Hausanschlussleitung muss saniert werden

Diskutiere Hausanschlussleitung muss saniert werden im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen! Ich bin durch mein aktuellstes Problem hier gelandet und sehr überrascht, nicht schon vor längerer Zeit auf dieses Forum...

  1. marbuc

    marbuc

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    Hallo zusammen!

    Ich bin durch mein aktuellstes Problem hier gelandet und sehr überrascht, nicht schon vor längerer Zeit auf dieses Forum gestossen zu sein. Vielleicht weil ich bisher immer so klar kam. Nun habe ich aber ein Problem, was ich (gleich) mal schildern möchte.

    Es soll nicht so lange werden aber ich möchte mich kurz vorstellen:
    Ich denke, das velangt nicht zuletzt auch die Höflichkeit.
    Ich heiße Martin und bin stolzer Besitzer eines Altbaus von 1922 (Zechensiedlung), welchen ich mit meiner Gattin bewohne. Die Sanierung (Sanitär, auch alle Wasserleitungen im Pressverfahren, die komplette Elektroinstallation, Einbau der Haus- und Terassentür, Heizkörper, Kaminanschluss, kompletten Trockenbau (Decken, Wände), alle Fliesenarbeiten, Bau der Terrasse, Malerarbeiten, Laminat, Parkett schleifen... haben wir in wörtlicher Eigenleistung gemacht und es sehr akurat geworden und funktioniert ohne Probleme. 1 Jahr jeden Tag nach der Arbeit, im Urlaub und am Wochenende. Aber einmal im Leben sollte man sich das mal antuen :28:

    Ich konnte schon als Kind gut handwerkeln und hatte mich mit diesem Projekt so voll ausgetobt und vieles dazu gelernt. Ich bin gelernter Mess-und Regelmechaniker (vor 21 Jahren) und habe den Elektrotechniker Fachrichtung Elektronik durchgezogen. Mitlerweile bin ich aber seit 10 Jahren aus dem Beruf raus und arbeite als Techniker in der Haustechnik (Waschmaschinen und andere weiße Ware, Tapezieren, Malern, Möbelmontagen und wirklich alles Mögliche)

    Ich bin also nicht auf dem neuesten Stand der Technik, aber recht universell zu gebrauchen :)

    Ich danke allen, die bis hier gekommen sind, zu meinem Problem:

    Unsere Stadt baut demnächst einen neuen Mischwasserkanal in unserer Strasse. In diesem Zuge sind alle Hausanschlussleitungen vorab zu überprüfen und ggf. zu sanieren (Alles muss natürlich dicht sein). Leider sind die meisten Anschlussleitungen nicht in Ordnung, genau wie unsere. Die Information kam vor 2 Monaten und Baubegin ist dieser Monat!
    Die Rohrkontrollfirma war inzwischen hier ("Sammelbestellung" durch einen Nachbar) und hat alle Leitungen gesichtet.

    Unsere Leitung besteht aus 6Stück ca.1Meter langen Tonrohren DN150 und ist fast an jeder Muffe 2cm versetzt. An einer Stelle kann man soger das Erdreich sehen. Eine mpeg Video bekam ich zugesandt und kann hier schön in die Röhre gucken:( Die Revisionsöffnung besteht aus altem Guss.

    Ein Angebot über extrem viel Geld liegt vor für 6,6 Meter Inliner icl. Reinigung und Endkontrolle.
    Dann hätte ich aber noch die alte Revisionsöffnung. Ich wollte aber demnächst die Grundleitung eh rausreißen und KG-Rohr einsetzen.
    Nun meine Idee:
    was, wenn ich die Revisionsgeschichte (an der inneren Aussenwand) ausbaue und noch ca. 2 Meter weiter in den Keller die alte Ton-Grundleitung ausstemme, dann 100er KG in 2Meter Längen durch die alte 150er Ton-Hausanschlussleitung zum Kanal hin schiebe? Eine Schiebekamera zur Endpunktkontrolle habe ich hier liegen. Im Hausinneren würde ich eine KG-Revision setzen und dann erst einmal an die vorhandene Ton-Grundleitung anbinden.
    Im zweiten Bauabschnitt dann den "Rest" der Grundleitung im weiteren Keller erledigen.

    Darf ich das oder nur bestimmte Spezialfirmen, oder doch auch der "einfache" Klemptner? Wegen bestimmter Auflagen z.B. oder Tiefbauamt, Strassenbau, keine Ahnung...

    reicht eine DN100 bei ca. 3-4% Gefälle oder bleibt dann was liegen? (Ich hatte vor zwei Jahren schon einmal eine 100er im Aussenbereich verlegt, um die Gästetoilette zu entsorgen mit ca. 2% Gefälle, diese funktioniert einwandfrei...)

    gibt es besondere Vorschrifften?

    Ich wäre wirklich sehr froh, bekäme ich hier eine Anregung, einen Tipp, Hinweise oder auch einfach nur eine Grund, warum das nicht gehen kann.

    beste Grüße
    M
     
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  3. Julius

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    Was muß denn durch, bei dieser bisherigen 150er?
    Nur die Hausabwässer, oder auch Regen von Fallrohren?

    Bist Du sicher, daß auf der Strecke vom Hauptkanal bis zu besagter Revisionsöffnung keine Abzweige vorhanden sind?
     
  4. marbuc

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    Hallo,

    Nur die Hausabwässer und der Regen von einem 16qm Flachdach (Anbau). Das Fallrohr des Hausdaches geht hinten von der Gartenseite durch die Grundleitung der Nachbarin (Reihenhaus) und vorne an der Strasse wohl direkt in den Kanal oder auch zur Nachbarhausanschlussleitung.
    Das hatte ich schon früher einmal gechekt.
    Auf der Kammerafahrt ist kein weiterer Abzweig zu erkennen. Einfach nur gerade 6 Meter antiker Ton.
     
  5. #4 Manfred Abt, 6. September 2008
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    rein vom Querschnitt seh ich mit DN 100 keine Probleme.

    Aber mal über den Gedanken nachdenken, statt einer Grundleitung unter Kellersohle eine Sammelleitung unter die Kellerdecke zu hängen. Hat dann z.B. auch den Charme, dass die seit dem 1.1.2008 im neuen Landeswassergesetz vorgeschriebene Dichtheitsprüfung für erdverlegte Leitungen nicht mehr erforderlich wird.

    bzgl. der Kanalsanierung würde ich mir Vergleichsangebote einholen, mindestens auch von der Tiefbaufirma, die für die Stadt tätig wird.
     
  6. marbuc

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    Hallo,

    Eine Leitung unter der Kellerdecke fände ich ja auch nicht schlecht, nur geht das nicht bei uns. Die Fallleitung vom Erdgeschoss und Obergeschoss verläuft aussen am Haus in einer Ecke (wie ein Regenrohr) und ist dann mit eingeputz worden. Man sieht sie also nicht. Sie verläuft aussen bis zur Grund-Sohle und geht dann durch die Kellerwand (oder Grundmauer?) in den Kellerboden.
    Alles natürlich in der Ecke, wo der unterkellerte Bereich in den nicht-unterkellerten Bereich übergeht. Da ist kein Drankommen. Die Kellerdecke ist nur 175cm hoch. Von dieser Ecke aus würde (falls ich an die Leitung kommen würde) die neue hängende Leitung quer an der Kellerausentür vorbei laufen, dann nach Durchbruch einer 40er Wand die Tür der Waschküche und die Tür des Heizungskellers passieren. Das wäre ganz schlecht alles.

    Aber mit der neuen 100er KG (oder diese neuen grünen?) wäre das im alten Rohr zum Stadtkanal rein technisch o.k.?
    Gibt es gesetzliche Hürden bei so etwas?

    Wenn der Hausanschluss fertig ist, würde ich dann einfach die alte Tonröhre aufschlagen (liegt nur minimal unter Kellerboden) und dann weiter Richtung Ecke legen. Einen Bodenablauf zur Waschküche müsste ich noch basteln und die Kellertreppe hat natürlich auch noch einen Ablauf.

    Nur an den alten Tonbogen zur Fallleigleitung (wie gesagt aussen im Boden) komme ich nicht dran. Von aussen gar nicht (in dieser Ecke ist noch die Mauer der Kellertreppe und die Terrasse drüber). Allenfalls könnte ich von innen durch die Wand stemmen...rrrrrr
    Nur das Haus darf nicht einstürzen :28:

    Grüße
    M
     
  7. Julius

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    Das kannst Du dann ja in der Horizontalen fassen, also im Kellerinneren (bzw. darunter).
     
  8. #7 marbuc, 6. September 2008
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2008
    marbuc

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    Zitat:Das kannst Du dann ja in der Horizontalen fassen, also im Kellerinneren (bzw. darunter).

    habe ich nicht verstanden, wie Du das meinst...

    Die selbstgelegte Aussenleitung (für den Anbau, da die alte Tonleitung unterm Küchenboden (nicht unterkellert) defekt war und ich Müde war meine neuen Fliesen und den Estrich zu zerstören) mündet im Fallrohr etwa bei 160cm über Kellersohle. Höher konnte ich aussen nicht ansetzen und innen nun natürlich auch nicht.
    Aber als Freileitung wäre bei unseren Keller eh nicht zu machen. Leider...

    Aber wichtiger ist ja die Hausanschlussleitung. Die MUSS erst einmal saniert werden.
    Ich habe heute übrigens zum ersten Mal diese alte (1922) Revisionsöffnung geöffnet:e_smiley_brille02:
    War nicht so ekelig, wie ich bei dem Geruch vermutete. Der Deckel der Revision war nicht dicht, daher fiff der Mief so rein.
    Das Teil ist aus Guss DN150. Die ganze Grube war voller Mutterboden, obwohl alles gemauert war und auch ein Ziegelboden vorhanden war. Vielleicht hatten die damals den Dreck dort reingefegt?
    ABER: Dieser Mutterboden war durchwurzelt!!!! Der nächste Baum steht aber ca. 12Meter weit weg (riesen Kastanie 1Meter? Durchmesser)
    Ich denke, die Wurzeln dieser Bäume haben auch die Anschlussleitungen der Nachbarn demoliert. Zur Sicherheit habe ich mal alles fotografiert, nachden ich die meiste Erde ausgebuddelt hatte. Die Bäume sind stark vertreten in unserer kleinen Wohnstrasse und stehen direkt auf dem Bürgersteig.
     
  9. #8 Manfred Abt, 8. September 2008
    Manfred Abt

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    Noch mal zur Ausgangsfrage zurück:
    Mit 99 %iger Wahrscheinlichkeit als Schlauchliner angeboten: harzgetränkter Schlauch, der im Rohr aufgeweitet wird und als "Tapete" an der Rohrinnenwand aushärtet. Muffenversätze macht der natürlich nicht weg, die bleiben und stören auch in der Zukunft. Und sichtbarer Boden deutet auf Störungen der Rohrbettung hin, dann ist auch die Statik des gelinerten Rohres gefährdet. Gefällt mir also nicht so richtig, zumindest weniger als dein System, welches wir als Kurz- bzw. Langrohrrelining bezeichnen. Richtig fachgerecht wird Kurzrohrreling übrigens erst, wenn der Ringraum zwischen Altrohr (Stz) und Liner (KG) hohlraumfrei verfüllt wird.

    Na ja, du darfst das schon, aber ob du es fachgerecht kannst, dass ist wohl die Frage! Ist wirklich keine einfache Sache und da fände ich es schon als knackige Aufgabe, einen guten Unternehmer zu finden, der so was wirklich gut kann.
    Und Vorschriften: ja, natürlich, die DIN-Vorschriften, die besagen, dass alle Abwasserrohre dicht, standsicher und verstopfungsfrei sein müssen.
    Und das neue Landeswassergesetz, dass auch für bestehende erdverlegte Abwasserleitungen von Gebäuden/Grundstücken einen Nachweis der Dichtheit fordert. Und das von den Kommunen bzw. wasserrechtlichen Aufsichtsbehörden fordert, dass sie die Vorlage dieser Nachweise auch verlangen. Da fährt der Zug gerade erst ab und ich würd mir heute da keine Leichen mehr in den Keller einbauen.
     
  10. marbuc

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    Danke Dir Manfred!

    Das hört sich doch schon mal so an, als wenn meine Idee nicht völlig der Griff ins Klo war. Das war mir sehr wichtig.

    Nach neuesten Erkenntnissen soll erst der Kanal von einer Firma xy neu gebaut werden. Die alten Tonrohre würden daran angeschlossen. Erst DANACH, wenn quasi alles fertig ist, käme die Firma yyxx und würde diesen Schlauch-Liner setzen.
    Finde ich persönlich auch wieder nicht so gut. Wenn doch die Strasse offen ist, kommt man ja auch von aussen sehr gut an die Enden der Hausanschlussleitungen...

    Ich werde morgen mal die Firma xy-Kanalbau anrufen und versuchen, dort einen Mitarbeiter zu erreichen, mit dem ich mein Vorhaben erörtern kann. Die sollen ja wissen, dass in meinem Tonrohr ein schönes, neues KG (grün?) sitzt. Nicht, dass sie mir noch die alte Tonhülle anschließen:D

    Zum Thema sachgerechte Ausführung: Ich wollte das Rohr ganz normal in die Muffen schieben mit etwas Spiel, falls sich mal etwas dehnt. Ohne Gleitmittel, damit es mir bei einer Korrektur, bzw. Zurückziehen nicht gleich auseinander geht.
    Bei der Einführung in das Tonrohr wollte ich das Ende des KG-Rohres 45Grad abschrägen, um nicht hängen zu bleiben, sollte das Ende dumm auf einen Versatz treffen. Trifft dann die Spitze auf eine Kante, kann ich es ja leicht drehen und weiter geht es.
    Eine Schiebekamera hilft mir dann, den Sitz genau am Kanal zu orten.

    Im Haus wollte ich dann eine 100er Revision einbauen und erst einmal ein bis zwei Meter in mein alte Tongrundleitung stopfen (auf dem Rohrgrund) und mit Schnellzement verschließen.

    Später dann den Rest im Keller neu verlegen.

    Habe ich Gedankenfehler? Was für ein Rohr ist denn zu empfehlen? Was ist das stabilste? Gibt es auch große Längen, dann habe ich weniger Muffen?

    Grüße
    Martin
     
  11. dietrich

    dietrich Gast

    Nur aus Rest-Interesse?
    Früher kam für den Anschluss an einen öffentlichen Kanal der Kanalbaumeister der Stadt zur Abnahme? Ausführende ohne gesonderte Qualifikation ergab die Abnahmeverweigerung!
    Ausführungen in KG, im öffentlichen Bereich, führte auch zur Ablehnung.
    >Hat sich da was geändert ?

    @marbuc
    Könnte es sein das Du noch einen kleinen Vorgarten hast? Dann würde ich ein Schachtbauwerk, "im Vorgarten" erstellen und nicht nur im Keller werkeln.
    Darf Regenwasser, auch wenn es nur von 16 m2 kommt, noch in den öffentlichen Kanal?
    Wo läuft das andere Regenwasser hin ?
     
  12. mesche7

    mesche7

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    Hallo,

    wenn ich alles richtig interpretiere dann liegt deine Grundleitung gar nicht so tief. Und wenn sowieso ein Tiefbauer da ist dann lass sie ausbaggern und mach alles neu. Erstens kann man besser und genauer arbeiten ohne Risiko mit Muffenversätzen, zweitens ist es ja für einen relativ langen Zeitraum und drittens das Baggern und Verfüllen ist nicht so teuer. Bei rund 7 m und max 3 m Tiefe maximal 21 m³ Aushub. Wenn möglich seitlich lagern und wieder verfüllen. Ich persönlich würde es bei deinen Vorraussetzungen so machen....
     
  13. Julius

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    Ja, hat sich offenbar:
    Wenn Du hier im Forum in letzter Zeit ein bisschen mitgelesen hättest, wüßtest Du, daß heute (und das schon seit einigen Jahren!) die Kommunen vielfach selbst in KG-Rohr ausführen lassen...

    Und eine Abnahmeverweigerung wegen mangelnder Qualifikation (aber trotzdem korrekter Ausführung!) würde wohl auf dem Rechtsweg aufgehoben werden können. Notfalls ist eben eine fachliche Überprüfung nötig.
     
  14. marbuc

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    Einen Vorgarten haben wir nicht. Vor der Tür ist direkt der etwa 2Meter breite Bürgersteig.
    Was kann ich denn unsachgemäß machen? Das Gefälle ist ja durch die bestehende Tonleitung vorgegeben. Die KG-Rohre zusammenstecken traue ich mir ja auch noch zu:)

    Im Keller dann einen 100er Revisionsstück in die letzte Muffe zu schieben, schaffe ich auch.

    Den Kanalanschluss macht eh die Baufirma. Wo kann es haken? Sofern KG rot oder grün (da muss ich noch mal nachlesen) zugelassen ist und die 100mm ebenfals den Bestimmungen entsprechen, sehe ich als Kanallaie (nicht Kanallie) ja keine Probleme.

    Das Regenwasser der übrigen Dachflächen läuft durch die Grundleitung der Nachbarin ab(Reihenhaus und durchgängige Regenrinne). Bei uns also nur das Gebrauchswasser von 2 Personen und die 16qm Anbau.
     
  15. Bauwahn

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    Hoffentlich passt das Gefälle mit den verschiedenen Versätzen noch.
    Und hoffentlich passt das Rohr samt Muffen durch alle versetzen Stöße.
    Und nicht zuletzt: hoffentlich sind die Tonrohre zur Ruhe gekommen, nicht, dass sie die KG-Rohre später abscheren.
     
  16. marbuc

    marbuc

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    Ja, darüber habe ich auch schon nachgedacht.
    Die Muffen sollten bei 2cm Versatz noch passen, sofern das Tonrohr DN150 wirklich innen 150mm hat? Also minimal 130mm Durchmesser. Auf dem Video sah es gar nicht so arg aus...
    Ich muss mich mal schlau machen, ob es nicht größere Längen als 2Meter gibt.
    Mehr Sorgen macht mir Folgendes: Ich komme eventuell nicht bis zum Kanal durch und beim Zurückziehen flutscht mir eine Muffe auseinander. Dann habe ich auch noch eine Rohrleiche im Tonrohr.:Baumurks

    Vielleicht sichere ich die Verbindungen mit Gewebeband??!? Wenn das Band denn rutscht wie KG, sonst Spüli:think

    Ich hatte vor, das KG vorne zu schrägen, um Muffenversätzen Paroli zu bieten. Notfalls dann drehen und weiter.
    Beim Gefälle bin ich eher optimistisch, denn die min. 2Meter KG gehen ja immer über zwei Tonmuffen, das passt schon. Das alte Rohr hatte ja keinen Bogen nach unten (Senke?), es stand fast kein Wasser drinne. Nur ganz minimal war auf dem Video eine Pfütze zu sehen. Ansonsten ist es ein gerades Rohr.

    Falls das Tonrohr sich später noch senken sollte oder sich derart sich in der Lage ändert, hätte der Schlauch-Inliner auch nicht die besten Chancen. Und 1700 Euro? Oder 140 Schachteln Bier?
    Für ein Risiko ausgeben?
    Aber nach 85 Jahren etwa, und wir nutzen es schon 8 Jahre, wird sich nichts mehr senken. WENN die Bäume gefällt werden und eine weitere Ausspülung durch die neuen Rohre verhindert wird. Viele hier streuen schon lange Sand ins Pflaster, um dem Boden Futter zu geben...

    Son KG-Rohr finde ich ne ehrliche und klare Sache.
    wie gesagt: "aus dem Bauch heraus"

    Aber, gibt es denn nicht was am Stück? Ein Liner als endlos-Rohr, den ich als Privatmann kaufen kann, mir selber kürzen kann und dann mit einer Schiebemuffe auf die neue 100er Revisionsöffnung setzen kann? So ähnlich wie die HDPE- Rohrleitungen für Wasser? Dann wären keine Muffen störend ich ich könnte besser schlafen (reinschieben und eventuell wieder zurückziehen geht dann ohne Sorge, [ist aber nicht zweideutig gemeint])

    Meine Werkstatt ist im Übrigen sehr gut bestückt. Bitte raus mit Ideen oder Kritik...

    so long
    Martin
     
  17. Trafo85

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    ick wes ja nit ob det baumurks is,
    aber mir kam spontan der gedanke an teppichrollen (aus kunststoff)...sind 6m lang ;-)
    vllt mal im teppichladen nachfragen?!
    obs aber der richtige kunststoff ist, weiss ich nicht.
     
  18. marbuc

    marbuc

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    Nö,

    ich denke mal, das ist echter :Baumurks, sorry.

    Das Material muss ja für für lange Zeit den entsprechenden Zuständen (chemisch wie auch mechanisch) widerstehen, wasserneutral sein und den genormten Maßen entsprechen.

    So etwas gibt es sicherlich, ich bin nur nicht informiert (aber arbeite dran :28:)

    Diese Teppichdinger sollen nur den Teppich schön tragen, ins Kanalrohr müssen diese nicht:konfusius
     
  19. Bauwahn

    Bauwahn

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    KG-Rohre länger als 2m gibt es. Nur halt nicht bei wieso weshalb warum
     
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  21. Julius

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    Fragt sich nur, wie Du die dann einfädeln willst..!
     
  22. Trafo85

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    na, in 2m Stücke teilen :D (sorry...habe gerade gute Laune :D )
     
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