Heizungsneubau

Diskutiere Heizungsneubau im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Salut, zunächst 'ne Anmerkung vorneweg: Ich habe derzeit noch sehr wenig Ahnung von Heizungen, aber eines ist klar: Unser Haus benötigt eine...

  1. #1 Vancouverona, 27.10.2004
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    Salut,

    zunächst 'ne Anmerkung vorneweg: Ich habe derzeit noch sehr wenig Ahnung von Heizungen, aber eines ist klar: Unser Haus benötigt eine neue Heizung, denn: Jede Heizung ist besser als die Kombination von einem 30 Jahre alten Gasofen und einem 50 Jahre alten Nachtspeicherofen, wenn man 6 Räume und Verkehrsflächen (mit insgesamt 150 m² Fläche und 420m³ Volumen) zu beheizen hat.

    Nun hat uns ein Heizungsbauer (wir hatten insgesamt 5 hier durchlaufen) angeraten, einen Brennwertkessel von Buderus (GB 142-24) zu nehmen, dazu einen 200l Warmwasservorratstank (Warmwasserversorgung war vorher dezentral mit Durchlauferhitzern, Kochendwassergeräten, etc.), da wir das Haus zu dritt, demnächst zu viert bewohnen werden.
    Der Brennwertkessel soll dabei im Keller stehen (der nur als Abstellraum nutzbar ist), die Abluft wird durch den Kamin geführt, der hierzu erst noch saniert werden muß. In diesem Zusammenhang wurde vorgeschlagen, daß der Brenner raumluftunabhängig betrieben werden sollte. Zu diesem Zweck ist ein zweites Rohr in den Kamin einzuführen, da dieser stark aussandet und somit die Lebensdauer des Brenners einschränken würde.

    Das Haus ist im übrigen Baujahr 1908 und hat ziemlich dicke Aussenmauern (ca. 50cm Ziegelwand), ansonsten gibt es keine weiter Dämmung.

    Nun die Fragen:
    1. Muß ein Brennwertkessel tatsächlich raumluftunabhängig betrieben werden, oder ist das nur "Geldtreiberei"?
    2. Gibt es eine Norm, die raumluftunabhängigkaeit vorschreibt?
    3. Kann die Zuführung nicht auch ggfs. durch ein im Kesselraum vorhandenes Kellerfenster an Stelle des Kamins erfolgen?
    4. Ist der Brenner ausreichend oder evtl. zu groß dimensioniert (der 200l Tank war unser Wunsch, da meine Frau und ich beide Sport machen und 200 l Warmwasser am Tag durchaus im Bereich des möglichen liegen (135l wären u.E. zu wenig gewesen auch im Hinblick auf ein zweites Kind)).
      [/list=1]

      Danke für Ratschläge,
      Jörg
     
  2. Roka

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  3. #3 Jürgen V., 27.10.2004
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    Alle Menschen sind klug: die einen vorher, die and
    Nein er MUSS nicht.
    Die Vorteile:
    Wird die Verbrennungsluft über ein LAS angesogen, erwärmt sich die Verbrennungsluft.
    Was für einen wirtschaftlicheren Betrieb des GB 142 sorgt.
    Darüber hinaus braucht man sich keine Gedanken mehr machen, wenn noch ein Ablufttrockner im Keller patz finden soll.
    Die Fernster des Kellerraums können im Winter geschlossen bleiben, so können die Räume darüber nicht so schnell auskühlen.
    Die Luft übers Fenster zu ziehen ist auch nur mit auflagen verbunden,
    könnte auch sein das ein Raumluftverbund hergestellt werden muss.
    Raumlufttun abhängig sollte immer angestrebt werden.

    Jetzt einmal RICHTIG machen lassen und dann über Jahre
    ruhe zu haben, hat sicher damit nichts zu tun.

    NEIN, nur Vorschriften wass dann alles einzuhalten ist.

    Sicher! KANN , was aber zu erhöten Energie kosten führt.
    So halten Sie sich den Keller kalt.


    Bei dem Alter des Hauses würde ich mal sagen das auch 15kW
    ausreichend sein könnten, je nachdem wie gut die Fenster sind.
    Der Vorteil liegt beim Komfort gewinn.
    Eine Speicherladung liegt etwa bei 20 min, beim 15 kW etwa bei 40 min.
    Bei der recht hohen Speichermasse des Gebäudes kann das denke ich aber
    vernachlässigt werden.

    Wie immer nur meine Meinung :Roll
     
  4. #4 Vancouverona, 28.10.2004
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    Hallo erst Mal :-)

    @Roka:
    Danke für den Tip. Das Fromu kannte ich noch nicht, habe mich aber vorhin angemeldet. Zur Zeit suche ich schon Mal nach weiteren INfos.

    @Heizer:
    Hui, Du machst Deinem Namen aber alle Ehre.
    Der Brenner steht in einem eigenen Raum, der vor Urzeiten zwischen den Kriegen als Waschküche genutzt wurde (Einen großen Waschkessel mit Kohlbefeuerung haben wir da schon rausgeholt). Der Raum hat zwei Fensterluken (ca. 30x60cm) sowie eine ältere Holztüre, deren Dichtigkeit allein schon für einen Raumverbund ausreichend wäre :-)
    Über dem Waschkeller liegt unsere Küche. Zwischen Küche und Keller ist 'ne Decke (ach was :-)), die aus einer Betondecke, ca 40 cm Aschendämmung, 'ner 18 mm OSB-Platte sowie einem 30mm Rigidur Trockenestrichelement (20mm Gipsfaserkarton+10mm Steinwolle) aufgebaut ist. Wärmedämmungsmäßig sollte das ausreichen, auch wenn im Winter der Keller belüftet wird.

    Hast Du da einen Literaturhinweis, Link, wo ich dazu nähere Informationen finde? Hintergrund: Das Haus gehört nicht wirklich mir und meiner Frau, sondern dem Schwiegervater, der uns da in Ruhe machen läßt. Und der stellt all' die Fragen an mich, die ich in den Gesprächen mit dem Heizungsmensch bisher nicht gefragt habe.

    Abschließend noch eine vermutliche Glaubensfrage: Taugt der Brenner etwas?
    Eine Antwort ist vermutlich: Nur soviel, wie der Heinzungsfachmann, der ihn aufstellt... Aber gehen wir mal davon aus, daß der Fachmann weiß was er tut.

    Vielen Dank schon Mal,
    Jörg
     
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