Hang stützen! Gabionen, Pflanzsteine, L-Steine, etc.

Diskutiere Hang stützen! Gabionen, Pflanzsteine, L-Steine, etc. im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo, wir haben einen Neubau in einen Hang gebaut. Seitlich aus dem Haus führt nun an zwei Austritten der Weg auf unsere Terrasse. Der...

  1. erratic

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    Hallo,

    wir haben einen Neubau in einen Hang gebaut. Seitlich aus dem Haus führt nun an zwei Austritten der Weg auf unsere Terrasse.
    Der Höhenunterschied beträt so ziemlich genau 3m, den Hang müssen wir stützen, um hier anfüllen und später oben unsere Terrasse erstellen zu können.
    Wir sind relativ offen, es sollte jedoch primär zweckmäßig + bezahlbar sein. Wir sind bereit Eigenleistung miteinzubringen. Varianten mit Pflanzsteinen und Gabionen haben wir uns angesehen, meiner Meinung nach kann man hier mit viel Muskelkraft und Schweiß den ein oder anderen € sparen, aber wenn ich die Materialkosten aufaddiere, ist es schon krass, was man für eine Stützwand hinblättern muss, obwohl man so viel Zeit und Kraft miteinbringt.

    Daher meine Frage oder Bitte nach Anregungen, wie können wir diese Situation preisbewusst und zweckmäßig meistern oder meistern lassen, gibt es weitere Methoden, Materialien, Quellen, Arten oder Ideen dazu. Bilder habe ich angefügt, die Terrassentüren sind jeweils links.

    Wir sind für jede Hilfe dankbar!



    Danke und Gruß
    Alex
     

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  3. petra345

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    Etwas spät, jetzt den Hang zu stützen! Das ist eine Arbeit die man früher macht.

    An der Bergstraße am Odenwald rutschen die schweren Häuser durch ihr Gewicht auf die leichte Garage wenn die Garage unterhalb steht. Steht die Garage oberhalb des Hauses bildet sich ein Spalt dazwischen. Dadurch werden die Bewegungen sichtbar. Die Anschlußleitungen müssen da schon flexibel sein....

    Ob der Tragwerksplaner diesen Erddruck berücksichtigen konnte, wäre die erste Frage.

    Früher planten die damaligen Baumeister eine Vertiefung zwischen Hang und Gebäude. Dort konnte sich das Wasser vom Hang sammeln und belastete nicht die Grundmauern. Man hatte ja nicht die Dichtungsmöglichkeiten von heute.

    Den Bauschutt gegen das Haus zu kippen ist auch nicht die feine Art.

    Mit Muskelkraft hier etwas zu sparen ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll. Ein Bagger ist da billiger.
    Sparen hätte man an der Solaranlage können. Auf einer Messe konnte mir der Verkäufer nicht widerlegen, daß die Kosten für eine solchen Anlage sich erst nach 60 Jahren durch den ersparten Brennstoff für das warme Wasser wieder ausgleichen.

    Zinsen und Wartung dabei nicht berücksichtigt.
    Also gespart egal was es kostet.
     
  4. Leser112

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    Mit GBW geht es wohl nicht ohne ;-) Hauptsache der Nachweis stimmt.
     
  5. mkk1982

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    Mach' doch dafür mal bitte ein eigenes Thema auf und lass uns an deiner Rechnung Teil haben. Ich wäre sehr interessiert daran. Erzählen kann man ja viel, aber auf deine Zahlen, die keiner widerlegen kann, bin ich gespannt.
    Meine Solarthermie-Anlage hat sich (ohne Wartung) nach etwa 15-17 Jahren anhand des gesparten Gas zur Warmwassererwärmung amortisiert.
    Dieses Jahr ist meine Heizung seit Anfang April komplett aus. Letztes Jahr musste ich sie wieder Mitte Oktober anmachen. Die restliche Zeit im Jahr unterstützt die Sonne lediglich, schafft es aber nicht alleine. Du müsstest also nur mal bei dir nachschauen (nicht schätzen!), was du zwischen April und Oktober an Brennstoff verbrauchst und was dich das kostet.
    Und mal nebenbei: Umweltschutz muss sich auch nicht zwangsweise finanziell lohnen! So ein Denken ist veraltet!
     
  6. Leser112

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    Ich auch. Vielleicht ein neues Thema STA. Da könnten wir diskutieren und gegensätzliche Meinungen austauschen.
    Wie lange ist die in Betrieb?
    Wie sieht denn Deine Rechnung aus? Das würde mich mal interessieren.
    Wie hoch ist der tatsächliche Energiebedarf für WW (kWh/a)?
    Wie viele kWh/a wurden, mittels geeichtem WMZ nachgewiesen, tatsächliche geerntet?
    Gesparter Gasverbrauch kann x Ursachen haben, dass muß nicht unbedingt durch die STA begründet sein.
    Ein milder AT Verlauf kann hier schon bedeutsam sein.
    [​IMG]
    Da gebe ich Dir völlig Recht. Allerdings müssen sich Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit bei sorgfältiger Anlagendimensionierung und Auswahl eines geeigneten Konzeptes nicht zwangsläufig ausschließen.
     
  7. mkk1982

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    Wir sind im Jan. 2016 in unser KfW-70 Haus eingezogen.
    Allen Zahlenzauber und Statistiken lasse ich mal bei Seite: Ich schreibe mir seit Einzug an jedem Monatsende die Zählerstände auf. Das ist mein Basis.
    Was diese Basis (natürlich!) nicht leistet, ist eine Aussage darüber, wie hoch der Gasbedarf OHNE STA gewesen wäre. Die Aufteilung zwischen WW und Heizung macht die Gastherme für mich.
    Ich habe die Daten gerade nicht zur Hand, kann das aber gerne bei Gelegenheit mal nachreichen. Übers Wochenende bin ich nicht da... wird also kommende Woche werden.
     
  8. driver55

    driver55

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    Zurück zum Thema:
    Lese ich das richtig, dass du von beiden Doppeltüren auf die Terrasse möchtest? Komplette Seite 3 m aufschütten?
    Und hinten (oder ist das vorne, denn Solar sollte doch auf der Südseite sitzen...), gibt es auch noch zwei kleine Fenster / Oberlichter, die frei bleiben sollen/müssen?
    Wie ist das denn alles geplant? (Vermutlich garnicht, sonst würdest ja nicht fragen...:cool:)
    Von welchen Materialkosten sprichst du? Hast du doch schon ein konkretes Angebot vorliegen?

    Bitte mehr Infos.

    PS: Einach 3 m aufschütten und dann Terrasse (richtig) machen wird wegen Setzungen die kommenden 10 Jahre vermutlich nichts.
     
  9. erratic

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    Hallo und danke, auch wenn ich vieles nicht verstehe oder nichts mit dem Thema zu tun hat.
    Ja, Solar kam drauf weil KfW70 Standard. Ich poste noch ein paar andere Bilder, um die Situation ggf. etwas klarer darzustellen.
    Es geht nicht um den Hang hinter dem Haus, sondern ausschließlich um den Teil links neben dem Haus zu stützen, aufzufüllen um dem EG den Austritt bzw.
    die Erstellung einer Terrase zu ermöglichen. Evtl. kann man auch ohne Stützwand aufffüllen, das der Auslauf einfach länger wird und ggf. dort nur noch eine 1m hohe Wand möglich ist!? Platz ist vorhanden.
    Bei den Bildern habe ich den zukünftigen aufgeschütteten Bereich rot, und die Wand gelb gekennzeichnet. 1.JPG 2.jpg 3.JPG IMG_7108.jpg
     
  10. petra345

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    Ich würde L-Steine wählen. Die kippen nicht so leicht um, weil das Erdreich durch sein Gewicht die Steine in der Position hält. Unter die Steine kommt ein Betonfundament und die Fugen werden von hinten abgedichtet.
     
  11. driver55

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    Wie stellst du dir das vor? Wie sollte das funktionieren? Du verschiebst die "gelbe Stütze" quasi nach rechts um kleiner werden zu können. Nur, wer oder was hält die Erde auf der Längsseite?
    Petras Vorschlag ist auch men Favorit.

    Das geplante Gelände in Bild 3 - das vor dem Haus - ist ja auch viel höher dargestellt.

    Das "Projekt Terrasse" muss vernünftig geplant werden!
    Was soll für ein Belag auf die Terrasse?
    Wie tief soll, kann sie werden?
    Geländer brauchst auch ein paar Meter...

    10.000€...20.000€ werden sicherlich "versenkt"!

    Schade, dass so wenig Infos kommen...
     
  12. petra345

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    Wenn der Erddruck wegen der Höhe der Anschüttung, auch den L-Steinen Probleme bereiten sollte, gibt es noch die Möglichkeit mit Textilgewebe die Erdmassen zu bändigen.

    Das Gewebe wird eben ausgelegt, mit Erde überdeckt und dann wird die Erde mit dem Gewebe "eingeschlagen".

    Das Gewebe ist aus hochfesten Kunststofffasern, die nicht verrotten.

    Im Straßenbau ist es durchaus im Einsatz um die Hänge zu stabilisieren.
     
  13. erratic

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    Hallo,

    anbei ein Plan wie wir uns das in etwa vorgestellt haben...

    Das mit dem Anschütten und auslaufen lassen war nicht zu Ende gedacht, natürlich müsste man dann eine mindestens diagonal verlaufende Stützwand auf der "Längsseite". Terrassengröße sollte so 4m tief und 6m breit sein, wir werden "einfache" Beton Terrassenplatten verlegen. Die Terrasse des EG´s, also die oberhalb der zukünstigen Stützwand, ist nach Süd/West ausgerichtet, die Solarkollektoren grob Nord/Süd, aber eher Süd. Der Streifen hinter dem Haus, also da wo die Lichtschächte hinsollen ist zunächst nichts geplant, außer Rasen.

    Ich habe im Internet Betonblocksteine gefunden, sind diese bekannt oder gibt es Erfahrungen damit. SIeht aus wie Lego :-) Diese lassen sich einfach setzen, sind verhältnismäßig günstig und sollten ihren Zweck doch ebenfalls erfüllen, oder!? LINK: http://www.esser-kies.de/sites/default/files/Esser Strassfelder Betonblocksteine Preisliste 2015.pdf

    Ggf. könnte man hier auch eine Reihe on top setzen, dann hat man direkt sein Geländer bzw. Absturzsicherung!?

    Die zwei Fenster des UG´s bekommen noch zwei Lichtschächte. Ich weiß, diese hätte man früher setzen können, war aber anders geplant als es jetzt doch kommt.

    Danke für eure Hilfe!

    für Forum.jpg
     
  14. driver55

    driver55

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  16. erratic

    erratic

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    Nicht bekannt oder nicht geeignet?
     
  17. buedi80

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    Hallo Alex,

    Ich kann dir von der Firma Rinn ein Mauersystem namens York empfehlen. Das errichte ich gerade selber.

    Das sind beton steine die entweder mittels geogitter oder drainbeton hinterfüllt werden.

    Ist viel arbeit und kein Schnäppchen aber sieht super aus.

    Gruß,
    Philipp

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