Grundwasser drückt durch? was tun?

Diskutiere Grundwasser drückt durch? was tun? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo an alle, ich habe zwar die Suche bemüht, bin aber trotzdem nicht ganz schlau geworden und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen: Wir bewohnen...

  1. Barny

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    Hallo an alle,

    ich habe zwar die Suche bemüht, bin aber trotzdem nicht ganz schlau geworden und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen:
    Wir bewohnen ein dreistöckiges in den Hang gebautes Haus wobei das Erdgeschoß nur nordseitig komplett unter der Erde ist.
    Die drei restlichen Außenwände sind im freien.
    Vor ein paar Jahren wurde im Altbau (60er) der Keller in zwei Räumen neu verfliest, nun das Problem - es macht sich jetzt in den Fugen immer wieder dieses weisse Irgendetwas breit und eine Fliese ist auch schon extrem nach oben gedrückt. In beiden Räumen.
    Es geht keine Leitung an den entsprechenden Stellen durch.
    Oberhalb von uns wurde vor etwa 8 Jahren neu gebaut und das Regenwasser sickert komplett ober unserem Haus ab.

    Wie ernst muss ich die Lage nehmen?
    Welchen Gutachter muss ich ranschaffen um Klarheit zu bekommen?
    Kann man gegen aufsteigendes Wasser in den Wänden etwas tun?

    Danke im Voraus
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 15. April 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Mögliche Ursache
    Fliesen sind dampfdicht, von aussen eindringende Feuchte (nicht Nässe) kann nicht mehr so verdunsten, addiert sich, löst Salze und transportiert diese bis an die Fliesen, wo die Salze beim Verdunsten angereichert werden, auskristalisieren und Sprengdruck entwickeln.
    Lösung:
    Aussen freilegen und Abdichtung sanieren.
     
  4. Barny

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    Lieber Hr. Dühlmeyer

    ich habe sehr viele alte Beiträge gelesen und Ihre Beiträge fallen mir dort stets positiv auf :biggthumpup:

    heisst dass die gesamten Außenwände freilegen? :wow
    wie komm ich da denn nordseitig ran, da führt die Durchfahrt zwischen den beiden Häusern durch

    ich kann ehrlich gesagt leider nicht beurteilen ob die Fliesen dampfdicht sind, da muss ich mich wohl in den Unterlagen sofern es welche gibt schlaumachen.

    Aber wenn ich eine Fliese entferne und darunter nicht allzuviel Feuchte erkennen kann ich wohl davon ausgehen dass ihre Erwägung die richtige ist?
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 15. April 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Danke für die Blumen :konfusius

    Schlimmstenfalls ja.

    Es gibt andere Methoden, aber ob die sinnvoll eingesetzt werden können, müsste vor Ort geprüft werden.
    Ggf wäre auch eine Güterabwägung sinnvoll. Ist es nur ein gefliester Kartoffel- oder Hobbykeller, ist der Schaden objektiv vielleicht nicht so schlimm wie in einem Bad.
    Sprich - was kostet die Sanierung der Abdichtung und machen diese Kosten für die betroffenen Räume wirklich Sinn?
     
  6. Barny

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    naja, die Frage ist wie sich das entwickelt
    Wir sind da gerade beim planen des Ausbaus/Umbaus, dh im unteren Stock in zwei andere Zimmer kommen Schlaf- und Badezimmer.
    Die betroffenen Räume sind nur der Heizraum und ein Abstellraum die mir im Grunde "egal" sind.
    Mir macht da eher Sorgen dass an einer Wand (im Treppenhaus) schon recht deutlich Verfärbungen zu erkennen sind, ich gehe davon aus das hier Feuchtigkeit die Wand hocklettert.
    Es stellt sich mir auch die Frage ob da evtl. auch der neue Nachbar mit seinem Regenwasser mitschuld sein kann.
    Vor dem neuen verfliesen (das passierte etwa 2004) gab es keine Probleme..

    Wen sollte/kann ich mir denn da heranholen? SV für Tiefbau?
     
  7. Baumal

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    kannst du das mal näher erläutern?
    hab ich nicht verstanden....
     
  8. Barny

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    Ich meinte damit dass das Regenwasser des Nachbarn bei starken Regengüssen recht mittig gegenüber unserem Grundstück abrinnt - ich kenn mich da leider nicht aus, aber denke mich dass die Platzierung seines Regenabwassers so gewählt werden müsste dass es nicht direkt zwischen den beiden Häusern versickert.

    Tut mir leid, ich kann es schwer erklären.

    Kann es nicht sein dass das Regenwasser da es genau zwischen den beiden Häusern "versickert" an unsere Wand drückt und diese dadurch feucht wird?
     
  9. Baumal

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    ihr habt in österreich doch auch vorschriften
    für regenwasserversickerung, und dem deutschen
    ähnlichen nachbarschaftsrecht.

    es kann doch nicht angehen, wenn du am hang
    wohnst, der nachbar über dir, sein regenwasser
    zu dir ableitet....?
     
  10. Barny

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    eben das kann ich mir auch schlecht vorstellen, es versickert zwar auf seinem Grund, aber aufgrund der Lage wo es versickert gehe ich einfach davon aus dass das im Prinzip zu uns abrinnt.
     
  11. Barny

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    zusatz: seht ihr da eine Möglichkeit dass die Versicherung hier etwas beizutragen hat?
    Danke
     
  12. #11 Olaf (†), 15. April 2010
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    Warum...

    sollte sie - vor allem Deine eigene.
    Wenn kommt höchstens die Versicherung des Nachbarn in Frage, nachdem Du ihm ne Rechnung aufgemacht hast. Aber das sollte ir eigentlich egal sein.
     
  13. Barny

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    sorry, ich meinte auch die des Nachbarn - wenn, nur mal angenommen, ein SV nachweisen würde das das Sickwasser des Nachbarn reindrückt will mir halt nicht ganz in den Kopf warum ich dann möglicherweise enorme Sanierungskosten tragen darf
     
  14. #13 Ralf Dühlmeyer, 15. April 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Haftbar ist der Nachbar als Verursacher (wenn ers ist).
    Seine Haftpflicht wird dafür aber wohl kaum eintreten (wird in Ö nicht so viel anders sein als in D)
    Eher schon eine Haftpflicht dessen, der den Murks "geplant" hat - wenn das nicht der Nachbar war, denn ->siehe oben
     
  15. #14 Olaf (†), 15. April 2010
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    Könnte...

    aber länger dauern:
    Barny an Nachbarn,
    Nachbar an BT/GU
    GU an Sub
    Sub an SubSub........
     
  16. Barny

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    ja, das geht sicher nicht von heut auf morgen

    Aber mit was darf man hier rechnen? Aushub, Abdichten, Wand entfeuchen usw.
    Einfamilienhaus?
    Kann mir hier jemand nur eine Hausnummer sagen um eine Vorstellung zu bekommen?
    (in die Richtung 10.000 oder 100.000) :)
     
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  18. #16 Ralf Dühlmeyer, 15. April 2010
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    So - nein.

    Kostenfaktoren sind:
    Boden (Art - von Sand bis Fels)
    Erreichbarkeit mit Gerät / Handschachtung + Schubkarrentransport
    Nur Blumengarten oder Wege, Bäume, Hecken, Zäune usw. die stören
    Lastfall (Wasserdruck)
    Sicherungsmaßnahmen nötig
    Nachbargrundstück mit betroffen?
    Leitungen vorhanden?
    Preisniveau
    .....
    .....
     
  19. Barny

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    verstehe

    es wird wohl das beste sein eine Feuchtigkeitsanalyse zu machen.
    Es gibt in Ö wohl scheinbar eine Beratungsstelle die sich "die umweltberatung" nennt und von den jeweiligen Ländern als Beratung zur Altbaumodernisierung angeboten wird.
    Ich hoffe darauf dort ein paar Antworten zu bekommen bzw. auch einen Kontakt wer so eine Analyse bei uns macht.
    Hab mir in der Zwischenzeit einige Infos dazu eingeholt, da kann einem schon schwindlig werden :mauer
     
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