Heizen/Strom nur mit Sonne

Diskutiere Heizen/Strom nur mit Sonne im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, zunächst entschuldige ich mich für mein Versehen. Das hätte ich beachten müssen mit dem Verbot der namentlichen Nennung von Firmen....

  1. Sören

    Sören

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    Hallo,

    zunächst entschuldige ich mich für mein Versehen. Das hätte ich beachten müssen mit dem Verbot der namentlichen Nennung von Firmen.

    Ich fange nochmal an:

    Wir möchten ein Haus bauen. Ort: Bayreuth
    Erster Wunsch: Energetische Autarkie weitestgehend durch Sonne für Wärme und Strom. Ist das überhaupt möglich, wenn man einen ganz normalen 4-P-Haushalt führt?
    Wird dann das gesamte Haus (250m2 WF) optisch zur Solarzelle?
    Kennt da jemand Konzepte oder jemanden, der diese Konzepte erstellt?
    Gibt es sinnvolle Lösungen?

    Gerne auch per mail an fskroener@gmx.de ;)

    Auf dem Markt gibt es z. B. diverse Anbieter, die um einen grossen Tank herum ein Haus bauen. In diesem Tank werden Unmengen an Wasser gespeichert und sommers erhitzt, um dann für den Winter die gespeicherte Energie zu nutzen.


    Über Antworten würde ich mich freuen!

    Gruß und schöne Woche!
    Sören
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Hallo,

    ein schöner Gedanke, aber nur sehr schwer zu verwirklichen. Von wirtschaftlich möchte ich nicht reden, da solche Lösungen mit Sicherheit nicht ganz günstig werden.

    Zuerst einmal mußt Du unterscheiden zwischen dem Wärmebedarf des Gebäudes und dem Strombedarf bedingt durch das tägliche Leben. Beides kann, zumindest teilweise, durch Sonnenenergie gedeckt werden.

    Daher lautet die Devise, zuerst einmal den Bedarf (Wärme und Strom) auf ein Minimum reduzieren. Dabei sollte in meinen Augen der Komfort nicht völlig auf der Strecke bleiben, denn wer will schon zurück in die Steinzeit.

    Der von Dir angesprochene Speicher ist so eine Sache. Man kann viel bauen, aber die Solarthermie hat eben den Nachteil, daß die Sonne gerade dann kaum scheint, wenn die Energie benötigt wird (im Winter). Jetzt gibt es verschiedene Versuche den Überschuß im Sommer zu ernten und dann im Winter zu nutzen. (Google mal nach Saisonspeicher). Hier spielen aber die Verluste eine erhebliche Rolle, die durch den Einbau innerhalb der gedämmten Gebäudehülle minimiert werden sollen.

    Bei PV sieht es ähnlich aus, wobei hier noch hinzukommt, daß bei einer autarken Versorgung eine Speichermöglichkeit vorgesehen werden muß, die einerseits nicht ganz billig, und auf der anderen Seite auch wartungsintensiv ist. Die Telekom kann ein Lied davon singen, dort wurden zur Notversorgung der Telefonnetze riesige Räume mit Akkus vollgestellt, und es waren ein paar Leute permanent damit beschäftigt die Dinger am Laufen zu halten.

    Also müßte man eine "neue" Speichermöglichkeit vorsehen die ohne die anfälligen Akkus auskommt. Die Bahn betreibt beispielsweise Kraftwerke an Seen die beim Ausfall eines konventionellen Kraftwerks einspringen.

    Ja, es gibt (noch) exotische Möglichkeiten zur Speicherung, aber die sind für einen normalen Privathaushalt unrentabel und unerschwinglich. Solange die Versorger mehr Geld für eine eingespeiste kWh bezahlen als der Kunde für die Entnahme, werden alle Speichermöglichkeiten immer unrentabel bleiben.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Bauwahn

    Bauwahn

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    Auch andere Energieversorger benutzen dies zur Spitzenlastabdeckung. Stichwort Pumpspeicherkraftwerk. Nachts wird hochgepumpt, mittags und abends Strom generiert.

    Ansonsten: Ausganspunkt wäre sicher zunächst mal ein Passivhaus, das kommt der Sache im Sinn schon relativ nahe. Davon ausgehend kann man dann sicher noch Optimierungen im Sinne der Ausgansfrage angehen.

    Gruß

    Thomas
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 21. November 2007
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    Heizungstechnisch heißt die Lösung Passivhaus. Bei Strom: Definiere Autark!
    Ohne Anschluß ans EVU -> geht fast nicht.
    Nullsummenbilanz -> bei entsprechender PV-Fläche und sparsamem Stromverbrauch VIELLEICHT machbar.
    Speicher = schöne blaue Theorie. Da bereits im Sommer Verluste eintreten, reichts nicht über den Winter.
    Es gibt Lösungen dafür, die aber (siehe Passivhaus) unsinnig sind und unbezahlbar dazu.
    Mfg
     
  6. muelleto

    muelleto

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    @ Sören
    Zum Thema Beheizung:
    Schau einmal unter Sonnenhäuser nach. Dort wirst Du Gebäude finden, die über solare Anlagen Wärme zur Beheizung des Gebäudes bereitstellen. Die solaren Deckungsanteile schwanken je nach Gebäude zwischen 50 und teilweise 100%. Bei einer Voll-Deckung des Wärmebedarfes hast Du auf dem Dach aber keinen Platz mehr für die Stromversorgung Deines Haushaltes mit PV-Elementen.
    Kostenmäßig ist das Problem bei solchen Anlagen, das mit steigendem Deckungsanteil sowohl die Anlage als auch der Preis überproportional ansteigen. Deshalb finde ich persönlich die Ansätze bei vielen Sonnenhäusern mit der Rest-Abdeckung des Wärmebedarfes über einen Wassergeführten-Kamin sehr optimal.

    Gruß
     
  7. Jonny

    Jonny

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    zum Strom,
    PV wäre interessant wegen der Eispeisevergütung, du kannst deinen selbsterzeugten Strom teuer ans EVU verkaufen, selbstversorgung mit PV oder als notstromlösung ist uninteressant!
    Da wäre ein BHKW schon eher geeignet, das ist aber eher was für Gebäude mit grossem Heizbedarf.
    Ich schliesse mich Ralf an: definiere autark!

    Grüsse
    Jonny
     
  8. Julius

    Julius

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    Genau:

    Was ist das Ziel?

    Ein gutes "Öko-Gewissen" oder tatsächlicher Verzicht auf einen Netzanschluß (weil es z.B. ein Aussiedlerhof ist, der kilometerweit von der nächsten Leitung liegt, daher die Anschlußkosten extrem hoch wären)?

    Oder evtl. Sparen?
    Dann wäre das der verkehrteste Ansatz, den man wählen kann.


    Ist Euch klar, daß eine echte Autarkielösung für üblichen Komfortanspruch viele Hunderttausende kostet, eher in Richtung Million? Und da ist das Haus noch nicht mitgerechnet, nur die Technik...
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Liegt Bayreuth so abgelegen, daß man sich autark versorgen muß?

    Also, zuerst mal sehen ob wir Antworten kriegen...dann kann man sich vorstellen in welche Richtung der Zug fährt (oder nicht).

    Gruß
    Ralf
     
  10. Sören

    Sören

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    Interessante Antworten

    Vielen Dank an alle Antworter!!

    Nach meinem etwas holprigen Einstieg bin ich froh über soviel Resonanz.

    Ziel: Ökogewissen und Sparen bei gutem Komfort.

    Wenn dann mal der Strom 20x soviel kostet wie derzeit, wird sich eine Eigenversorgung mit Strom über Sonne vielleicht rechnen. Aber ob das kommt, wer weiß...Dann kostet wahrscheinlich mein "Primärenergieträger" (HOlz ,Pellets, Rapsöl) auch das 20fache...

    Autark meine ich so absolut wie nur möglich, aber mein Budget fürs Haus wird bei max. 400 Teuro liegen. Natürlich bekomme ich einen Stromanschluß ab Straße, wir sind Oberfranken ;)) Innenstadtnah auch noch.

    Am liebsten würde ich das Wasser aus einem Brunnen holen, Regenwasser sammeln, Abwasser klären, Sonne sammeln für Strom und Heizung. Plus Holzofen. Das Holz müßte ich allerdings kaufen, also nicht ganz autark.

    Das Problem scheinen mir geeignete Stromspeicher. Und ich würde wohl eine Fläche für die Technik brauchen, die dann optisch Haus und Grundstück dominiert.

    Regenwasser habe ich für WC und Garten in meinem jetzigen Haus, aber rechnerisch ist das keine tolle Sache. Nur fürs Gefühl.

    Was bleibt also sinnvoller/bezahlbarer Weise übrig? Wohl ein bißchen Solar plus Ökoheizung (Pellet, Stückholz). Ein wenig PV...
    Und wohl Passivhaus, wobei mir da nicht klar ist, um wieviel die Kosten im Vergleich zum "Standard"gedämmten Haus steigen.


    Ich werde mir jetzt einen Architekten plus wohl Energieberater suchen, um das Haus entsprechend zu planen.

    Vielen Dank an alle, die sich zu meinen Gedanken auch Gedanken gemacht haben. Das ist gelebte Kommunikation und macht Spaß!


    Gruß,
    Sören

    PS: Man könnte auch mit einem Öko-BHKW winters einen grossen Speicher heizen und den Strom verkaufen, im Sommer Warmwasser/Strom vom Dach. Und dann im Winter ein paar Tage das BHKW. Dann läuft es nicht zu lange, kostet wenig Material (Rapsöl oder Pellet!?) Wohl teuer, aber machbar?
     
  11. Julius

    Julius

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    Wie soll sich ein (leider vergleichsweise sehr teures) BHKW rentieren, wenn es nur wenig läuft???
     
  12. Sören

    Sören

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    Ich möchte nicht nur an die Rendite denken. Aber genaue Zahlen müßte man dann vergleichen.
     
  13. #12 Ralf Dühlmeyer, 22. November 2007
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Nächste fällige Definition....

    Definiere Ökologisch:
    Auch bei einem BHKW, das nie läuft, müssen die Betriebsmittel gewechselt werden. Ökologisch?
    Ein BHKW muss hergestellt (Metallguß :yikes), transportiert und montiert werden. Ökologisch?
    Batterien (Stromspeicher PV) müssen hergestellt, transportiert, montiert und gewartet werden. Ökologisch? + Entsorgung (Schwermetalle :yikes)
    Steuer- und Regelkomponenten enthalten rel. viel Gold, das mit hochgiftigen Stoffen ausgewaschen wird. Ökologisch?
    Was ist das Ziel. Eine saubere persönliche Ökobilanz ohne Einrechnung der Vor- und Folgebilanzen - sozusagen Skt. Florian fürs Gewissen - oder eine ökologische Gesamtbilanz.
    Wenns letzteres werden soll, dürfte die sauberste (im doppelten Sinne) Lösung eine schlichte Verbrauchsminimierung sein. Und das bei grünen Technikmonstern "gesparte" Geld in "saubere" Baustoffe und Energieformen stecken.

    Mich erinnert dieser grüne Technik-Hype immer an SChädlingsbekämpfung im Wald.
    Da gibts einen SChädling, der ein paar Bäume bedroht. Umden zu vernichten, werden Menschen und Material mit imensem Energieverbrauch transportiert, Mittel verwendet, die bei Herstellung und Transport viel Energie verbraucht haben und ganz nebenbei wird bei der bekämpfung jede Menge Flora und Fauna geschädigt.
    Aber 5 Bäume wurden gerettet. :bounce:. Das der Schaden viel größer war - vor allem langfristig gesehen - fällt nicht auf.

    MfG
     
  14. Sören

    Sören

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    Hallo, Ralf,

    da sprichst Du mir eigentlich aus der Seele.
    "Man wird geboren, und schon ist man schuldig." (frei nach Hesse).

    Mit anderen Worten: vieles, was man (auch mit guten Absichten) tut, "schädigt" die Umwelt. Beim Baby schon die Windeln, das es Strom braucht für die Heizlampe usw...
    In einer hochtechnisierten Gesellschaft kommt man nicht umhin, unökologische Ressourcen zu verbrauchen. Es sei dann, man kapselt sich völlig ab und lebt als Eremit/bauer auf einem einsamen Hof.
    Aber wer will das schon?

    Insofern stimme ich Dir voll zu, das es eine Frage der Definiton ist.
    Dann bin ich für die ökologische Gesamtbilanz, keine Frage.

    So werden wir in Richtung Passivhaus steuern mit einer kleinen, aber feinen "ökologischen" Heizung dazu.

    Vielen Dank für Deinen anregenden Beitrag.

    Gruß,
    Sören
     
  15. #14 VolkerKugel (†), 22. November 2007
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    Besser wäre ...

    ... gleich einen mit Passivhaus-Erfahrung, dann bleibt´s von Anfang an in einer Hand.
     
  16. R.B.

    R.B.

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    Aha, langsam entwickelt sich eine Tendenz. Jetzt kann ich mir auch besser vorstellen, was mit den Eingangsfragen gemeint war.

    Wie schon geschrieben, Verbrauch minimieren. Dazu würde ich mir einen Planer mit in´s Boot holen der auch Erfahrung im Bereich PH hat. Gerade bei einem PH gibt es einiges zu beachten (Dämmung, Lüftung, verwendete Materialien etc.), sonst wird´s ein Disaster.

    Ich würde einmal grob in 3 Bereiche unterteilen:

    - Wasser Ver- und Entsorgung
    - Beheizen des Gebäudes
    - Elektroinstallation (inkl. Verbraucher)

    Dann geht es darum, wie so ein Gebäude gebaut sein sollte, damit in den o.g. Bereichen der Verbrauch minimal ist (ohne jedoch auf Komfort zu verzichten).

    Kann ich beispielsweise eine Haussteuerung mit einer Leistungsaufnahme von 2W einsetzen um ganze Kreise zu deaktivieren an denen Verbraucher mit hohem stand-by Strom hängen, dann ist so eine Einrichtung sinnvoll.

    Auch bei der Beleuchtung sollte die Planung der einzelnen Kreise berücksichtigen, daß man die Räume evtl. auch mit LED-Technik noch ausreichend ausleuchten möchte.

    Die Auswahl der Verbraucher sollte sich nicht nur auf Farbe und Design beschränken, sondern vielleicht auch den Strombedarf berücksichtigen.

    Und das ist nur eine kleine Auswahl. Es gibt viele Punkte die man durchdenken sollte.

    Gruß
    Ralf
     
  17. Julius

    Julius

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    Andere wesentliche Punkte, um wirklich zu sparen (und damit die Umwelt zu schonen):

    Wenn Gasanschluß für Heizung, dann auch Gasherd und (falls überhaupt nötig) Gaswäschetrockner sowie Gassteckdose für Außen.
    Ansonsten zumindest ausschließlich Induktionskochfelder.
    Dazu einen elektrischen Wasserkocher und ggf. einen elektrischen Eierkocher, Reiskocher, Dampfgarer etc. (solches stattdessen im Topf zu erhitzen, ist erhebliche Energieverschwendung).

    Gar KEINE Halogenlampen in der ganzen Bude, stattdessen (Kompakt-) Leuchtstofflampen und ggf. LED.

    Mit Ausnahme der Küchenspüle ausschließlich thermostatisch geregelte Mischbatterien an allen Zapfstellen mit Warmwasser (also AUCH an den Waschbecken). Mit Durchflußmengenbegrenzern.Das spart nicht nur enorm, sondern ist auch ein heftiger Komfortgewinn. Wer diese schwachsinnigen Einhebelmischer erfunden hat, gehört...


    Bei ALLEN Toiletten Urinale installieren (vorzugsweise wasserlose). Auch hier gilt: Spart merklich und erhöht den Komfort. Außerdem ists immer noch ein "Angebfaktor"...

    Kein Abluftdunstabzugshaube, sondern eine sehr gute im Umluftbetrieb (z.B. BERBEL).


    Daß man kein Passivhaus ohne KWL mit Wärmetauscher baut, setze ich voraus (obwohl auch das vorkommt...)!


    Und vor allem:
    Den Bauplatz so wählen, daß er gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden ist.
    Ne Baulücke im Bestand ist auch wesentlich ökologischer als ein neu ausgewiesenes Baugebiet.

    Und natürlich nicht rauchen. :winken
     
  18. #17 VolkerKugel (†), 22. November 2007
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    Architekt . Nachweisberechtigter für Wärmeschutz
    Protest ...

    ... das ist bei KWL überhaupt kein Problem :motz außer für die eigene Lunge
     
  19. Julius

    Julius

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    Für die Umwelt schon...
     
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  21. Lukas

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    Wat hastn damit vor? Den Terrassenheizpilz befeuern oder das Gas abblasen, wennste zu wenig verbraucht hast und in nen ungünstigeren Tarif rutschen würdest?;)

    Gruß Lukas
     
  22. #20 Ralf Dühlmeyer, 22. November 2007
    Ralf Dühlmeyer

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    :respekt :respekt :respekt

    Dann aber bitte a´la Bohrinsel schön abfackeln :p

    MfG
     
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Heizen/Strom nur mit Sonne

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