Hilfe - zu wenig warmes Duschwasser

Diskutiere Hilfe - zu wenig warmes Duschwasser im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Guten Morgen zusammen, wir erleben gerade den zweiten Winter in unserem Neubau. Unser Problem trat letztes Jahr im Prinzip ebenfalls schon auf,...

  1. Azalee

    Azalee

    Dabei seit:
    23. Februar 2010
    Beiträge:
    654
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    ewiges Schulkind
    Ort:
    Nordhessen
    Guten Morgen zusammen,

    wir erleben gerade den zweiten Winter in unserem Neubau. Unser Problem trat letztes Jahr im Prinzip ebenfalls schon auf, damals gab es aber noch kleinere Defekte am Heizsystem, die wir als Ursache vermuteten; außerdem waren die Einstellungen noch nicht optimal (was sie aber jetzt vermutlich auch noch nicht sind...).

    Zuerst mal eine grobe Übersicht über unsere Heizungsanlage in Stichpunkten:
    - Holzständerhaus
    - FBH
    - Pelletheizung mit Vorratssilo im Keller
    - Paradigma Solarthermie
    - Heizkessel: Stocksbro Bio-Sol P4, 630l Speicher

    Es geht um folgendes Problem: Bei kalten Außentemperaturen kann man alle paar Tage morgens nur lauwarm duschen. Das betrifft teilweise auch schon die erste Person (2 Erw.), die duscht.
    Wir haben einen Kombikessel mit Warmwasserspeicher, damit meine ich, dass in dem gleichen Kessel das Wasser für die FBH und das Warmwasser zum Duschen etc. erwärmt werden, natürlich in getrennten Kreisläufen. Das FBH-Wasser ist dabei quasi der Speicher/Erwärmer für die Spirale mit dem Duschwasser. Unser Brenner schaltet sich bei 64°C Kesseltemperatur an und bei 86°C aus. Wir vermuten, dass 64°C Kesseltemperatur, durch die das Duschwasser im schlechtesten Fall zum Erwärmen geschickt wird, im Winter nicht ausreichen, um das von außen kommende sehr kalte Wasser auf eine vernünftige Duschtemperatur anzuheben.

    Unser Problem ist jetzt, dass wir nicht wissen, ob wir einfach die Untergrenze von 64°C erhöhen sollen (dann verbrauchen wir natürlich deutlich mehr Pellets) oder ob das Problem an einer anderen Stelle liegt. Unser Heizungsmonteur (vom GÜ) hatte uns damals bei der Installation den Standardbereich 60°-80°C eingestellt. Leider hat er mehrfach einen nicht übermäßig kompetenten Eindruck bei uns hinterlassen, so dass er jetzt nicht unsere erste Anlaufstelle ist.

    Nach unserem Verständnis müsste man eigentlich nur dem Brenner sagen können, dass er grundsätzlich z.B. um 5:00 Uhr morgens den Kessel hochheizen soll, egal wie hoch/niedrig die Temperatur darin ist. Dann hätten wir in den Morgenstunden auf jeden Fall genug warmes Wasser. Leider ist eine solche Einstellung nicht vorgesehen.

    Könnt ihr uns dabei helfen, die optimalen Einstellungen zu finden oder herauszufinden, ob da irgendetwas nicht richtig läuft/installiert ist? Welche Detailangaben benötigt ihr dazu? Ich hoffe, dass ich mich laienhaft verständlich ausgedrückt habe ;-)

    Mit unserer Heizkurve sind wir nach einigem Probieren mittlerweile eigentlich sehr zufrieden; das Heizen läuft gut, also geringer Verbrauch, konstante Wärme im Haus.

    Herzlichen Dank
    Christiane
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 29. Dezember 2012
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

    Dabei seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    34.325
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Hannover
    Erstmal zum Verständnis ne Frage:

    Bist Du sicher, dass Eure Therme als Durchlauferhitzer gedacht ist? So lese ich Deinen Beitrag nämich.

    An sich ist es so, dass es für Warmwasser einen (ggf. zweiten) Speicher gibt.
    Entweder wird Eure FBH direkt geheizt, was bei der Speichergrösse unwahrscheinlich ist und ein zeiter Kreis heizt den Speicher.
    Oder ein grosser Speicher dient als Puffer für die FBH und als Vorrat für Warmwasser.
    Bei Dir klingt das aber eher nach Durchlauferhitzer.

    Wenn Dein Puffer gleichzeitig WW-Speicher ist, würde ich mal drauf tippen, dass da irgendwo die Zeiteinstellung nicht stimmt, sprich die FBH nachts den Speicher "leersaugt" und die Nachheizung erst anspringt, wenn der/die erste bei Euch unter die Dusche springt.
     
  4. Azalee

    Azalee

    Dabei seit:
    23. Februar 2010
    Beiträge:
    654
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    ewiges Schulkind
    Ort:
    Nordhessen
    Hallo, Ralf,

    danke für deine Antwort.

    Ja, genau, der Kessel ist quasi ein Duchlauferhitzer. Hier ist die Anleitung zu finden http://www.pellxusa.com/manual_biosol.pdf und das ist eine schematische Zeichnung daraus:
    heizung.jpg

    Bei uns ist also die große Menge Wasser im Kessel für die FBH, und das Duschwasser kommt quasi frisch aus der Leitung (im Winter also sehr kalt), wird durch die Spirale geführt und von der Umgebungswärme im Kessel erhitzt.

    Der Kessel hat drei Temperaturfühler: oben, Mitte, unten. Nur der obere Sensor ist für den Brenner relevant, d.h. im Winter (wenn die Solarthermie, die den unteren Bereich des Kessels versorgt, fast nichts leistet) ist nur das obere Drittel warm, was für die Durchlauferhitzung offenbar zu wenig ist.

    Zeitlich können wir leider kaum etwas einstellen, im Prinzip nur an der FBH. Wir können festlegen, ob sie sich für eine bestimmte Zeit abschaltet (nachts), aber das haben wir schon probiert. Dann ist zwar die Dusche morgens prima versorgt, aber es dauert zu lange, bis die Räume wieder schön warm sind. Außerdem können wir auch dann das Pech haben, dass der Kessel morgens zufällig wieder nur knapp über den 64°C ist und diese Temperatur nicht zum Erwärmen reicht.

    Danke und Gruß
    Christiane
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 29. Dezember 2012
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

    Dabei seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    34.325
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Hannover
    Falsch - nicht der Brenner ist ein Durchlauferhitzer, sondern es ist eine ganz wilde Kombi. Brenner sitzt im Speicher, macht diesen warm und alle Wärmeabnehmer werden dort durchgeschleift.
    Damit es richtig glombisiert wird, darf Solarthermie auch noch Wärme reinspeisen.

    Mein Gott Walter (sang dereinst der Barde). Blöder gehts ja nicht mehr. Ich denke, da muss ein Spezi ran, kein Universaldiletant, der mal hier und mal da ne Heizung einregelt.
     
  6. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Ich hab mir erst mal die schwedische Anleitung rausgesucht.. :D das versteh ich jedenfalls.

    Mal nix für ungut, Du hast:

    dreifach verglast
    - Pelletofen
    - Solarthermie
    - KWL
    - und eben viel Dämmung in den Außenwänden


    und dann bauste da ne 25 kW-Büchse rein, muß ich nicht verstehn, oder?

    Dann hat das Ding doch ne E-Patrone, spätestens die sollte aber dafür sorgen, daß Du heißes Wasser bekommst.

    Alles in allem, sind die Komponenten nicht aufeinander abgestimmt, vermutlich arbeitet da eines gegen das andere. Denn gerade diese Form der Kessel sind nicht ohne...
     
  7. R.B.

    R.B.

    Dabei seit:
    19. August 2005
    Beiträge:
    48.841
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Dipl.Ing. NT
    Ort:
    BW
    Schau mal nach ob man dem Regler sagen kann, ob er WW im Vorrang bearbeiten soll. Anscheinend ist es so, dass an manchen Tagen die Kiste nur mit der Heizung beschäftigt ist, das Speicherwasser dann auf niedrigerer Temperatur ist, und wenn dann WW gezapft werden soll klappt das natürlich nicht.

    Das Konzept haut mich nicht vom Hocker, da muss man mit Kompromissen leben. Besser wäre es gewesen wenn man Heizung und WW getrennt hätte.

    Gruß
    Ralf
     
  8. Azalee

    Azalee

    Dabei seit:
    23. Februar 2010
    Beiträge:
    654
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    ewiges Schulkind
    Ort:
    Nordhessen
    Danke für deine Antwort.

    Hm, welchen Regler meinst du? Wir haben eine Steuerung für die FBH, die aber komplett unabhängig von der Warmwassergeschichte ist (blöd, ich weiß).

    Jein... Es ist jedenfalls nicht so, dass die Heizung das nicht leisten könnte, z.B. ist es auch unabhängig davon, ob es draußen 5°C oder -10°C sind. Man müsste einfach nur dem Brenner sagen können, dass er z.B. jeden Morgen um 5:00 Uhr anspringen soll, auch wenn die Kesseltemperatur noch nicht ganz unten ist.

    Die Heizung war ein Abschnitt des Hausbaus, bei dem wir komplett auf die Beratung und Information durch den GÜ vertraut hatten. Im Grunde gefällt uns der Biosol auch sehr gut. Wir verbrauchen sehr wenig Pellets (vor knapp einem Jahr das 2t-Silo befüllt, das jetzt noch etwa 1/5 voll ist) trotz recht großer Wohnfläche (Keller, EG, OG und bislang wenig genutztes DG). In der warmen Jahreshälfte springt der Brenner fast gar nicht an, weil die Solarthermie für ausreichend warmes Wasser sorgt. Der Heizungsraum ist nicht sehr warm, d.h. die Wärmeverluste sind nicht groß.
    Das Ding hat einfach nur quasi keine zeitanhängige Steuerungsmöglichkeiten.

    @MoRüBe
    Du hast die Anleitung doch gelesen oder zumindest die Watt-Angabe gefunden. Dann hast du sicher auch das "max." davor gesehen. Im Übrigen ist das doch nur der Kessel, das heißt der Kessel kann mit bis zu 25kW betrieben werden. Welche Leistung tatsächlich vorhanden ist, hängt doch vom Brenner ab.

    Die ist natürlich ausgeschaltet. Sowas ist für Skandinavier gedacht, die für Strom fast nix bezahlen ;-)

    Gruß
    Christiane
     
  9. face76

    face76

    Dabei seit:
    15. April 2010
    Beiträge:
    102
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Lehrer
    Ort:
    Rheinland-Pfalz
    Probier mal, die einzuschalten und schau, ob es dann warm wird!
     
  10. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Die ham aber Warmwasser :mega_lol: im Gegensatz zu Dir :p

    Ist natürlich absolut intellent ein System zu installaieren, das umzumodeln und sich dann zu beschweren...
     
  11. Azalee

    Azalee

    Dabei seit:
    23. Februar 2010
    Beiträge:
    654
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    ewiges Schulkind
    Ort:
    Nordhessen
    Immerhin sind wir intelligent genug, die Anleitung zu lesen, die ich oben verlinkt habe :p In der steht nämlich unter Kapitel 6.5:

    An electricity cartridge is included as standard and is assembled over the middle of the furnace. It is provided with an indicator light that shows when the electricity cartridge is on. During the heating season the electricity cartridge functions as a safety measure and turns on to heat if the pellet burner stops for some reason. It follows that the electricity cartridge should be adjusted for activation at a temperature under the pellet burner’s switching on temperature. Check that the electricity cartridge does not turn on when the burner is in operation – the indicator light should be off.
    During the summer half-year the electricity cartridge can very well work along with the solar heating and add peak energy if the solar heating is not sufficient. If there is no solar heating connected the electricity cartridge can produce hot water if so desired during the summer instead of the pellet burner.


    Für dich in Kurzform:
    Sommer: E-Patrone als Ergänzung zu Solar oder allein
    Winter: E-Patrone als Sicherheitsvorkehrung, die ausdrücklich nur verwendet werden soll, wenn der Brenner aus irgendeinem Grund bei der unteren Temperaturgrenze nicht anspringt.
     
  12. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Na, wenn Du sooo schlau bist, daß Du englisch kannst, dann solltest Du ja auch Warmwasser haben. :D

    Dann les auch alles, indem Du nämlich mal follows the adjusted.

    Für Dich in Kurzform: such Dir mal jemanden, der die Kiste a) kennt und b) vernünftig einstellt.
     
  13. Azalee

    Azalee

    Dabei seit:
    23. Februar 2010
    Beiträge:
    654
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    ewiges Schulkind
    Ort:
    Nordhessen
    Mal kurz abseits von dem ganzen Geplänkel und Gezicke: Das "intelligent" (das ich nur aus deinem Beitrag aufgegriffen habe) bezog sich nicht auf das Englisch, sondern darauf, dass wir natürlich die Anleitung (in gedruckter Form haben wir die auch auf Deutsch) gelesen haben. Und der Anleitung zufolge verwenden wir die E-Patrone genau richtig und nicht "umgemodelt" ;-)
     
  14. #13 Wasserrenner, 30. Dezember 2012
    Wasserrenner

    Wasserrenner

    Dabei seit:
    7. Dezember 2012
    Beiträge:
    29
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Heizungsbaumeister
    Ort:
    83512 Reitmehring
    Unser Problem ist jetzt, dass wir nicht wissen, ob wir einfach die Untergrenze von 64°C erhöhen sollen (dann verbrauchen wir natürlich deutlich mehr Pellets) oder ob das Problem an einer anderen Stelle liegt. Unser Heizungsmonteur (vom GÜ) hatte uns damals bei der Installation den Standardbereich 60°-80°C eingestellt. Leider hat er mehrfach einen nicht übermäßig kompetenten Eindruck bei uns hinterlassen, so dass er jetzt nicht unsere erste Anlaufstelle ist.
    Wieder so ein kompetentes Kerlchen vom GU,na klasse!

    Hm, welchen Regler meinst du? Wir haben eine Steuerung für die FBH, die aber komplett unabhängig von der Warmwassergeschichte ist (blöd, ich weiß).
    Anscheinend ist die Anlage wohl ohne Regelung in Betrieb gegangen.Macht vielleicht 24Std.Notbetrieb,oder wie in den 70er mit Thermostatfühler,schaltet bei 70°C ab.Wahnsinn.
    Wenn tatsächlich keine Regelung vorhanden sein sollte hätte der Schorni sicher schon gemeckert.

    Ein Freund von mir,auch Heizungsbauer, hat den gleichen Kessel in seinem eigenen Haus drin und ist sehr zufrieden damit.Schick mir mal ne PN dann kann ich dir mal die Kontaktdaten rüberschicken.
    Gib mal pel-lets in die Sucmaschine ein,dort ist eine deutsche Firma im Norden Deutschlands die dir eventuell auch weiterhelfen können.
     
  15. Azalee

    Azalee

    Dabei seit:
    23. Februar 2010
    Beiträge:
    654
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    ewiges Schulkind
    Ort:
    Nordhessen
    Hi, danke für deine Antwort!

    Ich bin mir nicht sicher, was du mit Regelung meinst.

    Also, es gibt zum einen einen Regler für die FBH. Da können wir z.B. die Heizkurve einstellen anhand der Außentemperatur oder eine Nachtabschaltung etc. Diese Regelung steuert lediglich die Umwälzpumpe (R&F Optiline Öko) für die FBH und einen Mischer.

    Dann gibt es noch eine Steuerung für den Brenner (der ist übrigens von pel-lets). Mit der kann man zwar allerhand einstellen, aber nichts, was zeitgesteuert ist. Man kann keine tageszeitabhängigen Einstellungen vornehmen (z.B. verschiedene Temperaturbereiche des Kessels je nach Tageszeit). Man kann natürlich die Ober- und Untergrenze (aktuelle 64°C-82°C) vorgeben und noch weiteres, aber die gilt dann für den ganzen Tag.

    Super, danke!

    Gruß
    Christiane
     
  16. Viethps

    Viethps

    Dabei seit:
    3. Oktober 2010
    Beiträge:
    234
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Montageunternehmer
    Ort:
    Dortmund
    Benutzertitelzusatz:
    ne pas subir
    Knackpunkte:
    - Das Ventil im Heizungsrücklauf in der orangenen Leitung sollte unter den Umständen zu sein, dafür das in der grünen offen ( alternative without sunenergy...)
    - Der Mischer, der zur Mittelanzapfung kaltes Wassser zumischt, muß dicht sein.

    Offensichtlich stimmt die Regelung nicht. Oder der Mischer hängt. Oder.....

    Joe
     
  17. Azalee

    Azalee

    Dabei seit:
    23. Februar 2010
    Beiträge:
    654
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    ewiges Schulkind
    Ort:
    Nordhessen
    Danke!!! Ich glaube, das ist tatsächlich der springende Punkt!
    Das ist der sog. Winterbetrieb, glaube ich. Nach dem hatte mein Mann den Heizungsmonteur gleich am Anfang schon gefragt. Die Antwort war irgendwie diffus, dass das bei uns nicht ginge oder nicht sinnvoll sei oder so, und angeblich hätte die Solarthermie damit zu tun, weil die ja wassergeführt ist (Paradigma). Die wird automatisch bei Bedarf gespült, damit sie nicht einfriert. Da hätten wir vielleicht kritischer nachfragen müssen...

    Wir haben uns das jetzt eben noch mal vor Ort angeschaut: Beide von dir genannten Ventile wurden bei uns gar nicht installiert, ebensowenig der grüne "Bypass", über den der Rücklauf umgeleitet werden könnte :wow An dem untersten Kesselanschluss ist lediglich der Ausgleichsbehälter angeschlossen. Die Solar hat mit den Leitungen nach unserem Ermessen gar nichts zu tun...

    Hätten zu einer fachgerechten Installation der Anlage nicht auch diese fehlenden Teile gehört? Das können wir reklamieren, oder nicht?

    Vielleicht hängt da tatsächlich etwas. Können wir das selbst feststellen? Es ist ein ESBE Series VTA 300, falls das hilft.

    Die Steuerung für die FBH ist übrigens eine CETA 106, nur so der Vollständigkeit halber.

    Nach Neujahr kontaktieren wir auf jeden Fall den GÜ...
     
  18. Rosmarin

    Rosmarin

    Dabei seit:
    12. April 2012
    Beiträge:
    379
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl. Physiker
    Ort:
    Bayern
    Die oben verlinke Anleitung bezieht sich ja nur auf den Speicher mit eingebautem Kessel. Für alles andere verweist sie ausdrücklich auf separate Manuals. Der Hydraulikplan im Manual ist ja nur ein Proposal, bei Dir kann das evtl. auch anders aussehen (und trotzdem "richtig" sein). Alle externen Komponenten müssen dann auch extern gesteuert werden, und da scheint mir das Problem zu liegen. Aus Deinen Beiträgen lese ich, dass es ein paar Steuerungen für einzelne Komponenten gibt, aber das Zusammenspiel klappt nur rudimentär und einige Funktionen (z.B. Zeitsteuerung der Warmwassererzeugung) scheinen zu fehlen oder nicht ordentlich verdrahtet (physisch oder logisch) zu sein.
    Ich würde den Ersteller der Anlage antanzen lassen, bei der Vielzahl der Einzelkomponenten, die regelungstechnisch undurchschaubar ineinander greifen lässt sich das imho kaum durch Ferndiagnose lösen. Eigentlich sollte es ja sowas wie ein Systemkonzept geben (zumindest im Kopf des Erbauers) aus dem auch hervorgeht, welche Dinge wie geregelt werden ...
     
  19. Azalee

    Azalee

    Dabei seit:
    23. Februar 2010
    Beiträge:
    654
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    ewiges Schulkind
    Ort:
    Nordhessen
    Da hast du sicher recht. Bezüglich des Winterbetriebs steht allerdings auf einem Wartungsübersichtsblatt, das wir in dem Stapel an Unterlagen noch gefunden haben, ganz klar, dass im Winter das eine Ventil offen und das andere geschlossen sein soll. Genau wie es Viethps beschrieben hat.

    Mein Mann meint sich jetzt auch genauer zu erinnern: Die Rücklauftemperatur unserer FBH sei laut HB wegen unserer niedrigen Vorlauftemperatur so gering, dass sich insgesamt quasi kein Unterschied ergeben würde. Naja, zwischen 21°C (aktuell im untersten Bereich des Kessels) und 27°C Rücklauftemperatur besteht ja nun schon ein Unterschied. Wie relevant der ist, kann ich nicht einschätzen, aber da der Rücklauf ja permanent dort unten ankäme...
     
  20. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. Rosmarin

    Rosmarin

    Dabei seit:
    12. April 2012
    Beiträge:
    379
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Dipl. Physiker
    Ort:
    Bayern
    Wenn das bei Dir so verbaut wäre, würde ich sagen: probier's aus. Das würde den unteren Teil des Speichers, also um die 300l, auf 27° bringen und somit rein rechnerisch die Energiemenge zusätzlich in den Speicher lagern, die Du brauchst um 60 l Duschwasser von 10° auf 40° zu bringen.
    Wenn bei Dir der Rücklauf in die Mitte des Speichers geht und in den Vorlauf das Wasser aus dem oberen Teil über die violette Leitung gemischt wird, dann steht Dir effektiv nur der halbe Speicher zur Verfügung und Warmwasser und Heizung bedienen sich beide aus diesem reduzierten Wärmevorrat. Und an kalten Tagen reicht's halt dann nicht mehr für beides. Du könntest auch über die hellblaue Leitung nicht ganz so warmes Wasser aus dem mittleren Teil des Puffers für die Heizung heranziehen (was für die FBH locker warm genug sein dürfte), dann bliebe im oberen Teil mehr heisses Wasser für's Duschen. Wie auch immer, mir scheint, dass Du oder Dein Heizungsbauer das Anlagenkonzept noch nicht so ganz verstanden und mit der Steuerung abgestimmt habt.
     
  22. Azalee

    Azalee

    Dabei seit:
    23. Februar 2010
    Beiträge:
    654
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    ewiges Schulkind
    Ort:
    Nordhessen
    Der Kessel hat nur einen Auslass für die FBH, nämlich ganz oben.

    Was uns eben erst klar geworden ist (korrigiert mich, wenn das falsch ist): Der Mischer für die FBH sorgt ja dafür, dass nur ein sehr geringer Teil aus dem heißen Kesselwasser bezogen wird. D.h. der Großteil des Wassers aus dem Rücklauf geht direkt wieder zurück in die FBH. Da die Vorlauftemperatur derzeit bei 29-30°C liegt und die des Rücklaufs bei 27°C, kommt nur sehr wenig Wasser aus dem Rücklauf in den Kessel zurück. Da dürfte es demnach tatsächlich fast egal sein, wo die paar Tropfen landen, oder?
     
Thema:

Hilfe - zu wenig warmes Duschwasser

Die Seite wird geladen...

Hilfe - zu wenig warmes Duschwasser - Ähnliche Themen

  1. Bitte Hilfe, bodenaufbau und Kaufberatung

    Bitte Hilfe, bodenaufbau und Kaufberatung: Hallo Leute, ich brauche dringend eure Hilfe bzw. Rat, Kaufberatung. Ich mochte meine Böden komplett neu machen in meine vor kurzem erworbenen...
  2. Hilfe Garagenbau,

    Hilfe Garagenbau,: Hi , Ich baue demnächst einen Bungalow oder besser gesagt ich lasse bauen , Danach soll irgendwann eine Garage gebaut werden in Eigenleistung ,...
  3. Hilfe bei der Auswahl eines geeigneten Innenwandaufbaus

    Hilfe bei der Auswahl eines geeigneten Innenwandaufbaus: Hallo zusammen, nachdem der Erwerb einer Bestandsimmobilie leider nicht geklappt hat, planen wir gerade den Neubau eines EFH als Effizienzhaus...
  4. Hilfe! Schimmel oder Ausblühungen?

    Hilfe! Schimmel oder Ausblühungen?: Hallo liebe Forengemeinde, ich baue in Hamburg eine DHH. Bereits im März/April wurde das Hintermauerwerk im EG und OG gemauert. Lange Zeit...
  5. Hilfe - Abbruchreifes Haus nach Dachstuhleinsturz

    Hilfe - Abbruchreifes Haus nach Dachstuhleinsturz: Meine Mutter wohnte bis vor kurzem in einem schon ziemlich maroden Haus, wollte aber nicht dort raus. Vor einigen Tagen ist der Dachstuhl auf der...