HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß

Diskutiere HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß im Dach Forum im Bereich Neubau; Dachdämmung Hallo, tolle Antwort - und sehr hilfreich! Das da eine Dampfbremse hingehört ist ja grad was ich bezweifle! Denn dann ist...

  1. #121 Kris Roberts, 16.02.2011
    Kris Roberts

    Kris Roberts Gast

    Dachdämmung

    Hallo,

    tolle Antwort - und sehr hilfreich!
    Das da eine Dampfbremse hingehört ist ja grad was ich bezweifle!
    Denn dann ist alles Luftdicht!!! Es ist ein altes Dach mit gebrannten
    Ziegeln -- und wenn ich die Expertenbeiträge im Internet lese,
    dann ist oft weniger - mehr - bei Kondenswasser!

    Außerdem ist das eine Geldfrage bei dem was Handwerker
    heute verlangen! Mir bleibt keine Wahl ... nach 3000 Arbeitsstunden
    bin ich auch nicht mehr so unbeleckt... vielleicht ist es nur
    nicht i.O. das ich hier als Frau frage.

    Kein Thema. Habe sowas schon erwartet ... ein fachlicher Rat
    hilft mir da mehr ... zum Telefon greifen u. jemanden bestellen,
    das kriege ich gerade noch so allein hin. DAS ist aber hier mein
    Problem. Auch Handwerker habe ich als Deppen kennengelernt,
    die REDEN u. keine Ahnung haben -- wurde bereits abgezockt
    mit einer minderwertigen Leistung. Danke.

    Kris
    *braucht nun auch keiner mehr Antworten - hab' genug gesehen*:mauer
     
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  3. #122 ralph12345, 16.02.2011
    ralph12345

    ralph12345

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    Wenns von kalt auf warm umschwenkt, kann die warme Luft viel Feuchtigkeit mitbringen, die auf dem kalten Boden kondensiert, dann wirds draussen naß. Das sollte das Dach nicht stören. Die Feuchtigkeit kommt ja nicht von draussen rein und kondensiert im noch kälteren Haus, denn in der Regel ist das Haus innen wärmer. Daß so viel feuchte Luft von aussen einen noch kalten Dachboden eindringt und ihn durchnäßt halte ich für unwahrscheinlich.

    Wenn Dein Dachboden mit dem Rest des Hauses offen verbunden ist, kann fechte warme Luft in den Dachboden rein. Ohne Dämmung geht die zum Dach raus und gut. Mit Dämmung fühlt die Luft langsam ab und am Ende der Dämmschicht kondensiert die Feuchtigkeit. Abhilfe: Gute Belüftung und Dampfsperre zwischen warmfeuchte Hausräume und Dämmung. Das geht nur mit einem kompletten Konzept fürs ganze Haus, nachbasteln mit ein paar Folien und Dämmatten im Dach wird nix.

    Erste Frage wäre also, ist der Dachboden mit einer offenen Treppe mit dem Haus verbunden oder ist der zu?
     
  4. #123 Kris Roberts, 17.02.2011
    Kris Roberts

    Kris Roberts Gast

    Hallo Ralph,

    danke für die Antwort.
    Der Dachboden ist nicht mit dem Rest des Hauses verbunden,
    sondern durch eine Bodenluke getrennt. Allerdings verlaufen
    2 Schornsteine auf dem Boden, die beide warm waren.
    Allerdings war es auch draußen eben nicht kalt -- das
    Haus ist unbewohnt u. immer ca. 7-10 C temperiert.
    (Heizung an) Ich konnte mir das einfach nicht erklären.
    Belüftung wie gesagt habe ich im First belassen, da ich
    das für besser hielt. Ich war auch bisher der Meinung,
    dass Glaswolle nicht komplett "dicht" ist - sondern "adaptiv"
    in Punkto Feuchtigkeit reagiert?
    Konzept - Handwerker etc. alles finanziell nicht machbar.
    Allerdings mit der Dämmung "Schäden" am Holz - oder
    Ungeziefer wg. Feuchtigkeit riskieren will ich natürlich auch
    nicht. Dann müsste ich die Dachdämmung wieder entfernen.
    Es gibt noch Möglichkeit B - diese Dämmung auf dem Fussboden
    des Dachbodens anzubringen (zur Dämmung zum Wohnbereich)
    und das Dach / Dachboden - sich "selbst überlassen". Das
    gefiel mir aber irgendwie auch nicht.
    Da das ganze Haus ziemlich "zerstört" wurde und ich nur
    begrenzte Mittel hatte, wollte ich die Dämmung trotzdem
    nicht außer Acht lassen. Aber ihn Luftdicht verpacken mit
    Folie schien mir riskant.

    Kris
     
  5. #124 Kris Roberts, 17.02.2011
    Kris Roberts

    Kris Roberts Gast

    Nachtrag-- es ist möglich, dass an dem Wochenende
    das Haus tatsächlich ein paar Grade kälter war! Wenn
    ich es recht erinnere, dann waren draußen 10-11 Grad,
    im Haus mit Sicherheit weniger -- wie gesagt so ca.
    7-9 etwa. Hatte gestern vergessen zu erwähnen,
    dass das Haus z.Zt. unbewohnt ist.

    Kris
     
  6. #125 gunther1948, 23.02.2011
    gunther1948

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    hallo
    wenn du dich in einen fremden betrag reinhängst der schon 118 # hat dann musst du dich nicht wundern dass du runterfällst und kein mensch hier lust hat das alles aus einander zu bröseln und dein problem ein zu grenzen.
    mach eine eigene nummer auf. ansonsten lass es und diese anmerkungen auch
    gruss aus de pfalz
     
  7. POLow6N

    POLow6N

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    Hallo Leute,

    also Gunther weiß schon, dass meine Bemühungen in 2011 nicht gefruchtet haben, da ich mit Ihm telefoniert habe.

    Es kommt leider immer noch Feuchtigkeit auf dem Dachboden unter den Platten zustande.

    Jetzt hatte ich meinen Statiker da, weil ich den Rat von Gunther leider nicht mehr umgesetzt bekomme (Folie unter der Balkenlage durchziehen) oder nur mit extremem Schaden an der fertigen Bausubstanz.
    Er hat mir jetzt folgende Dämmung empfohlen. Glaswolle raus und dann nochmal die Balkenlage eingepackt wie bei einer nachträglichen Dachdämmung. Dadurch wäre nach oben alles dicht.

    Hier auf dem Bild dargestellt:

    http://www.baulinks.de/webplugin/2008/i/0328-ursa2.jpg

    Jetzt würde mich mal eure Meinung dazu interessieren. Hat das schon mal jemand so gemacht hier im Forum?
     
  8. POLow6N

    POLow6N

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    Als Fachfirma bin ich derzeit an der Dachdecker Firma dran die vor 2 Jahren bei meinen Eltern das Dach nachträglich mit Zwischensparren-Dämmung gemacht hat.

    Hoffe das von denen nächste Woche mal einer vorbei kommen kann sich das ganze anschauen.

    Bin mal auf deren fachmännischen Rat gespannt.
     
  9. #128 Salamander, 19.01.2012
    Salamander

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    Hallo Polow,

    hast du inzwischen das Problem beheben können?
    Hast du zwischendurch mal einen BDT gemacht?
     
  10. Pit1953

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    Die Regel lautet doch: Innen dichter als Außen - d. h. a) eine funktionierende Luftdichtheitsschicht (am besten mit einer feuchtevariablen Dampfbremsfolie z. B. xxxx, die die Möglichkeit der Umkehrdiffusion im Sommer zuläßt) vor der Dämmung, b) Dammung
    (am liebsten ein sorptiver Dämmstoff - nimmt entstehende Feuchte flächig auf) und c) als Bodenbelag auf der Balkenlage/Kehlbalkenlage Dielung aus unbehandelten Rauhspundbrettern, die im Gegensatz zu OSB/Spanplatten deutlich offener sind. Meines
    Erachtens wirken die OSB/Spanplatten hier nochmals als Dampfbremse - Beleg dazu: Durchfeuchtung und evt. Schimmelbefall. Maßnahmen wären: Luftfeuchte messen , Mineralwolle kontrollieren und wenn möglich Luftdichtheit kontrollieren (Blower Door) -
    im Falle eines Rückbaus dann bitte von oben: Spanplatten ausbauen u. entsorgen; Mineralwolle ebenso; Dampfsperre ausschneiden u. entsorgen; mit istdochegal od.
    ähnlicher Dampfbremse entweder sauber ausgebildete Gefachkammern herstellen und !!! luftdicht!!! abkleben oder als Sub + Topverlegung mit geeigneter Dampfbremse ausführen;
    Zelluloseeinblasdämmung hochverdichtet (65 - 70 kg/m3 ) einbringen nach Verlegung von 23,5 mm nord. Rauhspund N+F Holzfeuchte unterhalb von 18 %.
    Noch eins zur Dampfsperre: Nur in Sonderfällen, also wo es gar nicht anders geht (z. B. Saunabau) ist die entsprechende Sperre ok - ansonsten vergesst die Sperren ganz schnell:hammer: Dampfsperren müßten noch viel exakter verklebt werden als Dampfbremsen und eingedrungene oder entstandene Feuchte schaukelt sich im Laufe der Jahre innerhalb der Konstruktion ganz schon hoch - siehe etliche Beiträge in Holzbau - die neue Quadriga.
    :winken Viel Spaß mit der Bauphysik
     
  11. #130 Pit1953, 19.01.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20.01.2012
    Pit1953

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    Nachricht für Kris: Luftdichtheit wie herstellen

    Hi Kris: Ich bin neu hier im Forum und habe gerade Deinen ersten Beitrag gelesen. Ich bin Restaurator im Zimmererhandwerk und wir Zimmerer haben recht früh mit der Problematik "Bauschäden durch mangelhafte Luftdichtheit bzw. falscher Aufbau von Dämmungen" uns beschäftigt und ich lebe quasi die letzten 25 Jahre damit, die Folgen solcher Bausünden zu reparieren.
    Ich möchte Dir mitteilen, das Du professionelle Hilfe durch exzellente Beratung durchaus kriegen kannst, sodaß Du selbst in der Lage bist, Dein Dach richtig und sinnvoll zu dämmen und zu dichten. Geh mal auf die Seite:www.xxxx, dort gibt es vieles zum runterladen und auch Tel.Nrn. von der Anwendungstechnik und bitte um Zusendung von "xxxx" - da bekommst Du eine erstklassige Unterweisung in die hier besprochene Thematik.
    Zum Schluß noch eine Bemerkung zum Thema dämmen und dichten: Die Dosis bestimmt das Gift - und für Holzkonstruktionen und deren Langlebigkeit ist Feuchte absolut giftig.
    Nur Mut und alles Gute
    Ciao Pit:winken
     
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  13. #131 gunther1948, 01.02.2012
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    hallo
    also der polow hat mich angerufen als ich gerade beim dachdecken war.
    sein porblem lässt sich nicht auf eine einzige ursache eingrenzen.
    ich hab keine lust da in der glaswollehöhle rum zu kriechen und mir wieder einen hautausschlag ein zu fangen.
    das mit der bau..... funzt nur wenn aussen keine dampfsperre -bremse draufliegt und spanplatten haben halt einen sd- wert der mit zunehmender feuchtigkeit ansteigt. wenn da die innenluft mehr oder minder unbehelligt einströmen kann na dann klappt`s halt auch mit der feuchtigkeit.
    thermographie kann helfen evtl. blowerdoor mit rauch.
    polow du wirst um eine komplette ergänzung der dampfsperre von innen nicht rum kommen wobei ich dir den übergang kehlbalken /mittelpfettte auch nochmal als prüfwürdig empfehlen würde.


    gruss aus de pfalz
     
  14. #132 Cardiologist, 15.12.2016
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    Je mehr ich als Laie über den Wasserdampfdiffusionswiderstand (auch Dampfsperrwert) drückt aus, wie stark ein Baustoff die Diffusion (Ausbreitung) von Wasserdampf verhindert und wird mittels der Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl gemessen, lese:

    Beheizte Gebäude haben, vor allem im Winter, ein Temperaturgefälle von den Innenräumen nach außen. Warme Luft kann mehr Luftfeuchtigkeit aufnehmen, welche aber in Richtung des Temperaturgefälles nach außen diffundieren möchte und von der Dampfbremse aufgehalten wird.

    Der Diffusionswiderstand eines Bauteils wird mit der wasserdampfdiffusionsäquivalenten Luftschichtdicke s d {\displaystyle s_{\mathrm {d} }} s_{\mathrm {d} } (Sd-Wert) bemessen und kann dieses als Dampfbremse qualifizieren.

    Die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl (auch -faktor, Symbol µ) eines Baustoffs ist ein dimensionsloser Materialkennwert. Sie gibt an, um welchen Faktor das betreffende Material gegenüber Wasserdampf dichter ist als eine gleich dicke, ruhende Luftschicht. Je größer die µ-Zahl, desto dampfdichter ist ein Baustoff. Die µ-Zahlen für die gebräuchlichsten Baustoffe sind in DIN EN ISO 12572 angegeben. Benötigt wird die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl zur Berechnung des Dampfdiffusionsstroms durch Bauteile. Die Dampfdiffusion ist abhängig von den Diffusionswiderständen der einzelnen Schichten.-

    Desto mehr frage ich mich: ist Dämmung nicht immer Feuchte-Gefahr?
    Ich bin kein Experte und kein Techniker, gibt es nicht Innenfeuchte und Aussenfeuchte?
    Führt Dämmung nicht dazu, dass das Bauteil (Wand, Decke) nicht mehr "atmen" kann??

    Ein Mensch atmet viel Wasserdampf ein gespanntes Gas aus, dass doch raus muss sei es durch Querlueften bei Wohngeschossen oder Diffusion durch die Decke und durchs Dach nach aussen. Ist es nicht besser einfach mehr zu heizen als nach Dämmung eine Durchfeuchtung der Baukörper und geg. konsekutiv Schimmel zu haben???
    Gibt es eine "Überdämmung" die zur Feuchte führt???
     
Thema: HILFE Preß-Spanplatten im Kaltdach naß
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