Innenwände mit Hlz Plan-T1,2 oder Plan-T1,4?

Diskutiere Innenwände mit Hlz Plan-T1,2 oder Plan-T1,4? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, derzeit sind unsere Innenwände mit dem Hlz Plan-T1,2 geplant. Macht es Sinn, evtl. auf den Plan-T1,4 zu gehen wegen besserem...

  1. stna1981

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    Hallo zusammen,

    derzeit sind unsere Innenwände mit dem Hlz Plan-T1,2 geplant. Macht es Sinn, evtl. auf den Plan-T1,4 zu gehen wegen besserem Schallschutz? Oder ist der Unterschied eher minimal? Kostet der T1,4 (zu)viel mehr als der T1,2 oder liegen sie eher gleich?

    Viele Grüße

    Stefan
     
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  3. R.B.

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    Schaut man in die Unterlagen zu den Ziegeln, dann liegt der Unterschied bei vielleicht 1-2dB. Beide Varianten sind aber deutlich besser als übliche Zimmertüren.

    Zu den Kosten kann ich nichts sagen.

    Gruß
    Ralf
     
  4. stna1981

    stna1981

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    Ich hab hier ein Datenblatt von Wienerberger gefunden, da steht ein Unterschied von 1db(A). Ich kann das aber nicht so recht einordnen, ob 1db(A) Unterschied (z. B. 44 statt 45 bei der 17,5er Wand) einen evtl. Mehrpreis rechtfertigt. Wenn der Schall dann durch die Tür 1m daneben dringt, dann hat man ja nix gewonnen :)
     
  5. stna1981

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    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem Hlz Plan-T1,2 und dem HLz Block-T 1,2? Letzterer hat nämlich nochmals bessere Werte...?!
     
  6. Yilmaz

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    Plan wird in Dünnbett gemauert Block wird herkömmlich mit normalmörtel gemauert.
     
  7. stna1981

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    Spielt das für die Innenwände eine Rolle, sprich kommen da beide in Frage? Wobei man vermutlich davon ausgehen sollte, dass wenn die Außenwände im Dünnbettverfahren gemauert sind, dann die Innenwände genauso gemacht werden, andernfalls kann es doch passieren, dass sich das Mauerwerk unterschiedlich setzt?
     
  8. Yilmaz

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    Dadurch wirst du nichts erreichen! Wenn du wirklich viel wert auf schallschutz im Haus legst nimmst du KS-Vollsteine mit min. 1,8 Rohdichte .
     
  9. stna1981

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    Naja nichts stimmt nicht ganz, natürlich ist es kein riesen Schritt wie wenn man direkt KS nimmt. Aber da die Außenwände aus Poroton sind, sollten es die Innenwände auch sein. Von einer Mischung wurde uns abgeraten, da sich jedes Mauerwerk anders verhält und dann evtl. Spannungen auftreten könnten. Wenn es ja auch wirklich so ist, dass immer das schwächste Glied maßgeblich ist, dann sind die Türen eher von Bedeutung?
     
  10. NickNack

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    Dazu würde auch mich eine/mehrere Meinung(en) vom Maurermeister oder anderen Fachkundigen interessieren.
     
  11. Yilmaz

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    Egal was man nimmt, wenn fachgerecht passiert nichts. Die genannte verfahren kenne ich selber seit mehr als 15 Jahren. Bisher sind mir aufgrund dessen keine risse bekannt. Bei üblichen konstanten Innentemperaturen verhalten sich alle Mauersteine gleich.
     
  12. NickNack

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    Warum ich das sage: Wir lassen gerade unseren Neubau auf 3 Etagen inkl. Keller mit dem Poroton T9 planen und fragen uns, ob es nicht bessere (und günstige) Alternativen für die Innenwände gibt. Die tragenden Wände werden vermutlich auch in T9 gemauert werden (müssen).
    Wie sieht es aber mit den nichtragenden Wänden aus? Gibt es etwas günstigere und schalltechnisch bessere Steine als den T9 für diesen Zweck. Unser Architekt scheint da nicht ganz den Durckblick zu haben was Beratung diesbezüglich angeht. Es scheint, als macht er sich nicht die Mühe hierfür extra einen anderen Stein zu suchen, der für unsere Zwecke besser passt. Zeit ist Geld denkt er sich bestimmt.
     
  13. stna1981

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    Es macht doch gar keinen Sinn, für die Innenwände einen gefüllten Ziegel mit entsprechend geringer Rohdichte zu nehmen, Dämmung braucht man nur an der Außenwand? Erstens gibts die nicht dünner als 30cm, dann hast du überall ordentlich dicke Wände, das kostet enorm Wohnfläche. Außerdem sind die teuer wegen der Perlite-Füllung. Ich würde hier wie gesagt einen Plan-T1,2 oder 1,4 nehmen, die haben eine entsprechend höhere Rohdichte, bieten besseren Schallschutz und sind auch deutlich günstiger. Bei uns waren die Poroton-Innenwände sogar günstiger als die Variante mit Porenbeton (mit höherer Rohdichte). KS haben wir nicht gefragt, da es nicht in Frage kam, wäre aber wohl nochmal günstiger gewesen.
     
  14. R.B.

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    T9 für Innenwände? Kann ich mir kaum vorstellen. Gibt es den überhaupt in den Abmessungen für Innenwände? Ich dachte den gibt es nur in Formaten für Außenwände (30cm-42,5cm). Vielleicht hast Du da was durcheinander gebracht.

    Gruß
    Ralf
     
  15. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Dazu noch T9 im Keller :respekt:wow:confused:
    So kommen die Gedanken.
    T9 ist optimiert für Außenwände, Wärmeschutz
    bei Innenwänden sind Tragfähigkeit, Kosten, Dicke im Fokus.
    im Keller ist auch bei Dämmanforderungen (kalte/warme Zone) ein T9 sehr fraglich. Bei Kelleraußenwänden eh.
     
  16. NickNack

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    Nun ja, der Keller ist bewohnt und mit FBH beheizt, zudem steht der Keller zu 80% frei, d.h. zur Straßenseite sind stehen seitlich ca. 2 von 12 Metern im Erdreich. Gibt es denn einen Stein, welchen man für den erdberührten Bereich anstelle des T9 nehmen sollte/könnte? Im erdberührten Bereich ist der HWR/Technik und ein Teil des Bads geplant (Bad länglich, meiste Fläche nicht erdberührt).

    Dem Architekten muss ich immer alles aus der Nase ziehen :motz

    Edit: Ich habe Bauing studiert, aber nicht in der Branche gearbeitet. Und seit dem Studium hat sich einiges im Baubereich getan...
     
  17. stna1981

    stna1981

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    Das hängt von der Bodenbeschaffenheit ab. Wenn im Kellerbereich drückendes Grundwasser ansteht, dann wird gern eine weiße Wanne genommen, sprich ein Keller aus WU-Beton. Mit einem gemauerten Keller kann man da leicht Probleme bekommen, wenn nicht 100% genau gearbeitet wird. Ich nehme an euer Haus steht am Hang, dann ist es ggf. nicht erforderlich.
     
  18. NickNack

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    Drückendes Grundwasser steht mit Sicherheit nicht an, das Grundstück hat leichte Handlage, wie du bereits bemerkt hast.
    Aber ohne Bodengutachten werden wir niemals bauen, egal was die Nachbarn uns erzählen. Mir ist das ohne zu heikel. Zumal ich schon hier im Forum gelesen hatte, dass ein guter Statiker mit einem Bodengutachten das ein oder andere Kilo an Bewehrung einsparen kann, ohne Abstriche bei der Standsicherheit machen zu müssen.
    Die Frage nach einem geeigneten Stein im erdberührten, beheiztem Wohnbereich steht immer noch. Blind auf die Aussage des Architekten nächste Woche will ich mich nicht verlassen. Deshalb die Frage hier im Forum. Das Haus soll in KFW Effizienz 70 ausgeführt werden.
     
  19. PeMu

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    Also Hanglage. Es gibt inzwischen Steine für den Fall. Die oberirdischen Hochdämmaußenwandsteine sind nix für den erdberührten Bereich.
    Das ist immer eine Verwurschtelung, wie bei den weißen Dämmsteinen. Der Erddruck bei Verfüllung und später muss auch schadlos abgetragen werden können.
     
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  21. PeMu

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    Aber nun sind 2 Themen in einem Thread....
     
  22. NickNack

    NickNack

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    Sorry für das HiJacking, auch wenn der TE selbst auf die Fragen antwortet.
     
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