Hausinstallation: Wie die Verteilung am besten aufbauen?

Diskutiere Hausinstallation: Wie die Verteilung am besten aufbauen? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, unsere Hausplanung schreitet ordentlich voran und ich beschäftige mich aktuell mit der Kalkulation der Kosten für die...

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  1. DipperLG

    DipperLG

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    Hallo zusammen,

    unsere Hausplanung schreitet ordentlich voran und ich beschäftige mich aktuell mit der Kalkulation der Kosten für die E-Installation. Da ich mir noch nicht ganz sicher bin wie ich die Verteilung genau aufbauen will, hier ein paar Anhaltspunkte, vielleicht habt Ihr den ein oder anderen Tipp für mich:

    - Die Verdrahtung erfolgt grundsätzlich Unterputz
    - Jedes Kabel (Steckdosen, Schalter, Licht etc.) wird mit NYM-J 5x1,5 in die Verteilung gelegt
    - Die Leitungen werden in der Verteilung auf Reihenklemmen aufgelegt (Je 5x1,5 auf 1x N/L/PE und 1x L/L)
    - Verschaltung der komplett Elektrik im Verteilerkasten
    - N-Klemmen je FI gesammelt
    - Aufteilung auf mehrere FI-Kreise (aktuell 4x FI und 5x FI/LS)

    Zum Haus selber:
    4 Zimmer, Küche, Bad, Gäste-WC und HWR
    Steckdosen werden großzügig geplant (Und trotzdem werden es wohl zu wenig werden...)

    Da ich dadurch eine ganze Menge Platz im Verteilerschrank benötige, frage ich mich aktuell wie ich das ganze aufteile. Gibt es empfehlenswerte Zählerschränke, die auch noch ausreichend Platz für meine Verteilung bieten? Es sollten auch Reserven vorhanden sein, um ggf. später einzelne Bereiche automatisieren zu können. Oder wäre es sinnvoller einen kleinen Zählerschrank zu installieren und direkt daneben einen großen Verteilerschrank? Das ganze soll natürlich auch nicht unnötig teuer werden.

    Ich bin mir auch noch nicht sicher wie ich die einzelnen Leitungen anordne:
    - Nach Zimmern getrennt?
    - Nach Licht/Steckdosen/Schalter getrennt?
    - Nach FI-Kreisen getrennt?

    Da ich möglichst variabel bleiben möchte, würde ich aktuell die Aufteilung nach Zimmern bevorzugen (Hier noch einmal getrennt nach Steckdosen/Licht/Schalter), da hier eigentlich keine Änderungen mehr möglich sind. Die Verschaltung untereinander könnte ich später ja jederzeit noch wieder ändern, sogar die FI-Kreise könnte ich bei Bedarf auch wieder anders aufteilen. Die N-Leiter würde ich dann erst bei den FI-Kreisen sammeln und nicht bereits in den Reihenklemmen brücken.

    Gibt es bestimmte Reihenklemmen, Schränke etc. die Ihr mir empfehlen könnt oder von denen Ihr mir abraten würdet? Gerne PN, um hier keine Werbung zu machen.

    Danke im Voraus für Eure Unterstützung!

    Gruß,

    Lars
     
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  3. R.B.

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    Wenn es bereits an solchen grundlegenden Fragen scheitert, dann sollte man vielleicht doch einen Eli holen.
     
  4. Stoni

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    Unabhängig von der Hausgeometrie: Küche und HWR wären bei mir die Steckdosen in 2,5.

    Gruß Stoni
     
  5. DipperLG

    DipperLG

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    Warum blos habe ich bereits beim Schreiben der Frage eine solche Antwort erwartet...? :mauer

    Abgesehen davonsehe ich nicht, wo es in meiner Frage um grundlegende Dinge geht!

    Der grundsätzliche Aufbau der Verteilung steht fest: Jede Steckdose, jeder Schalter, jede Licht-(Brenn-)stelle etc. wird mit 5x1,5 in die Verteilung gelegt. Ich habe von mehreren befreundeten Elektrikern unterschiedliche Vorschläge für die Aufteilung der Reihenklemmen bekommen. Alles hat jeweils Vor- und Nachteile für die zukünftige flexibilität.

    Da die eigentliche Verdrahtung untereinander ja mit Einzeldrähten innehalb der Verteilung erfolgt, bin ich da ja komplett frei, welchen Stromkeis ich wo schalte und wo absichere. Daher würde ich mich hier über Vorschläge mit Benennung der entsprechenden Vor-und Nachteile freuen. Mein bevorzugte Variante habe ich ja breits genannt:
    Aufteilung je Zimmer, da hier in Zukunft eigentlich keine Veränderung mehr zu erwarten ist.

    Gleiches gilt für die Reihenklemmen:
    Verschiedenen Elektriker mit verschiedenen Vorschlägen, meist aufgrund persönlicher Vorlieben. Auch da würde ich mich hier über Empfehlungen mit Benennung der Vor- und Nachteile freuen.

    Was den Querschnitt angeht:
    Ich habe Anfangs daran gedacht, alles mit 2,5mm² zu verdrahten, bin dann aber aus praktischen Gründen wieder davon abgekommen. Da an einer Leitung maximal 3 Steckdosen angeschlossen sein werden, in der Küche vermutlich sogar nur 2 je Leitung, sollten 1,5mm² in der Regel reichen. Ich wüsste nicht was ich an eine Steckdose anschließen sollte, um die abgesicherten 3500 Watt auf einer Leitung komplett auszureizen und selbst dann wären 1,5mm² bei meinen Leitungslängen ausreichend dimensioniert.

    Bisher sind nur für Backofen, Kochfeld und Waschmaschine/Trockner 2,5mm² geplant.

    Gruß,

    Lars
     
  6. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Hättest Du die Nutzungsbedingungen des Forums gelesen, hättest Du gar keine Antwort erwartet.

    Stichwort: DIY
    :closed:
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Na ja, wenn ich nicht weiß ob ich meinen Kram in einem Verteilfeld oder einer Unterverteilung unterbringen kann, dann sind das schon grundlegende Dinge.

    Die Leitungslänge ist nur 1 Faktor von vielen die für die Leitungsdimensionierung herangezogen werden müssen. Es ist auch völlig egal ob Du Dir vorstellen kannst, oder nicht vorstellen kannst, was man an die Steckdosen anschließen könnte, denn das ist schlichtweg irrelevant. Die Auslegung erfolgt immer nach der Vorsicherung.

    Also, einfach Eli holen, auf ein Bier oder Kaffee zusammensetzen, Pläne zeichnen, Material zusammen, und die Sache hat sich.

    Und ja, E-installation hat auch mit persönlichen Vorlieben zu tun. Es gibt Leute die meinen, man müsse eine UV oder ein Verteilfeld möglichst flexibel gestalten, was erfahrungsgemäß aber nie genutzt wird. Aber egal, man kann seine Wünsche ja beim Eli äußern und der soll es umsetzen.
     
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