Gussasphalt ausreichend oder Streifenfundament

Diskutiere Gussasphalt ausreichend oder Streifenfundament im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Moin, ich möchte im Wz von innen 7,5er Y-ton vorkleben. Mein Maurer würde normal ein Streifenfundament errichten. Höhe der Wand ca. 2,50. Nun...

  1. jfink71

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    Moin,

    ich möchte im Wz von innen 7,5er Y-ton vorkleben. Mein Maurer würde normal ein Streifenfundament errichten. Höhe der Wand ca. 2,50. Nun ist bei mir (Altbau) Gussasphalt unter dem Parkett.
    Er ist nun überfragt was die Tragfähigkeit von Gussasphalt betrifft. Der Aspahlt ist ca. 5cm dick.
    Der Y-ton wird mit Ankern an der tragenen Wand (Y-ton) befestigt.

    Hat jemand Erfahrung mit so einem Aufbau, oder kann über haupt was dazu sagen ? Der Asphalt soll ja recht robust sein, aber zu Lastpunkten hab ich nur was von 1N/mm² gefunden - kann das aber nicht einordnen.

    Gruß jfink
     
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  3. jfink71

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    achso ... unter dem Aspahlt ist unbekannt, aber eher nicht sehr fest - Empfinden nach Bohrung - lebt leider keiner mehr, der den genauen Aufbau kennt..
     
  4. Lebski

    Lebski Gast

    Estrich soll von den Wänden getrennt sein. Dein Maurer hat ein Streifenfundament vorgeschlagen, da ist aber die Abdichtung gegen Feuchtigkeit zu klären.
     
  5. #4 Alfons Fischer, 8. August 2015
    Alfons Fischer

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    Ich würde da zuerst hinterfragen, warum da von innen was dran geklebt werden soll...

    Aber ein bisschen hört sich das an wie eine Innendämmung, die üblicherweise tatsächlich an die Bestandswand geklebt wird - ohne zusätzliche Fundamentierung.
    Die Randbedingungen vor Ort kennen wir jedoch nicht, darum lässt sich das aus der Ferne nicht beurteilen.

    Einen anderen Punkt möchte ich ansprechen: so eine Innendämmung muss fachgerecht geplant werden, sie kann bauphysikalisch und konstruktiv u.U. nicht ganz unkritisch sein. Außerdem erfordert der Anschluss an andere Bauteile (Innenwände, Boden, Decke, Fenster etc.) Fachplanung und spezielles Fachwissen. Zudem dürfen i.d.R. keine wasserführenden Leitungen hinter der Dämmebene liegen, weil Frostgefahr besteht (auch bei Heizleitungen). Sogar Elektroinstallationen sind auf das System abzustimmen...

    darum mein Rat: Holen Sie sich jemanden zu Rate, der sich mit sowas wirklich auskennt...
     
  6. jfink71

    jfink71

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    Hallo vielen Dank für die Hinweise, bauphysikalisch ist das soweit abgeklärt. Da die Hohlschicht mit Schüttdämmung isoliert werden soll, musste die alte Innenwandkonstruktion entfernt werden, eben aus dem Grund der Taupunktverschiebung in genau den alten Innenwandaufbau. Durch das vorkleben soll einerseits der Taupunkt nach aussen, bzw an die Innenfläche der Vorklinkerschale verschoben werden, und zum anderen wollte ich mal eine feste Wand und nicht immer RiGips. Energieberater ist mit eingebunden. Es geht mir nur noch um die Frage ob Gussasphalt ausreichend tragend ist oder ob ich extra ein Fundament erstellen sollte.
    Ich habe folgendes gefunden: 3cm Asphalt für den Innenhausbau sollte man nicht mit mehr als 1N pro mm² belasten. Wenn meine neue Wand jetzt 7,5 cm breit und 6m lang ist, ergibt das 4500 cm² - das wären 450000 mm² - wenn ich grob 1 kg mit 10 N ansetze ergibt das 45000 N - oder ? was dann wieder um 4500 kg Wandmasse entspräche ?!

    Vielen Dank für euer Engagement ... ich weiß ist nicht imer einfach mit Laien ... aber irgendwo ist jeder mal Laie :-)
     
  7. #6 Fliesenfuzzi, 8. August 2015
    Fliesenfuzzi

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    Wenn es eh an die Wand geklebt wird, dann trägt doch die Wand und nicht der Estrich.
    Vernünftigerweise wird der Estrich ausgeschnitten und die Vorwand auf den Rohboden gestellt. Wenn nötig mit Sperrung wie bei der Bestandswand. Asphaltestrich aufschneiden ist allerdings eine Sauerei :).
    Hab es auch schon anders gesehen, das der Estrich belassen wurde, darüber eine Dehnungsfuge gesetzt wurde und die Silikatplatten an die Wand geklebt wurden. Ist allerdings Murks, da fraglich ist wie dann der Taupunktverlauf am Estrichrand unter der Innendämmung aussieht!?
     
  8. jfink71

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    naja sie wird normal mit Ankern an der Wang gehalten, und dort wird auch etwas Last abgenommen, aber die Hauptlast ist ja unten. Kann jemand was zu meiner Berechnung sagen ?
     
  9. #8 baufix 39, 8. August 2015
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    bei der Sache ist mal die Frage : was ist unter dem Asphalt.
    wenn da noch Dämmung darunter ist, sollte man keine Wand darauf aufbauen
     
  10. jfink71

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    so wie ich das aus der Probebohrung entnehme ist da nix .... einfach Sand ... der Trakt ist mind 100 Jahre alt, und in den 70ern erstmals erneuert ...in einem Nebenraum (Eingang) habe ich alte -vermutlich-Betonfliesen (ca. 4cm dick) da hab ich auch gebohrt, und da ist auch nix drunter...allgemein habe ich im Garten drumherum vielleicht 20 cm Erde und dann kommt Lehm, bzw lehmhaltiger Boden ... fliesen.jpg solche Fliesen
     
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  12. baufix 39

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    wie in #3 schon geschrieben, man sollte schon auf tragfähigen Boden aufbauen.
    soweit runter "buddeln" bis etwas altes tragfähiges kommt, kleines Betonfundament
    Sperrschicht einbauen dann wird das gehen
     
  13. jfink71

    jfink71

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