isoliereigenschaften von beton

Diskutiere isoliereigenschaften von beton im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; also ich habe einen raum aus beton den ich als wassersaisonspeicher nutzen möchte. der raum ist 7 x7m 1,5m hoch. es passen also brutto ca. 73500l...

  1. schumacher

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    also ich habe einen raum aus beton den ich als wassersaisonspeicher nutzen möchte. der raum ist 7 x7m 1,5m hoch. es passen also brutto ca. 73500l wasser in diesen raum.
    die wände sind aus 3,5m stahlbeton (war mal ein bunker) das ganze ist mit 3 meter sand überzogen. im winter bei frost fällt die temperatur nicht unter 10grad. wenn ich den raum jetzt noch isoliere dürfte das ein netter speicher sein. wie muss ich das berechnen? also was muss ich wie berechenen wenn ich wissen möchte wie lange das wasser im diesem raum warm bleibt?

    mfg
     
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  3. #2 Carden. Mark, 10. November 2007
    Carden. Mark

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    Ihre Frage zielt darauf ab, wie lange warmes Wasser, mit einer Gradzahl X, X Grad nicht unterschreitet in einem Zeitraum Y.
    Hierzu bedarf es aber ein paar mehr Angaben.

    Z.B. - wofür soll das Wasser wärmer bleiben als die besagten 10 Grad?
    Wie oft wird (warmes) Wasser zugeführt?
    Wo kommt das (warme) Wasser her?
     
  4. #3 wasweissich, 10. November 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wie warm ist zugeführtes warmes wasser?
     
  5. #4 Manfred Abt, 10. November 2007
    Manfred Abt

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    den Sinn der Isolierung versteh ich noch nicht. Wo isolieren, auf der Innenseite des Wasserspeichers?
     
  6. #5 Carden. Mark, 10. November 2007
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Habe ich nicht vergessen :D
     
  7. #6 wasweissich, 10. November 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    habe ich überlesen
     
  8. bernix

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    ...den Wärmeverlust bei einen angenommenen U-Wert, der sich aus Material und Materialdicke ergibt (vereinfacht ausgedrückt)

    Die Idee eines solaraufgeladenen(?) Speicher ist bestimmt nicht schlecht Die Tücke liegt aber im Detail:
    Die Maße des "Behälter" sind ungünstig (3x3x7m wären besser), zu grosse Oberfläche...geringe Schichtung
    Das Dämmmaterial muss drückstabil sein und benötigt noch eine Abdichtung innen (Folie)...Kostenfaktor
    Unter der Annahme dass 20cm rundum eher das Mindestmaß sein wird, verringert sich das Volumen auf um 50m².

    gruss
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Hallo,

    so ein großer Speicher hat schon etwas für sich, aber die Details können eine sinnvolle Nutzung schnell zunichte machen. Google mal nach Saisonspeicher, oder nach der Firma Jenni in der Schweiz.

    Frage: Wie soll der Speicher geladen werden?
    Frage: Wie soll das Wasser genutzt werden (Heizsystem)

    Den Wärmeverlust kannst Du über den U-Wert der Mauern (inkl. Dämmung) rechnen. Bei einer Außendämmung solltest Du die Speichermöglichkeit der massiven Wände beachten. Das erhöht zwar die nutzbare Masse, reduziert jedoch das Temperaturniveau.

    Allein aufgrund des Wasservolumens kannst Du in etwa 85kWh pro 1K Temperaturdifferenz speichern. Soweit die Theorie. Das funktioniert aber nur, wenn Du das Temperaturniveau auch nutzen kannst. Zudem wirst Du in Deinem Speicher eine mehr oder weniger starke Schichtung hinbekommen. Aufgrund der Geometrie wird sich das aber weniger nutzen lassen.

    Je nach Heizlast und Energiebedarf des Gebäudes wird das aber nicht ausreichen um eine ganzen Winter zu "heizen".

    Gruß
    Ralf
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Hatte ich vergessen, die Wärmeleitfähigkeit von Beton liegt etwa bei 2, das ist aber von einigen Faktoren (Rohdichte etc.) abhängig.
    Details findet Google.

    Gruß
    Ralf
     
  11. schumacher

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    jetzt ausführlicher...

    Die Heizanlage mit einem Wassersaisonspeicher unterstützen. Dabei wollen wir durch Solartechnik 70000 liter Wasser auf eine Temperatur von ca. 70grad aufheizen und diese in den Heizungskreislauf integrieren um so die Energiekosten zu senken .
    Der Raum in dem der Speicher installiert werden soll hat folgende Voraussetzungen:
    Decke, Fußboden + eine Außenwand sind aus 3meter Stahlbeton. Die restlichen Seiten Minimum 1m Stahlbeton. Das ganze unter einer 3Meter dicken Schicht aus erde. Früher war das ein Bunker.
    Im Bunker sind immer 12-15grade, egal wie warm oder Kalt das Außerhalb, also im Freien ist.
    Der Raum ist 7m x 7m und soll 1,5m hoch genutzt werden.

    Jetzt die Frage:
    Wenn ich den Raum mit Styrodur auskleide, mir also ein Becken baue das 7 x 7 x 1,5m, und das ganze mit einer Folie wasserdicht Folie auskleide, dann noch aus dem gleichen Material einen Deckel baue. Wie lange ca. bleibt das Wasser warm? Ausgehend von 70grad. Wie ist der Temperaturverlauf? Wärme nach 1,2,3,4 Monaten?
     
  12. pauline10

    pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Hallo,

    meine Meinung -> so wird das nichts.

    Ich würde mich zuerst einmal von den hohen Temperaturen verabschieden. Immer daran denken, es geht um das nutzbare Temperaturniveau, nicht um die Absoluttemperatur im Speicher.

    Aber von vorne.

    Deine Betonwand hat einen U-Wert von etwa 0,6 (die 1m Wand einen U-Wert > 1). Mit viel Dämmung kriegt man den U-Wert in einem Bereich < 0,3.

    Die Verluste genau zu berechnen ist schwierig, da im Speicher unterschiedliche Temperaturen herrschen. Pro Tag gehen schätzungsweise 60kWh verloren. Das kann man auch detailliert rechnen (aber nicht heute Abend...:lock

    Somit wird die Problematik klar.

    Denkbar wäre evtl. die Nutzung als Puffer für eine WP. Dann können auch tiefere Temperaturen genutzt werden. Da Du FBH planst, wäre das evtl. eine Lösung.

    Gruß
    Ralf
     
  14. bernix

    bernix

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    das dürfte das geringste Problem sein.

    @schumacher:An wieviel qm Kollektorfläche denkst du denn?
     
  15. Isolierglas

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    Hallo,

    prinzipiell eine sehr nette Idee. Berechnen kannst Du's z.B. mit dem Passivhaus Vorprojektierungspakets (Kostenloser Download...) Wärmekapazität von Wasser berücksichtigen, 1 Tage Treppenfunktion nehmen. Oder DGL aufstellen, lösen. (Hübsche Aufgabe für den Physik und Mathe LK ;-))

    Aus meiner Sicht ist der Ansatz aber zum Scheitern verurteilt:

    1. Miserables A/V Verhältnis
    2. Boden kann nicht gedämmt werden
    3. Speicher ausserhalb der thermischen Hülle (Wenn innerhalb: Nutzung der Verluste)

    Eine bessere Lösung (so auch schon praktiziert!)

    1. Grosses Loch im Garten
    2. Peridämm auf Boden
    3. Peridämm an die Wände
    4. Peridämm obendrauf
    5. Wärmetauscher rein

    Die Feuchte Erde dient dann als Speicher. 70 Grad Beladetemperatur sind eh Quatsch, da die Wärmeverluste mit der Temperaturdifferenz steigen...

    Prinzipiell würde ich den Speicher nutzen, um überschüssige Wärme von der Solaranlage loszuwerden (Sommer) oder um das Haus zu kühlen (Sommer) Oder um im Winter die 10 Grad mit einer Wärmepumpe auf das erforderliche Temperaturniveau zu heben... Aber Achtung: Carnot (Carnot Zyklus) bestimmt, ob das wirtschaftlich / sinnvoll ist!

    Gruss, Dirk
     
  16. bernix

    bernix

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    Hallo Dirk

    hab ich das richtig verstanden: Die ausgehobene Erde kommt wieder rein und keine Abdichtung?
    gruss bernix
     
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    @bernix: Hab ich so in Erinnerung. Regenwasser "wäscht" dann zwar etwas Wärme raus, sollte aber funktionieren. Vielleicht gab's auch irgendeine Folie, um das Wasser zu halten... ;-) Ist ein Beispiel aus der KS Broschüre für Passivhäuser... Müsste noch runterzuladen sein...

    Gruss, Dirk
     
  19. Isolierglas

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    ... ich glaube schon. Dann wäscht das Regenwasser etwas Wärme raus... ;-)

    Das Beispiel habe ich in der KS Fibel für Passivhäuser gesehen. War ein Saisonspeicher für mehrere WE's (Günstiges A/V)

    Kann auch sein, dass das Ding irgendwie abgedichtet war, um Verluste zu verringern...
     
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