Holzdielen im Badezimmer

Diskutiere Holzdielen im Badezimmer im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo, wir mussten unseren Holzdielen und Schüttung im Bad rausmachen (war trocken, kam aus anderen Gründen raus). Wir würden nun gerne wieder...

  1. #1 iamabanana, 25. Juli 2017
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    Hallo,

    wir mussten unseren Holzdielen und Schüttung im Bad rausmachen (war trocken, kam aus anderen Gründen raus). Wir würden nun gerne wieder Dielen legen, aber mit Dämmung. Drunter ist Gewölbe über trockenem unbeheiztem Keller.

    Wie kann man das realisieren?

    Grüße
     
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  3. #2 iamabanana, 29. Juli 2017
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    Gar niemand? Hier gibt es doch mehrere die auch Dielen im Bad liegen haben...
     
  4. Andybaut

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    indem man Dielen und Dämmung reinlegt.....

    Wie soll man eine Frage präzise beantworten, wenn die Vorgaben unpräzise sind ?

    Vermutlich Dämmung, Dampfsperre Estrich und Dielen.
     
  5. #4 iamabanana, 29. Juli 2017
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    :) Entschuldigung, habe soviel "geht garnicht" von lokalen Verwanden/Handwerkern gehört dass ich's erstmal allgemein gehalten habe.

    EG ist ungeheizter Wirtschaftsraum ("Keller") mit Kappendecken, Ziegel (Halbstein). Decke trocken, Stahlträger in Ordnung/ohne Korrosion.

    Wohnung im 1OG. Bisher keine Dämmung vorhanden. Dämmung von unten schlecht ausführbar. Auf der Decke war 2-6cm Schüttung (Sand).
     
  6. Andybaut

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    OK :-)

    also über Holz im Bad kann man sich streiten, aber das müsst ihr für euch entscheiden.
    Ich nehme jetzt mal an, dass das von oben her in Ordnung geht, ihr also nicht Wasser auf die Dielen verteilt.

    Von unten ist das ganze eigentlich ganz gut herstellbar.
    Feuchtesperre, Dämmung, Estrich, Dielen.
    Die Tücke könnte im fachgerechten Anschluss der Feuchtesperre von unten liegen. Aber das muss man vor Ort anschauen.

    Aber nochmals zur oberen Seite.
    In Bädern kommen "normalerweise" in feuchten Bereichen alternative Abdichtungen unter die Fliesen, da die Fliesenfugen ja nicht dicht sind. Ich rechne also mit einer gewissen Feuchte unter dem Belag.
    Damit muss ich gedanklich ja nun auch bei Holzdielen rechnen. Und das tut dem Material nicht wirklich gut.
    Damit der Handwerker also keine Bedenken anmeldet, müsst ihr sicherstellen, dass ihr das Bad eher wie ein
    Wohnzimmer nutzt, also kein Wasser das auf den Boden gelangt.

    Ich sehe das Problem also primär in der Nutzung und weniger im Aufbau von unten.
     
  7. #6 iamabanana, 30. Juli 2017
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    Nutzung sollte kein Problem sein. Bad hat zwei Fenster, kriegt eine Lüftung mit Feuchtigkeitssensor, keine Kinder, keine Badewanne.

    Macht es Sinn eine Feuchtesperre einzubauen, oder wäre es besser den Aufbau offen zu lassen so dass das Holz abtrocknen kann?

    Wir wollten eigentlich keinen Estrich auf die Dämmung legen - Trittschall ist kein Thema, und die Aufbauhöhe muss minimiert werden. Statt dessen sollen die Dielen praktisch schwimmend auf der Dämmung verlegt werden.
     
  8. Andybaut

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    also Dielen auf der Dämmung.....
    ich wüßte nicht wie das halten sollte. Das wird wohl im wahrsten Sinn des Wortes schwimmend.

    die Feuchtesperre ist auf dem Estrich und dann kommen normalerweise Fliesen. Am austrocknen hindert die Sperre nicht.
    Nach unten durch den Estrich kann es nicht austrocknen und nur der Weg ist "versperrt". Nach oben ist das ganze weiterhin offen.
     
  9. #8 iamabanana, 31. Juli 2017
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    Die Dielen werden mit Holzleisten verschraubt im Stabilität in der Fläche zu haben. Die Holzleisten selbst liegen nur zwischen den Dämmplatten, sind nicht verschraubt und damit keine Unterkonstruktion im klassischen Sinne.

    Hmm irgendwie komm ich mit der Uploadfunktion nicht klar, daher hier ein Link wie das aussehen kann: http://www.holzbau-zint.de/files/galerie/Daemmung/Kellerbodendaemmung/Kellerbodendaemmung3.jpg (Das ist jetzt die schicke Variante von Steico, geht auch mit einfachen Latten und EPS.)
     
  10. #9 iamabanana, 31. Juli 2017
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    Wenn's ne Sperre ist, wie hindert das dann nicht beim Austrocknen? Ich dachte immer Sperre="lässt nix durch" und Bremse="lässt teilweise durch" (feuchtevariabel oder eine Richtung). Ist zumindest beim Dach so...
     
  11. Andybaut

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    :-)

    gut, so geht das. Du meinst tatsächlich Dielen. Viele sprechen von Dielen und meinen Fertigparkett.

    Mit der Sperre und dem austrocknen hast du formal natürlich Recht.
    Was ich damit sagen wollte ist vielmehr, dass der Einfluss der Feuchtesperre auf das Trockenverhalten sehr gering ist.
    Ohne Feuchtesperre könnte es auch ein wenig nach unten "austrocknen", mit Sperre geht nach unten gar nichts mehr.
    Das ist richtig.
    Aber die Bedeutung der Austrocknung nach unten ist im Vergleich zu der Trocknung nach oben sehr klein.
    Aus meiner Sicht noch kleiner nach unten bei deinem Aufbau.

    Ich würde einfach mal den Aufbau den du hast im U-Wert Rechner eingeben und die Temperaturen von innen und außen mit
    den Feuchtigkeiten ein bischen varrieren um zu testen ob kritische Bereiche dabei sind.
    Aber bei deiner Nutzung wird das tatsächlich sehr unproblematisch sein.
    Das größte Risiko ist da eine schlecht angeschlossene Duschtasse. Aber wenn das richtig gemacht wird, dann geht auch der Rest.
     
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  13. #11 iamabanana, 31. Juli 2017
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    Ok, super, danke!

    Ja, da bin ich noch am Überlegen. Es gibt hier im Forum anscheinend zwei Philosophien: entweder alles ganz dicht (Sikaflex und Co) oder offen (nicht verfugen, Fußleisten offen etc). Ich finde an sich die Argumentation der "offenen" Variante schlüssig: wenn's nach oben hin nicht völlig abgedichtet ist, kann Feuchtigkeit die unter die Dielen gelangt auch abtrocken. Ganz dicht kriegt man ja Dielen nicht da die arbeiten. Um die Duschtasse würde ich aber schon abdichten um direkten Eintrag von größeren Wassermengen zu vermeiden.
     
  14. Andybaut

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    ich habe dich so verstanden, dass dein Bad nicht mit Feuchtigkeit belastet wird.
    Keine Wanne, keine Kinder :-) und auch sonst nicht.

    Das mal beim Gesicht waschen eine Ladung auf den Boden geht, OK. Aber das sollte es dann auch gewesen sein.
     
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