Holzständerbauweise - Fragen zur Baubeschreibung

Diskutiere Holzständerbauweise - Fragen zur Baubeschreibung im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir erwägen den Erwerb eines Passivhauses welches aus nachfolgend beschriebenem Rohbau besteht. Die Beschreibung ist recht ausführlich...

  1. #1 Markus1969, 24. Mai 2004
    Markus1969

    Markus1969 Gast

    Hallo,

    wir erwägen den Erwerb eines Passivhauses welches aus nachfolgend beschriebenem Rohbau besteht. Die Beschreibung ist recht ausführlich und mich würde neben einer Meinung zur Gründung, Außenwände und Dach auch der Schallschutz interessieren. Ist ziemlich viel zu lesen aber ich danke für alle Kommentare schon mal im Voraus.

    Gruß
    Markus

    Gründung:

    Nach Herstellung einer Feinplanie, falls erforderlich einschließlich Lieferung des Materials, werden zwei Lagen extrudierte Polystyrol-Hartschaumstoffplatten in HFCKW- und HFKW-freier Ausführung in jeweils 120 mm = 240 mm Gesamtdicke im Verband verlegt. Durch diese enorm dicke Wärmedämmschicht einschließlich der Dämmung unter dem Estrich wird ein U-Wert von 0,13 W/m²K erreicht.
    Die Dämmschicht dient zugleich als Sauberkeitsschicht für die tragende Stahlbetonplatte, die aus wasserundurchlässigem Beton in 25 cm Dicke einschließlich der erforderlichen statischen Bewehrung eingebaut wird.

    Kelleraußenwände:

    Die Kellerumfassungswände werden aus 24 cm dicken wasserundurchlässigem Stahlbeton einschließlich der erforderlichen statischen Bewehrung hergestellt. Die Oberflächen der Wände sind in schalungsglatter Ausführung mit sichtbaren Stößen der Schalungselemente. Die Kelleraußenwände erhalten ebenfalls eine 2 x 120 mm = 240 mm dicke Perimeterdämmung mit einem nahtlosem Übergang von der Bodenplattendämmung. Der U-Wert der Kelleraußenwand beträgt somit 0,16 W/m²K.

    Kellerinnenwände:

    Die tragenden Kellerinnenwände werden in 17,5 cm dickem Stahlbeton einschließlich der erforderlichen statischen Bewehrung hergestellt. Die Oberflächen sind ebenfalls in schalungsglatter Ausführung mit sichtbaren Stößen der Schalungselemente. Die nichttragenden Kellerwände werden als Metallständerwand mit beidseitiger Beplankung mit 12,5 mm dicken Gipskarton-Bauplatten ausgeführt. Die Gesamtwandstärke beträgt 100 mm.

    Decke über dem Kellergeschoß:

    Die Decke über dem Kellergeschoß wird als Stahlbeton-Massivdecke mit einer Dicke von 18 cm ausgeführt. Die Deckenuntersicht besteht aus schalungsglatten Filigran-Elementen mit sichtbaren Plattenstößen. Die erforderliche statische Bewehrung wird werk- bzw. bauseitig eingebaut. Die Plattenstöße werden bei den Malerarbeiten eben geschlossen.

    Außenwände im Erd-, Ober- und Dachgeschoß:

    Die Außenwände bestehen aus einer äußerst dämmenden und diffusionsoffenen Holzkonstruktion mit drei Ebenen: die tragende Holzrahmenwand, die Dämmebene und die Fassadenverkleidung.
    Der Aufbau der Wand von Innen nach Außen:
    -Gipskarton-Feuerschutzplatte 15 mm dick, malerfertig verspachtelt,
    -Holzständer 60/120 mm mit Zellulosedämmung,
    -Holzwerkstoffplatte OSB 15 mm,
    -Holzstegträger 241 mm hoch mit Zellulosedämmung,
    -Holzweichfaserplatte mit Nut- und Feder 35 mm dick,
    -Lattung für Hinterlüftung 30 mm dick,
    -Fassaden-Stülpschalung mit wetterfestem Anstrich.

    Die gesamte Wanddicke beträgt 480 mm, wobei die reine Dämmung 396 mm dick ist. Diese Passivhaus-Wandkonstruktion erreicht einen U-Wert von 0,109 W/m²K. Im Bereich des Überganges von der Holzständerwand zur Massivwand des Kellergeschosses wird eine Sockelverkleidung aus zementgebundenen, wasserfesten Fassadenplatten in grauer Farbe angebracht.

    Innenwände im Erd-, Ober- und Dachgeschoß:

    Die tragenden Innenwände werden als Holzständerwand mit folgendem Aufbau ausgeführt:
    -Gipskarton-Feuerschutzplatte 15 mm dick, malerfertig verspachtelt,
    ...-Holzständer 60/120 mm mit Zellulosedämmung,
    ...-Holzwerkstoffplatte OSB 15 mm dick,
    -Gipskarton-Feuerschutzplatte 15 mm dick, malerfertig verspachtelt.

    Die nichttragenden Innenwände werden als Metallständerwände mit einer Dicke von 100 mm erstellt einschließlich der malerfertigen Verspachtelung.

    Decken:

    Die Decken über dem Erd- und dem Obergeschoß werden als Holz-Massivdecken mit einer Dicke von 14 cm und in Elementbreiten von bis zu 3,00 m ausgeführt. Diese Decken sind für die Schalldämmung gut geeignet und durch ihre geringe Höhe sehr platzsparend, was wiederum dem Ausbau des Dachgeschosses zugute kommt. Die Deckenuntersichten werden mit einer 12,5 mm dicken Gipskarton-Feuerschutzplatte auf Lattung verkleidet einschließlich der malerfertigen Verspachtelung. In Teilbereichen werden die Decken abgehängt zur Verlegung der Zu- und Abluftleitungen.


    Dach:

    Die tragende Dachkonstruktion (Sparren) besteht aus Holzstegträgern mit einer Höhe von 406 mm mit einer dazwischenliegenden Zellulosedämmung in der Dicke von 406 mm. Oberseitig der Holzträger wird eine 24 mm dicke rauhe Fichtenholzschalung mit einer diffusionsoffenen, regensicheren Abdeckbahn aufgebracht. Im Bereich der sichtbaren Dachvorsprünge wird statt der rauhen Schalung eine großformatige, glatte Fichten-Dreischichtplatte angebracht einschließlich einer dreimaligen Holzschutzlasur in hellgrauem Farbton. Die Dacheindeckung erfolgt mit hellgrauen Tegalit-Dachpfannen auf einer Lattung mit darunterliegender Konterlattung. Unterseitig der Holzstegträger wird eine Luftdichtheitspappe angebracht einschließlich allseitiger Verklebung der Stöße und luftdichten Anschlüssen an die angrenzenden Bauteile. Für die erforderlichen Dachdurchführungen der Antennenkabel, und der Solarleitungen werden Dichtmanschetten aus Gummi eingebaut. Den raumseitigen Abschluß des Daches bilden wiederum 12,5 mm dicke Gipskarton-Feuerschutzplatten mit einer malerfertigen Oberfläche. Die Passivhaus-Dachkonstruktion hat eine Dämmdicke von 406 mm und erreicht einen U-Wert von 0,101 W/m²K.
     
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  3. mls

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    ein starkes stück!
    was erlauben markus 1969?
    hier ist forum für zerbrochene ziegel, abgesoffene keller und aufgeweichte pappschachteln!
    wenn jemand solche mengen dämmung verbaut, kann das nur an einer tiefliegenden missgunst gegenüber den opecstaaten liegen.
    das ist schlecht für die völkerverständigung.

    ich könnte noch lange in diesem stil weitermachen - muss aber neidlos zugeben, die holzbaukonstruktion gehört zum feinsten, was man machen kann! :) :)
    ich hoffe, die ausführungsqualität passt dazu.

    beim "drüberfliegen" sind mir andere bauteile aufgefallen (nur um sicherzugehen):
    warum nicht 30cm-bopl?
    kellerwände hoffentlich einschalig, dämmung vollflächig aufgeklebt (diffusionsbremse)?
    gibt´s ein baugrundgutachten? hhw? auftriebssicherheit?
     
  4. Oggy

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    Moin, den Fundamenterder hab ich nicht gefunden...

    Und eine Massivholzdecke kann sehr dekorativ aussehen (Leimbinder?), muss die denn verkleidet werden?

    Grüße Andreas
     
  5. jetter

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    schön, schön

    das hört sich schon nach einer ausführenden Fa. an, die sich viel Gedanken um eine ausgereifte Konstrtuktion gemacht hat.
    Wie mls schon sagt muss nun noch die Ausführung passen, aber irgendwie möchte ich fast glauben, dass sollte schon passen werden.
    #
    Blower Door wird sicher auch zum Vertragsumfang gehören.
     
  6. #5 Markus1969Temp, 25. Mai 2004
    Markus1969Temp

    Markus1969Temp Gast

    So, jetzt hab ich mich erstmal ordentlich registriert (Kannn aber jetz nicht mehr Nachrichten verfassen??). Vielen Dank schon mal für die ersten Meinungen.


    @MLS
    Ich hab noch folgendes Detail bezgl. der Decken vergessen:

    Estrich und Dämmung:

    Im Untergeschoß wird auf die Stahlbeton-Bodenplatte eine Feuchtigkeitsabdichtung nach DIN 18195-4 mit einer Lage Bitumenbahn aus Polymerbitumen, sd-Wert mindestens 1500 m eingebracht. Die Längsnähte sind selbstklebend, die Kopfstöße werden mit selbstklebenden Streifen abgedichtet. Darauf wird eine 50 mm dicke Wärmedämmschicht aus Polystyrol verlegt. Nach Einbringung einer Trennfolie wird der ca. 40 mm dicke Zementestrich eingebracht.
    Im Erd-, Ober- und Dachgeschoß wird auf die Rohdecken eine Trittschallmatte und ein Zementestrich ZE 30 mit einer Dicke von ca. 35 mm eingebracht. Auf die Decke über dem Untergeschoß wird zusätzlich eine Feuchtigkeitssperre mit einer PE-Folie eingebaut.

    Nach Baugrundgutachten muß ich noch fragen. Was meinst du mit:
    hhw? auftriebssicherheit? warum nicht 30cm-bopl?

    @oggy
    Das Haus steht bereits fix und fertig bezuggsbereit. Große Änderungen sind also nicht mehr möglich. Isch gehe davon aus, daß eine Erdung vorhanden ist. Ist das nicht selbstverständlich?

    @jetter
    Blower Door wurde lt. Anbieter durchgeführ und bestanden. Sollte das von neutraler Stelle durch erneute Messung bestätigt werden?

    @all
    Was ich nicht ganz verstehe ist die Gründung. Steht das Haus auf 240mm Polystyrol oder wie oder was. Auf dem Kellerboden sind ja nochmal 50mm Polystyrol.
    Kann das denn funktionieren wenn das Haus auf "Styropor" steht?

    Markus
     
  7. jetter

    jetter

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    XPS

    also extrudierter Polystyrol-Hartschaumstoff (z.B. Styrodur oder Jackodur als Marken)ist ein druckfester Dämmstoff, u.a. genau für solche Anwendungen an erdberührten Bauteilen. Besser gehts dann nur noch mit Schaumglas.

    Also erst einmal sollte das nicht beunruhigend sein.
     
  8. Lebski

    Lebski Gast

    "Nach Einbringung einer Trennfolie wird der ca. 40 mm dicke Zementestrich eingebracht.
    Im Erd-, Ober- und Dachgeschoß wird auf die Rohdecken eine Trittschallmatte und ein Zementestrich ZE 30 mit einer Dicke von ca. 35 mm eingebracht."

    DIN 18353, Punkt 3.2.2 ...Zementestriche auf Dämmschichten zur Aufnahme von Stein- und keramischen Belägen müssen mindestens 45 mm dick, Zementestriche außerdem Bewehrt sein.

    Nur mal so nebenbei...
     
  9. #8 markus1969temp, 25. Mai 2004
    markus1969temp

    markus1969temp Gast

    Also nur nochmal damit ich auch alles richtig verstanden habe die Gründung von unten nach oben:

    Erdreich
    Kies (Feinplanie)
    XPS 240mm
    Stahlbeton 250mm
    Bitumenbahn
    Polystyrol 50mm
    Trennfolie
    Zementestrich 40mm
    Bodenbelag (hier keramische Fliesen sowie in eine Raum Linoleum)

    Jetzt stehen wir auf edm Kellerboden.
    Der Zementestrich sollte hier min. 45mm sein. Welche Nachteile gibt es bei nur 40mm, da ja zwei Dämmschichten gelegt sind?
    Und kann das Haus wirklich auf komplett auf Kunststoff stehen???
    Irgendwie kann ich das nicht recht glauben.

    In den anderen Geschossen ist der Estrich jew. 30mm. Bodenbelag hier Parkett. Gibet es da Einwände??

    Sorry für die vielen Fragen aber ich bin halt auf diesem Sektor kompletter Laie?

    Markus
     
  10. jetter

    jetter

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    guckst du hier

    Passivhaus mit XPS-Dämmung unter Sohle.
    Was sollen wir hier noch mehr sagen, als das es funktioniert. Ob es in deinem Fall ok ist, d.h. die Materialien geeignet waren, lässt sich wohl nur unter mittelschweren Aufwendungen vor Ort prüfen.

    P.S. Ein anderer unverfänglicher Link, also herstellerunabhängig :D , kam mir nicht vor die Nase.
     
  11. #10 markus1969temp, 25. Mai 2004
    markus1969temp

    markus1969temp Gast

    Hi jetter,

    danke für den Link. Schau mich dort mal noch etwas um.
    BTW, in zwei Wochen gehth`s zu Euch ins Bundesland zum Urlaub.
    Bestell schon mal bitte ordentliches Wetter.....
     
  12. jetter

    jetter

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    OT

    Hier ist immer ordentliches Wetter, nur manchmal passt die Kleidung nicht dazu.

    Im Moment scheint die Sonne. :D
     
  13. #12 markus1969temp, 25. Mai 2004
    markus1969temp

    markus1969temp Gast

    ok, also wie überall. freu mich schon aufs Dosenbier mit Fischbrötchen direkt vom Kutter an der Hafenmole :cool:
     
  14. #13 markus1969temp, 25. Mai 2004
    markus1969temp

    markus1969temp Gast

    Zurück zum eigentlichen Thema

    Gründung
    Erdreich
    Kies (Feinplanie)
    XPS 240mm
    Stahlbeton 250mm
    Bitumenbahn
    Polystyrol 50mm
    Trennfolie
    Zementestrich 40mm
    Bodenbelag (hier keramische Fliesen sowie in einem Raum Linoleum)

    Jetzt stehen wir auf dem Kellerboden.
    Der Zementestrich sollte hier lt. Lebski min. 45mm sein. Welche Nachteile gibt es bei nur 40mm, da ja zwei Dämmschichten gelegt sind?

    Außenwand:
    Der Aufbau der Wand von Innen nach Außen:
    -Gipskarton-Feuerschutzplatte 15 mm dick, malerfertig verspachtelt,
    -Holzständer 60/120 mm mit Zellulosedämmung,
    -Holzwerkstoffplatte OSB 15 mm,
    -Holzstegträger 241 mm hoch mit Zellulosedämmung,
    -Holzweichfaserplatte mit Nut- und Feder 35 mm dick,
    -Lattung für Hinterlüftung 30 mm dick,
    -Fassaden-Stülpschalung mit wetterfestem Anstrich.


    Zwischen Raum und dem Holständer mit Zellulose ist nur eine Gipskartonplatte. Kann da die ISOFLOC Dämmung nicht in den Wohnraum gelangen??
    Wenn ich Zeitung lesen will dann nehm ich lieber eine aktuelle.
     
  15. #14 C. Schwarze, 25. Mai 2004
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  16. mls

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    beim passivhaus gelten andere gesetze :)

    diskutabel wäre imho der beheizte keller - aber da alles schon besteht .. no disc ;)
     
  17. #16 C. Schwarze, 25. Mai 2004
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    Dann isses aber unsinnig, das das noch gefördert wird.
     
  18. mls

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    der wahrnehmbare fördervorteil eines ph´s ist gerademal so gross, dass man überlegt, auf den ganzen verwaltungsaufwand zu verzichten ;)
    einen grund, ein ph anstatt einer fischerburg zu bauen, stellt das immer noch nicht dar.
    ausgetretene wege zu verlassen war schon immer schwieriger als mit scheuklappen geradeauszulaufen.

    natürlich ;) ist förderung unsinnig und behindert vorausschauende planung, erkennen und wahrnehmen von eigenverantwortung, im schlimmsten fall auch noch wettbewerbsverzerrung zum vorteil einiger weniger.
    ich kenn auch die wahlaussagen der 3punktepartei :D
     
  19. jetter

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    hier geht es doch nun

    um eine Abschätzung, ist das Haus kaufbar oder nicht!
    #
    Das wichtigste ist denke ich schon gesagt, die Hauskonstruktion ist nicht die Schlechteste.
    #
    40mm kann rissanfälliger als 45mm sein.
    Wieso 2 Dämmschichten, da ist doch noch die Bopla dazwischen?
    #
    Es gibt auch Zellulosedämmung in Mattenform. Ansonsten muss die Ebene schon luftdicht abgeschlossen sein.
     
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  21. #19 C. Schwarze, 26. Mai 2004
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    Kaufbar ist alles, kommt immer nur auf den Preis an.

    Und es muß ja auch keine Fischerburg sein, obwohl da weit längere Erfahrungswerte vorhanden sind, im Gegensatz zu 24 cm XPS unterm Haus.

    Und wenn man schon wie hier mit Schweißbahnen arbeitet, kann man auch 2 Lagen außen nehmen, Betonwände weglassen, dafür HLZ in 36 oder42 nehmen, und spart sich dafür etwas mehr an Dämmung. Die Perimeterdämmung macht dann nur bis 1,2m Tiefe ums Haus Sinn.
    Und fährt damit wahrscheinlich bei den heutigen Stahlpreisen für die WW weitaus günstiger. (der Dipl. Ing. oder andere braucht dann auch nicht mehr soviel rechnen)


    Und wenn ich schon beim Keller bin, wo gehen da die vorhandenen Leitungen lang?
    Unter dem Wandputz oder unterm Estrich? wie siehts da mit der Mindestüberdeckung aus? WU-Betonaußenwände incl. Leitungen?
    bei 24cm Stärke?

    Und zwischen Bitumenbahn (welche?) und dem Polystyrol würde ich entweder einen Schutzestrich(werden darüber Leitungen, wie?, verlegt?) legen oder mind. eine Trennschicht legen, falls- wenn die Bitumenbahn mit dem Polystyrol sich nicht verträgt.
     
  22. jetter

    jetter

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    ich habs nicht verstanden

    Tschuldigung Herr Schwarze, ich dachte bisher das Haus steht schon fix und fertigund will so gekauft werden.

    Nach ihrem Wissensstand können scheinbar aber noch Änderungen durchgeführt werden, dass war aus den bisherigen Angaben von markus nicht zu erkennen. :sleeping
     
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