Häusschen für LWP - Schallschutz

Diskutiere Häusschen für LWP - Schallschutz im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, ich möchte für meine Luftwärmepumpe draussen ein kleines Häusschen (Überdachung mit geschlossenen seitenwänden) bauen. Die...

  1. #1 Ritterjamal, 24. September 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. September 2015
    Ritterjamal

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    Hallo zusammen,

    ich möchte für meine Luftwärmepumpe draussen ein kleines Häusschen (Überdachung mit geschlossenen seitenwänden) bauen.
    Die Innenseite möchte ich gerne gegen Schall Lärm dämmen. Ich hab mir schon einiges durch den Kopf gehen lassen wie man den Schall unterdrücken kann.
    Ich bin gerade auf solche Akustik Dämmplatten gestoßen. Mein Gedanke war, die Innenseite erst mit Styropordämmung zu verkleiden und dann auf diese die Akustik Dämmplatten kleben.

    Ich kenne diese Platten nur vom Innenbereich und da schlucken die ja ordentlich an Schall weg. Normal sollten diese bei der Umbauung doch auch funktionieren.
    Oder liege ich da jetzt falsch?

    Viele Grüße
    Alex

    PS: Das soll keine Produktbesprechung sein, der Link gilt nur als Beispiel.
     
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  3. R.B.

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    und woher kriegt sie dann ihre Luft bzw. wohin soll sie die Luft ausblasen?
     
  4. R.B.

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    zu den Akustikplatten, ich bezweifle ob diese überhaupt richtig funktionieren, deswegen habe ich den link auch entfernt.
    Wenn es keinerlei Angaben und technische Daten gibt, dann bin ich immer vorsichtig. So ein paar Pyramiden oder Noppen aus einem Schaumstoff schneiden kann jeder.

    Welches Geräusch von der WP stört denn? Bei niedrigen Frequenzen funktionieren solche Pyramidenabsorber nur bedingt. Zudem gibt eine WP einen Großteil der Schallemission in Ausblasrichtung ab, dort kannst Du aber nicht einfach ein paar Absorber hinkleben. Alles was den Luftdurchsatz durch die WP verringert verschlechtert auch den COP, bis hin zu einem Kurzschluss wenn die ausgeblasene Luft direkt wieder angesaugt wird.
     
  5. Ritterjamal

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    In Ausblasrichtung soll die komplett offen sein. Vom Prinzip so wie auf dem Foto zu sehen.

    6ozi1w.jpg

    Hinten raus hätte ich auch zu gemacht, da aber links und rechts einen ca 15 cm breiten schlitz lassen. Damit von hinten ordentlich luft angesaugt werden kann.
     
  6. Ritterjamal

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    Es geht hauptsächlich darum dass die Kiste draussen einfach etwas leiser wird. Gedreht wird diese jetzt die Tage.
    Aktuell steht sie mit ausbalsrichtigung vom Haus weg. Ich habe testweise nur einmal auf einer Seite vom Boden bis nach oben die Styroporplatten hingestellt und das hat schon einiges an "lärm" geschluckt.

    Alleine das drehen bringt ja schon einiges. Ich hör es ja selber wenn ich davor stehen oder links davon, rießen unterschied.
     
  7. Zellstoff

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    hat mal was vernünftiges gelernt
    und bezüglich Lärm soll das dann (Deinem Nachbarn) genau was bringen?
    Oder hoffst Du auf "psychologischen" Schallschutz? Nach dem Motto: aus den Augen aus dem Gehör?
    edit: ok, hat sich überschnitten, abber ich bezweifle, dass so ein offenes "Hüttchen" merkliche Besserung bringt...
     
  8. Ritterjamal

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    Das drehen bringt ja schon einiges an "Lärmschutz" richtung Nachbarn. Wir haben da einige male Diskutiert und wir haben uns darauf geeinigt dass die Kiste gedreht wird, überbaut mit einer Hütte wird und da auch noch etwas gegen den Schall unternommen wird. Dass die Kiste nie komplett leise sein wird ist ihm auch klar.

    Wenn der ganze aufwand was bringt und der Schall dadurch etwas leiser wird, ist er damit zufrieden. Deswegen meine Überlegung mit den Akustikdämmplatten. Und die Welt kosten die ja auch nicht.
     
  9. R.B.

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    Oben hattest Du noch von geschlossenen Seitenwänden geschrieben, deswegen bin ich davon ausgegangen, dass Du alle 4 Seiten meinst.

    Es gibt für manche WP solche Deflektoren die am Luftauslass montiert werden. Diese leiten den Luftstrom schräg nach unten so dass der Schall nicht geradeaus abgestrahlt wird sondern erst mal den Umweg über den Boden machen muss.

    Noch zum Schaumstoff, ich weiß nicht ob der draußen bei feuchter Luft, Kälte, usw. lange hält bzw. "funktioniert".
     
  10. Ritterjamal

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    Sorry, da habe ich mich etwas falsch ausgedrückt. Die Seitenwände selbst sollen schon geschlossen sein, vorne offen und hinten an der Rückseite links und rechts von oben bis unten ein 15 cm breiter schlitz

    Das Frage ich mich auch. Es gibt speziell welche für den Ausgabenbereich aber die kosten gleich ordentlich an Schotter. Die sind aber dann auch feuchte resident.
    Grob gesagt, wenn es mit den Platten nicht funktionieren würde, wären ca 30 EUR in den Sand gesetzt. Wenn das ganze dann auch noch etwas bringt, bin ich mehr als zufrieden.
     
  11. R.B.

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    Ob die Platten nun ein bisschen mehr oder weniger kosten spielt bei den kleinen Flächen doch eine untergeordnete Rolle.
    Ich habe noch Bedenken wegen der Verkleidung. Leichte Holzbretter sind in meinen Augen nicht gerade 1. Wahl, und Akustikschaumstoff funktioniert auch nur, wenn er einen entsprechenden Untergrund hat (sonst schwingt die komplette Platte mit).
     
  12. Ritterjamal

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    Leichte Holzbretter hätte ich nicht verwendet. Für die Trägerpfosten habe ich noch 9 x 9 cm Balken zu hause, diese innen entsprechend verstreben und dann mit dickeren Holzlatten eine ordentliche Verkleidung gemacht die auch Optisch nach was ausschaut.

    Auf die Holzlatten innen dann das Styropor drauf machen. Ich bin mir nur noch nicht schlüssig wie ich die Styroporplatten fest mache. Darauf dann die Akustikplatten.
    Sollte eigentlich klappen. Und von mir aus schraub ich noch 300 Spax rein damit das ganze auch richtig hält.
     
  13. the motz

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    Styropor würd ich weglassen- bringt akustisch genau nix.
    Stattdessen wie einen richtigen Schalldämpfer aufbauen:
    (Von innen nach aussen)
    Hasenstallgitter (10x10mm)
    Vlies
    Wolle
    Holzwand

    Anders werden richtige Schalldämpfer im Prinzip auch nicht gebaut.

    Bei mir in der Werkstatt hat genau der selbe Aufbau (nicht wetterfest) den Lärm des Kompressors gefühlt halbiert (reale Messwerte könnt ich nächste Woche nachliefern, müsst mir dazu erst mal das Messgerät aus der Firma holen).


    Wobei natürlich die statischen Berechnungen, baubewilligungen, etc..., worauf sonst auch immer im Forum hingewiesen wird zu beachten sind!
    Und ja keinen Handgriff dabei selber machen!
    DIY ist ja hier so was wie der Vorhof zur Hölle...
     
  14. mastehr

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    Welcher Lärm stört denn besonders? Der Lüfter oder der Kompressor?

    Ich konnte durch Auskleiden des Kompressor-Gehäuses mit Akustisk-Schaumstoff von Ebay eine deutliche Geräuschreduzierung erreichen. Dadurch wurde der Kompressor natürlich nichtr nur akustisch, sondern auch thermisch gedämmt. Während der 4,5 Jahre, in denen ich in dem Haus gewohnt habe, hat ihn das aber nicht beeinträchtigt.
     
  15. R.B.

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    Kann man alles kleben .

    ABER wegen "Styrpopor"

    Das sehe ich auch so. Man kann damit ein bisschen den Luftschall dämmen, besser gesagt reflektieren, aber richtig absorbieren tut sich da nichts. Den Schaumstoff direkt auf die Holzwand kleben wäre besser, wobei ich nochmals daran erinnern möchte, zuerst die Daten anschauen, denn bei niedrigen Frequenzen taugen die Dinger meist nicht viel. Da wäre Steinwolle (zum Beispiel) im Vorteil.
     
  16. Ritterjamal

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    Der Lüfterlärm wird ja durch das drehen der LWP schon minimiert. Was dann aber hauptsächlich stört ist, wenn der Wärmetauscher anfängt zu vereisen. Wenn da mal gefühlte 3 cm dickes Eis hinten drauf ist, macht die ordentlich Radau.
     
  17. Ritterjamal

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    Steinwolle? Kann man diese auch für eine Schalldämmung verwenden? Ist mir jetzt komplett neu...... Also zu diesem Zwecke ist mir das jetzt neu.
     
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    Man könnte auch ein paar Lagen Putzlumpen verwenden, und das meine ich ernst.

    Klar gibt es Materialien die darauf optimiert sind Schallwellen zu absorbieren, manche betreiben darum einen echten Kult, aber letztendlich geht es doch nur darum Schallwellen in mechanische Energie umzuwandeln.
    Steinwolle funktioniert bei tieferen Frequenzen besser als die übliche Glaswolle die sowieso nur noch aus Luft besteht. Das merkt man vor allen Dingen dann, wenn wie in Deinem Fall der Schall nicht nur absorbiert werden soll, sondern er soll die Schalldämmung auch nicht durchdringen, denn primär geht es ja darum, die Schallausbreitung nach draußen zu reduzieren.
    Deswegen hatte ich oben auch geschrieben, dass die Rückwand wichtig ist auf der die Dämmung angebracht wird.
     
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  20. Ritterjamal

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    Ok die Überlegung mit der Steinwolle ist nicht falsch, Rockwool hat meines Wissens solche auch in rechteckigen Matten. 10 cm stärke müsste normal reichen.
    Mir ist alles recht, so lange der Schall nicht aus dem Häuschen raus kommt, bzw. vermindert raus kommt.
     
  21. R.B.

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