Grundsätzliches zu Bodenplatten

Diskutiere Grundsätzliches zu Bodenplatten im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, da ich bisher mit dem Bauwesen nichts zu tun hatte, werde ich ggf. gleich am Anfang eine Menge dummer Fragen stellen. Ich um...

  1. Tokada

    Tokada

    Dabei seit:
    5. April 2014
    Beiträge:
    39
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Softwareentwickler
    Ort:
    Landshut
    Hallo zusammen,

    da ich bisher mit dem Bauwesen nichts zu tun hatte, werde ich ggf. gleich am Anfang eine Menge dummer Fragen stellen. Ich um etwas Nachsicht...

    Ein Einfamilienhaus (10x10 m vom Typ Stadtvilla ("Würfel") - also alles recht unspektakulär) soll auf einer Bodenplatte stehen. Das Grundstück ist leicht geneigt, d.h. fällt auf 10 m etwa 0,6 m ab. Es handelt sich um Lehmboden, der Wasser offenbar nicht gut halten kann, d.h. an einem Bauwerk ggf. anstehen würde. Genaue Bodendetails stehen noch aus. Meine Fragen:

    * Lässt sich bei einer derartigen Neigung eine qualitativ hochwertige Bodenplatte errichten?
    * Gibt es einen (groben) Richtwert für Neigungen, bis zu welcher eine Bodenplatte rechnerisch gegenüber einem Keller noch Sinn macht?
    * Ein Aufschütten (bzgl. der Neigung) ist nicht möglich. Ich gehe davon aus, dass alternativ eine Böschung errichtet werden muss resp. durch die Baugrube entsteht. Sehe ich das richtig?
    * Müssen aufgrund des Bodens spezielle Wasserhaltungsmaßnahmen bzgl. Bodenplatte getroffen werden, wenn mit drückendem Wasser zu rechnen ist? Falls ja, wie sähe in diesem Fall die Bodenplatte aus? Kann man hier mit einer Drainage arbeiten? Ich habe in "Bauherren-Handbuch" (Metzger, Bernhard; 10. Aufl.) gelesen, dass es wohl auch Bodenplatten mit Wanne gäbe oder habe ich da etwas falsch verstanden: "Bei drückendem Wasser ist die Ausbildung einer Wanne (wasserundurchlässige Bodenplatte und Kellerumfassungswand) erforderlich." (S. 120)?

    Ich wäre auch für gute Literaturhinweise dankbar.

    Vielen Dank im Voraus
    Tokada
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Gast036816, 5. April 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    du benötigst sowieso ein bodengutachten, da werden alle fragen dann beantwortet. wir können nur in der glaskugel lesen und die schalten sich am wochenende immer ab.
     
  4. Tokada

    Tokada

    Dabei seit:
    5. April 2014
    Beiträge:
    39
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Softwareentwickler
    Ort:
    Landshut
    Okay, verstehe ich. Da das Grundstück noch nicht gekauft ist, würde es wahrscheinlich Sinn machen, das Baugrundgutachten vor dem Kauf (des Grundstücks) erstellen zu lassen? Dann könnte ich ggf. noch "abspringen", falls der Boden zu ungünstig ist.
     
  5. Jan81

    Jan81

    Dabei seit:
    8. März 2009
    Beiträge:
    2.847
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Fachinformatiker
    Ort:
    Sarstedt
    Haben die Nachbarn ähnliche Voraussetzungen? Ich habe damals die Nachbarn gefragt.

    Klar ein Bodengutachten vor dem Kauf macht sinn, aber willst du so viel Geld ausgeben und dann nicht kaufen?
    Gibt es ein allgemeines Bodengutachten von dem Baugebiet?
     
  6. H.PF

    H.PF

    Dabei seit:
    7. Dezember 2005
    Beiträge:
    11.917
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Baufachberater + Staatl. geprüfter Hochbau
    Ort:
    Hückeswagen
    Benutzertitelzusatz:
    Dachdecker+Hochbautechniker
    Jan81, erzähl keinen Blödsinn! Bodengutachten vom Nachbarn sind nicht viel wert... Ich hab da schon ganz böse Dinge erlebt. Bevor man ein Grundstück kauft lässt man ein Bodengutachten machen!
     
  7. Lebski

    Lebski Gast

    Ach? Und du setzt lieber das ganze Geld in den Sand, weil die Nachbarn dir irgendwas erzählt haben was du hören wolltest?

    Natürlich macht man ein Bodengutachten, zum Bauen braucht man es sowieso, falls es zu übel wird, kauft man besser nicht.
     
  8. Jan81

    Jan81

    Dabei seit:
    8. März 2009
    Beiträge:
    2.847
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Fachinformatiker
    Ort:
    Sarstedt
    ihr habt mich falsch verstanden. Selbstverständlich sollte vor dem Bau bzw. schon vor der Grundstückskauf ein Bodengutachten für genau diese Grundstück machen lassen.
    Nur man kann vorher wenigsten die Nachbarn reden und gucken was für Probleme diese hatten. Ihr wollte mir doch nicht sagen, dass der Boden 6-12 m entfernt komplett anders ist. Klar kommt das vor, aber die Regel ist es nicht.
    Wenn jeder Interessent sein eigenes Bodengutachten machen würde, dann hätten die Bodengutachter richtig was zu tun.

    Ich würde erst ein Bodengutachten machen, wenn ich mir 100% sicher bin, dass ich auch das Grundstück kaufen will. Das Bodengutachten ist dann nichts weiter als eine Absicherung, dass alles ok ist. Wie schon geschrieben, braucht man es für den den Bau sowieso.
     
  9. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  10. mls

    mls Bauexpertenforum

    Dabei seit:
    4. Oktober 2002
    Beiträge:
    13.790
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    twp, bp
    Ort:
    obb, d, oö
    kann man. bringt aber nix.

    zuletzt erlebt:
    nachbar hat 1,5 - 2,0m torf > verteuert die gründung, kann man
    einpreisen und vielleicht damit leben.
    bgga auf dem grundstück meiner bauherren: torf bis 9m tiefe!
    egal, wie investigativ die nachbarn befragt werden:
    DAS WAR NICHT VORHERSEHBAR!

    in landshut wird kaum derart boshafter torf vorhanden sein,
    aber sicher ist man nur mit objektbezogenem bgga.

    die bodenplatte (und abdichtung usw) ist kein problem - die
    wird auf eben hergerichteten untergrund betoniert.
    ob keller oder nichtkeller hängt von anderen parametern
    (platzbedarf, budget, bebaubarkeit) ab.
     
  11. Jan81

    Jan81

    Dabei seit:
    8. März 2009
    Beiträge:
    2.847
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Fachinformatiker
    Ort:
    Sarstedt
    Wieviele Bohrungen werden bei einem Bodengutachten gemacht? 2-4 Bohrungen. Bei mir wurden 4 Stück an jeder Ecke einen gemacht. Die Bodenplatte ist ca. 9 x 16 m. Also sind die Bohrungen mehr als 16 m auseinander entfernt.

    Selbst nach einem Bodengutachten sind solche Sachen nicht vorhersehbar. Deswegen war mein Bodengutachter auch bei den Erdarbeiten vor Ort.

    Egal das hilf dem TE nicht weiter. Wollte nur meien Meinung sagen. Ich persönlich würde vorher mit dem Nachbarn reden.
     
Thema:

Grundsätzliches zu Bodenplatten

Die Seite wird geladen...

Grundsätzliches zu Bodenplatten - Ähnliche Themen

  1. Bodenplatte der weißen Wanne beschädigt und undicht

    Bodenplatte der weißen Wanne beschädigt und undicht: Hallo, Ich bin neu hier und völligst verzweifelt. Ich habe folgendes Problem: In unserem Haus wurde im Keller nachträglich eine Hebeanlage...
  2. Kanal für Heizung in Bodenplatten richtig abdichten

    Kanal für Heizung in Bodenplatten richtig abdichten: Hallo, bin neu hier und auf der Suche nach Expertenhilfe. Ich hoffe mein Thema ist in der richtigen Rubrik. Folgende Situation: Mein Haus stammt...
  3. Frostschürze / Bodenplatte seitlich abdichten?

    Frostschürze / Bodenplatte seitlich abdichten?: Hi, wir Bauen ein Haus ohne Keller, mit folgendem Aufbau: Bodenplatte: - 15cm Schottertragschicht - 25cm Tragende Bodenplatte - 24cm Hohe...
  4. Bodenplatte unter Estrich "auffüllen"

    Bodenplatte unter Estrich "auffüllen": moin' moin' ich habe vor in einer Halle den Boden zu erhöhen da dieser ca 20cm unterhalb der Einfahrt liegt. Ich hatte mir vorgestellt das ich ca....
  5. Bodenplatte „nachträglich“ Rohr verlegt

    Bodenplatte „nachträglich“ Rohr verlegt: moin, moin an die Experten! Bei mir wurde vergessen ein Rohr in die Sohle zu verlegen (Abflussrohr Geschirspüllmaschine). Nun wurde nachträglich...