Haustrennwand steht alleine

Diskutiere Haustrennwand steht alleine im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich habe eine Neubau DHH erworben. Der einzige Haken ist, die zweite Hälfte des Doppelhauses wird vorläufig nicht gebaut. Daher möchte...

  1. #1 Markus Grimm, 23. März 2004
    Markus Grimm

    Markus Grimm Gast

    Hallo,

    ich habe eine Neubau DHH erworben. Der einzige Haken ist, die zweite Hälfte des Doppelhauses wird vorläufig nicht gebaut. Daher möchte ich eine provisorische Wärmedämmung an der nun freistehenden und ungedämmten Wand anbringen. Der Eigentümer des Nachbargrundstücks stimmt dem ganzen auch zu,
    zumal ich das ganze eh wieder entfernen will, wenn die zweite Haushälfte errichtet wird und dann ja eher Schallschutz als Wärmeschutz gefragt ist.

    So, nun will ich 8cm dicke Styropordämmplatten an der Wand befestigen und dann mittels Unterspannbahn oder Folie (steht noch nicht fest) gegen Regen schützen. Die Frage ist nur, wie befestige ich am geeignesten die Dämmplatten an der Wand?

    Üblicherweise werden die Platten wohl geklebt und gedübelt (mit diesen Tellerdübeln). Nur will ich das ganze ja später wieder problemlos von der Wand runter bekommen (was bei kleben sicherlich nicht so gut ist). Weiterhin frage ich mich, ob die ganzen Löscher der Dübel evtl. Nachteile bezüglich Schallschutz mit sich bringen werden.

    FRAGE:
    Wie dämme ich am einfachsten die freie Wand, bzw. wie befestige ich die
    Dämmplatten.
    Mache ich vor die Dämmplatten lieber eine Folie oder die Unterspannbahn? Das
    ganze soll möglichst preiswert aber halt auch nicht schlecht sein.

    Gruß
    Markus
     
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  3. geigei

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    vielleicht

    geht es wenn die Platten punktweise geklebt werden;
    dann dürften Sie doch problemlos wieder zum Abmachen sein.
     
  4. #3 Markus Grimm, 24. März 2004
    Markus Grimm

    Markus Grimm Gast

    Gute Idee

    aber was meinen denn die Experten? Wie wird sowas denn üblicher weise gelöst, ich kann doch nicht die einzige "freistehende DHH" von Deutschland haben. Oder etwa doch?
     
  5. BHMarkus

    BHMarkus

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    normalerweise brauchst du garnichts zu machen. dein haus muss statisch, wie auch von der dämmung her so gebaut sein, das es ohne anschlusshaus oder zusätzlicher isolation auskommt.
    grüsse
     
  6. geigei

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    des is a schmarrn

    schallschutz wird wohl das wichtigste sein, in diesem Fall;
    denn irgendwann kommt der anbau und was bringt dann eine Wand die eine tolle Wärmedämmung hat :winken

    dass die Statik bei der Wand stimmen muss, steht wohl ausser Frage!!

    Vielleicht solltest du die Seite mit verputzen lassen (Winddichtheit) und den Wärmeverlust für die nächsten Jahre in Kauf nehmen (machen viele).
    Wäre eine schöne Berechnung--
    Kosten für provisorische Dämmung + Aufwand
    gegenüber Wärmeverlust bei einer Schallschutzwand im Jahr!
     
  7. BHMarkus

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    der schallschutz ist dann wichtig wenn angebaut wird und nicht jetzt. jedes reihenhaus oder doppelhaus muss so gebaut sein, das es ohne die anderen häuser auskommt, in allen bereichen, statisch und von der wärmedämmung. normalerweise kann man hier überhaupt nichts zusätzlich aufbringen (dämmung), da er sonst auf dem nachbargrundstück ist :yikes
    allerdings würde ich auch, wenn das andere haus nicht absehbar gebaut ist, die freiliegende wand verputzen, damit die feuchtigkeit im griff ist.
    "schmarrn" kenn ich "kaiserschmarrn", aber was der mit dem hausbau zu tun hat, musst du mal erklären !!! :irre
    grüsse
     
  8. #7 Markus Grimm, 24. März 2004
    Markus Grimm

    Markus Grimm Gast

    Also definitiv muß eine einzelne Hälfte eines Doppelhauses nicht so gebaut sein, dass sie ohne die zweite Hälfte auskommt. Das habe ich mir auch schon bestätigen lassen. Selbst der ENEV-Nachweis darf (laut Auskunft RA und Bauamt) so gerechnet werden, als wäre da schon die zweite Hälfte angebaut.

    Der Wärmeverlust und somit die Heizkosten macht mir auch nicht wirklich Kopfzerbrechen. Ein Problem ist eher das Tauwasser und das kann man nicht in Kauf nehmen, da sich da recht schnell Schimmel bilden wird.

    Das die provilsorische Dämmung auf das Nachbargrundstück ragt ist auch kein Problem, da es dem derzeitigen Eigentümer egal ist und der zukünftige Eigentümer ja eh anbaut und die Dämmung dann durch 3cm Mineralwolle zur Schalldämmung ersetzt wird.

    Aber meine Ursprungsfrage ist immer noch offen: Wie befestige ich sinnvoll die Dämmung. Wie machen das die Bauunternehmer in diesem Forum wenn sie für sowas beauftragt werden?
     
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  10. bauhexe

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    Für Provisorien gibt es keine Vorschrift.
    Ich würde auch zum punktweisen Verkleben raten.
    .
    Wenn Du einen EnEV Nachweis hast, dann frag Deinen Planer dafür mal nach einer Taupunktberechnung für diese Wand. Die Daten hat er eh schon und dann ist das kein großer Aufwand mehr. ... oder ist das schon erfolgt, und nun mußt Du dämmen?
     
  11. #9 Markus Grimm, 24. März 2004
    Markus Grimm

    Markus Grimm Gast

    Berechnung ist erfolgt

    und die 8cm WLG040 sollen wohl reichen.

    Sollte ich denn besser Unterspannbahn oder Folie vor die Dämmung machen? Vom Gefühl her kommt mir Folie nicht so toll vor aber andererseits ist die USB bestimmt recht teuer oder irre ich da?

    Als Befestigung des Regenschutzes habe ich bislang senkrechte Dachlatten gesehen. Diese muß ich dann aber vermutlich wohl oder übel mit Dübeln befestigen, oder?
     
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