Hausverkabelung und Lautsprecherkabel

Diskutiere Hausverkabelung und Lautsprecherkabel im Elektro 2 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, nächste Woche werden die Wände unseres Fertighauses verschlossen und verspachtelt. Es wurden entliche Strom (NYM), LAN (Kat7 S/FTP),...

  1. #1 Jens085, 05.07.2019
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    Hallo,

    nächste Woche werden die Wände unseres Fertighauses verschlossen und verspachtelt. Es wurden entliche Strom (NYM), LAN (Kat7 S/FTP), Sat-Kabel und ein Bus-System verlegt. Zusätzlich wurden HDMI und Lautsprecherkabel verlegt.

    Alles ohne Leerohre. Das ganze liegt alles wild zusammen. Mit dem Argument, man könne durch die Leerohre im Nachhinein eh nichts mehr ziehen.

    Es geht mir jetzt ehr um die Lautsprecherkabel, diese sind logischer Weise ungeschirmt und bis 70 Grad beständig.

    Anbei das Bild der kritischen Stelle. Zum einen kreuzen die Lautsprecherkabel die gesamte Elektroinstallation und zum anderen liegen diese press an den Leitungen der Fußbodenheizung (siehe Bilder).

    Ich dachte

    a) Lautsprecherkabel müssen mit Abstand zu Stromkabeln verlegt werden wegen dem Brandschutz
    b) Das ganze führt an besagter Stelle zu Brummen in den Lautsprechern.

    Was denkt ihr?
     

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  2. baddie

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    Zu A: Was soll da Brennen? Stromkabeln werden nicht warm, sofern nach recht und Gesetz abgesichert!
    Auch ein Anbohren der Kabel ist egal da hier der FI auslöst bzw auch der LS je nach welches man anbohrt.
    Zu B: Störungen können auftreten, normaler weiße nicht. habe selber Aufputz Lautsprecherkabel und ein Stromkabel unter der Sockelleiste. Kann nichts feststellen.
    Wegen deiner Heizung mach dir da keine sorgen. Die Rohre sind Isoliert und fahren sicher nicht mit 70 Crad.
     
  3. #3 simon84, 09.07.2019
    simon84

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    Das hat vermutlich eher damit zu tun, dass vertraglich keine Leerrohrinstallation vereinbart wurde und WESENTLICH mehr kostet.
    Pauschal zu sagen "da kann man eh nichts mehr ziehen" ist aber trotzdem genauso falsch wie zu glauben eine Leerrohrinstallation löst alle Probleme.
     
  4. #4 Cybso, 10.07.2019
    Zuletzt bearbeitet: 10.07.2019
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    Das hängt von der Qualität der Leerrohre und ihrem Verlauf ab. Zur Not kann man auch noch mit einem geeigneten Gleitmittelspray nachhelfen. Ich hab bei mir auch weitgehend auf Leerrohre verzichtet, außer für Medienkabel und als Trittschutz an Tür- und Raumübergängen während der Rohbauphase.

    Im Nachhinein hab ich aber festgestellt, dass ich mit einer kompletten Leerrohrinstallation und darin eingezogenen H07V-Einzeladern (flexibel) auf ähnliche Kosten gekommen wäre, bei deutlich erhöhter Flexibilität was Austausch und Erweiterung angeht.

    Gerade bei so einem schönen Kabelschacht kann man die Leerrohre ja von beiden Seiten bis an den Schacht führen, so dass man nur jeweils die halbe Strecke einführen muss.

    Eher wegen der Isolation zwischen den Leitern. Wenn die 230/400V-Leitungen beschädigt werden, könnte es sein, dass die schwache Isolation der Lautsprecherleitungen nicht ausreicht und auf diesen plötzlich 230V statt SELV anliegt. Was natürlich indirekt sowohl zu einem Brand wie auch zu Gefahr durch elektrischen Schlag führen kann. Deswegen wird für KNX auch ein spezielles Kabel (meistens grün) verwendet, da dies selbst gegen entsprechende Spannungen isoliert ist und so einen doppelten Schutz bietet.

    Ein stromdurchflossener Leiter produziert ein elektromagnetisches Feld, welches Strom in einen anderen Leiter induzieren kann. Die Stärke der Induktion hängt vom Abstand und vom parallelen Verlauf der Leiter ab. Bei gekreuzten Leitern, so wie auf dem Bild, spielt das praktisch keine Rolle.

    Die gelben Netzwerkkabel im Kabelschacht, die direkt an den NYM-Leitungen verlegt sind, machen mir da eher sorgen. Edit: Oder sind das Koax-Kabel auf der rechten Seite? Dann ist natürlich alles OK.
     
  5. Jens085

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    Es wurde ein Leerohrinstallation vereinbart. Die 1000 Euro mehr waren jetzt nicht der kritische Punkt. Vor Ort wurde darauf verzichtet, auch weil die Rohre im Werk (Fertighaus) falsch positioniert wurden und diese auch ausdrücklich als nicht zugfähig ausgeschrieben wurden. Das war mir irgendwann zu blöd und dann haben wir vor ort die Kabel direkt gelegt.

    Das Team vor Ort war dann so nett und hat die Lautsprecherkabel anders gelegt. Zwar mit Knurren aber immerhin.. Im Endefekt war das Argument, dass die Kabel nicht so dicht nebeinander liegen dürfen Falls das LS und Stromkabel gleichzeitig angebort werden ist das Lebensgefährlich und daher ?verboten?.

    Die weißen Kabel sind Koax-Kabel... die Braunen Strom. Kann das Probleme mit der Datenübertragung geben?

    Viele Grüße
     
  6. #6 hellobello, 14.07.2019 um 13:35 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14.07.2019 um 13:42 Uhr
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    SAT und Netzwerk arbeiten in einem ganz anderen Frequenzspektrum wie das Stromnetz
    50 Hz
    Einzige wo ich mir sorgen machen würde wenn Tele Kupfer Leitungen mit dem Stromnetz mit verlegt werden
    Powerline und DSL und Strom haben gemeinsame Unverträglichkeiten zudem noch schlecht entstörte E Geräte DSL stören

    Genauso wenn eine Signalleitung! Ton zu nahe am Stromnetz liegt da die Störung dann nochmal durch die Endstufe verstärkt wird (50 Hz brummen)

    Kurze Überlappungen bei Kabelwegen sollten keine Störung verursachen

    Netzwerk neben Strom sollte kein Problem darstellen zudem noch mit der Pas des Hauses Verbunden
    Sat sollte auch kein Problem darstellen (wenn ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne ist die Schirmung über Geräte mit dem Schutzleiter verbunden)
     
  7. Jens085

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    Vielen Dank. Wir haben tatäschlich keine Tele Kupferleitungen im ganzen Haus... nicht weil wir es nicht wollten sondern weil der Planer ein paar gravierente Fehler gemacht hat, das ist einer davon.

    Der elektriker hat die LS Kabel nun anders gelegt. Da sollte sich nichts mehr stören.
     
  8. hellobello

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    Also mit gar keine ist gemeint - es gibt keinen Anschluss seitens eines Telekommunikationsunternehmen?
     
  9. Hanilein

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    Beim Foto betrachten kann man gut erkennen die Isolierung der Heizungsrohre sind mit 4mm starkem Material gedämmt.
    Die Fittinge sind nicht abgeklebt wie doch eigentlich üblich.
    Ob das so OK ist?
     
  10. Jens085

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    Tatsächlich, habe ich etwas umdenken müssen. Der Hausanschlußkasten ist im Keller und die 1. TAE sitzt auch im Technikraum aufputz neben dem Serveschrank. Dort steht der Router. Wegen der Stahlbetondecke wird ein zweiter Router im EG oder OG stehen. Wegen WLAN und DECT... Ich habe nach etlichen Stunden Diskussion mit der Telekom und dem GU das ganze aufgegeben. Man hat sich dann gütlich geeinigt. Wie es jetzt ist, ist es auch irgendwie elegant :-)

    Gibt es dazu eine Norm? Wir haben heute noch mehr entdeckt... es müssen in 10 Tagen wenn der Gutachter kommt eh wieder etliche Verkleidungen demontiert werden. Was ein Spaß das Ganze :-(
     
  11. Hanilein

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    Wir haben hier auch eine Sparte für Heizung ,da mal nachfragen.:deal
     
  12. Jens085

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    Danke :-)
     
  13. #13 hellobello, 15.07.2019 um 15:02 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 15.07.2019 um 15:14 Uhr
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    Ich weiß nur das die in ÖS bei Boden Installation sicher verschlossen werden und nicht offen sind

    Wenn eine Netzwerk Doppeldose irgendwo hast
    Über einen Anschluss das DSL laufen lassen
    Die 6 Pin Mechanisch 4 Pin elektrisch passen in eine Netzwerkdose 8 Pin ele
    oder beim Modem haben die Deutschen sowieso 8 Pin .... naja bin ÖS also ... aber funktioniert sicher irgendwie so

    Doppeldose um das Internet wieder zum Switch zurück zu schicken ....
    Fürs Netzwerk am Modem Standort hast dann normal eh noch 3-4 Port Frei

    Dann hast auch dein Dect und Wlan im Oberen Geschoss

    Wenn gutes Wlan haben möchtest Pro Stockwerk überleg dir einen guten
    Standort an der Decke und zieh selbst ein Kabel das ist keine Kunst und ein Paar Kabelbinder um deine Kabel zu befestigen .....

    Da kannst dann zb
    Ubiquiti Networks UAP-AC-PRO an der Decke Montieren
    Energie kommt übers Netzwerkkabel
     
  14. Jens085

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    Hätte ich auch gedacht. Wie gesagt, da muss einiges an Rigips wieder von den Wänden und Estrichplatten müssen auch wieder entfernt werden. Wäre schon erfolgt aber derzeit ist hier Ferienzeit.

    An sowas hab ich auch gedacht, daher hat der freundliche Elektriker noch ein paar Kat7 Kabel verlegt. Hatten eh schon fast in jedem Zimmer eine Doppeldose. Problem ist nur etwas, dass ich die eigentlich schon verplannt hatte.

    Muss das Ubiquiti Networks UAP-AC-PRO eigentlich an die Decke oder funktioniert das auch hinterm Schrank? Das wäre super cool, da hat irgendeiner ein paar Dosen falsch geplant. Da könnte ich die Dinger hinhängen. Also eins pro Etage. Decke lässt sich meine Frau wohl nur schwer von überzeugen. Die ist schon von den 3 Bewegungsmeldern im Flur genervt...
     
  15. #15 hellobello, 16.07.2019 um 01:00 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.07.2019 um 01:14 Uhr
    hellobello

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    Um die bestmögliche Abdeckung zu gewährleisten sollten die schon an einer geeigneten Stelle (zentral) an die Decke
    Zumindest würde ich das vorrichten kostet in Eigenregie für zwei Stockwerke Kabel 50 Euro?


    Kann man auch in der Decke lassen an einer geeigneten stelle (zumindest was ich so gesehen habe gibts einen Hohlraum in der Decke oder nur bei einen Stockwerk
    Pos aufschreiben und falls man doch mal was haben möchte bohrt man einfach ein Loch und zieht das Kabel raus

    Die höhe ist einfach da es weniger Hintermisse ergibt und auch die Antennen danach ...

    Das Licht montiert man auch nicht irgendwo in der Ecke um es vor blicken zu schützen

    Konservative Frauen :D aber dann jammern und einen Repeater kaufen wenn das Wlan nicht ....

    Ob ein Schalter an der Wand oder Bewegungsmeldern oder an der Decke macht doch nur gewohnheitsmäßig einen unterschied

    UniFi - UAP Antenna Radiation Patterns

    Würde davon ausgehen
    5 GHz schafft es durch eine Wand, 2.4 GHz durch zwei Wände

    Für Wandmontage wäre der UAP-AC-IW-PRO
     
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