Innendämmung 24er Aussenwand (einschalig)

Diskutiere Innendämmung 24er Aussenwand (einschalig) im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, die Haussanierung liegt an. Ist eine Dämmung eines 24er Mauerwerks durch innenseitiges Vormauern möglich? Ich werde um...

  1. Krue81

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    Hallo zusammen,

    die Haussanierung liegt an.
    Ist eine Dämmung eines 24er Mauerwerks durch innenseitiges Vormauern möglich?

    Ich werde um diesen Teil der Innendämmung durch die ENEV nicht rumkommen, suche allerdings nach einer relativ einfach auszuführenden Möglichkeit.
    Bei Innendämmung geht bei mir immer sofort eine stark blendende Rundumleuchte wegen der Schimmelbildung an.
    Ausserdem ist die Zwischendecke eine Holzbalkendecke und die Köpfe liegen natürlich auf dieser Wand auf.

    Auch wenn das Vormauern 36,5 stark sein müsste, wäre mir das lieber als eine Lösung wie z.Bsp. das verkleben o.ä. von irgendwelchen Platten. Da der notwendige Platz vorhanden ist bin ich recht flexibel. Durch das Entfernen des jetzigen Bodens wäre auch die Schaffung des notwendigen Fundamentes machbar.

    Vielleicht habt ihr ja ein paar Meinungen dazu.
    Die Suche im Forum hat mich leider nicht zum Ziel geführt. Vielleicht hat ja auch jemand ne gute Begründung, welche mir die Innendämmung näher bringt.

    Danke euch schon mal.

    Beste Grüße,
    Krue
     
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  3. Julius

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    Warum ist das ein "EnEV-Muß"?
    Warum keine Außendämmung?
    Woraus besteht das Bestandsmauerwerk?
     
  4. Kalle88

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    Vorhangfassade gedämmt und hinterlüftet. Gerade weil die Köppe deiner Balkendecke dann nicht "kaltes" Bauteil werden.
     
  5. Krue81

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    Hallo. Das Mauerwerk ist ein 24er Ziegelmauerwerk. Baujahr 1939. Ein Teil der Fassade soll erhalten bleiben. Deswegen keine Aussendämmung. Die EnEV-Mindestanforderung würde ich schon gerne erreichen. Ein bissl wirtschaftliches Verhalten sollte doch dabei sein. Ist eher ein selbst auferlegtes Muss.
     
  6. Kalle88

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    Dann passt dein Wunsch nach Einfachkeit aber nicht. Wirtschaftlichkeit bezieht sich immer auf Kosten/Nutzen. Eine VHF wäre relativ "einfach" zu realisieren. Eine Innendämmung mit allen Tücken und nach Mindeststandard wird aber nicht mehr "einfach" sein. Fragt sich ob es dann Sinn macht den Mindeststandard zu erreichen, wenn er am Ende zum Verhältnis der Kosten keinen Mehrwert bietet.
     
  7. sarkas

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    Mal ehrlich, wann hast Du bei (nachträglichen) Dämmmaßnahmen schon ein Verhältnis zu den Kosten? Eher selten denke ich.

    Wenn er es denn so machen will ...

    Und jetzt kommt wieder das ewige Reizthema hier.

    Wenn überhaupt, bin ich ein Fan der mineralischen Innendämmung. Punkt.
    Dazu bitte mal die Suchfunktion benutzen. Wurde schon viel darüber geschrieben - auch von mir.
     
  8. Kalle88

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    Er will ja den Mindeststandard der EnEv mit seiner Aktion erreichen. Das halte ich nicht für im Verhältnis, wenn es innen oder gar so gemacht wird, wie er es machen möchte.

    Eine noch ungenügend schlagregendichte Fassade mit einer VHF inkl. Dämmung zu realisieren ist denke ich in zweierlei Hinsicht im Verhältnis. Genauso, wie wenn man die Eindeckung wechselt und entsprechend nachdämmt. Bei der Sanierung ist es ja eher die luftdichte Gebäudehülle die den Preis in die Höhe treibt. Weniger der Dämmstoff an sich.

    Ich sehe hier aber sehr kritische Details in Punkto Balkenköpfe. Wenn man hier unbedacht und planlos bei geht, dann ist das schon lebensgefährlich. Das wäre wie, wenn ich n Fachwerkhaus mit WDVS einpacke und mich dann wunder, dass die Hütte nur noch eine minimale Lebensdauer hat.
     
  9. #8 Alfons Fischer, 16. November 2014
    Alfons Fischer

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    nichts leichter als das!
    es gibt in der EnEV für Innendämmungen an Außenwänden nämlich keine Anforderungen (mehr)!
    :biggthumpup:
     
  10. Kalle88

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    Alfons, ich glaub ja eher, dass er das in Bezug auf die Außenwände meinte :D Aber das ist wirklich sehr leicht zu erfüllen :D
     
  11. sarkas

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    Ich habe schon gewusst, warum ich jetzt nicht näher darauf eingehe...

    Es gibt mit Balkenköpfen genauso wenig Probleme, wie es sie hier mit Taupunktverlagerung, Wärmebrücken etc. gibt, vorausgesetzt es wird richtig geplant (auch ohne Planer) und gemacht.

    Deswegen hab ich jetzt mal auf die SuFu verwiesen, um nicht gleich wieder alles durchkauen zu müssen.
     
  12. Kalle88

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    Bei Plattenwerkstoffen vielleicht, bei einer neuen Vorsatzschale aus Stein und Dämmung? Ich weiß ja nicht..
     
  13. sarkas

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    "Stein" und Dämmung gibts da nicht.

    Mineralische Innendämmung sind im wesentlichen (nur) Mineralschaumplatten.
    Eventuell noch Klimaplatten an einbindenden Wänden und Decken.
    Das bezeichnet sich auch nicht als Vorsatzschale, weil mit den Wänden verklebt.
     
  14. Kalle88

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    Sarkas, bevor du dich jetzt aufregst = Bitte lese doch mal den Eingangsbeitrag des TS.

    Dort steht drin was er machen will. Dort steht drin, dass er keine Platten haben will. Du diskutierst hier jetzt mit Innendämmung. Ich habe dort nie etwas angezweifelt, in Punkto Innendämmung. Ich rede von dem was der TS vor hat und das ist eine Vormauerung der Außenwand. Er will die EnEv in Bezug auf Außenbauteile (Fassade) mit seinem Vorhaben erreichen. Daraufhin entgegnete Alfons, dass es für Innendämmung keinen Richtwert mehr gibt.

    Ich habe lediglich gesagt, dass bei seinem Vorhaben Probleme bei den Balkenköpfen entstehen könnten. Mal ganz abgesehen von den möglichen Wärmebrücken, die aus seinem Vorhaben realisieren können.

    Daher musst du mir nicht den Sinn einer mineralischen Innenraumdämmung erklären. Diesen habe ich ja nie angezweifelt. Versteh deine Aufregung nicht so recht ;)
     
  15. sarkas

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    Erstens habe ich mich nicht aufgeregt (Das liest sich anders)
    und Zweitens habe ich den Eingangsbeitrag durchaus gelesen.
    Deswegen steht da (gut leserlich), dass ich ein Fan von (...) bin, und nicht was der TE machen wollte/sollte.

    (zumal ich die Erklärung nur geschrieben habe, weil Dein Einwand mit den Balkenköpfen direkt nach meinem Posting auf die Innendämmung gekommen ist)

    Ich glaub etz is gut
     
  16. Krue81

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    Hallo Community,
    Vielen Dank erst einmal. Durch die "Diskussion", welche sich ergeben hat, kommt man ja manchmal auch weiter. Die mineralischen Platten finde ich grundsätzlich auch ganz gut und konnte durch eine Info auch ein paar Referenzobjekte sehen.
    Ich habe ja geschrieben, dass ich gerne auf das "Plattenmaterial" verzichten würde. Das hat sich natürlich auf die Innendämmung mit verarbeiten von Dampfsperre etc. bezogen. entschuldigt das ich die Fachausdrücke nicht hundertprozentig kenne. Durch die Schäden, welche durch die Taupunktverlagerung entstehen können, bin ich sehr skeptisch. Die kleinste fachliche Falschausführung kann zum Schaden führen. Da ich selber dem Mauern mächtig bin wäre es halt eine super Alternative gewesen von innen vorzumauern. Ob nun die Ausfertigung einer Innendämmung durch mich selber oder auch durch eine Firma, die Umsetzung ist schwierig und auch Fachfirmen und ihre Angestellten sind nur Menschen.

    Die mineralischen Platten hören sich aber sehr gut an. Wenn ich die Sache jetzt mal negativ betrachten möchte, kennt ihr auch Risiken in Verbindung mit den mineralischen Platten. Darüber liest man ja irgendwie gar nichts.
    Nur zur Info, ein Bearbeitung der Aussenfassade steht nicht zur Frage. Den Kompromiss zwischen Alt und Neu ist so wichtig bei der Sanierung das sonst das ganze Projekt nicht mehr aufgehen würde.

    Danke allen für die zahlreiche Teilnahme und die Antworten zu meiner Frage.

    Grüße.....
    Krue
     
  17. Julius

    Julius

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  18. Stolzenberg

    Stolzenberg Gast

    Handelt es sich ggf. um eine schützenswerte und ortsbildprägende Fassade oder gar um eine besonders erhaltenswerte Bausubstanz?!? Dann gelten bei Dir möglicherweise andere Regeln bezüglich der EnEV. Wird allerdings einiges an Papierkram bedeuten sich so etwas anerkennen zu lassen!!!
     
  19. Krue81

    Krue81

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    Leider ist es keine solche Fassade.

    Hat denn vielleicht jemand eine andere Alternative. Manchmal ist man ja auch beschränkt im Wissen. Ich kenne ja nicht alle Varianten der Dämmung. Sollte es zu einer Innendämmung mit Dampfsperre und Co kommen, dann überlege ich die Balken im Raum nochmal abzufangen. So würde ich wenigstens die Gefahr von Gebäudeschäden durch einen "verotteten" Dachbalken wenigstens ein wenig eingrenzen.

    Würde mich freuen wenn ihr mir nochmal auf die Sprünge helfen könntet.

    Bis nachher...
     
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    Poroton WDF wäre noch eine mögliche Alternative
     
  22. Julius

    Julius

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    Klar:
    Entweder eine sauber berechnete und ausgeführte Innendämmung oder eben der Verzicht auf zusätzliche Dämmung.

    Tolle Wurst... :mauer

    Das wird hoffentlich der Statiker tun, der die diesen Unfug durchrechnet.
     
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