Holzvordach auf (Beton-)Säulen

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  1. benni33

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    Hallo zusammen,

    Ich habe hier schon häufiger recherchiert (und dachte auch immer ich hätte einen Account), war aber wohl nicht so. Jetzt bin auch ich hier in diesem super Forum vertreten.

    Wir Planen zur Zeit die Umsetzung eines 1,50m Vordaches vor unserer Haustüre. Es wird verschiefert und soll wegen der Last auf 4 Säulen stehen. Zunächst waren Holzsäulen im Gespräch. Diese fanden bei mir aber wenig Anklang (streichen und so).
    Alternativ wären Betonfertigsäulen. Die kann man einfach verputzen/streichen und hat für lange Zeit seine Ruhe. So die Idee.

    Nun habe ich irgendwo aufgeschnappt, man Holz nicht einfach auf Beton auflegen sollte. Das Holz arbeitet und kann die Säulen auseinanderdrücken, wenn der Ringanker, der aus Holz geplant war, einfach auf Betonsäulen festgeschraubt wird. Tatsächlich habe ich ein solches Problem schon einmal gehabt, als ich einen Holzbalken auf einer Steinmauer festgeschraubt hatte.

    Nun die Frage an die Experten: Was tun? Doch besser Holzsäulen? Oder den Ringanker auch aus Betonteilen und das Gebälk erst da drauf aufsetzen?
    Es geht eigentlich nur darum, dass ich nicht alle 2 Jahre streichen will. :e_smiley_brille02:

    Liebe Grüße
     
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  3. #2 bauspezi 45, 17. Juni 2017
    bauspezi 45

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    hallo,
    käme darauf an was zum Haus passen würde ,
    bei der Google suche unter `vordächer hauseinang´gibt es unzählige Varianten.
    Snap_2017.06.17_11h31m43s_006.jpg
    Snap_2017.06.17_11h32m11s_007.png
    Holzbalken so befestigen das Feuchte nicht direkt einwirken kann
     
  4. benni33

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    Hallo Bauspezi

    Es sollte mehr sowas sein:

    http://www.dachbau-leipzig.de/images/d09.jpg

    Die Frage war halt, ob man die Holzsäulen einfach gegen Betonsäulen austauschen kann. Ich habe gehört, dass es Probleme gibt, weil die Betonsäulen statisch sind und Holz arbeit. Eine feste Verbindung wäre dann nicht möglich.
    Wie seht ihr das? Wie würdet Ihr es umsetzen? Alternativen? Ich will halt nicht alle 2-3 Jahre streichen. Im Gegensatz zum Rest sind die Säulen Schlagregen ausgesetzt.
     
  5. le gem

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    Natürlich könntest du das Holzrähm von dem Bild auf einer Betonsäule anschließen.
    Holz arbeitet nicht in alle Richtungen gleich. Maßgebend wäre in diesem Fall das Quell- u. Schwindverhalten in Längsrichtung, welches bei einem Nadelholz zwischen 0,2 und 0,4 liegt.
    Diese Formänderung kann vernachlässigt werden.

    Persönlich würde ich dieses Vordach mit Holzstützen bauen.
     
  6. #5 bauspezi 45, 17. Juni 2017
    bauspezi 45

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    ja, würde gut zum Fachwerkhaus passen.
    so großartige Arbeit ist das Steichen/Behandeln der Pfosten nun auch nicht, gut pflegt hält lange !
    so was wäre unauffällig und solide :
    Snap_2017.06.17_12h46m49s_008.png
     
  7. benni33

    benni33

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    Danke le gem füṙ deine Antwort.

    Dass das Holz nicht direkt auf dem Boden stehen darf ist klar. Es käme auf jedenfall in einen Fuß. Der klassische (siehe Bauspezis letzter Beitrag) gefällt mir aber nicht ganz so gut, wegen den Ritzen in der Verlegung (Boden) in denen der Dreck bleibt.
    Ich habe mal zwei Bilder gemacht wie es bei uns wirklich aussieht. Die Überdachung wird 1,50 von der Hauswand (mehr erlaubt die Stadt nicht) Das ganze soll ein behindertengerechter Eingang werden Rampe kommt daneben.

    IMG_6585.jpg IMG_6586.jpg

    Der Grund für das große Plateau ist: a) rangieren mit dem Roller. b) Der Durchgang/Flur dahinter ist knapp 1m breit und hat die Tür zur Gästetoilette. Das ist alles sehr eng, daher gitl: rangieren, Einkäufe sortieren und Schuheausziehen -> bitte draußen.
    Die Fläche wird dann gefliest. Voraussichtlich geflammter Granit (Bianco). Am liebsten würde ich die Fassade dann noch mit weiß Klinkern (sieht bestimmt gut aus mit dem schwarzen Schiefer - die Giebel sind schon geschiefert), aber soweit sind wir noch nicht. Der Eingang ist jetzt erstmal wichtiger.



    Jetzt noch einmal zurück zur Frage. Ich würde gerne eine offene Holzkonstruktion für die Säulen vermeiden, bei der ich alle 2-3 Jahre streichen muss. Das schaffe ich zeitlich einfach nicht. Daher wollte ich die Holzsäulen durch zwei 'filigrane' Betonsäulen ersetzen. Da kann
    man mit dem Rollstuhl dran schaben ohne dass was passiert (Splitter) die kann man streichen und/oder verputzen. Ich hatte auch schon gedacht den Holzbalken einzukleiden mit Kantenschutz/Metall. Das erscheint mir aber alles unnötig aufwendig.

    Da kommt mir noch eine Idee: wie sieht es denn mit einem Stahlträger aus? a la (http://www.cube-magazin.de/typo3temp/GB/dbf55b5d25.png)

    Die Frage bleibt: Muss ich (unabhängig vom Material (Beton oder Stahl) ) bei der Auflage des Ringankers etwas besonderes beachten wegen der Verwindung und Ausdehnung des Holzes.
     
  8. Andybaut

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    also so dolle sind die Ausdehnungen da definitiv nicht.
    So ein Vordach wird auf allen gennanten Konstruktionen halten.
    Bei Holz hast du aber nur eine Baustoff und einen Handwerker.
    Bei Stahl oder Beton jeweils noch ein weiteres Gewerk und es sieht bei dem gewünschten Dach echt bescheiden aus.

    Wer hat dir den Floh in´s Ohr gesetzt, dass man Holz alle 3 Jahre streichen muss?
    Konstruktiver Holzschutz nennt sich sowas. Das Dach soweit überkragen lassen, dass der Regen nur selten drankommt
    und den Fuß hoch genug setzen, damit kein Spritzwasser drankommt.

    Aber wenn ich du wäre, würde ich an das Haus nicht so ein Vordach dranmachen.
    Das passt nicht zum Typus des Gebäudes.
     
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  10. #8 bauspezi 45, 17. Juni 2017
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    noch versteh ich das mit dem "Ringanker" nicht so recht , es müssen doch nur 4 Stützen an der Eingangskonstruktion
    befestigt werden. Stahlträger an einer schönen Holzkonstruktin, nicht so besonders .
    was es in Beton so gibt weiß ich nicht so genau, sollte zum Stiel passen.
     
  11. Manufact

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    Verstehe den Ringanker auch nicht.
     
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