Haus abreißen/Schadstoffe?

Diskutiere Haus abreißen/Schadstoffe? im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Wir wollen neben unserem jetzigem Haus ein Neues bauen und dann das Alte abreißen. Folgende Fragen, welche Schadstoffbelasteten Stellen könnten...

  1. hotchili

    hotchili

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    Wir wollen neben unserem jetzigem Haus ein Neues bauen und dann das Alte abreißen.

    Folgende Fragen, welche Schadstoffbelasteten Stellen könnten uns erwarten?

    Baujahr 1905, 70m² 3 Etagen + 2 Dachböden

    - Außenwand: Vollbackstein 40cm dick

    - Keller: Sandstein (früher Erdkeller, später Beton eingegossen)

    - Kellerdecke: Stahlträger, gemauerte Gewölbe, Darauf Dielen, aber was ist zur Hohlraumfüllung damals verwendet worden "Kohlenasche"? Was könnte schlimmstenfalls dort an Giften vorhanden sein?

    - Geschossdecken: Lehm/Strohmatten, Balkenlage, Dielen

    - Wände: ausgemauertes Fachwerk mit Lehm.


    Der Keller ist ca. 1,2m tief unter der Erde, kann ich den "drin" lassen und mit Bauschutt füllen, Erde drüber und gut?

    Jemand preisliche Erfahrungen mit einem solchen Abriss gemacht?
     
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  3. Julius

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    Wenn nicht der Dachstuhl oder andere Holzbauteile mal nachträglich mit irgendwelchen chemischen Mittelchen bahandelt wurden, dürfte das ein Haus nahezu ohne nennenswerten Schadstoffanteil sein. Vielleicht ein paar Quadratdezimeter Asbestplatten in der Elektrik.
     
  4. hotchili

    hotchili

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    Die Elektrik habe ich zu 90% bereits gegen Aktuelle ausgetauscht.

    Sorgen machen mir hauptsächlich die Deckenfüllungen.
     
  5. #4 tanzbaer, 28. August 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. August 2011
    tanzbaer

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    Bei uns im Umkreis wird gerade einiges abgerissen, weil es wenig Neubaugrundstücke für freistehende Häuser gibt. Das lag grob zwischen 10.000 und 20.000 Euro für ein freistehendes Haus.

    Kontaktiere einen örtlichen Abrissunternehmer und höre Dir seine Preisvorstellung an. Ich würde darauf achten, daß der Anbieter nicht nur seinen eigenen Fuhrpark hat, sondern auch selbst recycelt. Das ist wesentlich um einen guten Preis zu bekommen.

    Ein örtlicher Anbieter bei uns wäre http://www.trallalaundhopsassa.de/, der dürfte für Dich aufgrund des räumlichen Abstandes aber nicht in Frage kommen. Der macht Abriss, Transport und Recycling komplett selber.

    Grüße
     
  6. #5 Gast036816, 28. August 2011
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    @ tanzbaer - bitte die nutzungsbedingungen lesen und keine firmennamen hier einstellen.

    @ hotchili - wenn verdacht auf kontaminierte baustoffe besteht, einen sachverständigen holen, der das untersucht. ferndiagnose funktioniert nicht.
     
  7. tanzbaer

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    Rolf,

    bitte um Entschuldigung. Bin anhand ähnlicher Fälle davon ausgegangen, dass dies in diesem Fall ok ist. Keine Werbung, da der Verlinkte nicht im Gebiet Kassel aktiv ist und keine Bewertung. Werde dies in Zukunft strikter handhaben und links nur per Einzelnachricht schicken.

    Viele Grüße
     
  8. KATMat

    KATMat

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    Da muss man unterscheiden

    zwischen Schadstoffen, die für Nutzer oder Abbruchpersonal gefährlich sein könnten. Das wären bei dem Baujahr tatsächlich wenige; evtl. Asbest oder Mineralwolle aus späteren Umbauten.
    Dann gibt´s noch jede Menge Stoffe, die im Bauschutt unerwünscht sind oder höhere Entsorgungskosten verursachen. Da sind z.B. insbesondere Teerpappen und -anstriche und Schlacke aus Geschoßdecken zu nennen.
    Konstruktionsholz, Fenster und Rahmen müssen ohnehin als A-IV-Hölzer entsorgt werden, unabhängig von nachträglichen Anstrichen.
    Recycling kann man bei Ziegelmauerwerk und Holzbalkendecken sowieso vergessen.
     
  9. hotchili

    hotchili

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    Ja, habe ganz vergessen, dass die Fassadenplatten am Anbau aus Asbest sind, aber das sind nur ein paar m². Mein Vater lässt nächstes Jahr 120m² entsorgen, da kann ich sie gleich dazu legen.

    Ich dachte daran, das Haus über Ebay "auschlachten" zu lassen, d.h. Kunststofffenster, Türen, Dachdämmung, Ziegeln usw. verschenke ich, wenn es sich die Leute selber ausbauen und wegschaffen.
    So spar ich mir schon mal Ausbau und Entsorgung.

    Teerpappe war leider in dem Haus ein Fremdwort, deswegen ist die Feuchtigkeit aus dem Keller bis hoch in die Balken vom Erdgeschoss gezogen....

    Holz verbrennen oder recyceln wir selbst.

    Habe mal gehört, dass der Backstein aus dem mein Haus ist für Sportplätze benutzt wird und man das ganz gut los wird. Ob das stimmt keine Ahnung.

    Werde in nächster Zeit mal einen Termin mit einem Abrissunternehmen aus Kassel machen.
     
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  11. R.B.

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    Schon mal überlegt was da los ist, wenn irgendwelche Sparfüchse ohne Sinn und Verstand die Hütte zerlegen, und dabei etwas passiert? Eine Baustelle ist keine Spielwiese, das gilt erst Recht für einen abrissreifen Altbau.

    Gruß
    Ralf
     
  12. KATMat

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    und auch Mineralwolle, Asbest sind gefährliche Abfälle. Selbstrecycling oder Verbrennung sind strafbar.
     
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