Hausanschluss / neue Straße --> best. Immobilie

Diskutiere Hausanschluss / neue Straße --> best. Immobilie im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo! Ist zwar kein Neubau, aber ich habe kein besseres Unterforum für meine Frage gefunden. Vorliegender Fall: Hauskauf...

  1. Mindener

    Mindener

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    Hallo!

    Ist zwar kein Neubau, aber ich habe kein besseres Unterforum für meine Frage gefunden.

    Vorliegender Fall:

    Hauskauf (Gebrauchtimmobilie) einer Erbengemeinschaft. Haus steht seit über einem Jahr leer.

    Nun wurde mit der Erneuerung des Kanalnetzes sowie der neuen Straße begonnen und ist in soweit schon fertig, als dass die Erde am Haus schon wieder drauf ist (fehlt also nur noch die eigentliche Straße).

    Bei der Besichtigung der Immobilie hieß es, der Hausanschluss müsse dann noch gemacht werden. Wäre aber "kein Thema" soweit. Kosten ca. 500 EUR, "die sind ja noch dabei". Nach einigen Telefonaten bin ich dann letztendlich bei der Baufirma direkt gelandet, die sich um den Kanal etc. kümmert. Antwort vom Leiter: "Wieso Hausanschluss? Da liegt jetzt sicher nur ein Provisorium. Wir haben doch allen Anwohnen Briefe in den Briefkasten geworfen bzw. haben mit Ihnen direkt vor Ort gesprochen."

    Als ich dann mitteilte, dass dort ja nun schon länger keiner mehr gewohnt habe, kam natürlich nur "das allerdings ist ja nicht unser Problem". Fakt ist, die könnten und würden es machen! Da sie aber natürlich schon "am Haus vorbei sind", werden die Kosten deutlich höher als mit den sonstigen Anwohner vorab vereinbart wurde.

    Der Makler hält sich bis dato bedeckt und argumentiert lediglich, er wusste es nicht besser bzw. seine Information wäre so gewesen, dass es da keinerlei Probleme oder ähnliches gebe.

    Die Baufirma sprach nun von Kosten in Höhe von etwa 2000 EUR aufwärts.

    Also, was tun?

    1) Kann ich das Provisorium erst einmal so lassen?

    2) Kann ein Hausanschluss ggf. selbst gemacht werden? Bagger mieten und dann selbst bei gehen etc.? (der von der Baufirma meinte irgendwas von 2013, bis dahin müsse nachgewiesen werden das der Hausanschluss korrekt ist oder ähnliches!?)

    Oder würdet ihr sogar darauf pochen, dass die Verkäuferseite sich darum kümmern muss? Schließlich haben die es ja nun versäumt sich vorher darum zu kümmern!? Ich stelle mir nur vor, dass Haus steht noch ein Jahr leer, keiner weiß mehr was und der neue Eigentümer steht dann in einigen Jahren vor dem Problem...

    Was meint ihr?

    lg René
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 3. November 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    1) Vertrag beurkundet -> Im Vertrag sollte alles dazu drinstehen
    2) Vertrag noch nicht beurkundet -> Alles verhandelbar und Verhandlungssache
    Dann sollte aber auch eine klare Regelung für die Strassenausbaubeiträge getroffen werden, denn für die Kommune ist der Zahler, dem zum Zeitpunkt der Rechnung das Grundstück gehört.
     
  4. Mindener

    Mindener

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    Also als wir damals die Besichtigung hatten sagte uns die Maklerin:

    "Die Kosten für die Straße werden eh übernommen. Wegen dem Hausanschluss weiß ich nicht. Muss dann wohl noch gemacht werden. Aber da kommen Sie mit 500 EUR locker hin. So teuer ist das nicht."

    Das Einzige was wir bis dato unterschrieben haben ist die Reservierung für die Immobilie, bis wir das entgültige OK für die Finanzierung von der Bank haben.

    Sie wollte sich jetzt zwar schlau machen, machte mir aber so den Eindruck als wäre es ihr egal was danach kommt.

    WENN, würde ich jetzt auf den Vertrag vom Notar eintragen lassen, dass die Kosten vom derzeitigen Eigentümer übernommen werden müssen (für die Straße hätte ich das eh verlangt das es eintragen wird).

    Leichtsinnig gesagt, behaupte ich einfach mal: Verschulden Ihrerseits! Hätten die ja vorher sagen können! Und die bekommen nun auch endlich dann Geld fürs Haus etc.! Sollen sie doch froh sein das sie endlich Geld sehen. Da machen es die TEUR dann auch nich mehr aus. ^^ Aber ähnlich denken die sich das sicher auch.

    Wenn die sich nun aber quer stellen wird es für uns langsam eng vom Geld her. Denn es ist auch ansonsten noch so einiges zu machen. Da wollte ich mich eigentlich nicht auch noch mit so etwas "rumschlagen" müssen.

    lg René
     
  5. lulu66

    lulu66

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    Wenn tatsächlich eine Erhöhung des kalkulierten Betrags um 1500 Euro das ganze "eng" werden lässt, dann lasst es besser ganz bleiben.

    Ansonsten würde ich versuchen, den Hausanschluß ebenfalls vom Verkäufer noch übernehmen zu lassen. Genaue Regelungen schlägt der Notar gerne vor, könnte aber mit einer Gemeinschaft als Verkäufer schwierig werden (Einbehalt des Betrags, mögliche Bürgschaft usw.)
     
  6. Mindener

    Mindener

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    Hey!

    "Eng" würde es nur, falls die sonstigen eingeplanten Kosten sich deutlich steigern würden. Habe immer gerne noch genügend (sofortigen) Puffer. Sonst müsste ich zusätzlich noch an ein Festgeldkonto etc.!

    ABER: Ist schon geklärt. :28:

    Hab mit dem Anwalt der Erbengemeinschaft gesprochen: Wird alles übernommen und auch notariell im Kaufvertrag festgehalten.

    Wird also alles. :D

    lg René
     
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