Holzpaneele wirft sich (Holzhaus) Materialproblem Pfusch

Diskutiere Holzpaneele wirft sich (Holzhaus) Materialproblem Pfusch im Baumurks in Wort und Bild Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, wir Bauen seit 07/2011 ein Blockbohlenhaus mit der Firma XXXXXXXXXXXXXXXX(YYYYYYYYYYYYY). Unser aktuelles Problem ist...

  1. #1 Eggy26, 29.10.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29.10.2012
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    Hallo zusammen,

    wir Bauen seit 07/2011 ein Blockbohlenhaus mit der Firma XXXXXXXXXXXXXXXX(YYYYYYYYYYYYY).
    Unser aktuelles Problem ist folgendes:
    Unser 1.OG ist zum größten Teil mit Holzpaneelen verkleidet. Nachdem die Paneelen montiert waren, hat es einen großen Teil der Paneelen "geworfen".
    Sprich sie biegen sich in alle Richtungen durch. Man kann keinen Türstock, Abschlußleisten ect. vernüftig einbauen.
    Bereits beim Auspacken der Bretter musste schon ein großteil aussortiert werden, weil sie von (meiner Meinung nach) schlechter Qualität waren.
    Als der Mangel von mir bei der Firma moniert wurde, kam der Chef der Firma, zusammen mit seinem Holzlieferanten auf die Baustelle und begutachtete die Paneelen.
    Der Holzlieferant äußerte, dass sie die Beste Holzqualität haben. (Würde ich auch sagen, wenn ich der Lieferant wäre).
    Wir wurden mit Aussagen wie: "Das ist Holz, da kann das schon mal passieren" abgespeisst. Ausserdem kam der Vorschlag, dass man die Paneelen mit Schrauben an die Wand drehen könnte.
    Allerdings ist es jetzt schon so, dass das Holz soviel "gearbeitet" bzw. geschwunden ist, dass es die Federn komplett aus den Nuten herauszieht und man durchschauen kann. Weiterhin sähen die Schrauben aus wie Äste in den Brettern und das wäre ja nicht so schlimm.
    Dies ist aber nur eine Geschiche, die wir mit dieser Firma erlebt haben. Es gibt noch einige mehr.
    Angeblich gab oder gibt es bei weiteren XXXX-Blockhäusern ähnliche Probleme mit den Holzpaneelen.
    Falls jemand was gehört hat, wäre es toll wenn er sich bei mir melden würde.
    Falls jemand vor hat mit dieser Firma zu Bauen, kann ich nur abraten. Nie wieder Firma XXXXXXXXXXX.

    Ich habe mal noch ein Bild angehängt. Bin mal gespannt was ihr dazu sagt. So siehts bei fast allen Wänden aus. IMG_3144Eltern Innenecke Süd-Ost.jpg

    Mfg
     
  2. #2 Gast036816, 29.10.2012
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    wurde der feuchtegrad der holzbauteile gemessen und protokolliert, bevor sie verbaut wurden?
     
  3. Eggy26

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    Genau das ist das Problem. Wir bekamen die Holzteile geliefert und diese wurden verbaut.
    Es ist hauptsächlich das Problem bei den Paneelen. Meine Vermutung ist, dass das Holz geschnitten wurde und vorm Hobeln nicht gescheit getrocknet wurde. Hauptsache schnell.
     
  4. #4 gunther1948, 29.10.2012
    gunther1948

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    hallo
    ich seh da keine paneele sondern c-profilbretter ohne rückseitige entlastungsnuten. paneele sind bei uns kastriertes holz mit einer furnieroberfläche und nut und federverbindung.
    hier ein auszug von einem namhaften hersteller.
    Die Din 68126 Teil 1 regelt Profilbretter mit Schattennut (C-Profil) Darin sind gängige Brettbreiten, längen und –dicken geregelt, sowie -länge von Federbreite und Nutfeder. Es wird auch die Federdicke und Brettdicke unter der Feder geregelt. Auch die schräge des Profils ist mit
    30 ° vorgegeben. Bei der geringen Toleranz bei der Brettdicke von 0,5mm, sollten die Standartprofilbretter verschiendener Hobelwerken zusammen passen.

    Auf der Rückseite werden meist Zugnuten oder Entlastungsnuten eingefräst, um die Spannung im Brett zu verringern. Das soll ein übermäßiges Arbeiten der Bretter vermeiden. Diese zugnuten fallen oft von Hobelwerk zu Hobelwerk anders aus.

    Profilbretter eignen sich zum Verkleiden von Decken, Wänden, als Sichtschalung bei Dachüberständen, für Carports usw.

    Andere Profile (z.B. Rundprofil, Stülpschalung, Allgäu, Landhaus, Rundstab) sind in verschiedenen Qualitäten nach Kundenwunsch ebenfalls lieferbar. Leisten für den Innenausbau stehen als Ergänzung zu unserem Hobelwarensortiment in verschiedenen Profilen zur Verfügung.

    Nicht jedes verfügbare Profil ist in einer Norm geregelt. So kann es sein, dass es bei einigen Profilarten je nach Hersteller zu geringen Abweichungen kommt. Diese Bretter sind dann ggf. nicht miteinander kombinierbar.

    gruss aus de pfalz
     
  5. #5 Baufuchs, 29.10.2012
    Baufuchs

    Baufuchs Gast

    "wir bekamen die Holzteile geliefert und diese wurden verbaut"?

    Soll das heissen, dass ihr den Einbau in Eigenleistung gemacht habt?
     
  6. #6 gunther1948, 29.10.2012
    gunther1948

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    hallo
    fuchs das siehste doch bei der eckausbildung.

    gruss aus de pfalz
     
  7. #7 Baufuchs, 29.10.2012
    Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Im ersten Beitrag heißt es "nie wieder mit dieser Fa. bauen" und nicht "nie wieder von dieser Fa. Material liefern lassen" :-))
     
  8. Eggy26

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    Der Innenausbau wurde teils von der o.g. Firma und teils von uns selbst gemacht.
    Die auf dem Bild ersichtlichen Wände wurden von der Firma gemacht. Meine Bretter, die ich montiert habe sehen besser aus. :bef1003: (Vielleicht weil ich mit einfach mehr Zeit gelassen habe und weils mein Haus ist).
    Uns wurden die "Bretter" als Paneele verkauft.
    Entlastungsnuten sind doch auf den Rückseiten oder was sind das sonst für Fräsungen auf den Rückseiten?
    Bezüglich der Feuchtemessung: Die Bretter wurden, wie bereits erwähnt, als erstes von der Firma eingebaut. Ich bin kein Fachmann und muss davon ausgehen, dass die Bretter, wenn die Firma sie einbaut, bezüglich der Feuchte in Ordnung sind.
    Meiner Meinung nach ist die Qualität der Bretter einfach schlecht. Beim Auspacken waren teils die Bretter bereits schwarz, bzw. hatten einen Blaustich.
    Bitte nagelt mich nicht fest wegen dem Ausdruck Paneele. Für mich sinds einfach nur Nut und Federbretter. Bin kein Fachmann. ;-)
     
  9. R.B.

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    Hast Du einen Kaminofen? Dort gehören die Bretter hin.

    Zur Verarbeitung schreibe ich jetzt besser nichts. :mauer

    Gruß
    Ralf
     
  10. #10 MoRüBe, 30.10.2012
    MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Na ja, nu mal gaaanz langsam:

    bauen seit 07/2011 (!!) und immer wieder das altbekannte Problem:

    Wann wurden die Bretter angeliefert, wie, wann verarbeitet usw. usw.
     
  11. #11 Gast036816, 30.10.2012
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    welche zu liefernde holzqualität hast du denn im vertrag stehen?
     
  12. Neutal

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    Warum ist die Bauphase so lang? Blockbohle ist normalerweise ein Bausatz und sollte innerhalb kürzester Zeit stehen. Wo wurden die Materialien gelagert. Blaufäule und schwarze Verfärbungen kommen nur bei feuchtem oder nassen Holz und falscher Lagerung vor. Holz wurde draußen gelagert und innen verbaut?
    Hat irgendwer mal die Holzfeuchte gemessen? Das passiert normalerweise noch vor dem abladen.
    Hier hört sich zu viel einfach nur schräg und untypisch an. Durchmischung von Eigenleistung und Handwerksleistung ist auch nicht gut. Gewährleistung? Wie?
    Oder haben die Bauherren eine zu hohe Erwartungshaltung und haben es sich bereits mit den Handwerkern verscherzt?
     
  13. #13 Eggy26, 30.10.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30.10.2012
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    Also:
    Erdgeschoß ist Blockbohle.
    Obergeschoß ist in Ständerbauweise ausgeführt.
    Alle Innenwände sind ebenfalls Ständerwände.
    Es wurden alle Außenwände von der Firma hergestellt. Die Innenwände wurden Bauseits gemacht.

    Lagerung: Die Bretter waren teilweise einige Wochen in meiner offenen Garage gelagert, abgedeckt mit einer Folie.

    Ich bekam eine zweite Lieferung von Brettern, die in meiner verschlossenen und trockenen Garage ca. 3 Wochen gelegen haben.
    Da waren die Bretter ebenfalls blau.
    Ob die Holzfeuchte beim Abladen gemessen wurde, kann ich nicht sagen.

    Ich habe mir die Bauphase auch um einiges kürzer vorgestellt, so wurde es mir auch von der Firma gesagt.

    "welche zu liefernde holzqualität hast du denn im vertrag stehen? "

    Genau da ist da Problem... Vertrag...

    Mit den Handwerker kommen wir wirklich gut aus, die halten zu uns. Die Handwerker arbeiten als SUB für die Firma. Ich weiß, da gehts schon los. Aber das wussten wir vorher auch nicht.

    Ach ja und bezgl der Erwartungshaltung der Bauherrn.
    Also es ist ja nicht zuviel erwartet, dass wenn man einen riesen haufen Geld ausgibt, auch ne einigermaßen vernünftige Qualtiät bekommt. Wir haben uns einige Häuser der Firma vorher angeschaut. Wir haben uns auch andere Häuser angeschaut. Es ist nicht so das wir die Firma blind genommen haben.
    Aber wenn jeder Laie der die Bretter sieht zu mir sagt: "Da stimmt was mit der Holzqualität der Bretter nicht" Dann bestätigt das meine Meinung.
    Es wurde uns auch gesagt, dass die Bretter falsch montiert worden seien. Natürlich ist es am einfachsten für eine Firma, dass man es auf seine Subunternehmer und den Bauherrn schiebt. Ich finde es nur eine Sauerei, dass man als Firma, wenn man schon sieht das es eine Scheiß Holzqualität ist und dieses Problem schon bei zwei drei anderen Häusern hatte, nicht eingesteht und zusammen mit dem Bauherrn eine vernünftige Lösung sucht mit der alle zufrieden sind.
    Dies ist alles andere als Gute Werbung für seine Firma.
    Mir persönlich ist bei meiner Haubauerei aufgefallen, dass sobald die Firmen ihr Geld haben, man nichts mehr von ihnen hört. Wenn man das Geld nicht sofort überweist, werden sie batzig.
    Schließlich bin ich es, der einen riesen haufen Geld ausgibt, ca. 30 Jahre Schulden abzahlt. Dafür will ich auch dementsprechend eine Gegenleistung.
    Der Verkäufer des Hauses hat bei den Verkaufsgesprächen zu uns gesagt, dass es Qualitativ ein sehr hochwertiges Haus ist. Das kann leicht mit XXXXX ect. mithalten.
    Dies kann ich so leider nicht bestätigen.
     
  14. #14 Gast036816, 30.10.2012
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    deswegen sollte im vertrag stehen: holz der güteklasse ......?
     
  15. #15 Baufuchs, 30.10.2012
    Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Weil Du schreibst "ich bekam eine zweite Lieferung":

    Hab ich das jetzt richtig verstanden:

    Die Fa. hat Dir die "Bretter" angeliefert, Du hast Sie in Deiner Garage gelagert und später selbst eingebaut?
     
  16. #16 Gast23627, 30.10.2012
    Gast23627

    Gast23627 Gast

    Zustand der Bretter vor der Montage

    Nehmen wir mal an,

    wenn die Holzfeuchte Bretter beim abladen gemessen und für gut (8-10 % Feuchtegehalt) befunden worden wäre, diese aber danach womöglich in einer offenen Garage Feuchtigkeit aufgenommen haben, führt das zu dem gleichen Ergebnis.

    Und die Bläue, haben Sie diese vor der Montage bemerkt und die Bretter trotzdem montiert?

    Bevor ich Bretter an die Wand nagele prüfe ich die Qualität (Holzfeuchte ectr.), prüfe ich diese nicht akzeptiere ich diese. Also selbst Schuld...

    Das gleiche gilt jedoch auch für die möglicherweise von der Firma montierten Bretter die hat dann für diese zu haften.

    Gruß
     
  17. Eggy26

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    Die Bretter die montiert wurden sind nicht blau, die Blauen wurden vorher aussortiert.

    Einige Bretter habe ich vor der Montage gemessen. Die hatten eine Feuchte zwischen 8-10 Prozent. Beim Abladen selbst habe ich die Bretter nicht gemessen.
     
  18. Neutal

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    Bei der Bauweise werden die Probleme wohl noch weiter gehen. Außenwände als Blockbohle, Innenwände als Ständerwerk. Beide haben ein völlig unterschiedliches Setzungsverhalten. Trockenes Holz sollte gleich am Ort des späteren Einbaus gelagert werden.
     
  19. mls

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    nachdem ein kollege schon 3-mal den firmennamen gelöscht hat,
    verweise ich auf die nutzungsbedingungen
    die nächste namensnennung wird vermutlich die letzte sein.
     
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