Hauskauf in 1-2 Jahren geplant - Wie vorgehen?

Diskutiere Hauskauf in 1-2 Jahren geplant - Wie vorgehen? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, also wir wollen so langsam ein Häuschen kaufen und fragen uns wie wir da am besten vorgehen sollten. Aber erstmal die...

  1. Dumdidum

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    Hallo zusammen, also wir wollen so langsam ein Häuschen kaufen und fragen uns wie wir da am besten vorgehen sollten. Aber erstmal die komplizierten Fakten:

    Ich m,31 arbeite seit 3 Jahren als Bauleiter (Bauingenieur) im öffentlichen Dienst, habe aber noch einen befristeten Sklavenvertrag mit 1985 € brutto bis April, ab April werden es 3080 € brutto. Ja ihr habt richtig gelesen, keine Zahlendreher oder Fehler im letzten Absatz.

    Meine Frau ist 30 und ist seit Januar 2011 selbstständig mit einem kleinen Friseurbetrieb, hat eine schwarze Null geschrieben, und im ersten Jahr (alteingesessener Betrieb) ca. 1000 € monatlich (nach KV, Zweitwagen und allem) "verdient". Aber sie als Finanzierungsrisiko soll auch nicht mit ihrem Einkommen berücksichtigt werden.

    Und wir haben zwei kleine Kinder (2 und 5) in der Kita. Weitere sind nicht wirklich geplant.

    Bisher haben wir kein Kapital angespart (das Geld zur Selbstständigkeit war geliehen, ihr Verdienst des letzten Jahres ging komplett für die Privatschulden drauf - Keine Schulden mehr, 15.000 in 12 Monaten abbezahlt). Und von meinen 1550 € netto plus Kindergeld konnten wir nicht wirklich sparen. Davor war ich nur Student und hab sogar noch weniger verdient als jetzt schon.

    Aber ab April steigert sich mein Einkommen um ca. 800 € netto monatlich, welche dann komplett gespart oder angelegt werden können. Die Einnahmen meiner Frau sind dann quasi auch angespart.

    Wir wollen uns Mitte/Ende nächsten Jahres ein Häuschen leisten, auch ohne große Ansprüche, da ich am liebsten auch selber renovieren/sanieren würde. Aber wie sollte man am sinnvollsten vorgehen? Also ich als naiver Ahnungsloser hätte es wie immer gemacht, Geld aufs Tagesgeld- oder Kreditkartenkonto und einige wenige Prozente mitnehmen ohne groß nachzudenken.

    Aber ist es vielleicht sinnvoll sich in Bausparer oder ähnliche einzulesen und anzulegen? Oder sollte ich eher Lotto spielen, weil das mit den Eckdaten nicht gut aussieht?

    Zur Preisklasse: Hier in Duisburg sind die Häuserpreise sehr human, max. 200.000 Euro möchte ich ausgeben, am liebsten sogar deutlich weniger und selber Hand anlegen. Ich denke mehr als 20000 € EK werde ich nicht haben, aber hier in meinem Umfeld haben auch sehr viele schlechter verdienende mit weniger und keinem EK Kredite aufgenommen (soll nicht heißen dass ich das gut finde, aber ich glaube schon dass ich mit Geld umgehen kann und mich nicht finanziell ruinieren werde).

    Aktuell zahlen wir keine Kaltmiete, sondern nur die Nebenkosten. Mein Vater ist unser "Vermieter". Urlaub ist bisher auch alle zwei Jahre drin gewesen, allerdings dann natürlich nicht 14 Tage Malediwen für 3000 €, sondern schon eher Pauschaltourismus in der Nebensaison :D
     
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  3. R.B.

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    Ja was jetzt, eine schwarze Null oder 1.000,- €/Monat "verdient".

    Bei 4 Personen und Deinem zu erwartenden Einkommen, wird man schon darauf schauen, ob die Frau auch noch was zur Lebenshaltung beisteuern kann.

    Bist Du Dir sicher, dass Du für 200T€ ein Haus bekommst das auch bewohnbar ist?

    Irgendwie könnte man da schon etwas basteln, aber das wird eine heiße Nummer. Für einen BSV ist der Zug bereits durch, also fällt diese Komponente schon einmal weg. Oder Du musst mehr Zeit einplanen.

    Gruß
    Ralf
     
  4. papeFT

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    Unabhängig von der Finanzfrage würde ich in einer solche Konstellation: - einer im öffentl. Dienst, der andere Partner selbständig mit einem ortsansässigen Unternehmen - die Suche nach einem geeigneten Objekt über das "ortsansässige Unternehmen" starten und dann sehen, was angeboten wird und bei jedem einzelnen Objekt prüfen, was hinsichtlich der Finanzen machbar ist. Manchmal sorgen auch die Verkäufer mit für eine erträgliche Lösung, wenn man als Erwerber mit denen kann.
     
  5. Flip74

    Flip74

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    Du arbeitest im öffentlichen Dienst für 1.985 € brutto, ab April für 3.080 € . Ich gehe mal stark davon aus, ab dann in der freien Wirtschaft.

    Hast Du keine Möglichkeit bei Deiner Behörde verbeamtet zu werden?

    Tom
     
  6. #5 GeorgPuetz, 1. Februar 2012
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    Mit dem gewünschten Eigenkapital von 20.000 Euro lassen sich die Erwerbsnebenkosten bezahlen. Der Kaufpreis muss dann voll finanziert werden. Insgesamt ist das alles auf Kante genäht. Selbst wenn der Kaufpreis niedriger ist, dafür aber Renovierungs-, Modernisierungs- oder Sanierungskosten entstehen.
     
  7. Hfrik

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    Jo. Ich würde noch ne weile Ansparen. Ich schlafe gerne nachts.
     
  8. #7 Dumdidum, 4. Mai 2012
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    Ich hab den Thread irgendwie total vergessen, und bin jetzt sehr früh in die heißere Phase reingeraten =) Wir haben nämlich ein tolles Haus gefunden, Doppelhaushälfte von 1957, in den letzten Jahren ständig renoviert (Dach, Fassade, Bodenbeläge usw). Es müsste bei Einzug nichts (fast) gemacht werden, Garage, Pflasterung, Garten und alles sind top. Angeboten für 199.000 €, sicherlich noch etwas Verhandlungsbasis. In Duisburg sind Häuser um einiges günstiger als vergleichsweise in Bayern oder Hamburg denk ich mal.

    Jetzt zu den damaligen Fragen :) Meine Frau kalkuliere ich weiterhin nicht mit ein, mit schwarzer Null meinte ich, dass sich der Friseursalon selber auf den Beinen hält, wirft monatlich ein wenig Geld ab, aber ein guter Unternehmer steht natürlich immer kurz vor der Insolvenz ;)

    Ich bin immer noch im öffentlichen Dienst, bin jetzt fest eingestellt worden, unbefristet. Habe vorher nur Zeitverträge gehabt, und durch die aktuelle Lohnrunde erhalte ich jetzt 3200 € brutto. (Die 800 € netto mehr waren aber leider ne Fehlannahme^^)

    Leider ist ein Makler mit an Bord, also 10% Nebenkosten. Wir haben aktuell 15.000 € an EK, weitere 10-15 € könnten wir uns von meinen Eltern leihen, welche zwar auch zurückgezahlt werden müssen, aber dann läuft es halt wenigstens auf ne 100% Finanzierung hinaus und nicht 110%.

    Mein Einkommen setzt sich nun zusammen aus 2250 € netto + 368 € = 2618 €. Am Montag haben wir unser erstes Gespräch bei einer Bank, mal sehen was dabei rumkommt. Klar, es ist wieder etwas auf Kante genäht. Aber im Normalfall haben wir zusätzlich mindestens 500 € pro Monat durch den Laden, Tendenz steigend, im worst case wird der Laden für 25000-30000 € verkauft werden müssen.
     
  9. #8 sanskrits, 5. Mai 2012
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    Ihr zahlt aktuell keine Miete nur die Nebenkosten somit solltet ihr locker mindestens 800€ monatlich zur Seite legen können.
    Dies über die nächsten 1-1,5 Jahre auf einem Tagesgeldkonto oder Geldmarktfonds. Dann ist ausreichend Eigenkapital vorhanden.

    Finanziert bekommt man euren Wunsch auch jetzt schon. (laut den Rahmendaten)

    Das Gewerbe aufgeben wegen einem Haus? Naaaaja - eure Entscheidung.
    Steinigt mich nicht, aber wie schauts denn aus mit eurer Hinterbliebenenabsicherung, Berufsausfall, Altervorsorge und weiteren Kapitalaufbau? Ich könnt mir vorstellen dass da so gut wie nichts an Verträgen/Plänen vorhanden ist!

    Daher wie auch schon andere hier angedeutet haben: Wartet doch das Jahr und betreibt nochn bisschen Marketing für eurer Geschäft. EK aufbauen und Traumhaus kaufen.

    PS. Ihr wohnt Gratis... warum nicht weiterhin und das Geld nutzen um zu leben? Eure Kinder werden sich freuen...und die Wirtschaft auch :-)
     
  10. #9 theoretiker, 7. Mai 2012
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    Hallo,
    ich würde auch meinen, Ihr solltet noch warten. Eigentlich habt Ihr Top-Vorraussetzungen, um EK aufzubauen. Ihr zahlt keine Miete, könnt also gut was weglegen. Je mehr EK Ihr habt, umso besser sind Eure Verhandlungsmöglichkeiten. Wenn dann das von Euch jetzt angesehene Haus in einem oder 1,5 Jahren immer noch zu verkaufen ist, dann könnt Ihr auch hier besser mit dem Preis verhandeln.

    Wenn Ihr heute schon 500 o. 600 EUR Miete zahlen würdet, könnte es sinnvoller sein, so schnell wie möglich zuzuschlagen.
     
  11. #10 Dumdidum, 8. Mai 2012
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    Danke für die antworten, die Vernunft hat uns erstmal von dem Schnellschuss abgehalten. Wir haben es nicht eilig und suchen in Ruhe. Aber in den nächsten 12 Monaten soll es schon soweit sein.

    Beim ersten Gespräch mit einer Bank wurden mir 3,3% an Zinsen genannt für eine 100% Finanzierung. Er hatte folgende annahmen: 1200 Euro für vier Personen, 180 Euro für das Auto (pauschal, zahle da nix ab) und 320 Euro Nebenkosten für ein fiktives Haus (2,50 pro m2). Ich könnte also 875 Euro pro Monat stemmen, er hat aber auch empfohlen nur bis 750-800 zu gehen. Fand ich sehr sympathisch, kenne auch ganz andere die sich dann mehr Provision bei höheren Preisen versprechen. Unter 1,5 % Tilgung würde er mir auch nicht finanzieren :)

    Aber folgendes habe ich nicht ganz verstanden. Er möchte mir noch ne Riester-Wohnförderung abschliessen, welche zwar teurer wäre, aber ich im Anschluss die gleichen Zinsen bekäme? Nach 21 Jahren sei das Haus dann abbezahlt?

    Ich hab nur nach 15 Jahren Zinsbindung gefragt, und Riester war sein Vorschlag. Gehts wieder um Provisionen oder könnte sowas sinnvoll sein?

    Ps: sinngemäß sagte er dass das EK überbewertet sei. Lieber das passende Haus finden und aktuelle Zinsen sichern. Ist übrigens der Abteilungsleiter einer großen roten Bank gewesen (Kunde meiner Frau :D)
     
  12. #11 Ropi, 8. Mai 2012
    Zuletzt bearbeitet: 8. Mai 2012
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    180 Euro fuer das Auto? Was ist, wenn das Auto in 8 Jahren ersetzt werden muss. Woher kommt das Kapital dafuer?
    Der Banker will an Euch verdienen, klar, dass er das Eigenkapital als ueberbewertet ansieht.
    Fuer den Riester bekommt er eine Extra Provision. Jetzt warte ich nur noch darauf, dass ein tilgungsfreies Darlehen in Kombination mit dem Ansparen eine Kapitallebensversicherung empfohlen wird.

    Hoer doch bitte auf die Leute hier, die empfehlen zu warten und EK anzusparen. Wenn Du alle die Ratschlaege in den Wind schlaegst, ja warum fragst Du dann hier ueberhaupt?

    Gruss,
    Ropi
     
  13. #12 Oliver82, 8. Mai 2012
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    was jetzt? teurer oder gleicher Zinssatz?

    oder meint er gleicher Sollzins aber bei Riester deutlich höherer Effektivzins?

    Wenn Riester, dann ist vermutlich Riester Wohnförderung eine der besseren möglichkeiten... Ob es sich für euch rechnet kommt eben auf den Effektivzinssatz im vergleich zum Effektivzinssatz ohne Riester an...

    Einfach die Gesamtzinskosten bis alles abbezahlt ist vergleichen.. Bei Wohnriester aber nicht vergessen, dass man bei Rentenbeginn das ganze dann Versteuern muss... D.h. du musst dann evtl auf einmal einen 4-5stelligen Betrag zahlen.. das wird von den Bankberatern oft vergessen zu erwähnen... den "vorteil" von Riester also um diese Zahlung bereinigen!

    Desweiteren kann es mit Wohnriester umständlich werden wenn man das Haus verkaufen/vermieten will etc... da muss man dann unter umständen die Förderung zurückzahlen...

    180€ fürs Auto sind imho halbwegs ok wenn da die Benzinkosten nicht drin sind und man keinen schicken neuwagen fahren will ;)
     
  14. #13 Student90, 8. Mai 2012
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    Ich denke auch, dass es sich bei dem Vorschlag um einen Wohnriester gehandelt hat.

    Bei einem Riester Vertrag muss man zwei Sachen bedenken, wie mein Vorredner schon gesagt hat.
    Einerseits muss man die Zulage, die man bekommen hat im Rentenalter versteuern (hier gibt es 2 Möglichkeiten: Beim Eintritt in das Rentenalter den kompletten Betrag auf einmal zu 70%; sprich man bekommt 30% erlassen, oder ab Rentenbeginn über 25 Jahre in gleichmäßigen Raten)
    Außerdem muss man in dem Haus selber wohnen oder falls es später zu einem Verkauf kommt muss das Geld wieder in eine Immobilie investiert werden, die eigengenutzt wird um den Anspruch nicht zu verlieren.

    Bei einer Baufinanzierung könnte ein sogenannter Wohnriester Sinn machen, weil durch die Zulagen auch gleichzeitig die Laufzeit reduziert wird und man demzufolge über einen geringeren Zeitraum Zinsen bezahlen muss.
    Außerdem ist der Steuersatz im Rentenalter meistens geringer, als in der Zeit, in der man berufstätig ist; somit muss man nachträglich evtl. weniger versteuern.

    Am Besten einfach genau durchrechnen evtl. auch mit Hilfe des Beraters, denn es kann meiner Meinung nach durchaus Sinn machen, wobei man eben bedenken muss, dass man es später auf jeden Fall versteuern muss.
     
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  16. #14 Dumdidum, 8. Mai 2012
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    Also ich gebe nur das wider, was er mir halt gesagt hat. Riester war auch nur ein kurzes Thema, da wir uns eher allgemein unterhalten haben. Genau durchrechnen könne er erst, wenn wir ne konkrete Immobilie hätten.

    Wenn ich nicht die Tipps des Forums haben wollte, würde ich hier nicht schreiben. Aber wenn ich jetzt drei Jahre EK anspare und dann für 4 % finanziere ist das wohl auch nicht das wahre.

    Ich habe meiner Meinung nach sehr vorsichtig kalkuliert. Mein Gehalt im öffentlichen Dienst steigt kontinuierlich, in sieben Jahren werde ich 500 Euro mehr haben als jetzt, hatte vorhin das Gespräch mit dem Steuerberater, der laden hat für letztes Jahr 4000 Euro nach Abschreibungen erwirtschaftet (haben auch viel renoviert usw). Ca. 2000 Euro weihnachtsgeld sind auch nicht berücksichtigt. Also wenn ich ca. 150-170k finanziere sehe ich das eigentlich als realistisch machbar an.

    Also müsste das jetzt durchgerechnet werden, wenn es konkret wird wenn ich das richtig verstanden habe? Aber prinzipiell eher nicht, sondern auf lange Sollzinsbindung pochen?
     
  17. #15 Student90, 8. Mai 2012
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    Ich sehe es eig. auch so, dass durch die Lohnerhöhung einiges hinzukommt und hierdurch eigentlich auch ein Puffer beiseite gelegt werden kann.
    Denn ich gehe mal davon aus, dass im Moment auch Miete bezahlt werden muss und das Geld ja dann auch wegfällt bzw. mit zur Tilgungsleistung angerechnet wird.
    Also ich sehe es eig. schon als durchaus machbar an.

    Die Zinsphase zur Zeit ist natürlich verlockend, aber man muss auch sehen, dass in naher Zukunft keine großen Zinsanstiege erwartet werden. Wobei man natürlich nie eine 100%-ige Gewissheit hat.
    Ich persönlich finde den Wohnriester schon interessant, eben wegen den angesprochenen Zuschüsse, die dann eben die Laufzeit auch verkürzen können.
    Nur wäre es schon sinnvoll zu wissen was es in diesem konkreten Fall mit
    auf sich hat. Da ich das auch nicht nachvollziehen kann worauf es sich bezieht.

    Eine lange Zinsbindung ist natürlich im Allgemeinen, egal ob mit oder ohne Riester eine gute Möglichkeit, denn das Zinsniveau in 10 Jahren kann nun wirklich keiner voraussagen. So hat man eben Sicherheit.
    Nur man muss auch sehen, dass dann nur die vereinbarten Sondertilgungen jeweils möglich sind und nicht eine größere Summe, die man ansonsten nach Ablauf einer kürzeren Sollzinsbindung abzahlen könnte.
     
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