Handwerker auf frischem Estrich: Mögliche Folgen?

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  1. #1 DerBo19, 27.10.2023
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    Hallo Bauexpertengemeinde,

    bin auf der Arbeit, daher nur kurz:

    Gestern wurde der Estrich im Haus gegossen. Heute früh kommt meine Frau auf die Baustelle und sieht die Sanitär-Handwerker darauf rumlaufen. Machen die Eckventile und setzen die Badewanne. Auf kritische Nachfrage heißt es von denen: "Wenn man vorsichtig läuft und nichts schweres fallen lässt" wärs das schon okay. Estrichleger und Bauleitung sind nicht erreichbar.Fußabdrücke sind keine zu sehen. Ich frage mich jedoch: muss ich mit irgendwelchen Langzeitfolgen oder nicht sichtbaren Beschädigungen rechnen, wenn die hier nach nicht mal 24 Std. darauf rumlaufen? Soweit wir wissen, ist keine Beschleunigungskomponente mit eingebracht worden. Der Estrichleger hat aber auch keinen Zettel an die Tür gehängt oder so...
     
  2. Alex88

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    Normalerweise sollte man mind. 3 Tage warten um darauf zu laufen, darauf arbeiten ist wieder was anderes
    wann der Estrich belastbar ist sagt der Estrichleger, nicht der Installateur
     
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  3. #3 DerBo19, 27.10.2023
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    Estrichleger sagt im Telefonat mit meiner Frau er wusste von nichts und die sollen nicht darauf laufen. Bauleiter sagt mir zeitlich in einem parallelen Telefonat, er hätte das am Vortag mit dem Estrichleger abgesprochen. Glückwunsch auch...

    Auf Rückfrage warum der Estrichleger meiner Frau gerade was anderes sagte, heißt es: Er hätte nicht mit dem Chef, sondern mit seiner rechten Hand gesprochen.
    Sei ja alles halb so wild, zur Not wird verpresst im Anschluss.
    Was soll man da noch zu sagen...
     
  4. #4 chillig80, 27.10.2023
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    Ja gut, hat er hauch gesagt wer das dann zahlt? Es gibt da ja drei potentielle Kandidaten, Estrichleger, Installateur und Bauleiter. Oder fallen dem da noch mehr Möglichkeiten ein? Das müsste er dann mal erklären...
     
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  5. Yilmaz

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    Um was für ein Estrich handelt es sich?

    Normalerweise bringen Estrichleger Hinweisschilder ab wann diese betreten kann…
     
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  6. #6 DerBo19, 27.10.2023
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    O-Ton: "Da werden Sie von uns natürlich nicht alleine gelassen..." Kann man im Zweifel so und so verstehen. Große Gedanken mache ich mir da nicht. Ist ein GU. Das dürfen die schön unter sich aushandeln. Allerdings geht es mir darum, dass es eben vermeidbar gewesen wäre. Er hat sich komplett in Widersprüche verwickelt. Letztenendes ist es wie es ist. Drübergelaufen sind sie eh schon. Die Frage wäre eben nur: Muss man mit langfristigen Folgen rechnen, die auch das Verpressen mit sich bringen kann und die man zur Not in einem Protokoll festhalten sollten zwecks Gewährleistungsansprüchen vielleicht auch über die fünf Jahre hinaus?

    Estrich ist ein Calciumsulfatestrich...

    Auch das regt mich so daran auf: Ich war gestern spät abends noch dort und hab durch die Fenster geschaut. Da war der Estrich frisch drin. Daraufhin hab ich dann an der Türe gezogen, um zu schauen, ob sie zu ist. War sie. Ein Warnschild habe ich jedoch nirgends gesehen. Ich hab mir dann noch gedacht: Sollte ich lieber was hin schreiben? Hatte aber nichts dabei und uns wurde auch gesagt, dass jetzt erstmal nichts passiert die nächsten Tage. Heute kommt der Bauleiter mir am Telefon mit: "Das hatten wir ja aber auch mal besprochen, dass da nur keine schweren Lasten drauf dürfen in den ersten Tagen..." DAS hatten wir so NIE besprochen und stimmt meiner Meinung nach auch einfach nicht. Genau diese Unehrlichkeit geht mir schon seit den ersten paar Wochen auf den Keks, seitdem er unser Bauleiter ist. Anfangs hatten wir noch ein klärendes Gespräch und klar gemacht, dass Ehrlichkeit für uns ein Muss ist und Fehler passieren können. Spätestens seit heute hinterfrage ich jede Aussage und werde zu jedem Gespräch ein Protokoll für mich anfertigen. Er dreht einem anscheinend die Wörter im Mund um und behauptet Dinge mit uns geklärt zu haben, über die nie gesprochen wurde...
     
  7. #7 chillig80, 27.10.2023
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    Jein. Das irgendwie aktenkundig zu machen ist zumindest kein Fehler, man weiß nie wozu das irgendwann mal noch gut sein könnte.

    Das wird aber im Falle eines Falles nur ein Indiz sein, im Schadensfall der erst nach der Gewährleistungsfrist auftritt, ist das alles etwas schwierig…

    Wenn der Bauleiter den Installateur am Folgetag bewusst rein schickt und das auch beim Estrichleger „ankündigt“, dann wäre so ein Warnschild auch sehr albern…

    Du musst halt eines verstehen, wenn Du mit einem GU baust, dann ist das nicht „dein“ Bauleiter, sondern dann ist das der Bauleiter von anderen Leuten. Dem seine Aufgabe ist eher die Gewinnmaximierung als die Qualitätssicherung. Immer dort wo es da einen Zielkonflikt gibt, wird der den wohl eher im Sinne der Gewinnmaximierung auflösen.

    Wenn er dann noch offensichtlich „unehrlich“ ist, dann wird es halt ganz problematisch…

    Die Idee mit dem Protokoll ist nicht schlecht, ich würde die Protokolle aber nicht unbedingt „heimlich“ schreiben, sondern die dem immer noch per Mail schicken, nicht zur Bestätigung, sondern nur zur Kenntnisnahme (was aufs Gleiche rausläuft, was aber 95% der Bauleiter die ich kenne nicht kapieren).

    Das mit der „Unehrlichkeit“ würde ich im Schriftverkehr komplett weglassen. Das führt immer zu so einem Bild das auf persönliche Animositäten schließen läßt, sowas ist dann im Streifall immer unglücklich. Es ist aber doch regelmäßig möglich stinkfreundlich zu sein und immer wieder mit Bedauern auf die passierten Fehler, die Missverständnisse, die Versäumnisse, etc. hinzuweisen. Dem unbeteiligten Dritten muss sich beim Lesen der Akte förmlich aufdrängen, dass der Bauleiter eine große Pfeiffe ist und Du mit einer Engelsgeduld und auch sehr freundlich ihm immer wieder erklärst was er gerade „vergessen“ hat, was leider „schief gelaufen“ ist, usw… Nichts treibt Lügner effektiver in den Wahnsinn, als wie wenn man ihre Lügen dokumentiert und ihnen aus ihren Lügen (die kommen sich ja sehr schlau dabei vor) implizit Dummheit/Schlamperei macht.

    Im persönlichen Gespräch und ohne Zeugen kannst dann aber schon Tacheles reden. Man soll es ja auch nicht übertreiben mit der Freundlichkeit…
     
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  8. #8 DerBo19, 27.10.2023
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    Danke dir für deine ausführliche Einschätzung. Genau so würde ich das mit dem Protokoll auch sehen. Es geht eher um eine gemeinsame Zusammenfassung, was an diesem Tag besprochen wurde. Ich würde mir auch direkt Stichpunkte im Gespräch notieren, dass er registriert, dass wir ihn beim Wort nehmen. Anfang hatten wir das auch noch fein säuberlich gemacht. Zwischendrin aber aufgrund der schieren Masse an Informationen und Entscheidungen, die getroffen werden müssen, vernachlässigt. Das geht auf unsere Kappe.

    Tacheles habe ich heute am Telefon mal kurz mit ihm gesprochen. Ich bin von Haus aus ein sehr ruhiger und geduldiger Mensch, der in solchen Situationen eher zuhört und sich Dinge erklären lässt - eben die andere Seite und deren Beweggründe kennen möchte. Wenn das ausgenutzt wird, um offentlichliche Unwahrheiten von sich zu geben, platzt mir aber irgendwann der Kragen.

    Wir haben genau deshalb einen Bausachverständigen mitlaufen, der bei Bedarf mal reinschaut. Der hat mich auch vorhin erst darauf gebracht direkt beim Estrichleger anzurufen. Zu Leidwesen des Bauleiters. Wenn ich dort nicht nachgefragt hätte, hätte ich seine Geschichte mit dem "ich hab das mit allen Beteiligten vorher abgeklärt" glatt abgekauft...
     
  9. #9 chillig80, 27.10.2023
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    Es ist halt beim GU so, der tut sowas ja erstmal auf eigenes Risiko... Dass er sich versucht sich bei seinen Subunternehmen abzusichern mag ja sein, aber dir gegenüber haftet halt dann doch der GU.

    Du machst da mE einen Fehler, wenn Du zu sehr darauf achtest was bei denen im Innenverhältnis passiert. Weil es wird halt nicht richtiger dadurch, dass der Estrichleger dem Drängen des GUs nachgibt, selbst wenn der GU dazu noch eine schriftlich Freigabe des Estrichlegers hätte, würde das nicht richtiger und auch für dich nicht viel besser, es geht dich einfach (fast) nichts an was die untereinander so treiben...

    Da ist folgendes passiert: Die "Leute vom GU" haben einen Estrich eingebaut und am Folgetag sind "andere Leute vom GU" darauf herumgetänzelt. Ende.

    Du protokollierst jetzt einfach nur den Verstoß gegen die Fachregel (3 Tage Wartezeit vor dem ersten Begehen). Viel mehr kannst da mE auch nicht tun, weil das ist ein blöder Fall, der Estrich wird halt deswegen nicht automatisch "mangelhaft". Das ist halt kein klarer Fall den man mit einer einfachen Mängelrüge quittieren könnte...
     
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  10. #10 DerBo19, 27.10.2023
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    Danke nochmals,

    das ist ein guter Ansatz und hilft, Dampf rauszunehmen. Meine Frau sitzt schon den ganzen Tag da und überlegt sich, warum dass den passiert ist und was er sich dabei gedacht hat, das zuzulassen. Am Ende hilft es nichts. Passiert ist passiert und jetzt muss man schauen, welche Konsequenzen das alles hat. Und wie du sagst: Am Ende ist egal, wer es war, der GU muss den Kopf hin halten. Hoffen wir das Beste!
     
  11. #11 DerBo19, 27.10.2023
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    Achja, noch ein anderer Punkt:

    Der Bauleiter meinte im Telefonat auch, dass wir uns darauf einstellen sollen, dass der Estrich nach der ersten Trocknungsphase, vermutlich eine feine Schicht bildet. Er spricht von "Schollen" die sich ablösen könnten und das "oberste Zehntel" betreffen könnten. Das wäre normal und wir sollen uns da keine Gedanken machen...
    Im Anschlüss würde das Ganze sowieso nochmals angeschliffen (nicht abgeschliffen) werden...

    Aufgrund der geschilderten Hintergründe, werde ich da nun speziell hellhörig. Habe im Internet was von der sogenannten Sinterschicht gelesen, das hat sich aber eher so angehört, als würde das nur bei zu viel Wasseranteil auftreten und eher einen Baumangel darstellen... Kann mir jemand Entwarnung geben?

    Vielen Dank!
     
  12. #12 chillig80, 27.10.2023
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    Also wenn sich ganze "Schollen" ablösen die das "obere Zehntel" betreffen, dann stimmt da wohl irgendwas nicht... Dass es bei Anhydrit-Fließestrich eine dünne Schicht oben drauf gibt, die man abschleifen sollte, ist vollkommen normal, aber "ablösende Schollen".... So ein Quatsch... Mal abwarten, wenn sich da wirklich genze "Schollen" ablösen, dann ist das eher ein Fall für deinen Sachverständigen...
     
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  13. Berndt

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    @DerBo19 nachdem sich hier nun unsere Katastrophen Beauftragten vortrefflich ausgetobt haben,nur mal so:
    Wenn beim Anhydrit am nächsten Tag halt mal so ein .ottel drübertrampelt ist das kein Weltuntergang, weil eigentlich passiert da nix mehr.
    Die Sinterschicht gibbets da immer, nur solange die noch was feucht ist pappt die halt dann an den Schuhen, auch net schlimm.
    Und die Oberfläche von Anhydrit soll vor dem Belegen grundsätzlich was geschliffen werden .
    Nun genieße das Wochenende und habt euch alle wieder lieb :e_smiley_brille02:
     
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  14. #14 DerBo19, 29.10.2023
    Zuletzt bearbeitet: 29.10.2023
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    Hallöchen,

    anbei mal ein paar Bilder nach 72 Stunden. Da ich mich nicht einschätzen kann, wie "ernst" die hier gezeigten Auffälligkeiten zu nehmen sind und wie man das am Ende behandelt, würde ich mich über Einschätzungen freuen.

    Vorab: Geplant durch den GU ist eigentlich, dass der Boden nun im nächsten Schritt drei Wochen durchtrocknet (Heizungsprogramm zur Trocknung) und dann im Anschluss angeschliffen (nicht abgeschliffen) wird. Danach sollte eigentlich nur noch Grundierung drauf und dann der Parkettboden. Werden nun irgendwelche Zwischenschritte fällig?

    PS: diese Kratzer finden sich mehr oder weniger überall dort, wo gearbeitet wurde. Mal mehr oder weniger tief...

    PPS: Paar Gesamteindrücke hab ich ebenfalls angefügt
     

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  15. #15 chillig80, 29.10.2023
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    Eine echte "Beschädigung" ist das alles nicht, man sieht zwar, dass der Estrich halt noch "zu frisch" war, aber nach dem Schleifen sollte man davon so gut wie nichts mehr sehen...
     
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  16. #16 DerBo19, 29.10.2023
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    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Kannst du mir sagen, ob das "so gut wie nichts" das übrig bleibt weiterer Behandlung bedarf oder ob da der Kleber des Parketts als Füllmasse reicht? Ich weiß natürlich, dass man das anhand der Bilder nichts ausreichend beurteilen kann aber ich würde gerne ein Gefühl dafür bekommen, wie kompliziert das mit dem Parkett dadurch wird, denn den müssen wir aus Kostengründen selbst verlegen.
     
  17. #17 chillig80, 29.10.2023
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    Ich sehe da keinen "Mehraufwand".
     
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  18. #18 DerBo19, 29.10.2023
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    Vielen Dank für deine Einschätzung und die Mühe!
     
  19. #19 DerBo19, 09.11.2023
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    Hallöchen nochmal,

    inzwischen sind ja einige Tage vergangen... Bisher konnte ich keine weiteren negativen Auswirkungen erkennen und bin beruhigter. Allerdings tut sich eine andere Frage auf: Das Estrich-Trocknungsprogramm des Calciumsulfatestrich in dem die Fußbodenheizung liegt läuft seit 02.11. Die Vorlauftemperatur betrug zu Beginn 20°C. Heute, eine Woche später, beträgt die Vorlauftemperatur erst 25°C. Lauf diverser Protokolle, die ich gefunden habe, müsste die Vorlauftemperatur zumindest zeitweise deutlich höher gelegen haben. Etwas daran macht mich stutzig: In den Fußbodenheizungsverteilern der einzelnen Geschosse sind NC-Regler eingebaut. Allerdings sind diese noch nicht an den Strom angeschlossen. Kann der Kreislauf den Boden überhaupt entsprechend erwärmen, wenn die Regler zu sind? Gibt es da noch einen anderen Regler, der das zentral steuert? In den Räumen selbst wird es etwas warm, von den so oft gelesenen "30°C" ist aber nichts zu spüren... Die Rohre der Fußbodenheizung sind auch nur mäßig warm. Ich kann an dem Teil der begehbaren Dusche, an dem die Rohre wegen des später zu ziehenden Gefälles noch offen sind, direkt an die Rohre fassen und spüre nur eine minimale Wärme... Sollte ich da mal jemanden kontaktieren?

    Vielen Dank und viele Grüße
     
  20. #20 simon84, 09.11.2023
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    Wenn die vorlauftemperatur 25 grad ist wird es sicher keine 30 grad warm
     
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