"grüne" GKP nötig?

Diskutiere "grüne" GKP nötig? im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir bekommen demnächste ein Sauna geliefert. "Normale" Ausführung, also gedämmte Holzwände, Elektro-Sauna-Ofen. Das Teil wir mit zwei...

  1. Uwe!

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    Hallo,

    wir bekommen demnächste ein Sauna geliefert. "Normale" Ausführung, also gedämmte Holzwände, Elektro-Sauna-Ofen.
    Das Teil wir mit zwei Seiten in der Raumecke stehen, die anderen zwei Seiten werden vom Hersteller raumhoch mit wasserfester Spanplatte verkleidet.
    Da soll dann (von uns) noch mit GKP verkleidet werden. Laut Hersteller sind da imprägnierte vorgschrieben. Ich hab allerdings noch genügend "normale" über und rätsel etwas, wo an dieser Stelle die Feuchtebelastung kommen soll?

    Sind da wirklich imprägnierte Platten nötig?

    Danke!
     
  2. Uwe!

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    keiner einer Meinung dazu?

    Mir geht's nciht um die paar Euro Aufpreis, will nur nciht einerseits neue kaufen udn anderseits die vorhandenen zur Deponie fahren, wenn's nciht sein muss....
     
  3. #3 Headhunter2, 17.09.2012
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    Laienmeinung - Sauna bedeutet Wärme + Luftfeuchtigkeit, sowie durch vermutlich in der Nähe positionierte Dusche und dementsprechend noch mehr Luftfeuchtigkeit. Ich persönlich würde mich für grüne entscheiden, vorsichtshalber ^^
    Könnte mir aber auch vorstellen dass der Hersteller auf Nummer sicher gehen will weil er
    a) seiner Dampfsperre im Sauna-Wandaufbau nicht traut
    b) Angst hat dass du beim GKP hinspaxen die Dampfsperre durchlöcherst

    Andere Frage, vom wem beziehst du deine Sauna? Würde mich über eine pn freuen, da ich selbst noch auf der Suche bin, und ebenfalls gerne etwas zum selbst Verkleiden hätte ;)
     
  4. Uwe!

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    Aber die imprägnierten Platten braucht man doch nicht wenn es nur um hohe Luftfeuchtigkeit geht, oder?
    Relevant sind die doch nur, wenn sie selbst feucht/nass werden könnten, also mit Wasser in flüssiger Form in Kontakt kommen?
     
  5. #5 Gast943916, 17.09.2012
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    das ist doch der springende Punkt, machen kannst du was du willst, aber im Schadensfalle.......
     
  6. Uwe!

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    dessen bin ich mir bewusst....
     
  7. Neutal

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    Einen Freifahrtschein wirst Du hier nicht bekommen. Wenn unbedingt der normale Gipskarton an die wand soll obwohl der Hersteller imprägniert haben will, sollte man sich fragen ob die 10 € nicht besser woanders gespart werden können.
    Ich denke bei einer Sauna ist der Anteil an Gipskarton schon fast im Portobereich und nicht weiter würdig hier ernsthaft diskutiert zu werden. Bei Verwendung der normalen Gipskartonplatte entgegen den Vorschriften des Herstellers braucht man sich um Gewähleistungsansprüche jedenfalls keine Sorgen mehr machen
     
  8. LaZi

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    Bei uns wurden im Bad und auch in der Küche die Grünen an die Decke befestigt. Da kommt aber selten Spritzwasser ran.
     
  9. #9 pit1944, 18.09.2012
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    Für Feuchträume (Bad, Keller, usw.) GKI - Gipskartonplatten imprägniert, Herstellung
    von leichten, nichttragenden Wänden. GKI – "Gipskarton imprägniert" sind auch geeignet für Wandverkleidungen sowie für abgehängte Decken in Badezimmern, Kellern oder in anderen Feuchträumen. (Küchen sind keine Feuchträume) Mit GKI - imprägnierten Gipskartonplatten erreichen Sie geringste Flächenverluste bei der Wandverkleidung genauso wie bei der Errichtung dünnerer Trennwände. GKI - imprägnierte Gipskartonplatten sind nur für den Innenausbau geeignet.

    Baustoffklasse: Typ H2, Gipsplatte mit reduzierter Wasseraufnahmefähigkeit von
    max. 10% und reduzierte Wasseraufnahme der Plattenoberfläche
    von maximal 180 g/m².

    Aufgrund der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen in den
    europäischen Mitgliedsländern sieht die DIN EN 520 für die gesamte Wasseraufnahme drei Anforderungsniveaus, von H1 bis H3 vor. Die in Deutschland übliche Qualität für imprägnierte Gipsplatten entspricht mit maximal 10% Wasseraufnahme dem neuen Typ H2.
    mfg
     
  10. Uwe!

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    @Flocke:
    Ich hab ja schon geschrieben, dass es mir nciht um die Kosten, sondern um die Müllvermeidung geht....
    @Pit: das GKI auf jedenfall (auch) geeigent ist, ist eh klar

    @all: Ja, ihr habt ja wieder mal Recht! Dann kauf ich halt paar grüne und fahr die grauen zur Deponie :-(
     
  11. #11 pit1944, 18.09.2012
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    Man könnte auch die grauen selber imprägnieren. Ist aber zu einfach, deshalb neue kaufen.
    mfg
     
  12. Uwe!

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    na sagt das doch gleich! Man kann aus ner "grauen" ne "grüne" machen? Das wusste ich nicht! Das ist doch DIE Lösung!

    Danke!
     
  13. Uwe!

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  14. #14 Gast943916, 19.09.2012
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    Gast943916 Gast

    und nicht nur Peeder..............

    sorry, aber das ist Schwachsinn³, es ist nämlich nicht nur die Farbe die eine impr. Platte ausmacht.....

    @pit, poliere weiterhin den Hochbau und verbreite nicht sol einen Käse
     
  15. Uwe!

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    ok, also bleibt's bei grüne neukaufen und die grauen erts mal stehen lassen und dann in 2 Jahren zu Deponie...

    Danke an alle!
     
  16. #16 pit1944, 19.09.2012
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    Das Wasser ist chemischen Gebunden. Gips hat eine gute feuchteregulierende Wirkung (Adsorptionsverhalten), dass heißt, Feuchtespitzen werden schnell abgebaut. Die "gespeicherte" Feuchtigkeit wird bei der Verringerung der Luftfeuchte anschließend wieder an die Raumluft abgegeben (Desorption). Fermacell nimmt gegenüber Gipsplatten in Bezug auf die Wasseraufnahme etwas mehr Wasser auf. Allerdings funktioniert dies nur in normal genutzten Räumen. Liegt die Luftfeuchtigkeit in dem Raum über eine längere Zeit hoch, so kann keine ausreichende Abtrocknung erfolgen und die Papieroberfläche beziehungsweise die Papierfasern werden durch Schimmelpilze, wie zum Beispiel von Alternaria und Cladosporium-Arten, die eine grauschwarze Verfärbung verursachen, befallen. Auch wenn die "grünen" Gipsplatten Feuchtraumplatten genannt werden, sind sie NUR für Innenbäder oder Küchen gedacht, wo nach einer kurzen Feuchtebelastung durch Wasserdampf eine vollständige Abtrocknung gewährleistet ist. Sie sind ungeeignet für die Verkleidung feuchter Kellerwände, (ständige Feuchtigkeit) das Papier verschimmelt und auch die verzinkten Profile verrosten.
    Die Imprägnierung von H2 Platten ist nur im Papier und nicht wie manche glauben im Gips. (Kann gerne beim Hersteller erfragt werden.)
    mfg
     
  17. #17 pit1944, 19.09.2012
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    Das Wasser ist chemischen Gebunden. Gips hat eine gute feuchteregulierende Wirkung (Adsorptionsverhalten), dass heißt, Feuchtespitzen werden schnell abgebaut. Die "gespeicherte" Feuchtigkeit wird bei der Verringerung der Luftfeuchte anschließend wieder an die Raumluft abgegeben (Desorption). Fermacell nimmt gegenüber Gipsplatten in Bezug auf die Wasseraufnahme etwas mehr Wasser auf. Allerdings funktioniert dies nur in normal genutzten Räumen. Liegt die Luftfeuchtigkeit in dem Raum über eine längere Zeit hoch, so kann keine ausreichende Abtrocknung erfolgen und die Papieroberfläche beziehungsweise die Papierfasern werden durch Schimmelpilze, wie zum Beispiel von Alternaria und Cladosporium-Arten, die eine grauschwarze Verfärbung verursachen, befallen. Auch wenn die "grünen" Gipsplatten Feuchtraumplatten genannt werden, sind sie NUR für Innenbäder oder Küchen gedacht, wo nach einer kurzen Feuchtebelastung durch Wasserdampf eine vollständige Abtrocknung gewährleistet ist. Sie sind ungeeignet für die Verkleidung feuchter Kellerwände, (ständige Feuchtigkeit) das Papier verschimmelt und auch die verzinkten Profile verrosten.
    Die Imprägnierung von H2 Platten ist nur im Papier (Silikonimprägnierung) und nicht wie manche glauben im Gips. (Kann gerne beim Hersteller erfragt werden.)
    mfg
     
  18. #18 Rudolf Rakete, 19.09.2012
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    Ich würde aus solchen Bereichen diese Gipsplatten verdammen, besser sind in diesen Bereichen Zementfaserplatten.
     
  19. Uwe!

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    Warum?
    Die Platten habe bei dieser Anwendung doch rein optischen Charakter. Wozu dann Zementfaserplatten?
     
  20. #20 Rudolf Rakete, 19.09.2012
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    Na hier wird doch immer wieder von der feuchtigkeitsaufnahme der Platten geredet. Eine Gipskartonplatte die draussen im Regen liegt ist nach einer Nacht kaputt, eine Zementfaserplatte ist auch nach einem Jahr noch in Ordnung.
     
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  2. rigipsplatten nachträglich imprägnieren

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