Holzständerwerk auf Betonsohle / Frostschürze

Diskutiere Holzständerwerk auf Betonsohle / Frostschürze im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Liebe Experten, ich bin neu im Forum und suche hier fachlichen Rat: Wir haben ein bereits (nicht nach unseren Wünschen) fertiges Haus...

  1. Kiezkick

    Kiezkick

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    Liebe Experten,
    ich bin neu im Forum und suche hier fachlichen Rat:

    Wir haben ein bereits (nicht nach unseren Wünschen) fertiges Haus (Holzständerwerk mit Verblendstein) vor 5 Jahren gekauft.

    Leider stellen sich nach und nach Mängel ein. Insbesondere hat unser Bauträger das Fundament (lt. Baubeschreibung "Die Sohlplatte und die Streifenfundamente bestehen aus Stahlbeton B25 und werden wasserundurchlässig erstellt.") um etwa 1,25 m zu weit gezogen (siehe Bilder).

    Durch das zu lang geratene Fundament/Rohsohle ist vermutlich keine Frostschürze unter der eigentlichen Außenwand gesetzt. Wie kann man das feststellen bzw. hat das (langfristig) Auswirkungen auf die Betonsohle bzw. auf die Statik (es handelt sich hier wie gesagt um ein Haus das in Holzständerwerkweise gefertigt wurde)?

    Es sind auf der untersten Ebene auf der betroffenen Hausseite Lüftungschlitze in der untersten Verblendschicht (siehe auch beigefügtes Foto) vorhanden. Nun habe ich Bedenken das innerhalb der letzten 5 Jahre peu a peu Feuchtigkeit durch diese Schlitze eingetreten sein könnte und das Holzständerwerk (siehe hier zu beigefügtes Foto) möglicherweise "angegriffen" hat. Das Holzständerwerk wurde - so sieht es auf dem Foto aus - auf Bitumenpappe gesetzt und scheint aber nicht kesselimprägniert zu sein (da nicht grünlich). Auch scheint nach den Fotos der Eindruck das zum Verblendmauerwerk lediglich Bitumen "hochgelegt" wurde. Ist das so nach DIN ausreichend? Ich frage deshalb weil in Herbst und Winterzeit ca. auf Höhe von 1 Meter das Verblendmauerwerk feucht erkennbar war.

    Mein Frage wäre hier: Ist mit einer Terrassenüberdachung über die gesamte Hausbreite die Frostssicherheit bei der zu groß geratenen Betonsohlplatte gegeben? Oder wäre es ratsamer einen Wintergarten oder Anbau aus Holzständerwerk und Holzaußenwand anzubringen so das die zu groß geratene Betonsohlplatte "beheizt" und dann "frostsicher" wäre?

    Wie und wo finde ich ggfs einen seriösen Spezialisten bzgl der Problematik mit der Betonsohle und dem Holzständerwerk?

    Schon einmal vielen vielen Dank vorab!!!
     
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Holzständerwerk auf Betonsohle / Frostschürze

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