Handschachtfähigem Material

Diskutiere Handschachtfähigem Material im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, auch ich habe mich für das Forum entschieden und ich denke, dass ist auch gut so. Folgendes Problem - und bitte - die Experten sollen...

  1. Wickie

    Wickie

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    Hallo,

    auch ich habe mich für das Forum entschieden und ich denke, dass ist auch gut so. Folgendes Problem - und bitte - die Experten sollen sich das Lachen verkneifen. Es handelt sich mal wieder - ein echter Renner hier im Forum - um ein Bauträger aus dem Raum Isernhagen.

    Ich habe mich schon durch viele Bautagebücher gelesen - und immer wieder auf die selben Probleme gestoßen. "Handschachtfähigem Material" nicht vorhanden - Mehrkosten für den Bagger und eventuelle Mehrkosten für Beton. Super Ding ! So machen die ihren Gewinn - logisch! Die Fragen aller Fragen - wie verhalte mich richtig und auf was muß ich achten. Das Bodengutachten ist schlecht ausgefallen - klar! Verstärkte Sandplatte mit allen Extras notwendig.

    Jetzt der Hammer - der beauftragte Sub - will sich diese Mehrkosten erstatten lassen. Damit nicht genug - 4 DN 100 Leerrohre sollen 72,00 € + Mwst. kosten - Hammer - ich dreh noch durch. Der Arbeitslohn soll 182,00 € betragen. Meine Frage - das ist doch ein Skandal - oder?

    Meine Fragen:

    Wer führt den Lastplattentest durch und kostet dieser extra?
    Bodengutachten nach Sandplatte sinnvoll oder nicht?
    Mehrkosten für Bagger tragen oder ablehnen - die Schachten doch sowieso mechanisch, oder nicht?
    Bodenklasse III - Wo finde ich etwas über die Bodenklassen?
    Bodengutachten der Firma gagv - kennt jemand dieses Unternehmen?

    Danke für die Mühe und die Antworten.
     
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  3. Julius

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    Du hast also dort schon unterschieben und das Kind liegt nun im Brunnen, oder wie?
     
  4. Wickie

    Wickie

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    Unterschrieben habe ich - klar - sonst wäre ich nicht so weit! Das Kind liegt aber noch nicht im Brunnen. Schließlich wende ich mich ja an das Forum und ich belese mich im Internet. Zusätzlich habe ich auch noch ein DEKRA-Experten mitbeauftragt. Ich möchte Unterstützung. Über vergangenes - muss ich nicht mehr reden!
     
  5. Julius

    Julius

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    Dann bezahl das und verbuche es unter Lehrgeld.
     
  6. Wickie

    Wickie

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    Super Rat! Danke schön! Jetzt habe ein ruhighes Gewissen!
     
  7. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Grunsätzlich

    liegt das Risiko des Baugrundes (Beschaffenheit/Tragfähigkeit etc.) beim Bauherren.

    Wenn also gem. Ausschreibung/Vertrag/Baubeschreibung eine bestimmte Beschaffenheit vorausgesetzt wurde und das Bodengutachten diese nicht bestätigt, gehen die Kosten der erforderlichen Zusatzmaßnahmen zu Lasten des Bauherren.

    Besser als Annahmen bei Vertrag ist es, ein solches Gutachten vorab zu erstellen, damit die Erfordernisse beim Angebot berücksichtigt werden.

    Zu den Fragen:

    Lastplattendruckversuch
    Damit wird die ordnungsgemäße Verdichtung überprüft/nachgewiesen.
    Bodengutachten nach Herstellung Sandauffüllung
    sie Lastplattendruckversuch
    Bodenklasse III
    leicht lösbarer, nicht bindiger Boden (mal googlen)
    wenn Boden nicht handschachtfähig, aber lt. Vertrag vorausgesetzt...siehe Baugrundrisiko
    gagv
    Kenne ich nicht, googlen bringt Web-Site
     
  8. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    DIe Dekra kann dann direkt gucken ob die Hydraulikleitungen am Bagger dicht sind :bounce:
     
  9. #8 wasweissich, 3. Februar 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    nichts gegen die dekra (deutsche kraftfahrzeug überwachungsverein) ,das beherschn sie .....

    das mit dem experten ist ja nicht schlecht , aber jetzt müsste eher ein anwalt für baurecht klären in wie weit bodenklasse 3 nicht handschachtfähig ist.(eigentlich blödsinn , wird aber schwarz auf weiss stehen.....)
    in dem vertrag werden noch ein paar solche fallen eingebaut , die gilt es auch noch zu cheken.......

    denkt j.p.

    und wieder ein super beispiel dafür , das billig nicht preiswert ist
     
  10. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Aber die "Vereine" haften nur in der Höhe ihres Honorares... ist der durch ihre Feststellungen / Aussagen entstandene Schaden höher bleibt man auch darauf sitzen...
     
  11. PeMu

    PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    handschachtfähig

    Man kann die nur mit so ähnlicher Bauernschläue dranbekommen.

    Alles was sich mit Hacke und Schaufel lösen läßt ist handschachtfähig. Egal wie groß der Krater wird.;)

    Ich weiß, man meint wohl damit bindigen Boden, der nahezu senkrecht abbaubar sein soll. Gibt es natürlich in der Gegend nicht so oft.:lock
    Man kann so auch einen See auslöffeln - nur Geduld.:konfusius


    Der Begriff ist wo definiert?

    Sollte jemand Entsprechendes mitlesen:
    Man vera...e die Bauherren nicht so und schreibe die Verträge um.
     
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  13. Julius

    Julius

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    Der war gut!

    Realistischer ist: Man lasse solche Verträge VORHER prüfen und unterschreibe sie dann ggf. eben nicht!
     
  14. ISYBAU

    ISYBAU

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    Hallo Wickie, die genannten Beträge (182+72 €) sind nicht sonderlich hoch. Ob sie begründet sind ist eine ganz andere Frage. Handaushub ist normalerweise aufwändiger und teurer als Baggeraushub.

    Die Gutachterkosten dürften aber höher sein als der Betrag um den es hier geht.

    Die Bodenklassen aus der DIN 183xx beziehen sich auf die Maschinenlösbarkeit. Insofern finde ich die Beschreibung "handschachtfähig" gar nicht mal so daneben! Es ist aber ein unbestimmter, unnormierter Begriff. Damit ist die Auslegung sehr subjektiv, was nicht immer zu Ihrem Nachteil sein muss ! Jede Medaille hat eben zwei Seiten.
     
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Handschachtfähigem Material

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