Hausbau und so viele Fragen...

Diskutiere Hausbau und so viele Fragen... im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo an alle! Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und bin absolut begeistert. Ich hoffe, dass ihr uns ein paar unserer Unmengen...

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  1. Bine28

    Bine28

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    Hallo an alle!

    Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und bin absolut begeistert. Ich hoffe, dass ihr uns ein paar unserer Unmengen offenen Fragen beantworten könnt.

    Wir haben vor nächstes Jahr ein Haus (ca. 140m2) massiv bauen zu lassen. Wir sind uns jedoch noch nicht einig ob wir durch einen (wie heißt es doch gleich) Generalübernehmer (ich dachte bisher die heißen Bauträger) oder über einen Architekten (Einzelvergabe?) bauen lassen. Wir haben das Problem, dass wir in 100 km Entfernung zu unserem jetzigen Wohnort bauen und den Bau somit nicht selbst beaufsichtigen können. Was würdet ihr mir raten? Was ist besser und wie sieht es preislich aus?

    Apropos Preis! Das Haus soll wie gesagt 140 m2 Wohnfläche haben, 5 Zimmer, 2 Zwerchgiebel (einen fürs Treppenhaus und einen bei Wohnen/Essen), 75cm Kniestock, 42Grad Dachneigung, eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und keine zu magere Ausstattung. Also halt eine Dusche im Gäste WC, Fußbodenheizung...
    Was dürfte dieses Haus ungefähr kosten? (Wir bauen in Bayern, genauer gesagt in Oberfranken)

    Würdet ihr uns eine Kelleraußentreppe empfehlen?

    Und jetzt noch die Frage aller Fragen! Welcher Baustoff? Jeder und zwar wirklich jeder erzählt uns was anderes. Ich werd noch irre!

    Falls ihr uns das Bauen mit Architekten empfehlt, wie finde ich einen guten Architekten?

    Baugrunduntersuchung ja oder nein?

    :confused: :confused:

    Wie ihr seht haben wir unendlich viele Fragen. Ich wäre super dankbar wenn wir sie alle oder wenigstens einige davon beantwortet bekommen würden. Und ich bin mir sicher mir fällt noch mehr ein.

    Ich hoffe auf eure Hilfe!:wow

    Wenn ich mich weiter durch alles allein durchkämpfen muß passiert sonst vielleicht das :mauer

    Danke euch!

    Bine
     
  2. #2 Jürgen Jung, 19.04.2007
    Zuletzt bearbeitet: 19.04.2007
    Jürgen Jung

    Jürgen Jung

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    Ich beantworte mal eine Frage:

    Die Entfernung und der Umstand, nur am Wochenende nach dem rechten schauen zu können, ist ein Grund (mehr) zumindest einen durch Sie beauftragten Architekten mit der Bauüberwachung zu beauftragen. Wenn ein GU oder GÜ oder Bauträger beauftragt werden soll, dann ziehe den Architekten vorher schon zur Unterstützung und Beratung dazu.

    Zur generellen Entscheidung ob GU/GÜ/Bauträger oder Einzelvergabe mit Architekt gibt es hier im Forum viele Diskussionen, einfach mal stöbern.

    Gruß aus Hannover

    Arrgghhh, Sie oder Du, na hier ist beides drin
     
  3. Bine28

    Bine28

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    Danke

    Das geht ja super schnell! Danke für die Antwort! Ich bin dankbar für jede Info und jede Meinung. Ich hoffe, dass wir auch noch auf die anderen Fragen antworten kriegen. Nochmal Danke!
     
  4. drulli

    drulli

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    Na dann gewöhnt Euch schon mal dran. Das mit den Fragen hört nicht auf, auch nicht das ständige Entscheidungen-fällen-müssen...
    Wobei ein eigener Architekt sicher der richtige Partner für die vielen Fragen ist.
    (Gibt in der HOAI eigentlich einen Posten für 'Loch im Bauch'?)
    Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass bei einem BT-Haus von der Stange die Zahl der Entscheidungen kleiner ist.
    Zumindest wegen der Entfernung braucht Ihr eigenen Sachverstand vor Ort. Die meisten hier empfehlen ihn auch unabhängig davon.
    Grüße!
    Uli
     
  5. operis

    operis

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    tach bine

    wieviel wollt ihr denn ausgeben für euer haus?

    grundsätzlich benötigt ihr jemanden, der den bau überwacht und davon auch ahnung hat.
    so wie dein posting klingt, habt ihr schon einen grundriss, bzw einen hausplan, wer hat den erstellt? ein architekt?

    aus eigener erfahrung kann ich dir sagen, ich habe mit einem architekten mein haus "nur" saniert und umgebaut, kann es nur jedem empfehlen, das geld, das ein guter archi kostet, das spart er dir durch seine arbeit auch wieder ein.

    liebe grüße operis
     
  6. Bine28

    Bine28

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    Schwere Frage

    Danke für die Info! Sind ja anscheinend alle für einen Architekten und nicht für einen "Bauträger". Die Hausbeschreibung, die ich abgegeben habe, entspricht einem Musterhaus eines "Bauträgers", dass wir uns haben verkleinern lassen weil uns 158 m2 zu viel waren. Hat uns super gut gefallen.
    Was wir ausgeben wollen ist ne schwere Frage. Der BT hat uns als bisher noch unverbindlichen Preis nur ca. 237000 Euro genannt. Ist das angemessen? Mir kommt das sehr hoch vor? Wüsste schon gern was ihr alle für angemessen haltet.

    Gruß
    Bine

    P.S. Super Forum mit sehr schnellen Antworten :respekt
     
  7. #7 Ingo Nielson, 19.04.2007
    Ingo Nielson

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    mal ne gegenfrage: was erwartet ihr von einem architekten?
     
  8. Bine28

    Bine28

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    Bei Einzelvergabe

    also Bau mit Architekten und ohne Bauträger sollte er die Pläne zeichnen und dieses "Eingabeverfahren" mitmachen, dann die Ausschreibung der einzelnen Gewerke, natürlich inklusive Beratung bei der Auswahl und anschließend die Bauaufsicht, die für uns wegen der Entfernung sehr wichtig ist. Und dann die Bauabnahme! Ist doch so korrekt, oder?
     
  9. #9 planfix, 20.04.2007
    planfix

    planfix Gast

    Dann überlege:
    Ein GÜ / BT überwacht seine eigene Leistung.
    Ein GÜ / BT muß einen Gewinn erwirtschaften.
    Ein GÜ / BT macht einen Festpreis.
    Ein GÜ / BT braucht keine Qualifikation am Bau. Er fungiert als Kaufmann.
    Wer soll Euch da sagen wenn was am Bau schief gelaufen ist? :angel:
     
  10. #10 Wenny, 20.04.2007
    Zuletzt bearbeitet: 20.04.2007
    Wenny

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    Hallo,

    wir bauen momentan auch in Oberfranken, bei uns ist momentan die Sanitärrohstinallation. Bei Intersse könnt ihr gerne mal vorbeischauen. Wo wollt ihr denn bauen? Wir sind in der Nähe von Bayreuth.

    Wir bauen mit einem Generalübernehmer und sind sehr zufrieden.

    Der Bauleiter des Generalübernehmers überwacht nicht seine Leistung, sondern die Leistung der von ihm beauftragten Firmen. Macht also nichts anderes als ein Architekt.

    Auch ein Architekt arbeitet nicht aus Spaß an der Freude, sondern erwirtschaftet ebenfalls einen Gewinn.

    Ein Generalübernehmer braucht sehr wohl Sachverstand am Bau, wie will er sonst seine Leistung erbringen?

    Es gibt bestimmt etliche schwarze Schafe, deswegen ist die Auswahl des richtigen Partners entscheidend. Und entscheiden darf nicht allein der Preis.

    Bei unserem Generalübernehmer ist z. B. auch ein Architekt mit im Boot, keine Ahnung ob das normal ist, bei uns ist es so.

    Gruß

    Wenny

    Sorry,

    1. Baugrunduntersuchung: Grundsätzlich JA.

    2. Kellerausßentreppe: Würde ich nicht machen.

    3. Baustoff: Wir bauen mit 24 cm Poroton-Ziegeln + 15 cm Wärmedämmverbundsystem. War für uns der "beste" Baustoff. Wenns aber allgemein der Beste wäre, würde es keine anderen geben...
     
  11. #11 Mike Wine, 20.04.2007
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    Da gibts viele Möglichkeiten

    Hallo,

    ... und hoffentlich nur ein Ergebnis: Eurer Traumhaus.


    M.E. unbedingt wichtig: Einen eigenen Bauleiter (Architekt, Bauingieur), der Eure Interessen gegenüber den Auftragnehmern (AN) wahrnimmt.

    Der AN kann sich aus einem GU, BT, etc. zusammensetzen.

    Ich habe als Bauing. meinen Hausbau selber ausgeschrieben mit Plänen (Baueingabe und Ausführung), Baubeschreibung, Leistungsverzeichnis und hatte 4 AN auf der Baustelle. Einer davon war als GU tätig, der noch weitere ca. 15 Subunternehmer hatte. Für mich waren rechtlich nur 4 AN auf der Baustelle. Neben der Planung müsste also auch Eurer Architekt etc. die Baustelle für Euch leiten, das A und O, sonst geht es ins Geld.

    Grobe Kosten: 1 ccm Haus zu 300 € (ohne Einrichtungsgegenstände!)


    Im Verwandtenkreis wollte das auch einer nicht wahrhaben, ohne eigenen Bauleiter gebaut --> Pfusch, Ärger, Bauwerksansicht versaut, etc.

    Bauherr will bei den ersten Leistungsphasen der Planung sparen, irgendwie eine Baugenehmigung haben --> wie komme ich in meine Garage? Wie passt das Holzfertighaus in das Grundstück (Höhenlage, Fundamentierung, Keller?)? Wie machen wir das mit der Erschließung (Gas, Wasser, Strom)?

    Meine Antwort: Bin leider nicht Ihr bezahlter Angesteller. Warum soll ich jetzt die Kartoffeln aus dem Feuer holen, wenn ich zuvor bei meiner Angebotsabgabe noch ausgelacht worden bin???

    Fazit: Wenn eine Baumaßnahme nicht richtig geplant wird, die Ausführung nicht überwacht wird und die Kosten nicht kontrolliert werden, dann wird´s schlimm!

    Maile ruhig, hier gibts Meinungen und Antworten, Grüsse, Mike
     
  12. #12 Mike Wine, 20.04.2007
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    noch was ...

    ... Baugrunduntersuchung:

    erforderlich mit verschiedenen Möglichkeiten: Technische Untersuchung von einem Ing. Büro oder Nachfrage bei den Nachbarn! Zumindest bei mir in einem Neubaugebiet

    Es gilt: Der Eigentümer stellt den Baugrund zur Verfügung und ist damit verantwortlich.

    Grüsse, Mike
     
  13. #13 K Heuer, 20.04.2007
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    Der Bauleiter des Generalübernehmers überwacht nicht seine Leistung,
    Aber auf wessen Payroll steht der "überwachende" Bauleiter. Doch wohl nicht auf der des Bauherrn.
     
  14. #14 VolkerKugel (†), 20.04.2007
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    Das ...

    ... kann aber schwer ins Auge gehen, mein Lieber :yikes .
     
  15. #15 Landbub, 20.04.2007
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    Bine,
    es wird dir zwar nicht helfen, aber uns gings ganz genau so. 1000e an Fragen. Und das schlimmste ist: Du bekommst keine eindeutigen Antworten. ich abe es x mal erlebt, dass Bauprofis absolut gegensätzliche Aussagen getroffen haben. Das wird dich noch lange verfolgen. Steinauswahl (Ziegel, gefüllte Ziegel, Porenbeton, jeweils mit/ohne WDVS...), Bodenplattendämmung, Dachdämmung, Fenstermaterial, Bodenbeläge in Verbindung mit FBH, für alles gibts mehr als eine Wahrheit. Aber was ist für euch das Optimale?


    Wie kommen diese Werte zustande? Bebauungsplan?


    Wenn sie günstig zur Garage gelegen ist, unbedingt. Die ganzen Getränkekisten schleppt man dann nicht so weit. Ist im Keller ein Partyraum für die Kids, ists auch praktsch. Von der Waschmaschine kommt man damit rasch in den Garten zur Wäscheleine. Ausserdem möchte ich nicht meine dreckigen Mountainbikes durch die Innentreppe in die Werkstatt schaffen müssen.

    Ersteres ist scheinbar gar nicht so wichtig zu sein. Hauptsache, der Rohbauer arbeitet sauber und kentn sich mit dem Werkstoff aus.

    Mit dem Archi wirst du sehr viel zusammensitzen, es muss also menschlich passen. Lass dir Refenzobjekte zeigen und red mit den Bewohnern, wie es gelaufen ist. Suche einen, der einen vernüftigen Festpreis macht. Je nach Kostenlage mach einen Extravertrag, dass er mit 20% an der eingesparten Summe unter dem Betrag X beteiligt wird. X solltest du aber dann von einem anderen gegenrechnen lassen.

    Zum Baugrundgutachten hat man mir gesagt, das sieht man beim Ausheben. Wenn da irgendwo nicht der gewachsene und feste Mutterboden ist, dann wird halt 20cm tiefer gegraben und die Bodenplatte dicker gemacht. Soll sich kostenmößig nicht viel von einem Gutachten unterscheiden.
     
  16. #16 Mike Wine, 20.04.2007
    Mike Wine

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    ja, kann sein

    Hallo,


    freilich, das ist drin ... aber: Ich habe geschrieben bei mir im Neubaugebiet: Da wußte ich von Nachbarbaustellen, welcher Boden in der Tiefe vorherrscht. Nicht benötigter Bauaushub wurde Eigentum des AN. Kein Fels, alles Bodenklasse 3 -6. Mein AN brauchte diesen Boden dringend für eine Golfplatzmodellierung. Wie ich schon mal irgendwo gepostet habe, hatte ich den Bauunternehmer vom "Dorf genommen", er hatte auch die Nachbarhäuser gebaut. Aushub mit Betonieren der Bodenplatte (incl. Abflußleitung) an einem Tag. Keine aufgeweichten Baugruben wie bei anderen, manche sind halt auf einen teuren Bodenaustausch scharf!

    Falls ich diese Erkenntnis nicht habe, beibt nur der sichere Weg über eine ordentliche Bodenansprache. Darum habe ich das auch zuvor erwähnt. Wie gesagt, der Bauherr stellt den Boden dem AN zur Verfügung.

    Grüsse, Mike
     
  17. #17 VolkerKugel (†), 20.04.2007
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    Bis auf das Letzte ...

    ... magst Du ja Recht haben, Helmut. (Gemeint ist hier Landbubs Beitrag!)

    Aber: "Bauen ohne Baugrundgutachten" ist mehr als grobe Fahrlässigkeit und führt in manchen Fällen zum Haftungsausschluss der Versicherung!

    Für mich gehört es in die Leistungsphase 1 - Grundlagenermittlung.
    Ich muss doch wissen, welche Kellerausführung ich zu planen habe und
    der Statiker kann mit den Ergebnissen wesentlich genauer (und meist auch wirtschaftlicher) rechnen.
    Und es hilft mir bei der Entscheidung zur äußeren Kellertreppe. Wenn die Hütte halb im Wasser steht, kannste die vergessen :konfusius .
     
  18. #18 Mike Wine, 20.04.2007
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    Vorsicht

    Zum Baugrundgutachten hat man mir gesagt, das sieht man beim Ausheben. Wenn da irgendwo nicht der gewachsene und feste Mutterboden ist, dann wird halt 20cm tiefer gegraben und die Bodenplatte dicker gemacht. Soll sich kostenmößig nicht viel von einem Gutachten unterscheiden.[/QUOTE]



    Vor dem Ausheben müsste ich schon wissen, was mich erwartet. Habe ich einen Wasserhorizont bei 2 m Tiefe --> richtige Wahl der Kellabdichtung? etc.

    Das Thema Boden muss vor dem Ausheben bekannt sein und im Zuge der Planung abgeschlossen sein.

    Mein Nachbar zahlte für seine Unkentnis ca. 3000 DM für Deponiegebühren, weil schlechter nicht brauchbarer Boden vorhenaden war --> Ausschreibung mangelhaft formuliert, dass Eigentum dieses Bodens beim AG bleibt.


    Grüsse, Mike
     
  19. #19 Mike Wine, 20.04.2007
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    So, als Zitat gekennzeichnet

    ... jetzt ist es besser! Mike
     
  20. #20 Landbub, 20.04.2007
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    Volker, Mike,

    das hängt vielleicht von der Gegen ab? Denn hier im Isarkies ist klar, wo das Grundwasser ist und es ist klar, welcher Grund zu finden sein wird. Es kann aber sein, dass es "irgendwelche" Schichten gibt, die weniger tragfähig sind. Sind wohl die Böschungen der Eiszeitflüsse. Da meinte der Archi und der Tiefbauer, das sieht man beim Ausgraben, wenn sowas unter einer Ecke des Hauses zum Vorschein kommt, müsste eben die Bodenplatte dicker und eisenhaltiger werden. Ein entsprechend ausfallendes Bodengutachten hätte genau dieses zur Folge.
     
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