Randbereich: Hallo Bauexperten! Ich möchte bei unserem 30 Jahren alten Einfamilienhaus, den größten Raum im Dachgeschoss sanieren (neu dämmen (WLG32) und dann...
  4. Richtige Folie für Dachausbau

    Richtige Folie für Dachausbau: Hallo liebe Forenmitglieder, Habe eine Frage zu folgender Folie:...
  5. Wie Dachspitz dämmen bei vorhandener Dämmung in der Decke?

    Wie Dachspitz dämmen bei vorhandener Dämmung in der Decke?: Hallo. Ich möchte bei meinem 3 Jahre alten EFH gerne den Dachspitz dämmen, da es dort bei entsprechender Sonneneinstrahlung richtig heiß wird. Der...